TSH / Jod / Schilddrüsenprotokoll / Diät

Dieses Thema enthält 23 Antworten und 12 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Jacko333100 03.05.2016 um 20:05.

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  • #89302 (0)
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    Jacko333100
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    Hi,ich hatte ja https://edubily.de/topic/blutbild-analyse/ schon mein Blutblid gepostet und habe nun noch ein paar Fragen.1. (Müsst ihr nicht unbedingt lesen, eine Antwort auf Frage 3 genügt auch :D )Aktuell mache ich seit knapp 2 Monaten Diät, anfangs etwas radikaler, jetzt nach 2 Wochen Pause mit moderatem Defizit. Kein Übetraining, genug Protein, 1-3mal die Woche Carb Refeed. Von meiner sowieso nur sehr spärlich vorhandenen Kraft habe ich so gut wie nichts eingebüßt. Durch Blutwerte von September bin ich jetzt auf eine SDUF gekommen und würde nun gerne mit der Behandlung beginnen. Nächstes Blutbild ist Dienstag in einer Woche. Eigentlich will ich aber auch noch weiterdiäten. Fraglich ist, ob das Blutbild nächste Woche nicht zu verfälscht ist wegen der Diät. Ich habe jetzt diese Möglichkeiten:1. Weiterdiäten, nächste Woche Blutbild, dann ggf L-Thyroxin2. Weiterdiäten, erst nach Ende der Diät + 2 Wochen Erhaltungskalorien Blutbild mit erholteren Werten3. Jetzt eine Woche Diätpause bis zum Blutbild, um die Werte nicht zu verfälschen4. Heute mit dem Schilddrüsenprotokoll anfangen, nächste Woche BlutbildWas würdet ihr machen?2. Jod. Soweit ich das richtig verstanden habe, kann eine Jod- und Selen-Supplementierung sehr gut oder sehr schlecht sein. Bei welchen Krankheiten, außer Hashimoto, wäre das Schilddrüsenprotokoll schlecht? Vielleicht kann ich die Krankheiten auch selber ausschließen, um dann mit dem Protokoll beginnen zu können. 3. Frage 1 nochmal in leichter: Gibt es irgendwo Werte oder eine Studie, wie lange FT3 braucht um sich nach ein paar Wochen Diät zu erholen? Irgendwas, muss auch nicht perfekt zu meiner Situation passen.Danke vorab! 3.

    #118214 (0)
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    H_D
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    1. Diätpause
    2. Lass die Werte gleich mitbestimmen
    3. Hängt davon ab wie gecrasht die Werte sind. Norton hat bei seinen WK-Athletinnen von mehreren Monaten berichtet, bis die Werte wieder normal waren. Laut suppversity geht das auch innerhalb von 2-3 Wochen, WENN die Werte vor einer Diät i.O. waren

    #118215 (0)
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    phil
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    Zitat


    Aktuell wiege ich auf 171cm lächerliche 57kg und habe immer noch ca 12-13%KFA.


    Mach Pause. Warum überhaupt Diät? Bei den Fakten würde ich auf jeden Fall zumindest isokalorisch vorgehen. Gerade auch wenn Schilddrüsenprobleme ein Thema sind.

    Wichtige und sehr gute Informationen Rund ums Thema Jod und Schilddrüse erhälst du hier:
    https://www.facebook.com/groups/1552261371673928/
    Les dich am besten selber tief ein bevor du herum experimentierst.

    #118216 (0)
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    Jacko333100
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    Naja, sind eben eher noch 14%KFA. Ich wäre gerne bei 10-12% um wieder mit einem Leanbulk oder isokalorischer Ernährung anfangen. Und ob das jetzt so schädlich für die SD ist langsam weiter zu diäten (mit genügend cars und genügend carb refeeds) bezweifel ich.

    Ich hab ja eben keine krassen Symptome, die mich dazu zwingen würden, jetzt sofort ne Diätpause einzulegen. Klar, ich könnte mich deutlich besser fühlen, aber will eigentlich einfach nur endlich mal Muskeln aufbauen.

    #118217 (0)
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    H_D
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    Und was meinst du was eine Reduktion um 2% KFA bringt?
    Generell wird empfohlen bis zu einem KFA von ca. 15% aufzubauen und dann zu diäten – gilt aber nur wenn man wenigstens Normalgewicht hat.

    Denke deine Werte würden sich schon mit einer normalen Ernährung bessern

    #118218 (0)
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    Jacko333100
    Beiträge: 38

    Dann habe ich bessere Werte, aber immer noch Fett. Müsste also wieder diäten, wodurch ich wieder schlechtere Werte hätte… Ich will einfach die Diät beenden, um dann ein ganzes Jahr "Diätpause" zu machen, damit sich die Werte langfristig bessern und ich nebenbei auch schon ein bisschen Muskeln aufbauen kann.

