Wieviele KH für meine Ziele und Typ?

Dieses Thema enthält 8 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Lotti 26.12.2019 um 12:37.

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    Lotti
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    #132631 hilfreich: 0
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    Lotti
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    …echt keiner ne Idee?? Woran liegts?

    #132632 hilfreich: 0
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    Brynhildr
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    Hi,

    Die Fragestellung ist zu schwammig.

    laut Deinem Text bist Du eine schnelle und erfahrene Läuferin, geplagt von Ungeduld.

    Du trainierst immer schnell (Schwellentempo?! ), läufst mit Startnummer immer schnell jedoch ohne jede Strategie, immer mit leichtem Einbruch im Tempo.

    In Zukunft willst Du gelegentlich beim Vereinstraining teilnehmen. Dort laufen sie schnell und langsam, Intervalle,
    was du sonst nie trainierst, das macht Dir etwas Sorge.

    Es gibt keine spezielle Ernährung für schnelle Läufer ohne Strategie. …. (oder vielleicht doch? )

    Deine Frage ist glaub ich, "wie ernähre ich mich mich besser?". Aber auch das ist zuwenig definiert.
    Für diese kurzen Ausdauer/Tempo-Dinger reicht es doch, wenn Deine Speicher sich füllen,
    und Du sie dann später in Training und Wettkampf leer ballerst…. Du musst ja nichtmal unterwegs nachlegen….

    Du hast außerdem vergessen, Dein aktuelles Laufziel zu nennen. z.b. 10 km in 40 Minuten beim Silvesterlauf 2018. Wo willst Du hin?

    Insgesamt denke ich, es ist eigentlich eher eine Ausgangslage/frage für ein Läuferforum. Da kann ich mich aber auch täuschen.
    Denn auch dafür ist die Fragestellung irgendwie zu schwammig.

    Gruß!
    Bruni

    #132633 hilfreich: 0
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    Brynhildr
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    Zitat von Lotti im Beitrag #1


    Wenn ich heutzutage mehrere Tage Laufpause habe und dadurch langsam meine KH-Speicher gefüllt habe, kann ich meist recht gut laufen.


    Das deutet darauf hin, daß Regeneration wichtiger ist, als die ausgefeilteste Ernährung.
    (ist bei mir auch so)

    Nur nicht verrückt machen.
    LG!

    #132634 hilfreich: 0
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    Lotti
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    Danke Brynhildr vielmals!

    Ja gut, schnell fängt für mich so bei 4:15er Pace bei Frauen an (bei Männern 4:00), und "erfahren" ist auch ein relativer Begriff…
    Ja, ich bin einige WK gelaufen, aber "erfahrene" Läufer können sich meiner Meinung nach besser einschätzen, auch was die aktuelle Geschwindigkeit angeht. Ich merke z.B. manchmal einen Unterschied von 4:30 zu 5:10 nicht mal gut.

    Ja doch, Intervalle trainiere ich auch alleine auf der Bahn wenn ich Zeit habe. Das klappt auch ganz gut, nur das schnelle Durchlaufen macht halt irgendwann Probleme.

    40 Min. auf 10 km wären wohl etwas zu hoch gesteckt; aktuell wäre ich mit ~ 21:30 für 5 k schon sehr zufrieden.

    In einem Läuferforum möchte ich solche Fragen nicht stellen; zum einen sind da unwahrscheinlich viele Snobs die nur Schwachsinn antworten und kaum einer hat überhaupt wirklich Ahnung von (Sport-)Ernährung oder gar Stoffwechselprozessen etc.. Das wäre m.E. vertane Zeit. Daher lieber hier bei den Profis ;)

    Da mir danach war, habe ich ca. 1 Tag nach dieser Ausgangsfrage mit Keto angefangen, lief auch alles ganz gut, Schlaf war besser, aber meine blöde linksseitige Verspannung (vmtl. Piriformissyndrom) ist etwas schmerzhafter aufgetreten.

