Vorsorge für die Augen

Dieses Thema enthält 33 Antworten und 18 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Mr. Xu 12.04.2016 um 19:38.

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  • #88396 hilfreich: 0
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    Don90
    Beiträge: 998

    In meiner Familie trägt beinahe jeder eine Brille, außer ich.
    Nun frage ich mich natürlich, wie man im Zeitalter von Handy und Computer (was für die Augen bestimmt auch nicht sonderlich optimal ist) ein klein wenig vorsorgen kann?

    Ich habe wenig Lust früher oder später Kontaktlinsen oder eine Brille zu benötigen.

    Gibt es dazu einige Erkenntnisse?

    MfG

    #108540 hilfreich: 0
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    Mike
    Beiträge: 284

    Hallo Don,

    hier ist Augentraining wichtig. Guck mal hier für Übungen / Stärkung der Augenmuskulatur

    http://www.strunz.com/de/news/brille-ueberfluessig.html
    sowie das Buch:
    Vergiss deine Brille: Mit effektiven und gezielten Übungen zurück zur natürlichen Sehkraft (von Leo Angart)

    Zur allg. Prophylaxe der Augengesundheit spielen Antioxidantien eine große Rolle…
    –> OPC, Resveratol, Lutein, Zeaxanthin, Fischöl

    http://www.lifeextension.com/Protocols/E…y-Eyes/Page-les

    Ich verzichte wieder auf die Brille…

    Gruß Mike

    #108541 hilfreich: 0
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    Don90
    Beiträge: 998

    Das ist ein guter Artikel, danke!

    Werde versuchen seltener das Handy zu nehmen und mehr in die Ferne zu schauen und versuchen weit entfernte Schriften zu lesen etc, denke das ist damit gemeint.

    Vitamin A und Fischöl nehme ich bereits, das andere Zeug sagt mir nichts. Ist davon etwas in den 2 per day von LEF?

    MfG

    #108542 hilfreich: 0
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    OnkelPaul
    Teilnehmer
    Beiträge: 232

    Zitat von Mike im Beitrag #2


    Ich verzichte wieder auf die Brille…


    Heist das, du hast eine Brille und konntest via Training darauf verzichten … also kannst du bestätigen, dass diese Beiträge tatsächlich helfen?

    #108543 hilfreich: 0
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    Anonym
    Beiträge: 0

    Das Thema würde mich auch brennend interessieren..Brille und Kontaktlinsen gehen mir nämlich gehörig asuf die Nerven, vor allem die damit verbundenen Kosten..

    #108544 hilfreich: 0
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    Axel
    Beiträge: 276

    Moin!

    Hier auch, einziger brillenloser in der Familie – und langsam in einem Alter, bei dem andere sagen, dass jetzt aber wirklich langsam die Sehhilfe fällig werden müsste.

    Ich bilde mir schon länger ein, dass Training hilft. Und habe mir mal zusammengereimt, dass unter Umständen mein Radsport hier geholfen haben kann. Denn beruflich wie privat stehe und sitze ich mindestens genauso lang vor dem Bildschirm wie alle anderen auch. Die Crux beim (schnellen) Radfahren, insbesondere im Gelände: Man fokussiert wirklich ständig hin und her zwischen dem Horizont, der nächsten Kurve und dem Bereich direkt vor dem Vorderrad.

    Obs mir wirklich geholfen hat – keine Ahnung. Aber wir wissen ja, dass Glaube an etwas auch hilft. ;-)

    #108545 hilfreich: 0
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    Bernd
    Teilnehmer
    Beiträge: 686

    Hallo,

    ich denke, man muß hier unterscheiden zwischen einer gewissen Flexibilität des Auges auf Reize, die ja durch die entsprechenden Sehnen und Muskeln maßgeblich beeinflußt wird und hierbei ein gewisses mögliches Training dieser Muskeln sicher nützlich oder zumindest nicht nachteilig ist. Aber das Ganze wird letztlich nicht wirklich die Sehkraft, also die rein optischen Vorgänge beeinflussen und einen Verschleiß und die Alterung der dabei aktiven Organe des Auges verhindern, geschweige denn die diversen Alterserkrankungen der Hornhaut und des Auges allg. Deshalb halte ich das Ganze für einen Hokuspokus und einen mehr oder weniger wirksamen Placebo. Die meisten der Augenkrankheiten wie Stare oder die Makuladegeneration usw. sind altersbedingt und nicht der Lebensweise geschuldet und damit auch nicht "steuerbar". Das man nicht vorsorgen kann ist damit nicht gemeint, auch wenn ich noch keine ernsthafte Studie gelesen habe, die faktisch belegt, daß man mit dem odem dem Mittel diese Gebrechen vermeiden kann. Das gewisse Nahrungsmittel und NEM auch Organe und Nerven des Auges unterstützen ist dabei völlig klar und nicht gemeint. Der Alterungsprozess ist dennoch da. Der Sehprozess besteht jedenfalls aus weit mehr als nur den Muskeln für Nah-und Fernsicht.

