Zellgesundheit

Neues von der Milch

Milch ist für Kälber gemacht.

Befasst man sich heutzutage intensiv mit der Milch, muss man staunen. Weil es in gewisser Weise wieder mal bestätigt, was man so gemeinhin fühlt bzw. erahnt. Dazu in einem Moment mehr.

Mein Credo zur Milch ist: Hat jemand gesundheitliche Probleme oder fühlt, dass etwas im Körper nicht läuft, wie es sollte, ist er gut beraten, sein Ernährungsverhalten ein paar Wochen lang auf die „Essenz“ zu beschränken.

Und dazu gehören Milch bzw. Milchprodukte nicht. Der Grund dafür ist, dass – und dieses Credo ist die Erweiterung zu dem drüber – der Körper in der Lage sein muss, Prozesse optimal zu koppeln.

miRNAs: Die Milch ist ein „Zaubertrank“

Die Forschung auf dem Gebiet scheint zu explodieren – ich nehme an, weil es einfach extrem spannend ist, fast schon ein bisschen wie aus einem Science-Fiction-Film.

Forscher finden nämlich gerade heraus, dass Milch „Informationen“ in Form von kleinsten „Gen-Abkömmlingen“ überträgt, namentlich u. a. lncRNAs, mRNAs und miRNAs.

Normalerweise überstehen solche RNAs die Verdauung nicht. Die Milch hingegen ist ein so extrem ausgeklügeltes Gebräu, wo die RNAs so in s. g. Exosomen verpackt werden, dass sie sogar unsere Blutzirkulation intakt erreichen.

Mehr noch: Forscher entdecken, dass diese RNAs, vor allem die miRNA, evolutiv extrem konserviert sind, d. h. die wichtigsten miRNAs findet man in ganz ähnlicher Struktur sowohl in menschlicher Muttermilch als auch in Kuhmilch.

Beschränken wir uns heute der Einfachheit wieder mal auf die miRNAs. Was die machen, hatten wir hier schon mal erläutert. Kurz: Sie sind ein Werkzeug aus der Werkzeugkiste der Genregulation. 

Sie können auf s. g. posttranskriptionaler Ebene andere Gen-Abkömmlinge stummschalten, und auf diese Weise sozusagen die Gen-Aktivität lahmlegen, ohne dabei das Gen an der DNA selbst zu regulieren.

Also, nochmal ganz langsam und zusammenfassend: In Milch finden sich „Gen-Abkömmlinge“, verschiedene RNA-Formen, vor allem miRNA, die die Verdauung überstehen, und im anderen Tier (bzw. Mensch) im erweiterten Sinne Genregulation betreiben.

Aktivieren die Milch-miRNAs mTOR?

Seit ein paar Jahren ist auf diesem Gebiet ein deutscher Forscher namens Bodo Melnik aktiv. So aktiv, dass er mittlerweile eine Art Koryphäe auf diesem Gebiet sein dürfte. Die Überschrift einer seiner neusten Arbeiten ließ mich hellhörig werden:

Milk exosomal miRNAs: potential drivers of AMPK-to-mTORC1 switching in β-cell de-differentiation of type 2 diabetes mellitus.

Da kommt plötzlich AMPK und mTOR vor. Die zentralsten Stoffwechselschalter in unseren Zellen überhaupt. Die können über das komplette Stoffwechselprogramm einer Zelle bestimmen.

Ergo, diese Schalter müssen in einem guten und bestimmten Verhältnis zueinander aktiv sein, wobei eine erhöhte AMPK-Aktivität – die meiste Zeit –, gesund, langlebig und stoffwechselfit macht. Mehr dazu in unserem Buch.

Natürlich spielen diese beiden Schalter auch eine Hauptrolle bei der Gesundheit unserer ß-Zellen der Bauchspeicheldrüse. Eine Dysregulation steht im Zusammenhang mit der Diabetes-Entstehung:

Das Abstillen bestimmt einen metabolischen Wechsel der β-Zellen von einem proliferierenden, unreifen Phänotyp mit geringer Insulinsekretion zu einem differenzierten reifen Phänotyp mit glukosestimulierter Insulinsekretion, geringerer Proliferation, reduzierter mTORC1-, aber erhöhter AMPK-Aktivität.

Also: Kriegt das Baby keine Milch mehr, schaltet die Bauchspeicheldrüse ein anderes Stoffwechselprogramm – eins, das Insulin produzieren soll, „erwachsen“ ist, und eine erhöhte AMPK-Aktivität zeigt.

