Tee zum entschlacken

Dieses Thema enthält 10 Antworten und 10 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Tobler 11.05.2018 um 10:50.

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    Muck
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    Hallo,

    ich bin bei den warmen Temperaturen gerade schon fast auf Frühling eingestellt und würde meinem Körper gern etwas gutes tun. Ich habe überlegt mal eine Art Fastenzeit zu machen, aber bin noch nicht sicher wie gut ich das in meinen Berufsalltag integrieren kann. Daher würde ich jetzt versuchen viel mit Kräutern bzw Tee zu arbeiten. Ich habe jetzt an Graviolatee gedacht um meiner Darmflora ein bisschen was gutes zu tun.
    Habt ihr noch einen Tip für mich?
    Was macht ihr um euch ein bisschen fit für den Frühling zu machen?

    #129634 hilfreich: 0
    Zopiclon
    Zopiclon
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    Beiträge: 577

    Was verstehst du unter entschlacken?

    Gruss

    #129635 hilfreich: 0
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    meise
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    Beiträge: 93

    1 g Magnesiumcitrat entschlackt den darm ziemlich effektiv.

    #129636 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    Beiträge: 987

    "Entschlacken" gibt es nicht.

    Wenn du Schlacke oder sonstige Gifte im Körper aufbauen und einlagern würdest, wärst du sehr schnell tot, daher "entgiftet" dein Körper quasi pausenlos.

    Die beste "Entschlackung" passiert, wenn du über gescheite Ernährung und gescheites Training Körperfett verlierst, denn wenn überhaupt irgendwo Gifte gespeichert sind dann im größten Speicher"organ" des Körpers: dem Speck.

    LG Jens

    #129637 hilfreich: 0
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    Schlaubi83
    Beiträge: 11

    Zitat von jfi im Beitrag #4


    "Entschlacken" gibt es nicht.


    Ich mach mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt…

    Wenn wir hier schon Erbsen zählen, dann bitte richtig. Das "Entschlacken" – also bestimmte im Rahmen der Alternativmedizin eingesetzte Maßnahmen […], die unter dem Begriff ausleitende Verfahren zusammengefasst werden, zum Beispiel Schröpfen, Cantharidenpflaster, Einläufe, Schwitzkuren (Sauna), Abführmittel (Laxantien) und Fastenkur – mag nicht zielführend sein. Zu behaupten, dass es das nicht gibt, ist dann aber doch eine Erbse zu viel. ;)

    Und abgesehen davon, dass die Wirkung umstritten sein mag, ist Tee doch ziemlich lecker, wenn er richtig zubereitet wird. Dazu löscht er auch noch den Durst. Also ich kann so mein körperliches Wohlbefinden durchaus steigern. Daher sag ich: Graviolatee – warum nicht. Oder andere natürliche Alternativen: https://www.jiaogulan.eu/tee Was die Fastenkur angeht, bin ich auch eher skeptisch. Aber das sollte dich von einem Versuch nicht abhalten, Muck.

    LG

    #129638 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    46 pts
    Beiträge: 987

    Zitat von Schlaubi83 im Beitrag #5


    Ich mach mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt…


    Nein. Und das hat auch nichts mit Erbsenzählen zu tun.
    Ich kenne mich ein bisschen mit der Biochemie des Menschen aus und wenn du Schlacke ablagern würdest irgendwo, wärst du einfach tot.
    Das hier ist Schlacke: https://de.wikipedia.org/wiki/Schlacke

    Dass du unter umständen Giftstoffe wie Quecksilber o.ä. ablagerst bestreitet hier ja niemand, aber das wirst du mit einem Entschlackungstee nicht los und Entschlacken hilft auch nciht dabei sich fit für den Frühling zu machen.

    Es gibt Entgiftung die der Körper macht und es gibt Stoffe die ihn untertsützen können, teils auch durch eine diuretischwe Wirkung. Aber Entzschlacken gibt es nicht und es gibt auch keinen Tee der dir Schadstoffe einfach ausleitet ohne dass deine Leber und andere Organe beteiligt sind.

    Daher: mir egal ob du denkst dass es Entschlackung gibt, biochemisch gesehen gibt es das nicht. Und wenn du hier Wikipedia als Quelle angibst um das zu rechtfertigen, dann solltest du das eher nochmal in wissenschaftlicheren Quellen nachlesen um das zu verifizieren.

    LG Jens

    #129639 hilfreich: 0
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    Deichschaf
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    Beiträge: 19

    Ich glaube, das Grundproblem ist hier, daß die Naturheilkunde gerne mit Metaphern arbeitet, die ganz klar unwissenschaftlich sind, aber eigentlich auch nie so gemeint waren.

    Aber wenn man akzeptiert, daß sich nicht jeder mit den genauen biochemischen Vorgängen auskennen will und kann, dann halte ich die Verwendung von Bildern für legitim.
    Zumindest solange man die entsprechenden Begriffe dann nicht aus dem ursprünglichen Kontext herauslöst und sie mit Naturwissenschaft vermengt, wie das Esoteriker ja gerne tun.

    Wenn Otto Normalverbraucher analog zum neuesten Edubily-Artikel merkt, wie er sich durch Fasten, "Ausleitung", Diät, was auch immer plötzlich leichter und frischer fühlt, dann finde ich es legitim, sich das im übertragenen Sinne als "Schlacken", "Ballast" vorzustellen, die er losgeworden ist.

    #129640 hilfreich: 0
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    t0my89
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    2 pts
    Beiträge: 47

    Der biochemische Prozess der dem "Entschlacken" am nächsten kommst ist die Autophagie. Das das ist ein intrazellurärer Reinigungs-/Verwertungsprozess bei dem eigene, überflüssige, Bestandteile der Zelle abgebaut werden. Die beste Methode um diesen Prozess in Schwung zu bringen ist regelmäßiges Fasten (z.B. intermettierendes Fasten). Ob nen Kräutertee das unterstützen kann weiß ich nicht, aber schaden tut das bestimmt nicht ;)

    #129641 hilfreich: 0
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    Mo
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    Beiträge: 465

    wie wäre es, wenn du einen Fasttag pro Woche einlegst?

    das fällt weniger ins Gewicht

    richtig, autophagie

    definiere schlacke ;)

    klar, wir wissen, was du meinst: wie kann ich meinen Körper unterstützen?

    nun, mit allem, was der bioladen an Heilkräften hergibt.

    #129642 hilfreich: 0
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    Taek
    Teilnehmer
    Beiträge: 254

    Trink einfach 3 Wochen lang 1-2 Tassen Brenneseltee….

    #129643 hilfreich: 0
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    Tobler
    Beiträge: 23

    Was ist mit Brennnesseln Tee, ich glaube der soll auch ganz gut dafür sein? Genau so wie grüner Tee, aber wichtig ist es sowieso viel Wasser zu trinken das endgiftet den Körper, bitte korrigieren wenn ich falsch liege.

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