Schwermetalle

Dieses Thema enthält 7 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar hans 03.05.2019 um 13:54.

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    H_D
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    Hallo zusammen,

    mich würden mal Erfahrungen/Meinungen zur Schwermetallausleitung interessieren.

    Mir geht’s weniger um die Ausleitung, also erstmal um die Tests bzw. Nachweisbarkeit.

    In der FB-Gruppe
    Andrew Cutler Protokoll Quecksilber & Schwermetalle sicher ausleiten

    Wurde mir zu dem Haartest geraten:
    https://ifu-wolfhagen.de/shop/elementana…EnxxOiqWSusHifI

    Allerdings lese ich im Netz die unterschiedlichsten Aussagen was die Tests angeht. Einmal wird zu Bluttests geraten (was aber wohl nur den aktuellen Wert im Blut ausgibt), dann zu Haartests (was wohl auch nur die akute Belastung zeigt), dann wieder zu Provokations-/Ausleitungstests und andernorts wird explizit davon abgeraten.

    Kann mir jemand hierzu was sagen?

    Mir geht es konkret um Cadmium, da ich doch sehr viel Kakao, Rote Bete und Fisch esse

    #180696 hilfreich: 0
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    H_D
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    Hier noch eine Rückmeldung, die ich von einer Ärztin des IMD bekommen habe:

    Die Metallanalyse des Blutes (EDTA-Vollblut) erfasst die zirkulierende Metalllast, nicht die im Gewebe eingelagerten Metalle. Diese sind nur durch eine Untersuchung von Gewebeproben oder im Urin nach Ausleitung messbar. Beides müsste jedoch medizinisch indiziert sein und durch einen Arzt veranlasst werden, wir als Labor können hier keine Empfehlung aussprechen.

    #180697 hilfreich: 0
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    hans
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    Zitat von H_D im Beitrag #1


    Andrew Cutler Protokoll Quecksilber & Schwermetalle sicher ausleiten

    Wurde mir zu dem Haartest geraten:


    Cutler ist gut – allerdings weiss ich nicht was die in der FB Gruppe schreiben. Damit würde ich mich vor FB nicht nackig machen wollen.

    Haaranalyse ist gut – aber man / Du musst Sie interpretieren können – und das macht das IFU und alle anderen Haar-Labore & Tester meines erachtens nicht. Die Mineralstoff- und Schwermetall-Kinetik ist durchaus diffizil. Eine Auswertung ist individuell und braucht Erfahrung bzw. Beschäftigung mit dem Thema. Nichts ist meist so wie es erst mal pauschal auf dem Bogen scheint.

    LG
    Hans

    #180698 hilfreich: 0
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    H_D
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    Bin durch Dr. Koch auf das Thema aufmerksam geworden und sie sagt halt auch nur man soll im Blut messen

    #180699 hilfreich: 0
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    hans
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    Beiträge: 798

    Zitat von H_D im Beitrag #4


    Bin durch Dr. Koch auf das Thema aufmerksam geworden und sie sagt halt auch nur man soll im Blut messen


    Dann kennt man die intrazelluläre Belastung nicht. Blut meines Wissens nach ist nur bei Akuter Belastung aussagekräftig – bringt bei historischer Amalgam, Blei, etc. Exposition eher nichts bis wenig.

    Hab das ganze durch… letztendlich ‚muss‘ man alles selber in die Hand nehmen, originale Quellen lesen bzw. Menschen / Autoren finden die zumindest "den einen" Aspeket sehr gut kennen. Und natürlich offen sein – aber Dinge hinterfragen können. Das ein Arzt die komplette individuelle Lage auf dem Schirm hat ist eher selten – kann man auch nicht verlangen. Ärzte, HPs & Co. sind das Orchester.. der Dirigent muss man leider meist selber sein… einen Mentor findet man nur ganz, ganz selten.

    LG
    Hans

    #180700 hilfreich: 0
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    H_D
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    hans du kennst meine Geschichte mit Ärzten…

    Wie bist du denn vorgegangen, was waren deine Symptome etc?

    Hier übrigens die Rückmeldung von medivere:
    danke für Ihre Anfrage. In der Tat ist es so, dass unser Test genauer ist, wenn unter ärztlicher oder therapeutischer Aufsicht eine Ausleitung durchgeführt wird. Da wir kein derartiges Präparat in unsere Testsets beilegen dürfen, sind die Werte nicht ganz so genau und dienen nur einer ersten Orientierung. Um aussagekräftige Werte zu bekommen empfehlen wir daher eine Ausleitung durchzuführen.

    Heißt also wohl um einen Provokationstest führt kein Weg vorbei

    #180701 hilfreich: 0
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    Tommy
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    Ich habe bisher immer unter Provokation getestet. Das erste mal mit DSMA… dann ca 15 Ausleitungen über 1,5 Jahre mit DMSA und EDTA dann erneuter Test. Allerdings dann unter DMPS. Die ausgeschiedenen Werte waren alle deutlich geringer als beim ersten Test. Ok einmal mit DMSA und einmal mit DMPS getestet. Dennoch denke ich dass die Ausleitungen was gebracht haben. Nebenwirkungen hatte ich keine. Aber auch nie zb Amalgam gehabt. Ich werde jetzt quartalsweise eine Ausleitung machen lassen als „Dauertherapie“ oder vielleicht 2mal im Jahr. Dann irgendwann mal wieder messen. Hoffe dass diese Strategie mit meinen anderen Strategien zur Schwermetallreduzierung dann passt

    #180702 hilfreich: 0
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    hans
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    Beiträge: 798

    Zitat von H_D im Beitrag #6


    hans du kennst meine Geschichte mit Ärzten…

    Wie bist du denn vorgegangen, was waren deine Symptome etc?

    Heißt also wohl um einen Provokationstest führt kein Weg vorbei


    a) Ja. Wie ich es geschrieben habe… wenn man selber nicht der Dirigent ist… passiert nix in unserem System. Selber erlebt….
    b) Nichts für dieses Forum – und es Hilft Dir in Deiner Situation nicht weiter.
    c) Doch -> Haaranalyse mit einer richtigen Auswertung der Daten. Hatte Dir schon was per PM dazu geschrieben wie/wo das gehen kann. Du musst entscheiden ob Du diesen weg – der kein Risiko eines Provokationstest hat – gehen magst. Den Provokationstest kannst Du ja immer noch machen, wenn das Ergebnis nicht Eindeutig ist.

    … denn der Provokationstest kann auch gut nach hinten los gehen…

    LG
    Hans

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