Verdauungsprobleme / Schmerzen

Dieses Thema enthält 30 Antworten und 12 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Bernd 03.05.2019 um 17:31.

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    Tobi90
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    #133056 hilfreich: 0
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    ChristineH
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    Du erwartest zuviel, wer in Deutschland krank ist, muss sich selbst kümmern und schlau machen – ist leider so. Erlebe das grade mal wieder bestens bei einer Kollegin, die seit über 3 Monaten nicht behandelt, sondern nur mit Schmerzmitteln zugedröhnt wird.

    Ich würde nicht abwarten, sondern selbst etwas unternehmen:

    Lies hier im Forum zum Stichwort "zu wenig Magensäure". Nimm entsprechende Esshygiene-Maßnahmen vor, unterstütze mit Betain HCl und Verdauungsenzymen.
    Nimm mal gleich alles Getreide vom Speiseplan, sicherheitshalber. Iss vorerst mal kleinere Portionen.

    Ich würde auch nichts mehr nehmen, was die Magensäure hemmen soll! Was machst Du als Stressmanagement? Hat der Arzt nach Gallensteinen geschaut?

    #133057 hilfreich: 0
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    hans
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    Zitat von Tobi90 im Beitrag #1


    Omeprazol, 2 kleine Stücken Nackensteak, Brot mit Aioli, Tomate-Mozzarella, Völlegefühl, Oberbauchschmerzen plus Rücken., Panto, ein paar Tage hohe Dosis (2x 40mg), danach 1x 20,


    Aua…. Omne, Panto.. no comment. Dazu dann noch Brot, Tomate (sicher mit Schale?), Mozarelle (Kuhmilchprodukte) und das alles auf einen Magen/Darm der anscheinend Probleme hat?

    Liess mal: https://hcfricke.com/2017/09/24/buchkrit…en-r-gundry-md/ – mach ggf. eine Eliminationsdiät nach Gundry. Ich würde insb. Getreideprodukte und Milchprodukte weglassen – wowie die Nachschattengewächse – jedoch zumindest derren Haut & Samen entfernen.

    Liess auch das, was Gundry zu Omene, Panto & Co. schreibt.

    LG
    Hans

    #133058 hilfreich: 0
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    Tobi90
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    #133059 hilfreich: 0
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    hans
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    Zitat von Tobi90 im Beitrag #4


    Was mir aber wichtig ist: Es schwingt bei Euch die Hypothese mit, dass diese Anfall-artigen Oberbauchschmerzen primär ernährungsbedingt sind. Und bevor ich mir über diese Hypothese Gedanken mache, finde ich andere viel naheliegender, die ich abgeklärt haben will. Es ist schon merkwürdig, dass diese Beschwerden plötzlich dieses Jahr auftreten und jetzt auch noch die Verdauungsthematik. Obwohl ich nicht wirklich was an meiner Ernährung geändert habe und mich früher deutlich ungesünder ernährt habe (viel Nudeln, wenig Gemüse, Fertiggerichte). Ich halte die Hypothese deshalb viel naheliegender, dass Ernährung ein Auslöser, aber nicht Ursache ist.


    Klaro – jedoch wird effektiv nur ein Arzt die Diagnose machen können und entsprechende Blutwerte nehmen (wenn der gut ist…). Alternativ kannst Du die Basics selber bei einem Labor abklären… aber da gibts so viele Sachen die man messen kann – und dann auch interpretieren können sollte….

    Zumindest kann versucht werden in Punkto Ernährung "Verschlimmerer" zu vermeiden.

    LG
    Hans

    #133060 hilfreich: 0
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    ChristineH
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    Zitat von Tobi90 im Beitrag #4


    Ich habe tatsächlich schon Deine Beiträge hier im Forum zum Thema Verdauung/Darmgesundheit etc. gelesen


    Gut, dann muss ich nicht bei Adam anfangen ;-)

    Zitat von Tobi90 im Beitrag #4


    Zum Thema HCL/Enzyme:Ich würde gerne erstmal die Ursache herausfinden. Diese heftigen Oberbauchschmerzen treten ja nicht täglich, sondern bisher 3 mal dieses Jahr und dann auch meist nur einen Abend (manchmal schwächer am nächsten Abend) auf.