Erfolgt dieser „Switch“ nicht, bleibt mTOR zu aktiv, die ß-Zellen „de-differenzieren“ zurück, verlieren dadurch ihre Kapazität zur Insulinausschüttung, was insgesamt einhergeht mit einem frühen Ableben (Apoptose).

In Maus-Experimenten zeigt sich:

Interessanterweise reichte es aus, den Mäusen die weitere Zufuhr von Milchfett bis zum Eintritt ins Erwachsenenalter zu erlauben, um β-Zellen die Aufrechterhaltung der mTORC1-Aktivität wie bei Neugeborenen zu ermöglichen, die bei milchfreien Kontrollmäusen ansonsten vollständig unterdrückt wurde.

Heißt: Füttert man Mäusen nach dem Abstillen weiterhin Milchfett, wird die AMPK-Aktivität zugunsten einer erhöhten mTOR-Aktivität unterdrückt. Aus diesem Versuch geht allerdings nicht hervor, ob dies am Fett selbst liegt, oder an den möglicherweise im Milchfett enthaltenen RNAs.

Milch-miRNA könnten ein ganzes Gen-Arsenal regulieren

Die Bauchspeicheldrüse interessiert mich grundsätzlich recht wenig. Allerdings kann man davon ausgehen, dass sie stellvertretend für die Wirkung der miRNAs steht.

Und dann wird’s spannend, denn ich will viel AMPK und PGC-1alpha in meinem Muskel und in meinem Fettgewebe aktiv haben. Nur so wird Stoffwechselgesundheit und Gesundheit im Allgemeinen garantiert.

Dazu mal folgende Abbildung (aus der Arbeit):

milch mirna exosome
Mögliche Wirkung verschiedener miRNAs auf das Stoffwechselprogramm der ß-Zellen der Bauchspeicheldrüse.

Gut zu erkennen ist, dass die in Milch am häufigsten vorkommende miRNA, miRNA-148a, alleine ein ganzes Arsenal an Genen regulieren kann, wobei unterm Strich – zusammen mit miRNA-130a – die AMPK- und PGC-1alpha-Aktivität eingeschränkt wird.

Eine Arbeit gibt einem auch ungefähre Zahlen an die Hand: 14 miRNAs könnten dabei sage und schreibe rund 1800 Gene regulieren! In Milch finden sich allerdings 200 miRNAs, weswegen dadurch quasi 11.000 Gene reguliert werden könnten. Na, wenn das mal kein mächtiges Instrument ist!

Wer jetzt ein bisschen weiterdenkt und sein Abstraktionsvermögen bemüht, könnte zum Schluss kommen: Milch soll wachstumsfördernd wirken, dafür braucht’s viel mTOR. Die Natur hat sich mit diesem Cocktail also möglicherweise was gedacht.

Denn natürlich werden diese miRNAs nicht nur auf ß-Zellen der Bauchspeicheldrüse so wirken, sondern auf viele Zellen im Körper. Es würde dann sicher Menschen geben, die davon profitieren. Andere macht es möglicherweise krank.

Darüber hatten wir schon mal berichtet:

Die Milch transportiert hier beispielsweise eine miRNA-Spezies (miRNA-21), die in verschiedenen Modellen hochreguliert ist in Krebs, aber auch bei Herzinsuffizienz.

Diese miRNA-21 (und in unserem Beispiel auch miRNA-29b) kann dabei auf vielfältige Art und Weise eine Hyperaktivierung des mTOR-Signalwegs begünstigen:

  • miRNA-29b bremst den BCAA-Abbau. BCAA wiederum aktivieren den mTOR-Weg.
  • miRNA-21 bremst Phosphatase-Aktivitäten in Zellen. Sie unterdrückt dabei speziell PTEN, das den mTOR-Signalweg ausbremst. PTEN fungiert daher als Tumorsuppressor.
  • Sie erhöht das freie IGF (IGF aktiviert mTOR).
  • miRNA-21 hemmt die mTOR-Gegenspieler, „Langlebigkeits-Gene“ FoxOs.
  • Sie kann die Protein-Synthese direkt aktivieren via Hemmung von PDCD4.

Jedenfalls ist Milch aus dieser Perspektive das beste Beispiel dafür, wie ein „Nahrungsmittel“ Stoffwechselprozesse in uns entkoppeln lassen kann. Denn eigentlich will die Zelle AMPK aktivieren – schafft es aber nicht, weil gewisse miRNAs die Aktivität unterdrücken. Entkopplung!