    Das wir organisch altern können wir (noch) nicht verhindern, nur hinausschieben. Das betrifft auch das Auge. Der eine hat da mehr, der andere weniger Glück, wie mit allen anderen körperlichen Leiden und Gebrechen auch. Oftmals völlig irrrational und unverständlich, weshalb es viele Nichtraucher trifft, Helmut Schmidt aber nicht.

    Nicht nur bei Extremen wie Krebs, auch bei allen möglichen anderen Sachen. Ich wundere mich z. B. immer wieder über die allein hier im Forum geschilderten Gebrechen und körperlichen Probleme von zumeist jungen oder zumindest wesentlich jüngeren Mitgliedern und Ratsuchenden, und bin da schon sehr erstaunt, weil ich in dem Alter noch nicht mal wußte, daß es so etwas alles überhaupt gibt. Aber wer weiß, vielleicht überleben mich ja trotzdem alle "Problemfälle". Wer weiß das schon, eine kleine Thrombose genügt und der vermeintlich "gesündeste" Mensch dieser Welt ist Geschichte.

    Also, wie Chris, in einem anderen Thread schon so treffend sagte, vergesst bei aller "Optimierung" das Leben nicht! Es ist kurz genug und kann entgegen aller Erwartung jeden Augenblick zu Ende sein und ist es bei vielen Menschen auch, bei denen man sich dann ganz betroffen fragt "Der?". Und dabei vergißt, daß der Kelch nur an einem selbst vorübergegangen ist und dennoch immer darüber schwebt!

    Und mit Verlaub, um kurz noch zum Thema zurückzukommen, wenn so einfach Sehschwächen und die Augenalterung zu beheben wären, dann wären diese "Geheimpraktiken" nicht nur bekannter sondern auch schon in aller Munde. Imm er wenn sich zu solchen Themen "Experten" und zu Seminaren und dem ganzen rein finanziellen Rattenschwanz finden, ist höchste Vorsicht geboten.

    Gruß Bernd

    #108546 hilfreich: 0
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    wmuees
    Teilnehmer
    3 pts
    Beiträge: 786

    Ich bin jetzt 54 und habe mit 50 zum ersten Mal die Altersweitsichtigkeit bemerkt.
    Heute kann ich sagen: NEMs und/oder Muskeltraining helfen ein bisschen, aber auch nicht mehr.
    Eine Sehhilfe zum Lesen ist nach wie vor nötig.

    Eine Operation, die meinen Ansprüchen genügt, gibt es noch nicht. Im Moment ist eine biegsame Kunstlinse in Entwicklung, die könnte es einmal werden.
    Und solange muss es eben eine Brille tun…

    #108547 hilfreich: 0
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    Falk
    Teilnehmer
    Beiträge: 17

    Zu Alterbedingten Sehrstörungen und zur Weitsicht kann ich keine Aussage treffen, da a) noch jung und b)von Kurzsichtigkeit betroffen. Jedenfalls haben mir solche Übungen, wie Mike und die Stunz’schen News sie erwähnt haben sehr geholfen meine Kurzsichtigkeit fast vollständig loszuwerden.

    Mir ist aufgefallen, und das deckt sich mit vielem was ich im Netz gefunden habe, dass man bei Kurzsichtigkeit offenbar zum Starren neigt. Anstatt also die Augen zu bewegen, wird vielmehr nur der Kopf neu ausgerichtet und mit den Augen weiterhin stur gerade draufgeklotzt. Das liegt meiner Meinung nach eben daran, dass die Muskeln, die an der Ausrichtung und Fokusierung des Auges beteiligt sind, verkrampft/starr sind. Schlimmer wird das ganze noch, sobald man anfängt die Augen leicht zusammenzukneifen, damit das Bild etwas schärfer wird. Ich hatte teilweise bei den ersten Versuchen ohne Brille das Gefühl, ich hätte ein Gesicht wie eine Statue, da der ganze Bereich um die Augen herum so richtig hart geworden ist.

    Geholfen haben mir dabei 2 ganz gute Übungen, die man praktischerweise so gut wie überall in wenigen Minuten durchführen kann.
    Wenn man merkt, dass sich die Augenmuskeln verkrampft anfühlen, hilft es die Augen so gut es geht zu bewegen. Nach links nach rechts, oben, unten, im Uhrzeigersinn, oder dagegen, Hauptsache sie werden bewegt. Oft hilft es auch Objekte in den Augenwinkeln anzufixieren, dabei aber den Kopf zu wenig wie möglich bewegen.