    Versteh ich nicht. HCl kostet nicht viel und kann Deiner Verdauung helfen. Unverdaute Rückstände lassen schon vermuten, dass da was im Argen liegt. Ich hatte Deine Beschreibung auch sehr drastisch verstanden.

    Diese Schmerzen kenne ich im Zusammenhang mit Gallensteinen (Koliken), daher auch meine Frage, ob das mit abgeklärt wurde. Wenn es aber keine Gallensteine sind, dann würde ich jetzt mit Magensäureunterstützung und ggf. Verdauungsenzymen anfangen. Schaden kann das nicht!

    Zitat von Tobi90 im Beitrag #4


    In der Zwischenzeit war soweit alles okay. Verdauungsbeschwerden hatte ich bis vor 3 Wochen auch nie.


    Ja, das hören wir hier häufig: "Bisher konnte ich alles essen/hab ich alles vertragen. Jetzt will ich da wieder hin." Die meisten haben eben nicht alles vertragen, aber der Körper konnte sehr, sehr lange gegensteuern, bis irgendwann der Krug brach. Und dann kommt erst raus, dass man xy nicht verträgt und dass man auch nicht mehr in diesen seligen "ich-ess-alles-was-mir-schmeckt"-Zustand zurückkommt.

    Zitat von Tobi90 im Beitrag #4


    Als Entlastungs-Maßnahmen scheinen deine Tips ganz hilfreich, werde ich bei Bedarf auch drauf zurückgreifen


    Warum erst bei Bedarf?

    Zitat von Tobi90 im Beitrag #4


    Aber meine Beschwerden sind gerade nicht so gravierend, als dass ich die Symptome jetzt unbedingt unterdrücken muss.


    Ich halte das nicht für eine Symptombehandlung, sondern es wird eine Ursache (Magensäure/Verdauungsenzyme zu wenig) angegangen. Und wenn die Systeme entlastet werden und die Verdauung wieder funktioniert, wie sie soll, dann gehen auch Entzündungen zurück und wichtige Nährstoffe können wieder absorbiert werden.

    Zitat von Tobi90 im Beitrag #4


    Bei HCL hätte ich das Bedenken, dass – selbst wenn es hilft – das ja nicht unbedingt beweist, dass die Ursache aller Probleme zu wenig Magensäure ist.


    Muss auch in meinen Augen nicht "bewiesen" werden – wenn es Dir bessergeht, dann war das die richtige Maßnahme. Wer heilt, hat recht.
    Aber wenn Du Geld für einen Stuhltest raushauen willst um zu erfahren, dass der pH-Wert zu hoch ist und eine Dysbiose vorliegt, dann mach das.

    Zitat von Tobi90 im Beitrag #4


    Zudem müsste ich das ja mindestens ein halbes Jahr durchnehmen und gucken, ob nie wieder diese Oberbauchschmerzen auftreten.


    ? Du merkst es doch sofort an der Verdauung, ob das jetzt wieder im Gleis ist …

    Zitat von Tobi90 im Beitrag #4


    Und zu den Enzymen.. bin da etwas unsicher, ob der Körper dann nicht die eigene Produktion (nachhaltig) eintellen könnte?


    Nein, tut er nicht.

    Zitat von Tobi90 im Beitrag #4


    Wenn die bzgl. der Verdauung helfen könnte das aber ein Anhaltspunkt für ein Problem mit der Pankreas/Galle sein, war das dein Gedanke?


    Jein. Zum einen gibt es einige Enzyme, die der Mensch gar nicht bilden kann (https://www.urgeschmack.de/blahungen/).
    Dann kann es auch sein, dass bestimmte Nährstoffe fehlen, die der Körper für die Bildung bestimmter Enzyme braucht. Dann kann es sein, dass nicht genug ausgeschüttet werden, weil der Speisebrei nicht sauer genug ist (und daher setze ich mal mit HCl an). Und natürlich auch, dass eine Entzündung vorliegt und deshalb nicht genug produziert wird.

    Das greift da ja alles ineinander (Vagusnerv, Magenwand, Gastrin, Sekretin, Galle usw.).

    Zitat von Tobi90 im Beitrag #4


    Es schwingt bei Euch die Hypothese mit, dass diese Anfall-artigen Oberbauchschmerzen primär ernährungsbedingt sind.