PS: Bevor die Milchtrinker jetzt wieder eskalieren: miRNAs und Co. machen nicht die Gesamtwirkung der Milch in einem Organismus aus, und Milch alleine ist ein Bestandteil eines ganzen Lebensstils, das ist schon klar!

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Kommentare (33)

  1. Hat sich eigentlich schon mal jemand darüber Gedanken gemacht, dass die homogenisierung der Milch auch sowas wie eine Liposomierung darstellt und zu entsprechend veränderten Närstoffübertragungen führen kann.
    Klappt bei Vit C ja auch. Findet aber in der Natur nicht statt.
    Mich würden allerdings nur die positiven Aspekte interessieren.
    LG
    Martin

  2. Hallo, ich habe gelesen das Milch ab ca. 1/2 Liter/Produkte pro Tag nicht nur Muskeln wachsen lassen sondern auch Metastasen!! Außer wenn Milch!Sahne fermentiert ist:: mit YOGURTkulturen usä.– Also ??: von wegen 70ger Jahre MMM: Milch macht Müde Männer Munter. Mit freundlichem Gruß Hartmut Oestmann

    1. „Hallo, ich habe gelesen das Milch ab ca. 1/2 Liter/Produkte pro Tag nicht nur Muskeln wachsen lassen sondern auch Metastasen!! “
      Das klappt auch mit frisch gepresstem Orangesaft wenn mans drauf anlegt

      1. Na, so würde ich das jetzt nicht sagen, zumindest, wenn man O-Saft als Ganzes sieht, und nicht nur auf seinen Zuckergehalt reduziert 😉 Milch ist ein Nahrungsmittel, das Wachstum induzieren soll.

  3. Ich frage mich ob es nen Unterschied gibt in der Wirkung zwischen unhomogenisierter Milch (also frisch vom Bauern), und der hocherhitzten aus dem Supermarkt.

    Denn wie bei so vielem war es doch ähnlich wie bei den Innereien, und dem Kochen von Fleisch in der Evolution von Vorteil. Ist ja eines der Argumente warum man Fleisch essen sollte.

    Auch die Milch ist doch so ein Part, den das der Körper Laktose veträgt, kommt doch auch nur durch den Konsum von Milch, und weil es Evolutionstechnisch vom Vorteil war.

    1. Ich glaube, es gibt da häufig ein bisschen ein falsches Verständnis, wenn es um (genetische) Anpassungen geht. Die Evolution selektiert in erster Linie nach Überleben, nicht auf Gesundheit und Langlebigkeit. Zudem kann man nicht davon ausgehen, dass Adaptationen immer vollständig sind, heißt: Nur, weil jemand Laktase auch im Erwachsenenalter noch exprimiert, heißt das nicht, dass Milch das perfekte Nahrungsmittel für einen Erwachsenen ist. So viel erst mal dazu.

      Zum Rest: Wie gesagt, auch und gerade „rohe Milch“ ist dafür konzipiert, diese RNAs weiterzugeben, weil das Kalb und das Menschenkind ja genau das trinken soll. Dass Verarbeitung den Gehalt modifiziert, steht außer Frage. Fermentation reduziert den Gehalt prinzipiell, auf der anderen Seite scheint Käsereifung im Allgemeinen den Gehalt drastisch zu erhöhen. Inwieweit die Wirkung hier auch ähnlich ist, weiß ich nicht. Pasteurisierung scheint die miRNAs zusätzlich zu „aktivieren“, Homogenisierung hat zumindest auf den Gehalt kaum einen Einfluss. Ultrahocherhitzung auf der anderen Seite scheint den Gehalt deutlich zu reduzieren.

  4. Zitat: „Es würde dann sicher Menschen geben, die davon profitieren. Andere macht es möglicherweise krank.“

    Guter Hinweis, denn: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28367103
    „Der mTOR-Signalweg koppelt den Energie- und Nährstoffreichtum an die Ausführung des Zellwachstums und der Zellteilung. Der Säuger-TOR-Komplex 1 (mTORC1) und mTORC2 üben ihre Wirkung aus, indem sie andere wichtige Kinasen wie S6-Kinase (S6K) bzw. AKT 52 oder kollektiv regulieren . mTORC1 löst das Zellwachstum und die Zellproliferation aus, indem es die Proteinsynthese und den Metabolismus fördert und die Autophagie reduziert oder das Überleben verbessert 53 . Unsere Daten zeigen , dass α-MSH-induzierte Aktivierung von mTORC1 Stoffwechselweg, gehemmt durch Rapamycin (Fig. (Fig.2),2 ), Hilfe – Dendriten der Melanocyten unter oxidativem Stress halten (Fig. (Fig.1,1 , Fig . Abb.22 ).“

      1. hm, ja, ich hab das Buch. Du meinst „mtor ist das yang
        […]
        Aktivieren wir konstant mTOR, ergeben sich Erscheinungen, wie z. B. eine Fettleber-Entwicklung, wobei das in erster Linie für die mTORC1-Version des mTOR gilt.)“
        Ich hoffe, das Zitat ist gestattet.

