PURE Chrompicolinat

Was ist Chrom? 

Chrom ist ein essentielles Spurenelement, das speziell im Kohlenhydratstoffwechsel eine herausragende Rolle spielt. Tatsächlich wurde für Chrom außerhalb dieser Rolle keine weitere konkrete Funktion als essentielles Spurenelement beschrieben, weshalb von Forschern über Jahre hinweg immer wieder angezweifelt wurde, ob Chrom tatsächlich ein essentielles Spurenelement ist. In jedem Fall hat Chrom eine starke Bedeutung für den Kohlenhydrat- und damit dem Makronährstoffstoffwechsel, was im folgenden erläutert werden soll.  

Chrom galt seit Jahrzehnten als Bestandteil vom s. g. Glukosetoleranzfaktor (GTF), der als "aktive Chromform den Blutzuckerspiegel reguliert". Herausgefunden haben Forscher das an parenteral ernährten Menschen, die einen Chrommangel entwickelt haben. Ein Chrommangel kann also durch eine langfristige totale parenterale Ernährung (TPN) (ohne Chrom) hervorgerufen werden und wurde in mehreren Fallstudien dokumentiert. Die resultierenden Hauptsymptome des Mangels in diesen Fällen waren eine erheblich beeinträchtigte Glukosetoleranz und Insulinsensitivität in Verbindung mit Diabetes-ähnlichem Gewichtsverlust sowie Neuropathie und Enzephalopathie, die sich durch die Zufuhr von Chrom rückgängig machen ließen.

Ein subklinischer Chrommangel wiederum wird mit einer Insulinresistenz in Verbindung gebracht. Dies wird dadurch untermauert, dass Studien nahelegen, dass die Chromkonzentration bei Diabetikern im Vergleich zu Kontrollpersonen erniedrigt ist, Chrommangel in Insulinresistenz (Vorstufe von Diabetes) häufig vorkommt und Kinder, die neu mit Typ-1-Diabetes diagnostiziert werden, eine negative Chrombalance aufweisen (Q, Q, Q). Darüber hinaus wurde festgestellt, dass eine chronische Ernährung mit hohem Zuckergehalt die Chromausscheidung im Urin erhöht (Q). Umgekehrt bedeutet dies jedoch nicht, dass eine Chromergänzung Diabetes oder Insulinresistenz bessert, sofern kein Chrommangel vorliegt. 

Es wird heute angenommen, dass die als Glukosetoleranzfaktor bekannte aktive Chromform vermutlich das Protein Chromodulin ist. Es ist ein kleines Protein, ein s. g. Oligopeptid, das lediglich aus vier verschiedenen Aminosäuren besteht und eine extrem hohe Affinität zu Chrom zeigt. Die Wirkung von Chromodulin besteht darin, das Insulinsignal, das durch den von Insulin aktivierten Insulinrezeptor vermittelt wird, drastisch zu verstärken, was auf der einen Seite dazu führt, dass weniger Insulin gebraucht wird, und auf der anderen Seite die Glukoseaufnahme in die Zellen forciert. Dies deckt sich mit den bereits beschriebenen und zudem weiteren Beobachtungen, die zeigen, dass Chromodulin unter manchen Bedingungen, z. B. bei sehr zuckerreicher Ernährung, vermehrt über den Urin ausgeschieden wird. 

Dr. Richard Anderson war lange Zeit Ernährungswissenschaftler beim Agricultural Research Service des US-Landwirtschaftsministeriums und galt viele Jahrzehnte lang als renommiertester Chromforscher, der jahrzehntelang die Rolle von Chrom im Glukose- und Fettstoffwechsel untersuchte und viele Studieum zu Chrom publizierte. Dr. Anderson stellte schon 1986 fest:

Die Chromzufuhr mit der Nahrung liegt bei den meisten Menschen erheblich unter der empfohlenen sicheren und angemessenen Zufuhr.

