Schlaftechnik – Smartwatch/Armband

Dieses Thema enthält 8 Antworten und 6 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Anonym 12.01.2018 um 10:54.

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    Pilki
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    Es gibt schon mehrere Threads, die sich mit dem Thema Schlaf und den Einflüssen darauf beschäftigen.
    Was haltet ihr von Schlaftechnik wie Armbändern etc.? Meine Idee ist, mir bei Neuroth Ohrstöpsel individuell anpassen zu lassen, so dass ich nur noch durch den Lichtwecker geweckt werde. Da ich aber kein volles Vertrauen habe nur durch das Licht wach zu werden (manchmal liegt man gerade auf der anderen Seite), hatte ich an ein Armband gedacht, das mich mittels Vibrationsalarm weckt, während ich gerade in einer Leichtschlafphase bin.

    Mir ist bewußt, dass diese oft über Bluetooth mit dem Smartphone verbunden sind und das jetzt nicht gerade so toll sein soll. Mir geht es nicht um das tracking, das heißt wegen mir müsste so ein Teil nichtmal Bluetooth haben, aber ich schätze das ist eh immer dabei. Wie man vielleicht merkt: Ich bin absolut kein Technikspezialist – darum wende ich mich für allgemeine Bewertungen des Vorhabens, als auch für Empfehlungen an euch.

    Ich habe bereits für mich mitgenommen, Technik in meinem Leben zumindest etwas einzuschränken/zu überdenken. WLAN nachts aus, LEDs raus, Infrarot und Schwarzlicht fürs Schlafzimmer und OSRAM Vitalux für morgens stehen auf der ToDo – danke an Hans für diesen Beitrag.
    Ich gehe sogar wieder dazu über mit Bücher aus Papier zu kaufen, damit ich nicht so viel am Handy lese.

    Dennoch scheint mir so ein Armband eine womöglich sinnvolle Investition. Meinungen?

    #129392 (0)
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    phil
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    hast du schon mal mit Ohrstöpseln geschlafen?
    Also ich ja und ich habe dennoch meinen Wecker gehört und bin zu 99% auch davon wach geworden. Deshalb würde ich mir kein Aufweckvibrator ins Bett holen

    Ich halte nicht viel von solchen Geräten. Wenn ich irgendwo auf Technik verzichten kann, dann ist es im Bett, also beim schlafen …. …das war jetzt aber dreideutig…

    Was ist überhaupt der Grund für den Lärmschutz? Wohnst du in einer "lauteren Gegend"? Ich hatte das während meines Studiums auch und da waren die Stöpsel zeitweise ganz nett. Allerdings haben die auf Dauer auch etwas Schmerzen im Ohr verursacht und ich glaube auch das es ansich nicht optimal ist, weil man quasi das Ohr verstopft und der "Ohrschmalz" u. U. nicht mehr abläuft.

    #129393 (0)
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    hans
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    Zitat von Pilki im Beitrag #1


    Dennoch scheint mir so ein Armband eine womöglich sinnvolle Investition. Meinungen?


    Ich selber habe gemerkt das ist fast immer zu der Zeit zu der ich aufstehen will – aufwache.

    Zwei Faktoren sind dabei für mich sehr wichtig:
    a) Absolute Dunkelheit (u.a. Verdunkelungsrollo)
    b) Früh genug ins Bett gehen -> je nach Jahreszeit und gefühlter "Energie" min. 7h und bis zu 8,5h vor dem (geplantem) Aufstehen.

    Auf die ganzen Techno-Gadgets verzichte ich (bewusst). Ein Wecker sollte wenn – immer Batteriebetrieben sein. Alle Strom/spannungsführenden Leitungen & Kabel haben nichts am/im Bett zu suchen. Elektromotoren für die Verstellung, Heizdecken oder Wendeln im Wasserbett -> Rausschmeissen!