    Nach 3 Tagen hatte ich jedoch keine Lust mehr, dem vor allem abends auftretenden KH-Hunger mit Fett zu begegnen. Bevor es also deswegen in Selbstquälerei ausartete, hab ich dann wieder mit KH angefangen. Fettreich esse ich allerdings immer noch.

    Ein paar Tage danach hatte ich wieder einen Trainingslauf; besonders motiviert war ich nicht, bin langsam mit 5:30 losgelaufen um später den 5. oder 6. km zumindest in ~ 4:40 zu laufen, bin auch nur wegen Jacke ausziehen stehengeblieben und sonst kaum. Bin insgesamt auf 5er Pace gekommen, hab mich gut gefühlt und war freudig dabei, danach auch nicht total erschlagen.

    Puls habe ich sogar auf max. 164 bekommen, Durchschnitt war glaube 154.
    80 % im Schwellentempo. Ich mutmaße, diese Ausdauerläufe noch zu schnell anzugehen, aber langsameres Laufen nervt halt auch unglaublich, weil man eine gute Technik dann einfach schwerer umsetzen kann.

    #132635 hilfreich: 0
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    EHST
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    Du benennst deine Probleme sehr gut. Die Lösung fällt Dir anscheinend schwer. Pass deine Ernährung deinem Training an. Und lauf mal langsamer. Das muss man lernen. Ich bin zwar kein Läufer, sondern Radfahrer, aber mir fiel es auch mal schwer wirklich langsam zu fahren (Ausdauer und drunter), wenn es nötig war. Du brennst aus, wenn Du immer an der Schwelle unterwegs bist und dann auch noch wenig KH zu Dir nimmst. Ein niedriger "Leistungspuls" kann da schon ein Indikator sein.

    #132636 hilfreich: 0
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    Lotti
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    Danke für deine Meinung EHST!

    Ja, du hast recht, ich muss die Mehrheit meiner Läufe langsamer absolvieren. Dafür habe ich jetzt auch einen Lauftreff gefunden, mit denen ich so ne knappe Stunde am Sonntag in einem für mich gerade noch GA1-Tempo laufe (~ 5:30 Min./km). Insgesamt komme ich an dem Tag dann meist so auf 16 – 18 km, was mir auch gut hilft.

    #132637 hilfreich: 0
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    Lotti
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    Mittlerweile bekomme ich auch den Puls etwas höher, und letztens bin ich 13 km in ca. einer Stunde gelaufen.

    Allerdings ist mein Leistungszustand laut Garmin-Uhr häufig stark im Minus. Das ist eine Interpretation der Uhr, die sich u.a. auch aus der HF-Variabilität (HF + Pace) errechnet.
    Dieser ist häufig nur am Anfang auf ein paar Zahlen im Plusbereich.

    #214128 hilfreich: 0
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    Lotti
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    Frohe Weihnachten noch allen!

    Ich hatte wohl einen Kupfermangel, worauf vieles hindeutete (Neutropenie, Cholesterinverhältnis, paar weiße Haare, hohes Ferritin bei normalem HB, Pigmentflecken u.a.). Kupfer ist ja wichtig für die Energiegewinnung und Atmung. Seit ich Kupfer nehme, kann ich höher pulsen bei gefühlt gleicher Anstrengung. Ich weiß jetzt auch, warum ich im Winter immer viel besser laufen konnte: Kupfer wird im Schweiß mit 1 mg pro Liter ausgeschieden! Das ist wahnsinnig viel. Im Winter schwitzt man bzw. ich jedenfalls so gut wie nicht.