        Weniger ist mehr, viel Käse ist halt: Käse 😉

        1. Ok! Man muss das Wechselspiel zwischen AMPK und mTOR verstehen. Man sollte auf jeden Fall dafür sorgen, dass AMPK „laufen“ darf, das ist das Stoffwechsel-Gaspedal. „Bremsen“ via mTOR geht einfach und sollte punktuell getan werden. Mit dem Milchkonsum scheinen wir Gefahr zu laufen, mTOR chronisch(er) zu aktivieren. Deshalb sagte ich im Beitrag: Für manche Leute unter uns, nennen wir sie mal „Hardgainer“, ist Milch vielleicht nicht so problematisch, oder sogar förderlich. Die anderen sollten damit wohl bedachter umgehen.

  5. Einerseits eine krasse Errungenschaft in Sachen Haltbarkeit und Vorräte für harte Zeiten früher (und auch heute), andererseits eine Wundertüte was die Wirkung betrifft.

  6. Der Molke-Shake ist ja eine halbe Milch. Sollte man die Anwendung nicht neu überdenken? Mit 67 Jahren und recht mager habe ich da bisher doch immer ein gutes Gefühl gehabt.

  7. Ich stelle mir gerade die Frage ob der Milchkonsum zur Unterstützung von AMPK / mTor Zyklen nicht sogar sinnvoll sein kann? Ich könnte AMPK durch 16 Stunden Fasten aktivieren und im Eating-windows trainieren und Milch trinken. Oder gibt es Hinweise darauf, dass die Milch AMPK langfristig hemmt? Mit anderen Worten: Wie lange bleiben die Milch miRNAs im menschlichen Körper aktiv?

    1. Richtig guter Gedanke bzw. richtig gute Frage 🙂 Allerdings gehe ich persönlich von einer „wash out“-Phase von 2-3 oder sogar 4 Tagen aus. Prinzipiell aber denke ich, dass man seine Genetik mit Milch ein bisschen „feintunen“ könnte. Leute, die z. B. eher ein „AMPK-Typ“ sind, kaum zunehmen können, gegen Katabolismus (im Alter) kämpfen und z. B. Angst vor Osteoporose haben, könnten von diesem „Milch-Trick“ profitieren.

    1. Im Artikel steht, dass die miRNAs im Milchfett enthalten sind.
      Whey ist fast fettfrei. Demnach sollten im Whey keine miRNAs sein.

      1. Ganz so einfach ist es leider nicht. Whey enthält auch Fett und die miRNAs scheinen in allen Milchfraktionen, also auch in Whey, vorzukommen. Wobei man sagen muss, dass wir es z. B. in unserem Produkt mit Whey-Isolat zu tun haben, und meines Wissens gibt’s dazu keine Untersuchung, ich gehe davon aus, dass die Prozessierung den Gehalt deutlich reduzieren würde. Ob man „Whey“ etc. meiden sollte, hängt ja von deinem Empfinden ab. Das muss man ausprobieren. Es gibt sicher viele Menschen, die keinen Unterschied merken.

  8. Vielleicht macht Boateng eben genau dieses Jojo …

    „Drei Kilo weniger dank Meal-Timing und TRX-Training“

    https://www.welt.de/sport/fitness/plus205559261/Jerome-Boateng-Drei-Kilo-weniger-dank-Meal-Timing-und-TRX-Training.html
    „[…] Es ging um die Fragen: Wann esse ich vor dem Spiel? Wann danach? Wie der Körper rund um die Spiele und Trainings auf Nahrung reagiert, ist sehr individuell. Der für den einzelnen Athleten optimale Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme kann für eine bessere Regeneration sorgen.“

    1. Interessant die Sicht, es gibt AMPK-Typen und mTor-Typen. Demnach müsste ich überwiegend auf AMPK laufen, da ich schwer zunehme aber spielend leicht abnehmen kann.

      Ich muss Krafttraining machen um mein Gewicht zu halten. Ich rede jetzt von 70kg bei 1.82m.

