Zu viel Vitamin D potentiell gefährlich?

Dieses Thema enthält 3 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Wirbelwind 18.09.2015 um 09:50.

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    Axel
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    http://www.spektrum.de/news/frueher-ster…tamin-d/1336421

    "Dabei zeigte sich nicht nur eine höhere Sterblichkeit bei einem 25(OH)Vitamin-D3-Spiegel unterhalb des allgemein anerkannten Schwellenwerts von 20 Nanogramm pro Milliliter, sondern auch ein Risiko oberhalb von 40 Nanogramm pro Milliliter – in diesem Bereich stieg die Sterblichkeit an, hauptsächlich auf Grund von Herz-Kreislauf-Krankheiten. Was dieser neue Befund wirklich wert ist, müssten weitere Studien zeigen, (…)"

    #111786 hilfreich: 0
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    lazy
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    epidemiologie, korrelationen… blabla :)

    #111787 hilfreich: 0
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    Luna
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    Beiträge: 628

    Hallo Axel,
    das geisterte schon vor längerer Zeit mal durch die Medien. Schaut man den Text genauer an, so kommt der Verdacht auf,dass weitere, entscheidende Faktoren nicht mitberücksichtigt wurden. Denke da an Vit K2, das immerhin darüber entscheidet, ob das Mehr an Calcium, das im Darm durch den erhöhten Vit D-Spiegel aufgenommen wird, letztlich in den Knochen oder den Blutgefäßen landet. Klingelt es da bei Dir? Zugemüllte Gefäße und Herz-Kreislauf-Erkrankungen bzw Schlaganfall?.
    Immerhin wissen die meisten Orthopäden in D anscheinend auch noch nicht, dass es da einen Zusammenhang gibt. Denn sonst wäre die Standardtherapie bei Osteoporose nicht immer noch eine minimale Gabe an Vit D und viel Calcium. Von Vit. K war in meinem Bekanntenkreis bei keinem der Betroffenen ein Thema.

    Der empfohlene Wert von 50-60ng geht, soweit ich weiß, auf Werte von im Freien lebenden Naturvölkern irgendwo in Afrika zurück. Habe auch noch nichts davon gehört, dass die ein erhöhtes Herz-Kreislauf- oder Schlaganfallrisiko haben.

    Laut LEF gelten Spiegel bis 80ng als sicher. Und ganz doof sind die ja auch nicht. I.a. stehen hinter solchen Empfehlungen eine ganze Menge valider Studien, die jeweils bei den entsprechenden Artikeln ja auch angegeben werden.

    Bei zu hohen Dosierungen hört man von Nierenschäden, die in dem von dir verlinkten Artikel aber wiederum nicht angesprochen werden.

    Mein persönliches Fazit: Es ist wieder mal eine von den Untersuchungen, die nur EINEN Faktor isoliert betrachtet, ohne Rücksicht auf die Kofaktoren. Dieselbe Vorgehensweise taucht ja immer wieder auf, wird von der Presse gerne aufgegriffen, um der "doofen" Bevölkerung klar zu machen, wie gefährlich das Schlucken von NEM ist.
    Flapsig ausgedrückt: Leute, nehmt lieber vorbeugend Statine oder Aspirin, aber lasst um Gottes Willen von so gefährlichen Sachen wie Vit. D die Finger weg. Vitamine haben wir ja schließlich alle genug. <br /;-)“ title=“>;-)“ class=“bbcode_smiley“ /> Luna

    #111788 hilfreich: 0
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    Wirbelwind
    Beiträge: 259

    Vitamin D ist gut untersucht und sicher.
    Aber NUR wenn man nicht nach dem Prinzip "more is better" vorgeht (Spiegel bis 50 mg) gelten als sicher, das ist gut belegt. Das aber nur, wenn man auch Vit. K dazu nimmt. Wie immer sind mehrere "Spieler" beteiligt.

    "A hallmark of normal aging involves calcification in soft tissues throughout the body such as heart valves, glands, and blood vessels.

    One might erroneously think that dietary calcium is a culprit behind pathological calcification processes. The opposite is true. When rabbits are fed calcium-deficient diets, calcification rates rise by 2.7-fold. Calcium-supplemented diets, on the other hand, reduce calcification by 62%.

    The reason for this contradiction is that in response to a deficit of calcium in the blood, the body excessively robs our bones20 and saturates soft tissues with calcium.

    As we age, we lose our ability to regulate calcium balance and then suffer the lethal consequences of systemic calcification. It is encouraging to know that a low-cost nutrient (vitamin K) can quickly restore calcium homeostasis. "

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