Vitamin A: Der verkannte Stoffwechselbeschleuniger

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Der Artikel heute soll weniger akademisch, als mehr praxisorientiert daher kommen. Entsprechend möchte ich mich kurz – oder sagen wir kürzer – fassen. Wir werden heute in erster Linie eine Vitamin-A-Studie besprechen, die sich mit Vitamin-A-Dosierungen und der Auswirkung auf die Bildung des Hormons Retinsäure befasst.

Wenn wir von Vitamin A sprechen, dann meine ich meistens nicht Vitamin A selbst, sondern das Hormon, das daraus gebildet wird. Dieses Hormon heißt Retinsäure.

Auffällig ist, dass zwar Calcitriol (die Substanz, die im Körper aus Vitamin D entsteht) überall als Hormon (an-)erkannt wird, bei Retinsäure wird das wohl noch ein paar Jahre dauern.

Du bist frühzeitig informiert und sorgst dafür, dass deine Hormone, inklusive Retinsäure, im Blut stimmen.

Glücklicherweise hast du dies selbst in der Hand, indem du die Vorstufe dieses Hormons via Nahrung oder Ergänzungsmittelkapseln zu dir nimmst. Doch dazu gleich mehr.

Mitochondrien(funktion) = Leben & Gesundheit

Wenn wir von Gesundheit sprechen, sprechen wir eigentlich von mitochondrialer Gesundheit. Sind die Mitochondrien in unseren Zellen fröhlich und vital, dann sind wir es mit hoher Wahrscheinlichkeit auch. Umgekehrt können kaputte und ineffiziente Mitochondrien das Zelltodprogramm unserer Zellen einleiten, was indirekt auch verdeutlicht, dass Zellen unbedingt auf fitte Mitochondrien angewiesen sind.

Falls du dich mit diesem Thema noch nicht so gut auskennst, dann empfehle ich dir mein Buch, das ich dir als Grundlagenbuch geschrieben habe.

Mitochondrien im Skelettmuskel sind ebenso förderlich wie Mitochondrien im Gehirn, in der Leber und im Herzmuskel.

Beispiele …

  • Im Skelettmuskel erhöhen sie den Energie-Umsatz, unter anderem auch dadurch, dass sie ein Uncoupling („Entkoppeln“) der Atmungskette ermöglichen. Klingt kompliziert? Das bedeutet einfach nur, dass der Muskel verschwenderisch wird, Glukose und Fettsäuren als Wärme einfach verpuffen. Das Uncoupling reguliert darüberhinaus die Produktion von freien Radikalen (Toime, 2010). Diabetiker weisen hier eine typische mitochondriale Dysfunktion auf – das Anti-Diabetes-Medikament Rosiglitazon verbessert die Aufnahme von Zucker in den Muskel (Insulin-Sensitivität), was von einer Normalisierung der UCP3-Bildung (UCP3 = Uncoupling Protein 3) begleitet wird (Liu, 2013).
  • Das große Geheimnis der ketogenen Diät äußert sich durch eine verbesserte Funktion des Gehirns bzw. der Neuronen. Dies liegt daran, dass eine ketogene Diät die Mitochondrien im Köpflein vermehrt und Ketonkörper (anstelle von Glukose) die „besseren“ Substrate sind bezogen auf Energieausbeute pro Sauerstoffeinheit (ATP/O2). (Anmerkung: Du musst natürlich nicht ketogen leben, um das Beschriebene zu erreichen.) Seit einigen Jahren postulieren diverse Wissenschaftler, dass die Mitochondrienfunktion in direktem Zusammenhang steht mit der (klinischen) Manifestation neurologischer Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson (De Castro, 2010). Bemerkenswert ist, dass in der genannten Arbeit von PGC1-alpha und möglicher Therapieansätze gesprochen wird. Wir edubily-Leser wissen Bescheid!
  • Nicht nur der Muskel und das Gehirn verbrauchen eine große Menge Energie, sondern auch die Leber. Der Grund für diese Stoffwechselaktivität ist, dass die Leber der „Stoffwechselort“ schlechthin ist, müssen doch etliche Substanzen auf-, ab- und umgebaut werden, damit du leben kannst. Die Funktion der Leber wird bei uns Zivilisierten am ehesten durch eine Substratüberfrachtung gestört. Zu viel Hüftspeck, zu viele Kalorien, zu viel Fett gepaart mit zu großen Mengen Kohlenhydraten etc. Dies resultiert in einem biochemischen Chaos und nennt sich Non-Alcoholic Fatty Liver Disease (= Fettleber). Zu Beginn merkt man nichts, später vernarbt die Leber und am Ende bildet sich eine lebensbedrohliche Zirrhose. Dies passiert, weil dieses genannte biochemische Chaos zu einer fehlgeleiteten Genexpression führt: Die Fähigkeit zur ß-Oxidation (= Fettverbrennung) stimmt nicht mehr und die Mitochondrien gehen kaputt, da sich zu viele freie Radikale (ROS, reactive oxygen species) bilden. Wie wir gelernt haben, können wir diesen krankhaften Prozess aufhalten und umkehren mit Hilfe von Methyl-Donatoren. Dann stimmt die mitochondriale Leistungsfähigkeit rasch wieder. Auch fällt der Begriff PGC1-alpha. (Vgl. Nassir, 2014)
  • Alles, was hier bereits besprochen wurde, gilt auch für das Herz: PGC1-alpha und mitochondriale Funktion sind direkt verantwortlich für eine normale Herzleistung und eingeschränkt bei Menschen mit Herzinsuffizienz. Auch hier suchen Wissenschaftler nach neuen Therapieansätzen (Bayeva, 2013).