     

    Ich merke auch einfach, wie ich Eiweiß, Eiweiß, Eiweiß brauche! Allerdings habe ich insgesamt ein Problem, genügend Kalorien und vor allem Kohlenhydrate aufzunehmen. Irgendwie ist das wieder wie in der Kindheit mit mir – essen, ach nööö. Ich hab dann manchmal sogar Hunger, aber keinen Appetit! Süßigkeiten törnen mich mehr und mehr ab, und mit Stärkekohlenhydraten hatte ich es ja auch noch nie so wirklich… Wirklich gut runter gehen im Grunde nur gesüßte Getränke, also Zucker. Esse ich Stärke, egal ob in Form von Reis, Linsen, Kartoffeln-/produkten, bin ich innerhalb kürzester Zeit voll. Am ehesten geht noch Mais (Cornflakes, Maiswaffeln). Ich decke wohl gerade mal so die 150 g/d für das Gehirn. Eiweiß haue ich hauptsächlich einmal in Form von EAAs + Glutamin + Glycin etc. runter und meist noch 2 Eiweißshakes (Whey und oder veganes gemischtes Protein).

     

    Ich denke nicht, dass es psychisch ist, dass ich so wenig essen kann… Ich wohnte ja einige Jahre direkt an der Nordsee und da konnte ich so schnell laufen wie noch nie vorher. Da hatte ich auch sehr guten Appetit! Irgendwann hab ich da den Bogen rausgehabt und auch fettärmer gegessen und wurde schlanker und schneller.

    Als ich umzog, war der Appetit komplett weg. Und auch jetzt ist es immer noch schwierig. Auch mein Partner ist mehr so ein Essensvermeider, vor allem in der 1. Tageshälfte. Dafür große Mengen Kaffee.

     

    Als ich low carb gemacht habe, war ich richtig fresssüchtig und fettsüchtig (3000+ Kcal und 300 g+ Fett). Das war auch nervig. Aber ich hatte viel Energie, wenn die erstmal brannte. Da war ich aber wegen des KH-Mangels und Schilddrüse (UF) immer kalt außer beim Sport. Jetzt bin ich auch öfter fingerkalt, und nach einem guten Essen geht das weg. Aber ich hab so selten Appetit! Und nichts scheint mir so wirklich gut zu schmecken, dass ich das jetzt „brauch“. Wenn ich jetzt so nachdenke, was ich „weghauen“ würde, fiele mir nur Biltong/Jerky/Rossmann-„Bifi“ ein und vielleicht noch Fisch wie Matjes. Sonst noch am ehesten Suppen und Gemüse. Nichts reizt mich so richtig. Die Cashews, die ich hier habe und mit Wasabi-Erbsen zusammen snacke, schmecken sehr gut und sind ja auch schön eiweißreich. Dennoch kann ich die nicht jeden Tag essen und mengenmäßig artet es auch nie aus.

     

    Gestern beim Weihnachtsessen haben sich alle mal wieder schön überfressen, bis auf mich. Ich esse bei sowas meist auch recht kh-arm, weil ich z.B. so Krokettenschlunz nicht essen will (ist meist Milchpulver oder andere Ekelhaftigkeiten drin). Also reichlich Rosenkohl (lecker), normale Menge Fleisch (Gans) mit Haut, Soße, etwas Rotkohl. Aufgehört, als ich satt war. Nachtisch (Milchkram und viel Zucker) erfolgreich verweigert. Später kleine Menge veganen Kuchen und 3 Kekse mit Kaffee (+ Sahne + Zucker). Auf die Kekse und den Kuchen hätte ich im Nachhinein tatsächlich eher verzichtet, weil die einfach gar nicht mal so gut schmeckten. Da backe ich lieber die Rossmann-Brownies aus der Backmischung. Die schmecken toll, aber davon kann ich auch nur 2 kleine Quadrate essen.

     

    Es bleibt irgendwie schwierig. Ich scheine über die Maßen gut mit Vitalstoffen versorgt zu sein, dass ich einfach niemals Heißhunger auf irgendwas habe. Ich bin schlank, da guckt kein Gramm Fett über irgendeinen Knochen, die Haut ist überall straff, rein, weich und glatt, ich habe null Cellulite, ich bin gut bemuskelt ohne besonders viel dafür zu tun.

     

     

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