Schlaftracking

Dieses Thema enthält 28 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar ToddyKra 23.01.2019 um 21:03.

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    Tommy
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    Kann die Pepple 2 denn in einem bestimmten (günstigen) Zeitintervall wecken? Alle mit bekannten activity tracker (aktuell habe ich die Garmin vivoactive hr) wecken nur zu einer fest definierten Zeit. Habe noch eine separate sleep tracker Uhr die auch in den leichtschlafphasen weckt aber kombiniert mit smartwatch/activity tracker wäre das schon schöner

    #122794 hilfreich: 0
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    Stockinger
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    Hi T.

    danke für deine Antwort.
    Visualisierung ist für mich ein ein ausreichend guter Grund. Zusammen mit einer entsprechenden, Schlafphasen abhängigen Weckfunktion erst recht.

    Ich glaube, ich werde mir zumindest mal den Spaß gönnen und mal aus Neugier eine Nacht mit Pulsgurt verbringen. Morgens wach werden ist für mich (zum Glück) nicht das Problem. Das hat sich mittlerweile ganz gut eingespielt. Oft werde ich einige Minuten vor dem Wecker wach.

    Danke noch mal für deine Ausführungen.

    Allzeit gute Nacht und lG,
    Thorsten

    PS: Bist du mit oder ohne "H"?

    PPS: Sehe gerade in deinem Profil, dass du (auch!) Ing. bist

    #122795 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Zitat von Tommy im Beitrag #16


    Kann die Pepple 2 denn in einem bestimmten (günstigen) Zeitintervall wecken? Alle mit bekannten activity tracker (aktuell habe ich die Garmin vivoactive hr) wecken nur zu einer fest definierten Zeit. Habe noch eine separate sleep tracker Uhr die auch in den leichtschlafphasen weckt aber kombiniert mit smartwatch/activity tracker wäre das schon schöner


    Hi Tommy,

    Pebble ist perfekt. Ich habe die normale Pebble und liebäugle gerade mit der Pebble 2, um mir den Gurt zu ersparen bei der Pulsmessung. Bisher messe ich den Puls fast gar nicht, da die Priorität auf dem Weckvorgang und das Festhalten der Schlafdauer liegt. Die Details mit REM und Genauigkeit Tiefschlaf sind nice-to-have. Man muss ja nicht alles optimieren ;-)

    Hier ist eine gute Auflistung der möglichen Sensoren für die App. Zwar kann man auch das Handy unter den Bettbezug klemmen, aber am Arm ist die Detektion natürlich genauer und das Wecken funktioniert besser.
    <br /:-)“ title=“>:-)“ class=“bbcode_smiley“ /> Thorsten

    #122796 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Zitat von Stockinger im Beitrag #17



    PS: Bist du mit oder ohne "H"?

    PPS: Sehe gerade in deinem Profil, dass du (auch!) Ing. bist


    Ja, Thorsten mit dem Horst in der Mitte :-)
    Einer der wenigen Namen mit Doppelnamen in einem Wort.

    Ingenieur ist richtig. Und aus dem Beruf könnte ich noch die Qualitätssicherung anbringen. Man testet zum Schluss ja nicht die Qualität hinein, sondern misst anhand von Kenngrößen zur Dokumentation und Bestätigung. Das wiederum diszipliniert ein Stück weit, zumindest wenn QS gut ist und nicht als Gängelung empfunden wird – anderes Thema.

    Übrigens wurde zuletzt eine Studie veröffentlicht mit der AUssage, dass Leute mit Fitnesstracker weniger gut ans Ziel einer Gewichtsreduzierung kommen als Menschen ohne diesem Hilfsmittel. Die beiden Probandengruppen wurde gleichsam angeleitet zum Thema Ernährung und Bewegung. Die "Tracker-Fraktion" kam weniger gut klar. Man möge also nicht den Kopf abschaltenund sich stumpf irgendwelchen Messungen hingeben.
    Visualisierung zum Antrieb der Achtsamkeit.

