Welches IF Konzept nutzt ihr als Vorlage?

Dieses Thema enthält 34 Antworten und 11 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Zopiclon Zopiclon 18.01.2019 um 06:35.

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 35)
  • Autor
    Beiträge
  • #90883 (0)
    Avatar
    Elefant
    Teilnehmer
    Beiträge: 16

    Hallo,

    wie oben beschrieben interessiert mich welches Konzept ihr als Vorlage nutzt um darauf das edubily Konzept umzusetzen?
    Ich nutze die Renegade Diet und finde diese bisher auch am besten. Wenn es jedoch darum geht das Konzept des Supermuskels umzusetzen, dann könnte doch die "Anatole Diät" besser passen!?

    Viele Grüße

    #132488 (0)
    Avatar
    Elefant
    Teilnehmer
    Beiträge: 16

    Leider habe ich die Umfrage oben zu früh veröffentlicht und kann sie nicht mehr ändern. Schreibt mir eure Antworte einfach als Kommentar ;)

    #132489 (0)
    naklar!
    naklar!
    Teilnehmer
    25
    Beiträge: 1749

    Hallo Elefant,

    ich nutze Leangains – allerdings recht offen, also nicht unbedingt 16/8.
    Die "Anatole Diät" hört sich allerdings auch spannend an ;-)

    Gruß, Erdogan.

    #132490 (0)
    Avatar
    Elefant
    Teilnehmer
    Beiträge: 16

    Welche Vorteile siehst du für dich mit Leangains gegenüber anderen Konzepten?

    Haha :D, ich denke mit der anabolen Diät könnte man genau dass erreichen, wovon Chris schreibt. Wäre interessant was er dazu sagt.

    Was mir gerade noch einfällt, ich nutze das Renegade Diet Konzept aktuell in der 16/8 Aufteilung und das Fastenfenster halte ich komplett trocken. Trockenfasten eben, ähnlich Ramadan aber täglich. Baue dadurch nochmal ganz gut extra Fett ab.

    Trockenfasten soll 3 mal effektiver sein als normales Fasten, wäre interessant zu wissen ob man damit dann auch schneller auf Fettstoffwechsel umschaltet, biochemisch gesehen? Denn da der Körper kein Wasser mehr hat, beginnt er wohl endogenes Wasser mithilfe der Fettspeicher selbst herzustellen. Zwingt man den Körper damit nicht auf Fettverbrennung zu switchen?

    #132491 (0)
    Avatar
    hans
    Teilnehmer
    6
    Beiträge: 798

    Zitat von Elefant im Beitrag #4


    Zwingt man den Körper damit nicht auf Fettverbrennung zu switchen?


    Den Körper zu etwas zu zwingen…. ist sicher nie eine gute Idee. Hungerstoffwechsel & Notprogramme (z.B. Ketose) sollten als genau das betrachtet werden. Metabolisches Wasser durch Fettverbrennung ist ja hipper Scheiß in der US-Szene (LowCarb, Deuterium) – jedoch wird bei 1000Cal KH mehr metabolisches Wasser gebildet als bei 1000 Kal Fett. Und für die Fettverbrennung müssen erst einmal die Glykogenspeicher leer sein.

    TRE (Time Restricted Eating) mit 8/10h Fenster ist jedoch wirkungsvoll – Wasser unterbricht das Fasten jedoch nicht und auf eine ausreichende Zufuhr sollte sicher geachtet werden. Sagt zumindest Herr Dr. Panda bei R. Patrick im Interview.

    Ich würde mit extremen Dingen extrem zurückhaltend sein… man kann recht viel zerschießen… insb. wenn man seine eigenen genetischen Problemchen gar nicht mal ahnt oder überblickt. Auch das Hormonsystem ist komplex und wird von vielen nicht einmal ansatzweise verstanden…

    LG
    Hans

    #132492 (0)
    jfi
    jfi
    Teilnehmer
    79
    Beiträge: 1073

    Zitat von Elefant im Beitrag #4


    Trockenfasten soll 3 mal effektiver sein als normales Fasten, wäre interessant zu wissen ob man damit dann auch schneller auf Fettstoffwechsel umschaltet, biochemisch gesehen? Denn da der Körper kein Wasser mehr hat, beginnt er wohl endogenes Wasser mithilfe der Fettspeicher selbst herzustellen. Zwingt man den Körper damit nicht auf Fettverbrennung zu switchen?


    Hast du dazu irgendwelche Quellen?
    Weil das hört sich interessant an, habe aber noch nichts dazu gelesen oder gehört.