In den USA und anderen Industrieländern betrage die Chromzufuhr über die Nahrung nur etwa die Hälfte der empfohlenen Mindestzufuhr von 50 Mikrogramm. Daten mit Blick auf die konkrete Zufuhr gibt es in Deutschland nicht. Grundsätzlich kann man jedoch davon ausgehen, dass der Grad der Raffination der Ernährung direkt mit der Chromzufuhr korreliert, so, dass hoch raffinierte Ernährung, wie man sie in westlichen Ländern häufig zuführt, wenig Chrom liefert. Chrom findet sich niedrig konzentriert vorwiegend in Obst, Gemüse, Vollkorngetreide, Nüssen, Samen, aber auch in Fleisch, Fisch und Milchprodukten. 

Da die hier geschilderte Rolle von Chrom im Kohlenhydrat- und damit Makronährstoff auch offiziell anerkannt ist, sind folgende Health Claims von der EFSA für Chrom zugelassen: 

  • Chrom trägt zu einem normalen Makronährstoff-Stoffwechsel bei
  • Chrom trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei 

Chrompicolinat aus der PURE-Reihe

Chrom ist Teil unserer PURE-Reihe. Als Verbindung nutzen wir Chrompicolinat, wobei Chrom hier in Bindung mit der Picolinsäure vorliegt. In Studien zeigt sich, dass Chrompicolinat besser wirkt als jede andere Chromverbindung. Es wurde bisher nicht abschließend geklärt, warum das so ist. Man nimmt an, dass Chrompicolinat die beste Bioverfügbarkeit zeigt, aber auch die beste Bioaktivität, denn offenbar wirkt die Picolinsäure an sich förderlich auf den Zuckerstoffwechsel. 

DURCHSCHNITTLICHER GEHALT pro Portion
(1 Kapsel)

 

Chrom

60 µg

 

Zutaten:

Füllstoff: Reismehl, Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle), Chrompicolinat.

 

 

 

 

Etikett zum Download

Wie sind die Kapseln einzunehmen?

1 Kapsel mit ausreichend Wasser schlucken.

faq-Chrompicolinat

PURE Chrompicolinat

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Was ist Chrom? 

Chrom ist ein essentielles Spurenelement, das speziell im Kohlenhydratstoffwechsel eine herausragende Rolle spielt. Tatsächlich wurde für Chrom außerhalb dieser Rolle keine weitere konkrete Funktion als essentielles Spurenelement beschrieben, weshalb von Forschern über Jahre hinweg immer wieder angezweifelt wurde, ob Chrom tatsächlich ein essentielles Spurenelement ist. In jedem Fall hat Chrom eine starke Bedeutung für den Kohlenhydrat- und damit dem Makronährstoffstoffwechsel, was im folgenden erläutert werden soll.  

Chrom galt seit Jahrzehnten als Bestandteil vom s. g. Glukosetoleranzfaktor (GTF), der als "aktive Chromform den Blutzuckerspiegel reguliert". Herausgefunden haben Forscher das an parenteral ernährten Menschen, die einen Chrommangel entwickelt haben. Ein Chrommangel kann also durch eine langfristige totale parenterale Ernährung (TPN) (ohne Chrom) hervorgerufen werden und wurde in mehreren Fallstudien dokumentiert. Die resultierenden Hauptsymptome des Mangels in diesen Fällen waren eine erheblich beeinträchtigte Glukosetoleranz und Insulinsensitivität in Verbindung mit Diabetes-ähnlichem Gewichtsverlust sowie Neuropathie und Enzephalopathie, die sich durch die Zufuhr von Chrom rückgängig machen ließen.

Ein subklinischer Chrommangel wiederum wird mit einer Insulinresistenz in Verbindung gebracht. Dies wird dadurch untermauert, dass Studien nahelegen, dass die Chromkonzentration bei Diabetikern im Vergleich zu Kontrollpersonen erniedrigt ist, Chrommangel in Insulinresistenz (Vorstufe von Diabetes) häufig vorkommt und Kinder, die neu mit Typ-1-Diabetes diagnostiziert werden, eine negative Chrombalance aufweisen (Q, Q, Q). Darüber hinaus wurde festgestellt, dass eine chronische Ernährung mit hohem Zuckergehalt die Chromausscheidung im Urin erhöht (Q). Umgekehrt bedeutet dies jedoch nicht, dass eine Chromergänzung Diabetes oder Insulinresistenz bessert, sofern kein Chrommangel vorliegt. 