    Schönen Nikolausi,
    Thorsten

    #122797 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Das Bild von gestern mit dem Bild von heute im Vergleich.
    Später Kaffee, Eierlikör und Kekse haben sich vermutlich in der letzten Nacht gerächt – egal, war ja Nikolaus.

    Bei Fragen antworte ich auch gerne via direkter Kommunikation.

    #122798 hilfreich: 0
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    Stockinger
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    ’n Abend Namensvetter&Kollege,

    "vermutlich"? Wie korreliert denn in diesem Fall das Schlaftracking mit dem persönlichen Empfinden?

    LG,
    Thorsten

    #122799 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Zitat von Stockinger im Beitrag #21


    ’n Abend Namensvetter&Kollege,

    "vermutlich"? Wie korreliert denn in diesem Fall das Schlaftracking mit dem persönlichen Empfinden?

    LG,
    Thorsten


    Hi Thorsten,

    genau das ist ein neues Terrain. Ich habe diese Möglichkeit der Wechselwirkung noch nicht ordentlich beobachtet.
    Das hoffe ich in wenigen Wochen positiv feststellen zu können.
    Ernährungsdisziplin und in Bezug auf meinen Stoffwechsel zu beobachten, ist Neuland für mich. Die 400 bisherigen Stützpunkte sind "nur" gesammelt ohne jede Datenmitaufnahme zur Korrelation.
    Beginn IF und Kaffeestopp habe ich gemarkert. Die Schlafqualität scheint zu profitieren. Aber mit 20 Tagen ist das noch zu wenig Beobachtungszeit für mich.

    Herzlichen Gruß
    Thorsten

    #122800 hilfreich: 0
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    Stockinger
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    Spannendes Thema.
    Halte uns bitte auf dem Laufenden, wenn sich dein Erkenntnisstand erweitert

    #122801 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    mach‘ ich :-)

    zunächst muss ich die "Schuld" von Keks/Kaffee/Eierlikör nehmen, denn der unruhige Puls hat sich wiederholt und der Grund ist jetzt da: Grippaler Infekt im Ansatz, hoffentlich wird es kein brutaler Männerschnupfen ;-)

    #122802 hilfreich: 0
    ginandjuice
    ginandjuice
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    Keine App kann tatsächlich in irgendeiner Form einordnen oder eingrenzen wie qualitativ wertvoll der Schlaf war. Und auch in Bezug auf Sensoren-sempfindlichkeit (= Schlafphase x) und was dann tatsächlich im Gehirn passiert, sind die Dinger doch ungenau. Warum sage ich das: Logik und eigene Erfahrungen, hab verschiedene Geräte ausprobiert. Und ich lehne mich da sehr weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass bis auf absehbarer Zeit nur ein bequem (nicht störender) Schrittzähler zu gebrauchen ist, vielleicht auch Puls, aber dann kann man ja auch ganz klassisch auf Brustgurt usw greifen . GPS ist nochmal was anderes.
    Aber dann frage ich mich wieso SMARTwatch, wenn man ein SMARTphone besitzt

    #122803 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Zitat von ginandjuice im Beitrag #25


    Keine App kann tatsächlich in irgendeiner Form einordnen oder eingrenzen wie qualitativ wertvoll der Schlaf war.


    ??
    Logisch.

    Die Qualität des Schlafes prägt man selbst ein, zumindest bei der App, von der ich hier schreibe.
    Sensor (Uhr) und App schreiben mit, was in der Nacht so los war. Und Start/Stopp (=Dauer) ist hochgenau, denn das bedient ja der Nutzer selbst.
    Es ist ein Weg, um sich vor Augen zu führen, wie es um die eigene Aufmerksamkeit für den Schlaf bestellt ist. Nicht mehr, und nicht weniger. Ich habe bald 500 Tracks. Das ist gut interpretierbar => oft zu wenig Schlaf, chronisch, Tendenz zur Besserung on the long run.

