Schwermetalle

Dieses Thema enthält 8 Antworten und 6 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar helga666 02.09.2019 um 15:53.

Ansicht von 9 Beiträgen - 1 bis 9 (von insgesamt 9)
  • Autor
    Beiträge
  • #191352 hilfreich: 0
    Avatar
    Björn
    Teilnehmer
    2 pts
    Beiträge: 58

    Servus zusammen,

     

    finde es richtig klasse, dass ihr in letzter Zeit auch immer mehr über Schwermetalle berichtet. Ich hatte definitiv auch erhöhte Werte (besonders bei Arsen) als ich den Schwermetall Urintest von Cerascreen gemacht habe.

     

    Kennt sich hier im Forum jemand mit Dr. Chris Shade aus. Er arbeitet schon mehrere Jahre im Bereich Schwermetall Entgiftung und man kann ihn die letzten Jahre auch oft auf diversen Podcasts hören. Sein System basiert darauf, dass natürliche Entgiftungssystem (Glutathion, Darm etc.) wieder zum laufen zu bringen. Auch NRF2 spielt laut ihm eine Zentrale Rolle bei der Entgiftung.

     

    Sein grundlegendes Protokoll wie ich es verstanden habe:

    • Bitterstoffe und Phosphatidylcholine um den Gallenfluß wieder zum laufen zu bringen
    • Bindemittel im Darm um die Schwermetalle und andere Gifte auszuweiten (Bentonit, Zeolith, Kohle etc.)
    • danach erst wird die Entgiftung über NRF2 hochreguliert. Dazu verwendet er Polyphenole (DIM, Quercitin, Mariendistel etc.) und Alphaliponsäure
    • Abgerundet wird das ganze durch verschiedene Dinge (z.B. CBD um Stress zu reduzieren, was essentiell ist um zu entgiften, Mitochondrien optimieren, Glutathion etc.)
    • Seine Firma Quicksilver Scientific bietet natürlich für das Protokoll die passenden Ergänzungsmittel in Liposomaler Form an. Ob die ihr Geld wert sind sei mal dahin gestellt. Aber das Protokoll an sich macht für mich Sinn, was meint ihr?

     

    Hat jemand von euch schon Erfahrung mit seinen Methoden gemacht. Ich würde das auf jedenfall EDTA oder DMPS vorziehen.

     

    Gruß

     

    #191404 hilfreich: 0
    Avatar
    Sven
    Teilnehmer
    4 pts
    Beiträge: 636

    Würde mich interessieren wie valide diese Selbsttests sind und wer schon Erfahrungen damit gemacht hat. z. B. ob bei regelmäßigem Meerestier Konsum die Quecksilberwerte  auch tatsächlich erhöht waren?

    (Die Amazon-Rezensionen zum dem Cerascreen Test lesen sich recht wiedersprüchlich.)

     

     

    Spätestens das Thema Ausleitung ist ja recht kontrovers und man hat schnell das Gefühl alles (falls es überhaupt ein Problem gab) zu verschlimmbessern.

     

     

    #191663 hilfreich: 0
    Avatar
    Björn
    Teilnehmer
    2 pts
    Beiträge: 58

    Hey Sven,

     

    würde mich auch interessieren wie valide die Tests sind. Ich denke Sie können eine „Richtung“ anzeigen.

     

    Bei meinem Schwermetalltest von Cerascreen war Arsen z.B. sehr hoch. Das würde zu meinem häufigen Reis Konsum passen.

    #191669 hilfreich: 0
    Avatar
    H_D
    Teilnehmer
    3 pts
    Beiträge: 1435

    Ich habe von medivere die Rückmeldung bekommen, dass die Tests nur die aktuelle Belastung anzeigen und man für einen wirklich validen Test vorher eine Provokation benötigt

    #191677 hilfreich: 0
    Avatar
    Sven
    Teilnehmer
    4 pts
    Beiträge: 636

    Top, danke HD!

    #192944 hilfreich: 0
    Avatar
    Alex
    Teilnehmer
    Beiträge: 79

    https://hashimoto-co.de/fisch-im-aip

     

    Sehr lesenswerter Artikel zum Thema Quecksilber und Fisch. Die Autoren haben Selbstversuche gestartet und updaten regelmäßige ihre Ergebnisse inkl. Bluttests.

     

    FAZIT: Die Auswahl an Fisch ist mit größter Wahrscheinlichkeit der Knackpunkt im Bezug auf Hg-Belastung. (Was ja auch Chris etc. schon schrieb)

    #192966 hilfreich: 0
    Avatar
    Sven
    Teilnehmer
    4 pts
    Beiträge: 636

    Schwermetalle von Meeresfrüchten-   und Getier müsste doch auch ein großes Thema bei alle Ländern/Regionen sein die sehr viel davon essen – wie zB die Japaner?

    Hat man da schon was gehört?

    #193046 hilfreich: 0
    Chris Michalk
    Chris Michalk
    Verwalter
    50 pts
    Beiträge: 2524

    Sven schrieb:Schwermetalle von Meeresfrüchten-   und Getier müsste doch auch ein großes Thema bei alle Ländern/Regionen sein die sehr viel davon essen – wie zB die Japaner?

    Immerhin wurde die Minamata-Krankheit erstmals in Japan beschrieben … Chronische Methylquecksilber-Vergiftung. Glaube nicht, dass wir das in Deutschland so je gehabt hätten. Und in Studien sind die Quecksilber-Werte von asiatischen Ländern mit hohem Fischkonsum in der Spitze häufig viel, viel höher als in D.

    #193180 hilfreich: 0
    Avatar
    helga666
    Teilnehmer
    9 pts
    Beiträge: 97

    Ich stelle mir die Frage ob das denn wirklich so eine Auswirkung haben kann, denn sonst müsste ganz Asien so dermaßen unter Vergiftungssymptomen leiden. Es sei denn, dass sich eine Art Anpassung entwickelt hat. Es wäre auch vorstellbar, dass durch andere Bestandteile der Nahrung in Asien die Schadwirkung von Arsen negiert wird, welche bei uns in Europa nicht zugeführt werden.

     

    Hmmm…

     

    Vlt ist auch die durch die extensive landwirtschaftliche Nutzung / Aushungerung der Böden und dadurch Wegfall von Arsenantagonisten /  der Arsengehalt so prominent geworden. Immerhin gilt ja der Reis aus Kalifornien als nahezu unbedenklich.

     

    Und in Studien sind die Quecksilber-Werte von asiatischen Ländern mit hohem Fischkonsum in der Spitze häufig viel, viel höher als in D.

    Deren Körper scheint das wohl besser zu kompensieren, oder sonstwie auszugleichen, dass da keine Vergiftungssymptome auftreten.

     

    Spannende Sache wo da wirklich der Zusammenhang liegt..?

     

Ansicht von 9 Beiträgen - 1 bis 9 (von insgesamt 9)

Sei müssen angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können. Bitte loggen Sie sich ein.