Mitochondrien sind also wichtig. Nicht nur um Krankheiten zu verhindern und zu heilen, sondern auch um Lebensfreude zu … ja, generieren.

Doch was hat dies alles mit Vitamin A oder Retinsäure zu tun?

Ausdauer „machen“ mit PPARdelta

Wie im Handbuch beschrieben konnten Wissenschaftler vor einigen Jahren die Ausdauerleistungsfähigkeit im Labor herstellen, also selbst machen.

Wie wir alle (mittlerweile) wissen, muss das was mit den Mitochondrien oder mit den dazugehörigen Enzymen im Muskel zu tun gehabt haben.

Das Protein in der Zelle, das hier eine zentrale Rolle einnimmt heißt PPARdelta.

Also haben die Wissenschaftler Nagetiere genetisch so verändert, dass sie mehr PPARdelta im Muskel hatten.

Und dann geschah etwas Erstaunliches: Der Muskel wurde – völlig ohne Training – absolut leistungsfähig, die Tiere konnten nahezu doppel so weit rennen und waren völlig resistent gegen jegliche Art der bewusst herbeigeführten Verfettung (= metabolische Entgleisung).

Die Anpassungen, die dafür verantwortlichen waren, kann man auch nennen …

  • 100 % mehr PGC1-alpha im Muskel
  • 300 % mehr CPT-1, dem Fetttransporter, im Muskel
  • 200 % mehr vom oben beschriebenen UCP3 im Muskel

… und die doppelte Menge an Mitochondrien. (Vgl. Wang, 2004)

[content_box box_type=“confirm“ title=“Zusammengefasst:“]Wissenschaftler aktivieren künstlich einen „Schalter“ namens PPARdelta im Muskel, daraufhin entstehen diverse am Fettstoffwechsel beteiligte Enzyme und die Mitochondrien vermehren sich. Daraus resultiert, wie zu erwarten, eine gesteigerte Ausdauerleistungsfähigkeit. Als nette Begleiterscheinungen sind die Tiere resistent gegen die Entstehung von Fettleibigkeit.[/content_box]

Die Forscher definierten das so: „Moreover, these genetically generated fibers confer resistance to obesity with improved metabolic profiles, even in the absence of exercise.“ 

Deutsch: „Außerdem schützen diese Muskelfasern vor Fettleibigkeit, zusammen mit verbesserten Stoffwechselparametern, sogar ohne Sport.“

Das ist dein Stoffwechsel. Nichts weiter. Das schreibe ich deshalb, weil das Wort „Stoffwechsel“ (im Sinne des Energiestoffwechsels) noch nie sauber definiert wurde im Internet.