Es wird heute angenommen, dass die als Glukosetoleranzfaktor bekannte aktive Chromform vermutlich das Protein Chromodulin ist. Es ist ein kleines Protein, ein s. g. Oligopeptid, das lediglich aus vier verschiedenen Aminosäuren besteht und eine extrem hohe Affinität zu Chrom zeigt. Die Wirkung von Chromodulin besteht darin, das Insulinsignal, das durch den von Insulin aktivierten Insulinrezeptor vermittelt wird, drastisch zu verstärken, was auf der einen Seite dazu führt, dass weniger Insulin gebraucht wird, und auf der anderen Seite die Glukoseaufnahme in die Zellen forciert. Dies deckt sich mit den bereits beschriebenen und zudem weiteren Beobachtungen, die zeigen, dass Chromodulin unter manchen Bedingungen, z. B. bei sehr zuckerreicher Ernährung, vermehrt über den Urin ausgeschieden wird. 

Dr. Richard Anderson war lange Zeit Ernährungswissenschaftler beim Agricultural Research Service des US-Landwirtschaftsministeriums und galt viele Jahrzehnte lang als renommiertester Chromforscher, der jahrzehntelang die Rolle von Chrom im Glukose- und Fettstoffwechsel untersuchte und viele Studieum zu Chrom publizierte. Dr. Anderson stellte schon 1986 fest:

Die Chromzufuhr mit der Nahrung liegt bei den meisten Menschen erheblich unter der empfohlenen sicheren und angemessenen Zufuhr.

In den USA und anderen Industrieländern betrage die Chromzufuhr über die Nahrung nur etwa die Hälfte der empfohlenen Mindestzufuhr von 50 Mikrogramm. Daten mit Blick auf die konkrete Zufuhr gibt es in Deutschland nicht. Grundsätzlich kann man jedoch davon ausgehen, dass der Grad der Raffination der Ernährung direkt mit der Chromzufuhr korreliert, so, dass hoch raffinierte Ernährung, wie man sie in westlichen Ländern häufig zuführt, wenig Chrom liefert. Chrom findet sich niedrig konzentriert vorwiegend in Obst, Gemüse, Vollkorngetreide, Nüssen, Samen, aber auch in Fleisch, Fisch und Milchprodukten. 

Da die hier geschilderte Rolle von Chrom im Kohlenhydrat- und damit Makronährstoff auch offiziell anerkannt ist, sind folgende Health Claims von der EFSA für Chrom zugelassen: 

  • Chrom trägt zu einem normalen Makronährstoff-Stoffwechsel bei
  • Chrom trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Blutzuckerspiegels bei 

Chrompicolinat aus der PURE-Reihe

Chrom ist Teil unserer PURE-Reihe. Als Verbindung nutzen wir Chrompicolinat, wobei Chrom hier in Bindung mit der Picolinsäure vorliegt. In Studien zeigt sich, dass Chrompicolinat besser wirkt als jede andere Chromverbindung. Es wurde bisher nicht abschließend geklärt, warum das so ist. Man nimmt an, dass Chrompicolinat die beste Bioverfügbarkeit zeigt, aber auch die beste Bioaktivität, denn offenbar wirkt die Picolinsäure an sich förderlich auf den Zuckerstoffwechsel. 

DURCHSCHNITTLICHER GEHALT pro Portion
(1 Kapsel)

 

Chrom

60 µg

 

Zutaten:

Füllstoff: Reismehl, Hydroxypropylmethylcellulose (Kapselhülle), Chrompicolinat.

 

 

 

 

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Wie sind die Kapseln einzunehmen?

1 Kapsel mit ausreichend Wasser schlucken.

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