    LG Jens

    #132493 (0)
    Avatar
    Elefant
    Teilnehmer
    Beiträge: 16

    Hier die Quellen, schaut euch gerne auch die Quellen der Quellen an und nutzt gegebenenfalls einen Website Übersetzer. Und sorry, wenn nicht alle hochwissenschaftlich sind.

    https://www.youtube.com/watch?v=0voL1-nUQJA&t=1s
    https://www.youtube.com/watch?v=VUsRld1K8Eo
    https://theinterstellarplan.com/2017/06/whatisdryfasting/
    http://filonov.net
    https://www.rawexotic.com/wie-du-ohne-ae…in-kurzer-zeit/

    Lese gerade selbst nochmal drüber, eventuell reicht sogar schon normales intermittierendes Trockenfasten mit dem Training im Trockenfastenzustand um den Supermuskel zu kreieren. Chris Meinung wäre dazu wäre wirklich interessant. Die Angst vor einem katabolen Zustand ist denke ich auch unbegründet, da kaputte Zellen die wir ohnehin nicht haben wollen zuerst abgebaut werden durch die Autophagie. Ähnliches sagt auch Chris hier: "Wenn mein mit Aminosäuren überfrachteter, um nicht zu sagen gemästeter Körper also mal vom Aminosäure-Pool zehren muss, dann schafft er das. Da bin ich mir ganz sicher. Es findet eine banale Umverteilung oder Nutzung überschüssiger Ressourcen statt." (Quelle: https://edubily.de/2017/09/koerpergefueh…t-bankdruecken/)

    "Question: If dehydration RAISES blood sugar and fasting LOWERS blood sugar —what happens when you combine them together as in dry fasting?

    ULTRA RAPID ONSET OF KETOSIS!

    Glucagon concentrations and rates of development of ketosis and metabolic acidosis were increased during both fasting and dehydration compared with control."
    (Quelle: https://theinterstellarplan.com/2017/06/whatisdryfasting/)

    #132494 (0)
    Avatar
    Elefant
    Teilnehmer
    Beiträge: 16

    Zitat von hans im Beitrag #5


    Zitat von Elefant im Beitrag #4


    Zwingt man den Körper damit nicht auf Fettverbrennung zu switchen?


    Den Körper zu etwas zu zwingen…. ist sicher nie eine gute Idee. Hungerstoffwechsel & Notprogramme (z.B. Ketose) sollten als genau das betrachtet werden. Metabolisches Wasser durch Fettverbrennung ist ja hipper Scheiß in der US-Szene (LowCarb, Deuterium) – jedoch wird bei 1000Cal KH mehr metabolisches Wasser gebildet als bei 1000 Kal Fett. Und für die Fettverbrennung müssen erst einmal die Glykogenspeicher leer sein.

    TRE (Time Restricted Eating) mit 8/10h Fenster ist jedoch wirkungsvoll – Wasser unterbricht das Fasten jedoch nicht und auf eine ausreichende Zufuhr sollte sicher geachtet werden. Sagt zumindest Herr Dr. Panda bei R. Patrick im Interview.

    Ich würde mit extremen Dingen extrem zurückhaltend sein… man kann recht viel zerschießen… insb. wenn man seine eigenen genetischen Problemchen gar nicht mal ahnt oder überblickt. Auch das Hormonsystem ist komplex und wird von vielen nicht einmal ansatzweise verstanden…

    LG
    Hans


    "Zwingen" setze ich hier nicht gleich mit "den Körper misshandeln"! Meine Hypothese ist, es kann doch durchaus sein dass der Mensch nicht nur an Nahrungsknappheit gewohnt ist sondern auch an Trinkwasserknappheit. Könnte es nicht sein, dass sauberes Trinkwasser in der Natur auch nicht 24/7 zur Verfügung stand!? Und nachts sind wir normalerweise auch im Trockenfastenzustand.

    Mit Zwingen meine ich eher, dass biochemisch eventuell ein anderer Weg genommen wird beim Trockenfasten, als beim Wasserfasten. Wenn dabei also 3 x so viel Fett abgebaut werden soll, kann es nicht sein dass man dann auch eher im Fettstoffwechsel ist!? Siehe hier:
    "Here’s the numbers:
    Dry fasting = Ketosis in 12-24 hours
    Water fasting = Ketosis in 48-72 hours."
    (Quelle: https://theinterstellarplan.com/2017/06/whatisdryfasting/)

    Auf eine ausreichende Zufuhr von Wasser will ich auch nicht verzichten, dieses kann man jedoch problemlos im "Essensfenster" reinbekommen, somit wird es auch zum Trinkfenster.

    Viele Grüße

    #132495 (0)
    Avatar
    hans
    Teilnehmer
    6
    Beiträge: 798

    Zitat von Elefant im Beitrag #8


    Auf eine ausreichende Zufuhr von Wasser will ich auch nicht verzichten, dieses kann man jedoch problemlos im "Essensfenster" reinbekommen, somit wird es auch zum Trinkfenster.