    Nein, Stress kann auch eine Ursache sein. Oder eben Gallensteine (die aber wiederum von Ernährungsseite herstammen). Oder Helicobacter und andere Dinge, die Du schon hast abklären lassen.

    Zitat von Tobi90 im Beitrag #4


    Der Ultraschall bei ihm ist halt erst in 1,5 Monaten.


    Und deshalb hatte ich eben vorgeschlagen, dass Du selbst jetzt schon was unternimmst.

    #133061 hilfreich: 0
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    Tommy
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    Christines Beitrag ist nichts hinzuzufügen! Das deine Probleme ernährungsbedingter Natur sind halte ich deiner Beschreibung nach am wahrscheinlichsten. Und dann hilft nicht sich versuchen auf bequeme Wege zu begeben a la “ich Versuchs bei bedarf”, oder “ich habe Getreide reduziert aber esse Sonntags trotzdem semmeln”. Total menschlich, dass man versucht eine bequeme Lösung mit Kompromissen zu suchen weil man lieb gewonnenes nicht abgeben mag. Nur das wird Dir nicht helfen. Du musst die Ernährung jetzt mal wochenlang knallhart durchziehen. Sonst hast du nie eine Chance dass mögliche Entzündungen richtig abheilen. Cheat days sind jetzt kontraproduktiv.
    Stell dir eine Wunde vor. Die bildet dann Grind. Wenn du diesen alle paar Tage abpopelst dann blutet es vielleicht nicht mehr so stark wie am Anfang aber so richtig verheilen tut die eben auch nicht. Da musst auch abwarten und heilen lassen

    #133062 hilfreich: 0
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    Dennis
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    Ich sehe das ähnlich mit dem HCL, dass Produkt kostet knapp nen 10er,bei LEF und wenn es hilft kann man es ohne Nebenwirkungen dauerhaft nehmen.

    Wenn du hier im Rabattcenter suchst, bekommst du es sogar noch günstiger.

    Enzyme kosten einiges mehr, außer der Arzt diagnostiziert ne Pancreasinsuffizienz, dann gibt es die auf Rezept.

    Gruß
    Dennis

    #133063 hilfreich: 0
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    Tobi90
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    Danke Leute!

    Ich wollte auch nicht "beratungsresistent" rüberkommen, vielmehr ging es um eine Einschätzung der Pankreas-Thematik weil glaube ich der ein oder andere hier im Forum schonmal davon berichtet und eigene Erfahrungen damit gemacht hat.

    Ich werde mir mal HCL besorgen!

    Zitat von ChristineH im Beitrag #6


    Zitat von Tobi90 im Beitrag #4


    Zum Thema HCL/Enzyme:Ich würde gerne erstmal die Ursache herausfinden. Diese heftigen Oberbauchschmerzen treten ja nicht täglich, sondern bisher 3 mal dieses Jahr und dann auch meist nur einen Abend (manchmal schwächer am nächsten Abend) auf.


    Versteh ich nicht. HCl kostet nicht viel und kann Deiner Verdauung helfen. Unverdaute Rückstände lassen schon vermuten, dass da was im Argen liegt. Ich hatte Deine Beschreibung auch sehr drastisch verstanden.

    Diese Schmerzen kenne ich im Zusammenhang mit Gallensteinen (Koliken), daher auch meine Frage, ob das mit abgeklärt wurde. Wenn es aber keine Gallensteine sind, dann würde ich jetzt mit Magensäureunterstützung und ggf. Verdauungsenzymen anfangen. Schaden kann das nicht!


    Zitat von ChristineH im Beitrag #6


    Zitat von Tobi90 im Beitrag #4


    Zudem müsste ich das ja mindestens ein halbes Jahr durchnehmen und gucken, ob nie wieder diese Oberbauchschmerzen auftreten.


    ? Du merkst es doch sofort an der Verdauung, ob das jetzt wieder im Gleis ist …


    War darauf bezogen, dass ich dadurch ja nicht merke, ob der Ursache dieser Oberbauchschmerzen nun beseitigt ist. Die traten bisher ja nur alle paar Monate auf und auch ohne die genannten Verdauungsprobleme. Also selbst wenn die Verdauung damit wieder besser wird (werde ich testen), muss das ja nichts mit den OBS zu tun haben. Die Verdauung ist ja erst 1-2 Wochen nach den letzten OBS-Attacke auffällig.

