The Paleo Diet for Athletes von Loren Cordain

Dieses Thema enthält 4 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar mario.neudeck 05.06.2018 um 20:19.

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    Don90
    Beiträge: 998

    Hat jemand das Buch gelesen und kann es empfehlen?
    https://www.amazon.de/Paleo-Diet-Athlete…ordain+athletes

    Weiß zufällig wer ob dies die deutsche Übersetzung dazu ist oder ob es ein eigenständiges Buch ist?
    https://www.amazon.de/Das-Pal%C3%A4o-Pri…=cm_wl_huc_item

    LG

    #131079 hilfreich: 0
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    hans
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    Beiträge: 790

    Zitat von Don90 im Beitrag #1


    Hat jemand das Buch gelesen und kann es empfehlen?


    Das Buch hat verschiedene Teile… einmal Ernährung vor/währen/nach dem Sport generell. Ziemlich viel und viel Detail, weil Cordain ja spezialisiert ist in Sports Nutrition… Dann einiges über Nutrition generell, Säure/Basen, Kalium/Natrium, etc. pp. Gut fand ich das Kapitel über die Fette – war damals mein Einstieg in das Thema Fettsäuren & Co.

    Das ganze Paleo-Gedöns ist jedoch aus anthropologischer Sicht nicht gut. Cordain hat sich da primär auf eine Quelle bezogen und die ist ziemlich ‚Outdated’… die Kritik ist massiv und ich habe das schon aufgegriffen und einen Artikel dafür in der Konserve…. recherchiert weil ich es mal wissen wollte…. hatte ja letztens Kruses ‚Epi-Paleo-RX‚ gelesen und da hats mir gegruselt.

    Von spezieller Sporternährung habe ich keinen großen Plan, jedoch ist es zumindest die Sicht von jemanden der sich damit beschäftigt.. wird man sicher nicht dümmer sich auch mal Cordains Perspektive anzuschauen. War mein Einstieg in Glykogenspeicher, die Rolle der verschiedenen Makronährstoffe, etc. pp. Cordain sagt dann auch wann XYZ gut ist, warum morgens die Glykogenspeicher aufgeladen werden sollten und weniger Ballaststoffe gegessen werden sollten, Abstände Essen -> Sport, Flüssigkeitszufuhr, etc. pp. Auch warum wasserziehende Getreide am Morgen ggf. nicht so gut sind – weswegen ich ja alles Keime oder 8-12h vorher wässere :-)

    Hoffe die paar Zeilen helfen.

    LG
    Hans

    #131080 hilfreich: 0
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    Brynhildr
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    Beiträge: 164

    Ein Bekannter hat mir damals das Buch vorgeschlagen, 2008 war das.
    The Paleo Diet for Athletes: A Nutritional Formula for Peak Athletic Performance- von Loren Cordain (Autor), Joe Friel (Autor)
    – gab es damals nur auf Englisch. Liest sich aber sehr gut!
    Klar ging’s mir mit meinem Low-Carb-Versuch gut, aber von so vielen Leuten bekam ich zu hören, das wäre doch völlig unausgewogen und ungesund – und zuviel Eiweiss! und überhaupt… als Ausdauersportlerin müsse ich mich anders ernähren.
    Doch es konnte doch nicht alles falsch sein, wieso gings mir ohne (viele) Getreideprodukte soviel besser?

    Das Buch oben hat damals durchaus einige meiner Fragen beantwortet. Lesen!

    gruss!

    #131081 hilfreich: 0
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    hans
    Teilnehmer
    3 pts
    Beiträge: 790

    Zitat von Brynhildr im Beitrag #3


    Doch es konnte doch nicht alles falsch sein, wieso gings mir ohne (viele) Getreideprodukte soviel besser?


    Das steht hier: Cereal Grains: Humanity’s Double-Edged Sword, Loren Cordain, Department of Exercise and Sport Science, Colorado State University, Fort Collins, Colo., USA

    Man sollte diesen Aspekt (und den von Milch – da stimme ich Cordain auch voll zu) von der ganzen Paleo-Idee (die noch viel anderes verbietet) jedoch trennen. Aber auch Getreide wurden schon sehr, sehr lange vom Menschen genutzt.. nur nicht in dem Maße wie heute und insb. nicht in dem Maße wie WEIZEN heute genutzt wird. Zudem sind historische Zubereitungstechniken verloren gegangen (Wässern, Keimen, Kochen, Fermentieren) und das Zeug wird einfach Roh gemahlen und dann verbrannt und dann gegessen (u.a. Brot-Kruse und Kekse) bzw. bei Brot mit Geh- und Backbeschleunigern, Triebmitteln & Co. Das Fermentieren hat schon seinen Sinn – um die Antinährstoffe abzubauen. Und Techniken mit geringeren Temperaturen (<=120C) die länger brauchen auch…. gerade bei Brot…. wegen Acrylamid und Oxidation der Fettsäuren im vollen Korn.

    LG
    Hans

    #131082 hilfreich: 0
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    mario.neudeck
    Teilnehmer
    Beiträge: 34

    Das ist "Das Paläo-Prinzip der gesunden Ernährung im Ausdauersport", Sportwelt-Verlag, ISBN 978-3-941297-10-4. 6. aktualisierte Auflage von 2016.

    Interessant für mich vor allem, die Ernährung nach dem Ausdauertraining, aufgeschlüsselt in Makros/kg Körpergewicht. Was man wie lange nach dem Ausdauertraining zu sich nehmen sollte, in Abhängigkeit von Trainingsdauer und -intensität.

    Habe das eine Weile versucht, vorallem entsprechende Glucose-Zufuhr(+Eiweiß, aber das gab es schon immer) nach dem Training. Könnte dabei aber keine Verbesserung meiner Regeneration feststellen und habe es daher wieder gelassen.

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