      Eigenartigerweise hat sich das auch im Alter nicht geändert, ich wiege seit über 30 Jahren um die 72kg Plus Minus 2 kg. Jetzt mit 62 liege ich eher bei 70kg.

      Demnach müsste ich von Milchprodukten eher profitieren…ich liebe Feta, Joghurt und Käse…aber trinke keine Milch.

      Bei 70kg liege ich jetzt, da ich möglichst oft AMPK versuche zu aktivieren, mich dementsprechend ernähre, ohne auf Kalorien …bewusst… zu verzichten, heißt so ich achte nicht auf Kalorien.

      Die Frage ist nur, ist es im Alter sinnvoll, AMPK oft zu aktivieren. Was zählt mehr- der altersbedingte Abbau dadurch zu fördern (Muskulatur, Hormone), oder auf die gesundheitlichen Wirkung des katabolen Signalwegs zu setzen?

      Bei mir ist mit 70kg nach unten die Grenze erreicht, dann steuert ich gegen. Bei dauerhaftem Low Carb, Carbs um die 50g, liege ich schnell bei 67kg.

      1. krafttraining (machst du ja eh) … und ein paar mipros dürften dir bestimmt nicht schaden. du kannst ja mal ohne ausprobieren. denke aber, bei dir hilft es ggf. eher.

    1. Steht tatsächlich nicht nur was zu Fleisch drin!

      nur hätte der alte Harald über das Thema „Impfen“ besser die Klappe gehalten …. –,–`

  9. Also verstehe ich das richtig, dass jemand, der schnell zunimmt, vor allem von Käse und Co.also besser auf Milchprodukte verzichten soll, zudem habe ich eh Laktoseintoleranz und nehme z. Bsp. für den Kaffee sowie für Proteindrinks eh Mandelmilch, da ich oft sehr leide, auch mit Tabletten gegen Laktosintoleranz, aber Käse liebe ich über alles!
    Zudem habe ich noch einen Reizdarm, der dann auch noch seines dazutut, wie Verstophung und Blähungen.

    Liebe Grüsse
    Bettina

  10. Wenn mich in den letzten Jahren noch einer der wenigen grippalen Infekte traf, dann hatte ich in den Tagen zuvor reichlich
    Käse und Quark gegessen. Den einen oder anderen ´Beinah-Infektˋ konnte ich durch Spülen der Nebenhöhlen verhindern.
    Zum Thema Parodontose/Parodontitis hatte ich bei Dr. Strunz gelesen, man möge zwei Wochen lang 3 oder 4x tgl.
    Orthomolar bzw. Orthomol vital flüßig (also via Mundschleimhaut ein paar Minuten einspeicheln) verwenden. Ein Zahnarzt hatte
    mir im vergangenen Sommer wegen akuter Zahnfleischentzündung eine aufwändige Parodontosebehandlung dringend empfohlen. Also zunächst Orthomol probiert. Nach einer Woche Empfindlichkeit der Zahnhälse verschwunden, nach
    4 Wochen Besuch bei einem anderen Zahnarzt. Dieser zum Zustand des Zahnfleisches: hellrosa, alles im ´grünen Bereichˋ.
    In den Folgemonaten fiel mir auf, daß meine Nebenhöhlen und auch Gaumenmandeln längst nicht mehr so empfindlich auf den Verzehr von Milchprodukten reagierten. Weil eben der Entzündungsherd im Mundraum beseitigt ist. Dr. Volker Schmiedel empfiehlt übrigens seinen Patienten, Q10 (ebenfalls in der flüssigen Form) einzunehmen. Mit Omega-3-Fettsäuren handhabe ich das schon länger so.

  11. Ja, ich habe meinen Milchkonsum auch sehr eingeschränkt, allerdings sah ich mal einen Film über eine
    Frau, die Krebs hatte und auf Anraten eines Heilpraktikers oder Naturmediziners durch Anschaffung von Ziegen und vom Konsum deren frischer Milch vollständig genesen sein soll. Ich vermute, dass Milch deshalb nicht gleich Milch ist.

    1. Na ja, es könnte ja auch gut sein, dass Milch auf der einen Seite wachstumsfördernd wirkt, aber zeitgleich Immunsystem-stimulierend und „Zell-justierend“, und deshalb dabei hilft, auch vor Krebs geschützt zu sein. Auf der anderen Seite sind mir keine Daten bekannt, die irgendwie einen anti-kanzerogenen Effekt von Milch zeigen. Man weiß es nicht. Das sind ja alles reine Spekulationen gerade.

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