    Eine ausreichende und konstante Wasserzufuhr ist sehr wichtig für das Ausleiten von metaboliten und Giften. Dr. Panda weist klar darauf hin, das man Wasser am Bett haben sollte und das nächtliche Trinken o.k. und auch richtig ist. Gerade die Menschen die dann noch LowCarb, Ketose & Co. machen – sollten ganz doll auf das Ausleiten und ausreichend Wasser achten – zumindest sehe ich das so.

    Schiess Dich nicht selber ab – mit zu einfachen Überlegungen. Mach einfach das was anscheinend gut funktioniert – z.B. wie die Menschen in Okinawa. Der ganze neue "Hippe" Krams von Marketing-Menschen wie "Mr. Bulletproof Coffe" & Co. geht nicht nur wissenschaftlich nach hinten los. Von denen hat noch keiner gezeigt das es auch über 20, 30 oder 80 Jahre funktioniert… Wer sich tiefer mit der Ernährung & Co-Zeugs beschäftigt, der findet das auch irgendwann heraus…. spezielle Stoffwechselstörungen und Krankheiten mal ausgenommen.

    Zudem ist eine Crash-Diät und der schnelle Fett-Abbau eine ganz heikele Sache – denn damit mobilisierst Du massiv Toxine – welche der Körper im Fettgewebe speichert. Ohne Bindemittel keine gute Idee.. speziell wenn Du ggf. eine unerkannte HPU/KPU hast.

    LG
    Hans

    #132496 (0)
    Avatar
    Elefant
    Teilnehmer
    Beiträge: 16

    Zitat von hans im Beitrag #9


    Zitat von Elefant im Beitrag #8


    Auf eine ausreichende Zufuhr von Wasser will ich auch nicht verzichten, dieses kann man jedoch problemlos im "Essensfenster" reinbekommen, somit wird es auch zum Trinkfenster.


    Eine ausreichende und konstante Wasserzufuhr ist sehr wichtig für das Ausleiten von metaboliten und Giften. Dr. Panda weist klar darauf hin, das man Wasser am Bett haben sollte und das nächtliche Trinken o.k. und auch richtig ist. Gerade die Menschen die dann noch LowCarb, Ketose & Co. machen – sollten ganz doll auf das Ausleiten und ausreichend Wasser achten – zumindest sehe ich das so.

    Schiess Dich nicht selber ab – mit zu einfachen Überlegungen. Mach einfach das was anscheinend gut funktioniert – z.B. wie die Menschen in Okinawa. Der ganze neue "Hippe" Krams von Marketing-Menschen wie "Mr. Bulletproof Coffe" & Co. geht nicht nur wissenschaftlich nach hinten los. Von denen hat noch keiner gezeigt das es auch über 20, 30 oder 80 Jahre funktioniert… Wer sich tiefer mit der Ernährung & Co-Zeugs beschäftigt, der findet das auch irgendwann heraus…. spezielle Stoffwechselstörungen und Krankheiten mal ausgenommen.

    Zudem ist eine Crash-Diät und der schnelle Fett-Abbau eine ganz heikele Sache – denn damit mobilisierst Du massiv Toxine – welche der Körper im Fettgewebe speichert. Ohne Bindemittel keine gute Idee.. speziell wenn Du ggf. eine unerkannte HPU/KPU hast.

    LG
    Hans


    Beim Wasser sind wir uns einig, das brauchen wir und darauf sollte nicht verzichtet werden. Eine konstante Wasserzufuhr sehe ich persönlich nicht als notwendig an, weil der Körper wie gesagt auch eigenes Wasser produzieren kann und somit auch nicht verdurstet/austrocknet und auch die Gifte aus dem Körper weiter ausspülen kann.

    Auf Trockenfasten bin ich nicht durch irgendeinen Trend gekommen, dass war eher Intuition nachdem ich mich theoretisch und praktisch sowohl mit intermittierendem Fasten als auch richtigem Fasten beschäftigt habe. Das war für mich einfach der nächste logische Schritt. Erst dann habe ich mal google angeworfen und geschaut was es dazu gibt. Die erste Quelle die ich genannt habe, wurde auch erst auf meinen Wunsch hin erstellt.
    Das war im März diesen Jahres, seit dem habe ich viel recherchiert, es an mir selbst erfolgreich ausprobiert (inklusive Bindemittel) und bin auch dabei geblieben. Interessant ist für mich nun einfach ob ich das ganze mit dem edubily Konzept kombinieren kann.