„Stoffwechselbeschleuniger“ Retinsäure aktiviert PPARdelta

Jetzt kommt das Eigentliche: Ich habe mich damals gefragt, wie man diesen Effekt herbeiführt. Genetisch verändern kann ich mich bzw. meinen Muskel nicht.

Ich wurde rasch fündig, die All-Trans-Retinsäure kann das. 

Die entsteht im menschlichen Organismus aus Vitamin A. Nebenbei entstehen noch weitere Retinsäure-Vertreter wie 13-cis- und 9-cis-Retinsäure. 

Also: All-Trans-Retinsäure (ATRA) kann man sich mit Vitamin A erzeugen und dann wird PPARdelta im Muskel aktiv, zumindest hypothetisch.

Beim Tier gibt  man nicht Vitamin A, sondern direkt ATRA. Und passiert das oben Beschriebene … und zwar dosisabhängig. Heißt: Je mehr ATRA, umso mehr (Fett-)Stoffwechsel im Bein. (Vgl. Amengual, 2008)

Wie viel Vitamin A brauche ich?

Die Frage nach dem Bedarf an Vitamin A ist schwierig zu klären. Fragen wir uns doch lieber, wie viel Vitamin A ich brauche, damit nennenswerte Mengen des oben aufgeführten Hormons, Retinsäure, entstehen.

Dazu gibt es eine nette Human-Studie (randomisiert, Placebo-kontrolliert). Die Frage, die sich die Wissenschaftler stellten, lautete, „Wie viel Vitamin A müssen wir schlucken, damit Retinsäure im Körper entsteht, die gemeinhin als chemopräventiv (Krebs-verhindernd) gilt?“.

41 Teilnehmer durften 16 Monate lang entweder 25.000 IE, 50.000 IE oder 75.000 IE Vitamin A, gegeben als Retinylpalmitat, schlucken. 

Abgesehen davon, dass die – in „unserer Welt“ – „exorbitanten“ Vitamin-A-Gaben keinerlei Toxizität erzeugten, sprechen die Ergebnisse für sich, möchte ich meinen:

Was wir sehen? Jede Retinsäure-Form, auch die vorhin erwähnte ATRA, steigt stark an. (Vgl. Sedjo, 2004)

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Hier haben wir also den eindeutigen Beweis, dass du mit der Zufuhr eines Vitamins, eine dramatische Steigerung eines Hormons herbeiführst. Wenn alles so klappt, wie wir uns das wünschen, dann hätten wir hiermit eine sehr potente Waffe gegen … zum Beispiel Fettleibigkeit in der Hand.

Mit einer Vitamin-A-Zufuhr könnten wir somit den zellulären Schalter PPARdelta aktiv machen und hätten schon viel für unsere metabolische Gesundheit getan.

Es gibt noch viele weitere Retinsäure-Effekte in Bezug zum menschlichen Körper (z. B. Krebsschutz), allerdings sparen wir uns das für einen weiteren Artikel.

Was du jetzt aus der Information machst … das sei dir überlassen.

(Ganz wichtig ist, dass die Vitamin-A-Gaben keine Veränderung im Triglycerid-Stoffwechsel herbeigeführt haben, was normalerweise passiert bei hohen (fast toxischen) Vitamin-A-Mengen.)

Referenzen (automatisch erstellt)

Amengual J, et al. 2004. ‚Retinoic Acid Treatment Increases Lipid Oxidation Capacity In Skeletal Muscle Of Mice. – Pubmed – NCBI ‚.Ncbi.Nlm.Nih.Gov. Accessed April 8 2015. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/18239600.

Bayeva M, et al. 2013. ‚Mitochondria As A Therapeutic Target In Heart Failure. – Pubmed – NCBI ‚. Ncbi.Nlm.Nih.Gov. Accessed April 8 2015. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23219298.

De Castro, Inês Pimenta, L. Miguel Martins, and Roberta Tufi. 2010. ‚Mitochondrial Quality Control And Neurological Disease: An Emerging Connection‘. Expert Reviews In Molecular Medicine 12. Cambridge University Press (CUP). doi:10.1017/s1462399410001456.

