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Das neue Ebook ist da!

von Chris Michalk, Biologe
Chris Michalk
Veröffentlicht am (Zuletzt aktualisiert am 25.10.2020)

Wir melden uns zurück mit einem neuen Ebook!

Zugegeben, unsere Newsletter-Leser wussten schon gestern, in der Früh Bescheid.

Stoffwechsel beschleunigen

Wie du deinen Grundumsatz steigerst, Insulin-Resistenz umkehrst, Mitochondrien vermehrst und deine Hormone optimierst.

Wir haben monatelang gewerkelt, um euch mit diesem Buch auf den neuesten Stand zu bringen. Nicht nur bezüglich unserer Ansichten, sondern auch mit Blick auf den Stand der Wissenschaft. Denn die hält immer wieder neue, hochspannende Informationen bereit.

Schon Lust auf das Buch? Hier lang! (klick)

Beispiel gefällig?

Wusstest du, dass der Knochen (!) reguliert, wie gut du mit Kohlenhydraten umgehen kannst, also wie glukosetolerant und insulinsensitiv du bist? 

Warum das so ist, das steht natürlich im Buch. Dort liest du auch, wie du das Ganze selbst in die Hand nehmen kannst.

Wirklich: Wir haben uns nahezu alles von der Seele geschrieben und ein Werk kreiert, das sich – mit Blick auf die Informationsfülle – nicht hinter dem Handbuch verstecken muss. Aus diesem Grund haben wir es auch „Das Handbuch zu deinem Stoffwechsel“ genannt.

Bevor wir dir einen Auszug präsentieren, noch kurz … Uns wurde in etwa diese Frage gestellt: „Gibt es da Neues? Sieht von den Inhalten her aus wie das Handbuch.“

Die Antwort ist ganz klar: Natürlich erfinden wir das Rad nicht neu. Natürlich gibt es Überschneidungen. Natürlich wissen eifrige Blog-Leser schon sehr viel. Dieses Buch aber bietet natürlich Neues, fasst viele Punkte noch einmal zusammen, beleuchtet einiges neu und zeigt auf, dass wir unsere Ansichten präzisiert haben.

Doch nun zum Auszug. Das Inhaltsverzeichnis findest du auf der Shop-Seite.

Im heutigen Fitnesszeitalter hat sich durchgesetzt, dass viel Protein gegessen werden muss, soll und, ja, darf. Sogar Fachzeitschriften wie die BILD (Vorsicht, nicht ernst gemeint!) schreiben heute ganz offen heraus, dass viiieeel Protein gegessen werden soll.

An und für sich ist das ein gutes Zeichen, denn es stimmt ja. Leider bringen solche High-Protein-Ernährungsformen – wie kann es auch anders sein – einige Probleme mit sich. Beispielsweise muss dann auch darauf geachtet werden, dass genug Vitamin A getankt wird, denn Protein-Diäten leeren die Vitamin-A-Speicher sehr schnell (z. B. Stoewsand, 1964). Dies lässt sich z. B. dadurch erklären, dass Protein die Synthese des Vitamin-A-Bindeproteins in der Leber steigert. Dadurch wird mehr Vitamin A ins Blut abgegeben und zu den Geweben transportiert.

Außerdem müssen wir an Flux-Raten denken. Einfach ausgedrückt: Das, was im Organismus viel benutzt wird, verschleißt schneller. Das hat der Wissenschaftler Chris Masterjohn am Vitamin-K-Stoffwechsel gezeigt. Schrauben wir die Vitamin-D-Zufuhr hoch, dann werden mehr Vitamin-K-abhängige Proteine gebaut, die uns wiederum Vitamin K rauben (Masterjohn, 2007). Letztlich ist die Vitamin-D-Vergiftung eigentlich ein Vitamin-K-Mangel. Auch das hat sich mittlerweile durchgesetzt. Gibt es Bücher zu.

Vitamin A wird schnell verbraucht. Aber, fast noch wichtiger, auch Zink. Denn Zink ist in fast alles involviert, was mit „Protein” zu tun hat. Es hilft Proteinen, an die DNA zu binden. Es hilft Proteinen, sich korrekt zu dimerisieren (= zwei gleiche Proteine bilden einen Dimer-Komplex), es reguliert die Protein-Bildung an sich auf zellulärer und hormoneller Ebene.

Zink reguliert deshalb, zusammengefasst, sämtliche Prozesse, die mit Wachstum zu tun haben. Deshalb kann man mit Zink-Mangel den Körper klein halten. Solche veränderten Wachstumsraten sind ein ernstes Problem, z. B. in Entwicklungsländern. Dort ist das sehr gut untersucht (Islam, 2009).

Ich sagte, Zink reguliert die Protein-Bildung auf hormoneller Ebene. Das liegt daran, dass Zink die Hypophysen-Wachstumshormon-Achse steuert. Die Hypophyse enthält hohe Zink-Konzentrationen und nichts schadet mit Blick auf einen ordentlich Wachstumshormon-Haushalt mehr als ein Zink-Mangel. Zink beeinflusst die Ausschüttung und die Bildung des Wachstumshormons, human growth hormone. Darüber hinaus ist Zink der Hauptregulator der IGF-Bildung (IGF = insulin-like growth factor, ein Wachstumshormon, das die Wirkung des HGH vermittelt) und -Konzentration. So kann Zink z. B. dafür sorgen, dass IGF von Bindeprotein getrennt und somit frei verfügbar wird.

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Dann los! 🙂 Bei 10 € kann man nicht viel falsch machen!

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Kommentare (7)

  1. Habe gerade das Buch ausgelesen: Bisher das Beste von allen. Auch für nicht Biochemiker verständlich und nachvollziehbar. Auch endlich mal Mengenangaben zum selber ausprobieren. In keiner Weise dogmatisch.
    Sehr zu empfehlen. Weiter so!

  2. Hi Chris,

    im Stoffwechselguide steht (Kap. 4.1, S.2):
    „Viel mehr will auch mTOR das energetische Gleichgewicht wahren und erhöht in Zeiten des Überflusses auch den mitochondrialen Energie-Flux (..) dadurch, dass es die Mitochondrien vermehrt.
    Das steht aber irgendwie im Missverhältnis zu dieser Grafik:
    https://edubily.de/wp-content/uploads/2015/12/mTORAMPK-VI.png

    Kannst du mich da aufklären? Ich dachte immer, dass unter Energiemangel Mitos gebildet werden?!

    Gruß Phil

    1. Antwort an phL

      Klar muss sein, dass man sich – gerade bei Abbildungen – natürlich Modellen und Vereinfachungen bedient, die Welt aber häufig halt nicht Schwarz oder Weiß ist. mTOR ist kein klassischer Mitochondrien-Vermehrer, aber im Sinne eines gesunden Energiestoffwechsels hat natürlich auCh mTOR seine Finger im Spiel. Heißt aber nicht, dass dann automatisch Widersprüche entstehen.

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