Yoga

Dieses Thema enthält 4 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von justizia justizia 24.10.2014 um 14:19.

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  • #87538 (0)
    naklar!
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    Hallo zusammen!

    Nachdem über meine Vorstellung ein/zwei Nachfragen zu diesem Thema gekommen sind dachte ich mir, ich verschiebe das alles hier her.

    Im Folgenden also die erste Frage von Bettina:

    Mich würde mal interessieren was Du für Yoga machst, und dann täglich so lange auch noch, ist dass eher Hatha Yoga – power yoga oder meditativ – ja Yoga ist immer meditativ, aber es gibt ja auch Yoga Übungen die unanstrengender sind. Machst Du das mit einer DVD oder wo nimmst Du die Übungen her?

    #95018 (0)
    naklar!
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    #95019 (0)
    naklar!
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    Die 2. Frage:

    Hallo Eric,
    vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.
    Sag mal wie findet man denn gute Yogalehrer???
    Viele Grüße
    Bettina

    #95020 (0)
    naklar!
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    Hallo Bettina!

    Nun ja, wie findet man einen guten Yogalehrer – leider kann ich dazu gar nicht sooo viel sagen, denn ich hatte einfach Riesenglück. Die Lehrerin in meinem Studio hat sich als sehr kompetent herausgestellt und erst im Nachhinein habe ich mitbekommen, daß sie unter den anderen Kölner Yogalehrer/innen einen guten Ruf genießt…

    Ich kann dir aber sagen, was (meiner Meinung nach) einen guten Lehrer ausmacht:

    Gerade im Yoga findt sich natürlich unheimlich viel traditionelles " Beiwerk" (nicht abwertend gemeint), welches einem, je nach Veranlagung, mehr oder weniger esoterisch erscheinen mag.
    Ich selbst tue mich zum Beispiel mit so etwas recht schwer und habe das Ganze lange Zeit eher sportlich gesehen. Nichtsdestotrotz habe ich aber über die Jahre gelernt und erfahren, daß auch diese Dinge ihre Berechtigung und Nutzen haben. Daher würde ich sagen:

    Ein guter Lehrer sollte durchaus das Wissen um den spirituellen Hintergrund mitbringen und vermitteln – allerdings verknüpft mit einem bodenständigen Pragmatismus.

    In Yogakreisen gibt es ja relativ viel Küßchen hier, Küßchen da, Umarmen, verstehen und nett sein. Das ist ja auch gut so. Es sollte dabei einfach nur nicht vergessen werden, daß man sich doch auch etwas quälen muß um voranzukommen.
    Andererseits gibt es lehrende, die genau dieses " hör auf dich, sei gut zu dir, übertreib es nicht " predigen und dich gleichzeitig in der Vorbeuge kurz mal derart nach unten drücken, daß du meinst, dir reißen die Beinrückseiten…aus heimlichem, innerlichem Ehrgeiz.

    Deshalb finde ich eine gute Balance zwischen Strenge und – ich nenne es mal – " Güte zu sich selbst ".

    Ansonsten würde ich einfach nur dem ganzen modernen Mist wie " Hip Hop Yoga " oder ähnlichem aus dem Weg gehen. Es ist zwar schön und gut wenn Dinge sich weiterentwickeln aber ab einem gewissen Punkt kann man sich dann doch gleich mit den anderen Hipstern beim "Bodypump" oder irgendwelchen beschallten Stepper – Kursen die Seele aus dem Leib hampeln.

    Die traditionelle Überlieferung hat beim Yoga mit sicherheit ihren Sinn und jede Abänderung sollte auch einen guten Grund haben – wie z.B. die doch etwas andere Physis des klassischen westlichen Kunden.

    Gruß, Eric

    #95021 (0)
    justizia
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    Hallo Eric,
    Du hast es gut – in Köln !!! Ich bin hier auf´m Dorf !!! Aber ich werde mal sehen was ich hier finde… Ich bin in der Nähe von Paderborn.
    LG
    Bettina

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