    Bei der zweiten Übung braucht man ein freies und möglichst weites Sichtfeld. Dann sucht man sich Objekte in unterschiedlichen Entfernungen. Dabei beginnt man mit den nächstgelegenen und versucht das Objekt mit den Augen "abzutasten". Während dem Abtasten wenn möglich nur die Augen bewegen und nicht den Kopf. Das ganze so lange, bis man es ganz klar siehst oder es zumindest etwas klarer erscheint. Dann fixiert man ein Objekt, dass etwas weiter weg ist und macht das selbe, und so weiter…

    Der Idealfall wäre wohl, wie bei Axel, so etwas automatisch durch Tätigkeiten, bei denen man gezwungener Maßen in die Ferne schauen muss, in den Alltag zu integrieren.

    #108548 hilfreich: 0
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    Sonnensucher
    Beiträge: 196

    Ein sehr philosophischer Mensch mit großen hang zur Symbolik sagte mir mal:
    Das kurzsichtige Auge verliert gerne den Gesamtüberblick und findet sich im Detail. Der Brillenträger schaut auf seine Armbanduhr anstatt auf die Kirchenuhr.

    Recht hat er.

    Große Brillengläser sind hilfreich, weite Landschaften genießen, Bildscharmarbeit vermeiden. Kenne viele die im jungen Erwachsenenalter nachdem sie die ersten zwei Jahre im Berufsleben im Büro gearbeitet haben plötzlich auf eine Brille angewiesen waren.
    Der genetische Aspekt ist jedoch nicht zu vernachlässigen.

    Ein Trostpreis gibts für kurzsichtige; Diese haben oftmals einen höheren IQ, obs hier einen genetischem Zusammenhang gibt, oder es daran liegt, dass Brillenträger sich eher mit Lesen, etc. beschäftigen, ist unklar.

    #108549 hilfreich: 0
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    Don90
    Beiträge: 998

    Ich wechsle ab September Gott sei Dank meinen Job!

    War bis jetzt im technischen Büro immer vorm PC, ab September beginne ich mein Bachelorstudium zum Physiotherapeuten….ich denke mal da wird die Arbeit am PC geringer sein :D

    Vorsorge erledigt :)

    #108550 hilfreich: 0
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    Mr. Xu
    Beiträge: 117

    Gegen die Eintrübung des Glaskörpers hilft nur ausreichend Vitamin C, welches ausschliesslich seine Proteine schützt. Für die Netzhaut ist Lutein, Zeaxanthin und Vitamin E der primäre Schutz. Astaxanthin hilft anscheinend noch stärker vor oxidativem Stress durch die gebündelten Photonen. Gegen die Alterweitsichtigkeit hilft alles was die riesigen Mitochondrien der Augenmuskeln regeneriert, d.h. jung hält. Da sehe ich primär Autophagie (z.B. IF, Trehalose, Resveratrol) und essentielle Stoffe für den Mitochondrienstoffwechsel, einschließlich Spurenelemente für Schutzenzyme und protektive Aminosäuren.

    #108551 hilfreich: 0
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    Wirbelwind
    Beiträge: 259

    Man kann sehr wohl etwas für seine Augen tun, um sie länger gesund zu halten.
    Ich selbst habe unter Makula-Degeneration gelitten, was keine Diagnose ist, die ich jemandem wünsche (plötzlich hat man in der Mitte des Sehfeldes einen "Fleck", der nicht mehr weggeht und das scharfe, zentrale Sehen unmöglich macht, auch das lesen). Diagnose von mehreren Augenärzten bestätigt, praktisch alle mit der hoffnungsvollen Botschaft begleitet: "Da kann man leider nichts machen".

    Nach langer Recherche (das Auge, bzw. die Retina hat die höchste Dichte an Mitochondrien im ganzen Körper) habe ich mir folgenden Cocktail an Vitalstoffen besorgt / gemixt:

    Zink
    Lutein
    Zeaxanthin
    Astaxanthin
    Resveratrol
    OPC
    Vitamin C
    Acetyl-L-Carnitin
    täglich dunkle Beeren im Smoothie

    Nach 6 Monaten war meine Makula Degeneration wesentlich gebessert (der Fleck kleiner), nach 12 Monaten war sie verschwunden. Lt. Augenarzt (u.a. Uni-Professor) "ist so etwas nicht möglich".

    Tja, da fragt man sich, was die Damen und Herren Augenärzte so den ganzen lieben langen Tag überhaupt machen?? Lesen die nichts? Probieren die nichts aus?

    #108552 hilfreich: 0
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    Mr. Xu
    Beiträge: 117

    Zitat von Wirbelwind im Beitrag #13


    Nach 6 Monaten war meine Makula Degeneration wesentlich gebessert (der Fleck kleiner), nach 12 Monaten war sie verschwunden.


    Vielen Dank für diesen Erfolgsbericht, Wirbelwind!

    Das hilft als Beispiel sehr, wenn man als Nichtarztautorität seinen Freunden und Verwandten Empfehlungen aus Studien weiterreicht. :-)

    #108553 hilfreich: 0
    EvPow
    EvPow
    Teilnehmer
    Beiträge: 360

    Hallo Wirbelwind,

    kannst du mitteilen, wie viel du von deinen genannten Stoffen jeweils eingenommen hast?

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