    Die Schmerzen waren nur im Oberbauch, quasi direkt unterhalb des Brustbeins, und bisher halt nur 3x. Galle laut Hausarztultraschall ok.

    Zitat von ChristineH im Beitrag #6


    Zitat von Tobi90 im Beitrag #4


    Aber meine Beschwerden sind gerade nicht so gravierend, als dass ich die Symptome jetzt unbedingt unterdrücken muss.


    Ich halte das nicht für eine Symptombehandlung, sondern es wird eine Ursache (Magensäure/Verdauungsenzyme zu wenig) angegangen. Und wenn die Systeme entlastet werden und die Verdauung wieder funktioniert, wie sie soll, dann gehen auch Entzündungen zurück und wichtige Nährstoffe können wieder absorbiert werden.


    Zitat von ChristineH im Beitrag #6


    Muss auch in meinen Augen nicht "bewiesen" werden – wenn es Dir bessergeht, dann war das die richtige Maßnahme. Wer heilt, hat recht.


    Das ist ja die Frage – was ist die Ursache (wenn es nur eine ist)? Magensäure ist ja nur eine Vermutung. Könnte natürlich auch den Stuhl erklären. Werde wie gesagt mal HCL testen!

    Was ich meine ist aber: Es könnten sicher auch zig andere Sachen sein. Verdauungsenzyme z. B. Aber zu wenig Verdauungsenzyme ist ja auch nur ein Sympton – als Ursache kommt z. B. eine Pankreasinsuffizienz in Frage, was die Ärztin vom Bereitschaftsdienst ja angesprochen hatte. Wenn ich jetzt Enzyme nehme und es besser wird kann das natürlich ein Hinweis sein – aber gerade dann ist eine weitere Abklärung ja sinnvoll, weil das ja nicht die Ursache löst, falls die Bauchspeicheldrüse wirklich Probleme haben sollte ich weniger Enzyme produziert. Wenn ich bezahlbar an Pankreas-Enzyme komme kann ich das ja aber schonmal testen, danke für den Hinweis.

    Deswegen wäre auch meine Frage, selbst wenn HCL hilft (besser Verdauung, vielleicht auch diese Schmerzen nie wieder bei langfristiger Anwendung):
    1. Ist die Ursache nicht trotzdem ein Enzymmanngel, der nun durch mehr Säure einfach etwas kompensiert wird?
    2. Ist die Ursache tatsächlich Säuremangel? Wenn ja – muss man das einfach hinnehmen, oder gibt es konkrete Ursachen für einen Magensäuremangel?

    In beiden Fällen wäre die Einnahme von HCL/Enzymen nicht zwangsweise eine Lösung, weil nicht ausgeschlossen ist, dass dadurch nur die Symptome tieferliegender Ursachen verschwunden sind. Ich hoffe es ist nun klarer was ich meine.

    Zitat von ChristineH im Beitrag #6


    Aber wenn Du Geld für einen Stuhltest raushauen willst um zu erfahren, dass der pH-Wert zu hoch ist und eine Dysbiose vorliegt, dann mach das.


    Das wäre ja nochmal was anderes – Dysbiose im Mikrobiom. SIBO ist ja auch nicht auszuschließen, oder? Die Stuhlprobe hätte ich sonst erstmal eingefordert (vom Hausarzt, nicht auf eigene Kosten sondern in der Hoffnung, dass er versteht warum ich sie für sinnvoll halte und sie dann anordnet) um den Stuhl auf Fett und Pankreasenzyme untersuchen, was laut meiner Recherchen bei Verdacht auf chron. Pankreatitis/-Insuffizienz einer der ersten und aussagekräftigsten Tests wäre.

    Zitat von ChristineH im Beitrag #6


    Zitat von Tobi90 im Beitrag #4


    Der Ultraschall bei ihm ist halt erst in 1,5 Monaten.


    Und deshalb hatte ich eben vorgeschlagen, dass Du selbst jetzt schon was unternimmst.


    Und dafür danke ich Euch – mach ich!