Liu, Jing, Ji Li, Wen-Jian Li, and Chun-Ming Wang. 2013. ‚The Role Of Uncoupling Proteins In Diabetes Mellitus‘. Journal Of Diabetes Research 2013: 1-7. Hindawi Publishing Corporation. doi:10.1155/2013/585897.

MD, Toime. 2010. ‚Uncoupling Protein-3 Lowers Reactive Oxygen Species Production In Isolated Mitochondria. – Pubmed – NCBI ‚.Ncbi.Nlm.Nih.Gov. Accessed April 8 2015. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/20493945.

Nassir, Fatiha, and Jamal Ibdah. 2014. ‚Role Of Mitochondria In Nonalcoholic Fatty Liver Disease‘. IJMS 15 (5): 8713-8742. MDPI AG. doi:10.3390/ijms15058713.

Sedjo, Rebecca, James Ranger-Moore, Janet Foote, Neal Craft, David Alberts, Min-Jian Xu, and Anna Giuliano. 2004. ‚Circulating Endogenous Retinoic Acid Concentrations Among Participants Enrolled In A Randomized Placebo-Controlled Clinical Trial Of Retinyl Palmitate‘. Cancer Epidemiology Biomarkers & Prevention 13 (11): 1687-1692. http://cebp.aacrjournals.org/content/13/11/1687.long#T2.

Wang, Yong-Xu, Chun-Li Zhang, Ruth T. Yu, Helen K. Cho, Michael C. Nelson, Corinne R. Bayuga-Ocampo, Jungyeob Ham, Heonjoong Kang, and Ronald M. Evans. 2004. ‚Regulation Of Muscle Fiber Type And Running Endurance By Pparδ‘. Plos Biol 2 (10): e294. Public Library of Science (PLoS). doi:10.1371/journal.pbio.0020294.

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  • anzm

    Könnte man demzufolge 500g Hähnchenleber (die tiefgefrorenen vom REWE), die laut http://nutritiondata.self.com/ ca. 55.000 IE enthalten, problemlos täglich essen? Schmeckt mir nämlich wunderbar, ist – weil tiefgefroren – vermutlich „frischer“ und vorallem wesentlich günstiger (2.99€/kg) als 500g Putenbrust o.Ä…

  • Marti Simon

    Wenn ich die Grafik oben ansehe, dann wäre irgendwo zwischen 25’000-50’000IE die optimale Dosis. Was ist denn von der auf Wiki verlinkten Studie zu halten, die bei jahrelangem Konsum von 25’000IE von Leberschäden spricht?

    • http://www.edubily.de Chris (edubily)

      Leider habe ich keinen Zugriff auf diese Arbeit.

      Zunächst mal wurde hier lediglich gezeigt, dass eine einjährige Ergänzung mit Vitamin A keinerlei Probleme verursacht.

      Ich denke außerdem auch, dass wir – in Anbetracht des derzeitigen Vitamin-D-Trends – weniger anfällig für eine mögliche toxische Wirkung sind, denn Vitamin D scheint die toxische Wirkung von VitA zu antagonisieren (und umgekehrt).

  • Marti Simon

    Und seh ich das richtig, dass von Vitamin A keine schnelle Veränderung zu erwarten ist? Laut der Grafik oben ist ja erst nach 4 Monaten der Einnahme mit erhöhten Werten der genannten Hormone zu rechnen. Und die vollen Effekte erst nach 6 Monaten. Auf das würde ich im Artikel noch hinweisen, sonst gibt es wieder reihenweise Leute, die das Zeug schlucken und noch 4 Wochen finden, wirkt nicht bei mir!