    #118219 (0)
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    H_D
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    Beiträge: 1486

    -> bessere Werte
    -> besserer/effektiverer Muskelaufbau
    -> du siehst nach was aus

    Ich habe meine ersten zwei Trainingsjahre damit vergeudet von speckigen 66kg auf knallhart-definierte 62kg zu "shredden" – wäre ich damals nur so schlau wie heute gewesen…

    #118220 (0)
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    phil
    Beiträge: 1075

    Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen das du bei dem Gewicht und der Körpergröße so "fett" bist / aussiehst. Kraftwerte waren ja im Verhältnis zum Körpergewicht auch echt stark eigentlich.
    Wenn man bei 12-14% von "fett" spricht, hat das auch schon einen gewissen, komischen Beigeschmack.

    Ich denke nicht das dir hier jemand die Absolution für weiteres Diäten gibt.
    Vorher schon eine Zeit lang unvorteilhaft ernährt, jetzt die Rede von UF. Das macht wohl einfach wenig Sinn dem Körper weiterhin zu wenig Stoffe zur Verfügung zu stellen.
    Wenn du deinen aktuellen KFA halten kannst und gleichzeitig noch Muskeln aufbaust, dann wird sich das Aussehen doch automatisch verbessern. Dann kannst du später immernoch mal wieder ein Monat radikaler einschieben oder länger ein kleineres Defizit fahren oder was auch immer.

    #118221 (0)
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    Jacko333100
    Beiträge: 38

    KFA halten und gleichzeitig Muskeln aufbauen wird wohl (ganz abgesehen von Schilddrüse, Testo etc) allein aufgrund meiner Genetik für mich nur ein feuchter Traum bleiben.

    Das Ding ist, dass ich halt wirklich gerne mal eine "extrem" lange Diätpause machen will und nicht, wie normale Leute es können, immer nach 4-6 Monaten schon wieder zu diäten, um wieder von 15% auf 10% KFA zu kommen. Wenn ich jetzt also mit meinen, sagen wir, 13% KFA anfange, wieder auf Erhaltungskalorien zu gehen (ca 1 Monat) und danach seeehr lean (so dass es fast schon keinen Sinn macht von bulken zu sprechen) mit ca 100kcal Überschuss "bulke", bin ich nach kurzer Zeit wieder bei 15-16%. Dann sind so 5 Monate vergangen. Ich hab das jetzt schon öfter versucht. Dass meine p-ratio (Fett-zu-Muskel-Zunahme) sehr schlecht ist, ist eine feste Annahme.

    Nach diesen 5 Monaten hat sich dann wahrscheinlich wieder nicht viel getan in Sachen SD und Testo. Dann bleibt mir, außer wieder zu diäten, nur noch eine isokalorische Ernährung. Diäte ich jetzt bis 10%KFA, kann ich ca 4 Monate länger leanbulken.

    Lyle Mcdonald (weiß nicht, ob er hier bekannt ist) hat auch mal erwähnt, dass manche Leute ein "gaining momentum" zu brauchen scheinen, in den erste Monaten nach einer Diät also fast gar keine Muskeln aufbauen.

    Es läuft wohl auf einen Kompromiss heraus – bis 12% weiterdiäten. Für normale Menschen könnte ich jetzt exakt ausrechnen, wie lange das noch dauert. Bei mir nicht. Erstmal noch 2 WOchen. Will ich dann weiterdiäten, mache ich vorher eine Diätpause.

    ____________________________________________________________
    Das ist jetzt nicht mehr so wichtig:
    @Kraftwerte: Ich trainiere jetzt ja schon seit über 2 Jahren ordentlich, kann zb Squats im Schlaf annähernd perfekt ausführen. Da hat sich wahrscheinlich neural/neurologisch (wie sagt man dazu auf deutsch?) immerhin einiges getan, was man an den Kraftwerten sieht. Deshalb könnte ich mir vorstellen, dass ich, wenn die Werte endlich normal sind, kurzzeitig überdurchschnittlich gainen würde.

    #118222 (0)
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    goodoo
    Beiträge: 168

    Kurze Zwischenfrage: Ist das dein normales Gewicht oder nimmst du zu, wenn du ad libitum isst?

    #118223 (0)
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    Joshinhooo
    Beiträge: 12

    Also mal ehrlich: Ich will beileibe nicht als Oberlehrer auftreten. Dazu habe ich weder das Recht, noch den Wunsch. Jeder Mensch ist frei und kann auch so entscheiden, wie er will.

    Ich glaube, dass Du Deine Entscheidung zu diäten sowieso schon getroffen hast. Den Eindruck vermitteln Deine Antworten jedenfalls. Da Du Dich hier aber in einem Forum befindest und dementsprechend auch Antworten willst. Here we go.

    Mit 57 kg als Kerl, ob nun KFA von 13 oder 18% eine Diät machen zu wollen, ist, mit Verlaub, lächerlich und absolut von verschobener Selbst- und/oder Fremdwahrnehmung geprägt. Iss! Trainiere! Schlafe! Und wachse! Das ist alles. Dahinter steckt ein viel kleineres "Geheimnis" als man so glauben mag bzw. was man uns so Glaubens machen will.