    Lange Rede, kurzer Sinn – ich bin schonmal dankbar für Eure Tipps, werde HCL testen und parallel meine Ernährung weiter anpassen (Getreide/Gluten und Milchprodukte etc. weiter minimieren*). Ich weiß, dass eine genauere Abklärung nur durch den Arzt geschehen kann. Hätte halt gerne schonmal ne Einschätzung zur Pankreas-These von jemandem bekommen, der damit Erfahrung hat. Symptome erscheinen mir zu auffällig, um so lange zu warten, eine Stuhlprobe seitens des Arztes hätte ich für angebracht gehalten, hat mich etwas genervt dass der Arzt meinte "ist normal" und ich überall lese, dass ein Fettstuhl ein deutlicher Hinweis auf Pankreasprobleme sein kann.

    LG, Tobi

    * Auf Weizenprodukte/Getreide komplett verzichten wäre kein großes Problem, esse ich wie gesagt im Alltag eh kaum. Aber auch auf Haferflocken und Magerquark verzichten? Was ist mit weißem Reis? Esse 2-3 mal die Woche Porridge (Haferflocken mit Wasser/Hafermilch/Milch aufkochen) zum Frühstück, an den anderen Tagen faste ich 16/8. Und fast jeden Tag 120g Magerquark. Wenn man konsequent auf Milchprodukte verzichten will dann natürlich auch auf den Quark. Denke aber, dass gerade Haferflocken auch viele gesunde Effekte auch auf Magen und Darm hat (Beta-Glucane, Spurenelemente).

    #133064 hilfreich: 0
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    Bernd
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    Hallo Tobi,

    es stochern ja hier alle mehr oder weniger im Nebel, was natürlich bei "Ferndiagnosen" zumeist der Fall sein wird.

    Aber ich würde, wenn Du Schmerzen im Bauchspeicheldrüsen-/Gallenbereich UND gleichzeitig starke Rückenschmerzen hast auf jeden Fall das Thema Bauchspeicheldrüse abklären. Das würde zumindest ich pers. als wesentlich wichtiger als das Thema Ernährung betrachten, denn gerade durchaus ernste Probleme mit der BSD gehen auch mit entsprechenden Rückenschmerzen konform, was aber eben leider oft falsch diagnostiziert oder nicht in Zusammenhang gebracht wird. Und dann eben gerade bei der BSD viel zu spät ernste Probleme erkannt.

    Ich würde mich da auch auf keinen Arzt verlassen, sondern das Thema auf jeden Fall einfach mal abklären lassen. Zum einen wäre das das schlimmste und wichtigste Problem und zum anderen könntest Du dann absolut beruhigt sein, wenn da alles in Ordnung ist und dann die anderen Themen angehen. Denn das Thema Ernährung ist dagegen dann ja pille-palle. Hier würde ich schon eine gewisse Priorität vornehmen.

    Also wie gesagt, zumindest ich würde das so machen.

    Gruß Bernd

    #133065 hilfreich: 0
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    ChristineH
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    Zitat von Tobi90 im Beitrag #9


    Das wäre ja nochmal was anderes – Dysbiose im Mikrobiom. SIBO ist ja auch nicht auszuschließen, oder? Die Stuhlprobe hätte ich sonst erstmal eingefordert (vom Hausarzt, nicht auf eigene Kosten sondern in der Hoffnung, dass er versteht warum ich sie für sinnvoll halte und sie dann anordnet) um den Stuhl auf Fett und Pankreasenzyme untersuchen, was laut meiner Recherchen bei Verdacht auf chron. Pankreatitis/-Insuffizienz einer der ersten und aussagekräftigsten Tests wäre.


    Dysbiose und/oder SIBO wären in meinen Augen eine Folge der fehlerhaften Verdauung weiter oben. Also nachgelagertes Problem. Manches löst sich evtl. durch Magensäure/Enzyme schon von selbst, das wirst schnell merken.

    #133066 hilfreich: 0
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    H_D
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    ich hab auch alle paar Monate diese lähmenden Oberbauchschmerzen – liegt wohl an meiner Gastritis

    #133067 hilfreich: 0
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    Tobi90
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    Zitat von H_D im Beitrag #12


    ich hab auch alle paar Monate diese lähmenden Oberbauchschmerzen – liegt wohl an meiner Gastritis


    Von der Mitte ausgehend direkt unterhalb des Brustbeines, anfänglich nur ein Völlegefühl, am Ende dann extreme druck-/krampfartige Schmerzen und dazu dann auch starke Rückenschmerzen (ebenfalls oben mittig)? Und so heftig dass alles weh tut, sitzen, liegen noch mehr, und du kurz davor bist nach Mama (oder dem Notarzt) zu rufen, bis du irgendwann um 4 Uhr nachts eingepennt bist?