  • Diana

    Chris, das muß ich einfach mal erwähnen..
    Ich schaue also nun gerade nach Vitamin A auf Amazon, da wird mir auch sofort schon „aufgrund meiner Suche nach Vitamin A“ Dein Buch, Selenpräparate und Kartoffelmehl empfohlen! 😀
    Deine Aktivitäten ziehen schon weite (positive..) Kreise.. 😉
    LG Diana

  • Jörg

    @Chris, ich trinke täglich frisch gepressten Karottensaft mit etwas Leinöl. Wenn ich Dich richtig verstehe, bildet der Körper aber nur aus Retinol die Retinsäure. Warum kann ich den gleichen Effekt nicht auch mit Betacarotin erreichen? Daraus stellt der Körper doch Vit. A her, also dann auch Retinsäure oder? Könntest Du den Zusammenhang hier nochmal etwas erläutern, ob oder warum nicht Betacarotin hilft. Danke VG Jörg

  • Markus

    Jörg: dazu musst du das Betacarotin aber erst noch umwandeln. Dieser Prozess ist ineffektiv, früher dachte man, aus 6 mg Betacarotin würden 1mg Vitamin A, heute geht man eher von 16:1 aus. Und: dummerweise klappt das bei 40% aller Menschen überhaupt nicht. Rien, niente, nothing, nix…ich bin auch einer davon und hatte bis vor zwei Jahren nie Leber gegessen gehabt. Zumindest ich habe Vitamin A gemerkt, das kannst du mir glauben :o) Vom vielen Betacarotin dagegen habe ich nur eine gelborange Hautfarbe bekommen, sonst nichts.

    • Holger

      Wie hast du gemerkt dass du einer davon bist Markus oder wieder über Blutwerte?

      • Markus

        Hallo Holger,

        in meinem Falle habe ich es an dern Augen bemerkt gehabt: ich weiß gar nicht mehr, wieviele Jahre die schon so trocken waren und wie sehr ich daran immer gerieben habe, die sahen richtig zerknautscht aus. Dazu kamen noch dunkle Augenringe.

        Dann habe ich öfters Leber gegessen und es wurde mit der Zeit besser. Da ich so viele NEM damals ungefähr zur gleichen Zeit begonnen hatte einzunehmen konnte ich zuerst keine direkte Verbindung erkennen, Das Eureka kam dann erst als Chris einmal über Retinol und seine Schilddrüsenwerte und wie schlecht bei manchen das pflanzliche Provitamin A umwandeln berichtete. Seither nehme ich noch Kapseln obendrauf und: wunderbar! So nebenbei wurde auch meine Haut besser, die ist jetzt nicht mehr so ganz trocken.

        Meine kümmerlichen Reste an Vitamin A, die ich zuvor bekomme hatte, kamen dann wohl nur aus Eiern und dem bisschen Butter, die ich da gegessen hatte. Also sehr wenig. Sakra!

  • edubilyde

    Ich verstehe nicht, wie du auf 500 Gramm Leber am Tag kommst.

    100 g enthält rund 50.000 IE. Das ist Punkt 1.

    Punkt 2: Vielen täte es schon enorm gut, den Vitamin-A-Haushalt überhaupt aufzubessern, indem man wenigstens 1 x wöchentlich 100 g Leber isst …

    • Felix Straetmans

      Danke für die Antwort, ganz unten hatte jemand das geschrieben, daher…

      Aber bezüglich Betacarotin vs Retinylpalmitat? Wird ja in der obigen Studie gesagt das dort Retylpalmitat verwendet wurde. In ein, zwei Vitamin A Präparaten habe ich das anstatt Betacarotin gefunden. Wenn, dann also sowas???

    • Felix Straetmans

      Hallo, das mit 500gr hatte hier jemadn geschrieben… Abe egal, was mich interessiert ist ob man mit Retinylpalmitat und nicht mit Betacarotin diese Effekte auch erzielen könnte? Ich hab ein, zwei NEMs gefunden die nicht Betacarotin sondern das Palmitat enthalten…

      • edubilyde

        Genau. Retinylpalmitat geht auch, wobei man nie vergessen sollte, dass in „echten“ Nahrungsmitteln nicht nur Retinol vorkommt, sondern viele, viele Vitamin-A-Derivate, die eigene biologische Wirkungen haben. Aber als Vitamin taugt auch einfaches Retinylpalmitat.

  • Cagri Meltem

    Liebe leute was meint ihr zu Lebertran laut wiki am meisten mit vitamin a