    Ich trainiere seit über 3 Jahren 5-6 mal wöchentlich Gewichtheben (quasi eine Squat-Ever-Day-Routine) und wenn Du mir erzählst, dass Du perfekt schwer, quasi im Schlaf, die Beuge auszuführen weißt, muss ich in alter Juristenmanier sagen: Das bestreite ich mit Nichtwissen! 😜

    Gegen dieses skinny-fat, wie ich dich gerade einschätze – ohne es böse zu meinen -,hilft nur eins: trainieren. Hart, einfach und gut. Dann essen und schlafen.

    Egal, wie es weitergeht: viel Erfolg! 😊

    #118224 (0)
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    Jacko333100
    Beiträge: 38

    Wenn ich nach Belieben (ja, ich musste es googeln :D) esse, würde ich, selbst ohne extrem kaloriendichte Lebensmittel, in kürzester Zeit 10kg mehr wiegen. Klar, wäre das ein gesünderes Gewicht, aber das wären dann 9kg Fett und 1kg Muskeln mehr, weswegen trainieren und essen mir da eben nicht raushilft, habe ich ja versucht.

    Und doch, die Beuge kann ich extremst gut. Habe ja auch fast mein 2faches Körpergewicht auf 5 Wiederholungen gebeugt.

    Verschobene Wahrnehmung würde ich mir wirklich wünschen. Ich bin ja aber nicht wie ein Mädchen, das sagt "Ich finde mich fett", sondern ich sage "Ich BIN skinny, wiege viel zu wenig und habe trotzdem 13%KFA".

    Ihr habt mich aber dazu überredet, nicht mehr länger als 2 Wochen moderat zu diäten. Dann muss die Optik halt warten.

    #118225 (0)
    justizia
    justizia
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    Beiträge: 935

    Hallo Jacko333100,
    ich kann Dein Problem verstehen.
    Ich bin davon überzeugt, dass Du einfach gegen Deine Hormone nicht antrainieren kannst. Irgend etwas – haste ja schon selbst erkannt – läuft da schief. Vielleicht hast Du zu viel rt3 bedingt durch hohes Cortisol, oder es ist sonst irgend etwas in Schieflage.
    Ich kenne das aus eigener Erfahrung, wenn man alles macht, aber es klappt trotzdem nicht. Gegen Hormone kann man einfach nicht antrainieren und auch Ernährung bringt nur bedingt was.
    Vielleicht kannst Du irgend wie heraus finden wo der Hase im Pfeffer liegt. Bei mir zb war es zu viel Cortisol so dass ich trotz hoher ft3 Werte trainiert habe wie ne blöde und nicht abnehmen konnte.
    Leider hab ich auch keine konkrete Idee.
    Viele Grüße
    Bettina

    #118226 (0)
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    Jacko333100
    Beiträge: 38

    Mir ist grad mal so aufgefallen, dass der Fett-set-point sich ja auch auf die absolute Fettmasse und nicht nur auf den KFA beziehen könnte. Ich wiege ja nun ca 57kg auf 171cm. Wenn man keine Muskeln hat, kann man ja trotz absolut gesehen wenig Fettmasse einen relativ hohen KFA haben. Hätte ich auch nur annähernd so viel Muskeln aufgebaut, wie ich in den 2 Jahren eigentlich gemusst hätte, würde ich jetzt sogar mit einigen kg mehr Fett einen niedrigeren KFA haben.

    Eventuell ist meinem Körper jetzt der KFA egal und er baut, wenn ich weiter diäte nur noch Muskeln ab, weil die absolute Fettmasse, die ich jetzt habe, das absolute Minimum für ihn ist.

    Hoffe, das war verständlich. :D
    Praktisch hilft mir das aber auch nicht weiter. Außer, dass es wohl echt keinen Sinn macht, weiter zu diäten, da ich fast nur noch LBM verlieren würde. Würden sich alle meine Werte von einer auf die andere Sekunde normalisieren, müsste theroretisch ein krasses Recomp-Effekt auftreten, sodass ich schnell LBM aufbaue, ohne weiter Fett aufzubauen.

    In der Realität wirds wohl so aussehen, dass ich jetzt in 12-20 Monaten mindestens 10kg zunehme, sich die Werte nach ein paar Monaten langsam normalisieren und dann auch irgendwann die Kraft steigt.

    In Klamotten sehe ich jedenfalls mit 10kg mehr besser aus.

    #118227 (0)
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    Kallisto
    Beiträge: 57

    Erhöhe doch einfach mal langsam deine Kalorienzufuhr und schau was passiert. Wenn dein Körper merkt da kommt genügend rein wird er auch verschwenderischer und baut evtl. auch lieber Muskeln auf, die er ja, im Gegensatz zu Fett, zum Überleben nicht braucht.
    Was soll schon passieren wenn du zwei Wochen lang jeden Tag 200kcal mehr zu dir nimmst? Das wär nicht mal ein halbes Kilo Fett. Und dann gehst du nochmal 200kcal hoch…

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