    Gastritis = chron. Magenschleimhautentzündung? Würde ich bei mir ja ausschließen, Magenspiegelung war auch ok. Christines These mit zu wenig Magensäure klingt da für mich plausibler (wenig Säure = Mageninhalt wird nicht schnell zersetzt, Magenmuskulatur muss mehr arbeiten = "Krämpfe" im Oberbauch) und würde ggf. auch das Sodbrennen erklären, dass ja auch erst unter PPI angefangen hat und nach dem Ausschleichen nicht wieder kam (könnte aber auch nur Korrelation sein und eine zeitverzögerte Wirkung der PPI gegen das Sodbrennen). Aber mal sehen.

    Zitat von Bernd im Beitrag #10


    Aber ich würde, wenn Du Schmerzen im Bauchspeicheldrüsen-/Gallenbereich UND gleichzeitig starke Rückenschmerzen hast auf jeden Fall das Thema Bauchspeicheldrüse abklären. Das würde zumindest ich pers. als wesentlich wichtiger als das Thema Ernährung betrachten, denn gerade durchaus ernste Probleme mit der BSD gehen auch mit entsprechenden Rückenschmerzen konform, was aber eben leider oft falsch diagnostiziert oder nicht in Zusammenhang gebracht wird. Und dann eben gerade bei der BSD viel zu spät ernste Probleme erkannt.

    Ich würde mich da auch auf keinen Arzt verlassen, sondern das Thema auf jeden Fall einfach mal abklären lassen. Zum einen wäre das das schlimmste und wichtigste Problem und zum anderen könntest Du dann absolut beruhigt sein, wenn da alles in Ordnung ist und dann die anderen Themen angehen. Denn das Thema Ernährung ist dagegen dann ja pille-palle. Hier würde ich schon eine gewisse Priorität vornehmen.

    Also wie gesagt, zumindest ich würde das so machen.

    Gruß Bernd


    Wie meinst du das, nicht auf den Arzt verlassen und abklären lassen? Das geht ja nur über den Arzt an sich. Wenn die Oberbauch-Attacken bis zum Ultraschall ausbleiben und die Verdauung sich zumindest nicht verschlechtert (bzw. mit HCL ggf. verbessert) kann ich wohl die 6 Wochen warten ohne mir großartig Sorgen zu machen.
    Oder meinst du ich sollte nochmal zum Hausarzt und das Thema BSD ansprechen?

    Gruß und Danke, Tobi

    #133068 hilfreich: 0
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    Carina
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    Hi Tobi,

    Zitat von Tobi90 im Beitrag #13


    Von der Mitte ausgehend direkt unterhalb des Brustbeines, anfänglich nur ein Völlegefühl, am Ende dann extreme druck-/krampfartige Schmerzen und dazu dann auch starke Rückenschmerzen


    Das hört sich für mich so an als hättest du eine Entzündung im 12 Finger Darm. Der liegt nämlich genau an der von dir beschriebenen Stelle.

    Oft bekommt man so etwas wenn die Leber entgiftet und über den Gallenfluss Gifte in den 12 Finger Darm abgibt. Der weiß sich dann nicht anders zu helfen und jammert. Ich hatte da auch mal Probleme, wenn auch nur leichte, und habe mir mit einer Flasche Symbioflor 2 gut helfen können. Das hilft der Immunflora auf die Beine und so hat sich bei mir alles wieder beruhigt.

    LG Carina

    #133069 hilfreich: 0
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    Tommy
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    Ich glaube Bernd spricht vom worstcase…. das wäre wohl ein Karzinom der BSD.
    Daher wohl der Hinweis die BSD ggf recht zügig abklären zu lassen.

    Bei unklaren abdominalen Beschwerden kann ein MRT auch Sinn machen. Dort siehst ja auch Galle und Gallengänge und erkennst zb eine mögliche Pankreatitis oder sonstige Veränderungen.

    Das hier ein entzündlicher Prozess stattfindet und du Nahrungsmittel nicht verträgst ist sicherlich viel wahrscheinlicher als etwas bösartiges.

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