    Ob der angezeigte Tiefschlag nun echter Tiefschlaf ist, REM richtig interpretiert wurde, etc. … das ist doch auch wurscht.

    Übrigens (für die Mitleser bisher):
    Ich tracke zur Zeit nur stumpf mit. Momentan ist alles über Bord gegangen, Stichwort Kaffee, IF, Bier etc.
    Weihnachtszeit halt.
    Im Januar gibt’s ’nen Neustart.

    #122804 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Ich muss mich korrigieren – meinen ideale Schlafdauer habe ich aus Zahlen gemittelt, die unterschiedliche Rahmenbedingungen haben – methodischer Fehler.
    Besser ist die differenzierte Betrachtung in den Kategorien "Werktag" und "freier Tag" und die darin fallweise Auswertung.

    Vermutlich eh nahliegend:
    Werktags defizitär, und am Wochenende Ausgleich. umso mehr sollte man diese Erholungszyklen pflegen, wenn es denn schon werktags nicht klappt. Sonst wird Defizit chronisch.

    #122805 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Moin!

    Ich erlaube mir mal eine Aktualisierung.

    Ich muss auf eine Auswertung außerhalb der App zurückgreifen. Man kann alles in ein Flatfile exportieren und auf Schlafbeginn und Schlaufende gleich Schlafdauer reduzieren. Das Schätzen der Schlafphasen lasse ich mal als Spielerei beiseite. im März 2017 habe ich die Uhr gewechselt von Pebble auf Pebble2 mit Pulssensor. Um das in dem Tracking zu berücksichtigen, muss auf eine andere Variante der App gewechselt werden. Tja, und diese Variante hat eine andere Auswertemethodik. Schwupps, ist genau ab diesem Zeitpunkt ein Knick in der Auswertung. Super :-( … deshalb werte ich also das Flatfile selbst aus schlicht nach der reinen Schlafdauer. Da ich keine Einschlafprobleme habe und mit dem Aufstehen/Aufwachen das Tracking immer stoppe, ist es eine taugliche Messreihe.

    Fazit: Die Schlafhygiene greift; durch das Bewusstsein für den Schlaf ist die Achtsamkeit erhöht und ich steuere gezielt dagegen, wenn auch dieses Jahr zwingend ein entstressender Urlaub (wieder) nötig war.

    Ziel: "Pflege" des Wechsels Serotonin und Melatonin. Grund: Melatonin ist ein Antioxidans. Meine Hautkrankheit gründet sich ua auf oxidativem Stress.

    #178783 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Moin – ich aktualisiere mal dieses Thema. Vergleich dreier Tracker, mit zwei Sensoren (Fitbit Ionic und Huawei Watch 2 (HW2)). Die HW2 gibt die Daten einmal an die Huawei Health-App TruSleep und an die App SleepAsAndroid.

    Die Interpretation der Daten ist sehr verschieden. Verwertbar ist eigentlich nur Start/Stopp. Und dafür reicht auch Papier und Bleistift am Bett. Ggf ist mit genau einer gleichen App und einem konstanten systematischen Fehler eine Verlaufsinterpretation von Leichtschlaf/Tiefschlaf/REM-Schlaf möglich. Wenn zB im Montasvergleich in einer Auswerteroutine eine signifikante Veränderung ist, dann kann da etwas interpretiert werden. Die absoluten Werte sind jedoch sehr fraglich und zueinander App-übergreifend gar nicht vergleichbar, nicht einmal die Wachphasen.

    Ich messe nun ab und an mit SleepAsAndroid, weil ich hier selber die Detailwerte Bewegung und Puls interpretieren kann. In manchen Nächten sind richtige Ruheblöcke vorhanden und der Puls ist monoton leicht fallend.

    Just my 2ct

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