    Irgendein Hype oder Trend ist das Thema auch nicht:
    – Die Russen erforschen das Thema bereits seit der Sovjetzeit
    – Siehe auch Islam, Juden- und Christentum

    Viele Grüße

    #132497 (0)
    Avatar
    Bernd
    Teilnehmer
    Beiträge: 686

    Hallo Elefant,

    es ist und bleibt dennoch ein Extrem. Nicht nur das viele der von Dir genannten Religionsanhänger beim Trockenfasten über Schwindelgefühl reden oder akute Kreislaufprobleme, Krämpfe usw. haben, wirst Du nicht glaubhaft versichern können, in einem 16/8-IF-Zeitfenster in den 16 Std. kein natürliches Durstgefühl zu haben. Das zu unterdrücken ist sicher möglich, aber mit Sicherheit dauerhaft oder über einen längeren Zeitraum eben nicht natürlich und nicht gesund.

    Frag mal die Profi-BB, also Leute die harte Diäten kennen und immer und immer wieder durchführen und auch durchstehen können, was es für eine Tortur ist, das Trinken zum Wettkampf hin immer weiter zu reduzieren. Das ist das Schlimmste und auch Gefährlichste an den Profi-BB-Hardcorediäten, das wird Dir jeder bestätigen.

    Gruß Bernd

    #132498 (0)
    Avatar
    Elefant
    Teilnehmer
    Beiträge: 16

    Leute ich verstehe eure Bedenken und die damit einhergehende Kritik. Ja es ist Extrem, ich bin auch Extrem und liebe es an meine Leistungsgrenzen zu gehen und diese immer weiter auszudehnen.

    Alle Kritikpunkte kenne ich sowohl theoretisch als auch praktisch. Ich bin bereits fest drin und suche nicht nach Aspekten die mich davon abbringen. Für fundierte Kritik bin ich dennoch offen, aber bitte keine Panikmache.

    Also, kann mir jemand Input zu meinen Ideen geben, der das ganze möglich macht? Nicht unmöglich!

    #132499 (0)
    Avatar
    hans
    Teilnehmer
    6
    Beiträge: 798

    Zitat von Elefant im Beitrag #12


    Also, kann mir jemand Input zu meinen Ideen geben, der das ganze möglich macht? Nicht unmöglich!


    Nicht alle Ideen müssen Sinn ergeben – und, so wie ich dein Bild interpretiere bist Du noch Jung – verfalle nicht in zu viel Leichtsinn. Bevor ich eine Intervention bei mir beginne recherchiere ich teils Monate- bzw. Jahrelang. Das hat mir (rückblickend) bis jetzt den Popo gerettet… hier im Forum gibts genügend Menschen die sich durch irgendwelche Spielereien, Übertraining, NEMs, etc. Hormonell bzw. anderweitig abgeschossen haben… und nun Auswege suchen.

    Das was bisher bei mir am meisten gebracht hat ist Dinge abzustellen die durch Technik und "moderne" Lebensweise in den letzten 100 Jahren dazugekommen sind…. Licht-Hygiene, EMF weg, viel Draussen und Sonne (Garten), Nahrung dramatisch vereinfacht – keine Produkte & Zusatzstoffe mehr – faktisch null! Alles Frisch. Mäßige Bewegung – nix Hardcore, etc. pp. Kannst Du alles in meinem Blog nachlesen… der geht nicht so biochemisch tief wie Edubily – ist dafür jedoch thematisch deutlich breiter angelegt und sollte die Informationen hier gut ergänzen. Habe ja auch einen anderen Fachlichen und persönlichen Hintergrund

    LG
    Hans

    #132500 (0)
    Avatar
    Elefant
    Teilnehmer
    Beiträge: 16

    hans, ich würde mal sagen Jung geblieben ;) habe auch schon meine 32.

    Beim Rest deiner Ausführungen bin ich ganz bei dir, geht mir in den meisten Bereichen sehr ähnlich. Hardcore beim Sport brauche ich immer noch, verstehe aber immer mehr, dass dies nicht immer möglich ist. Lebe immer mehr das Power Law.

    #132501 (0)
    jfi
    jfi
    Teilnehmer
    79
    Beiträge: 1073

    https://bengreenfieldfitness.com/podcast/biohacking-podcasts/ian-clark-podcast/

    In dem Podcast ging es auch um Dry Fasting, aber da wird irgendein Grape Juice und Lemon Juice getrunken, sodass der Körper auf Glucose läuft…alles bisschen undurchsichtig.
    Und das angekündigte Buch von dem Ian Clark gibt es wohl auch noch nicht.

    LG Jens

Ansicht von 15 Beiträgen - 1 bis 15 (von insgesamt 35)

Sei müssen angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können. Bitte loggen Sie sich ein.