    Keine Lampen mit Kabel, keine Kabel in der Wand und auch keine elektrischen Geräte an den Wänden in den Nebenräumen. Wichtig: Über eine Steckdosenleiste einphasig ausschalten reicht nicht! Die Leitungen müssen Doppelphasig vom Netz getrennt werden -> am einfachsten die Steckdosenleiste(n) abends ausziehen. Auf jede Art von Funk würde ich unbedingt verzichten -> auch Bluetooth, ZigBee, etc. pp. Auch Philips Hue (ZigBee) hat für mich nichts im Schlafzimmer & Co. zu suchen. Telefon/Tablet auf Flight-Mode (mindestens)! WLAN AUS, DECT/Funktelefon AUS!

    Demnächst kommen auch noch mal Buchzusammenfassung von A. Marinos "Going Somewhere" über EMF & Co. und Dr. J. N. Ott’s "Health & Light". Beide habe ich schon gelesen – mehr als hoch interessant – auch im Sinne dieses Threads! Lese gerade "Der Quantenbeat des Lebens" (McFadden) und danach ist Nick Lanes "Vital Question" geplant… also alles an Buchtips von Dr. Kruse. Immer mehr macht Sinn (für mich)…

    LG
    Hans

    #129394 (0)
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    Pilki
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    Ich hatte mir erhofft dass mit individuell angepassten Ohrstöpseln diese dann nicht mehr unangenehm sind.
    Aber nach den Kommentaren – und ich hatte mir fast schon gedacht, dass ich hier vom Gegenteil überzeugt werde – werde ich das Projekt wohl ad acta legen und stattdessen eure Tipps umsetzen.
    Vielen Dank! Dieses Forum ist grandios. :)

    #129395 (0)
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    Pilki
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    Beiträge: 191

    Zitat von hans im Beitrag #3


    Auf die ganzen Techno-Gadgets verzichte ich (bewusst). Ein Wecker sollte wenn – immer Batteriebetrieben sein. Alle Strom/spannungsführenden Leitungen & Kabel haben nichts am/im Bett zu suchen. Elektromotoren für die Verstellung, Heizdecken oder Wendeln im Wasserbett -> Rausschmeissen!

    Keine Lampen mit Kabel, keine Kabel in der Wand und auch keine elektrischen Geräte an den Wänden in den Nebenräumen. Wichtig: Über eine Steckdosenleiste einphasig ausschalten reicht nicht! Die Leitungen müssen Doppelphasig vom Netz getrennt werden -> am einfachsten die Steckdosenleiste(n) abends ausziehen.

    (…)

    LG
    Hans


    Um die beiden Aspekte nochmal aufzugreifen – meinen Lichtwecker finde ich eigentlisch schon sehr angenehm, aber der funktioniert natürlich auch nur über ein Stromkabel.
    Da die Küche baulich in unserer Wohnung nun einmal so ist, dass der Kühlschrank Luftlinie 1m vom Bett entfernt ist, würde das ja hier nun aber auch keinen Unterschied machen nehme ich an?

    #129396 (0)
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    hans
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    Zitat von Pilki im Beitrag #5


    Um die beiden Aspekte nochmal aufzugreifen – meinen Lichtwecker finde ich eigentlisch schon sehr angenehm, aber der funktioniert natürlich auch nur über ein Stromkabel.
    Da die Küche baulich in unserer Wohnung nun einmal so ist, dass der Kühlschrank Luftlinie 1m vom Bett entfernt ist, würde das ja hier nun aber auch keinen Unterschied machen nehme ich an?


    Jedes extra Gerät & spannungsführende Kabel -> zusätzliche Belastung. Also am besten Kabel/Lichtwecker so weit weg wie möglich vom Bett. Das mit der Küche ist ungünstig…. es geht eben was (aktuell) geht… perfekt gibt es nicht.

    LG
    Hans

    #129397 (0)
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    Stockinger
    Beiträge: 319

    Vom Dauertragen von Ohrenstöpseln, besonders nachts während des Schlafens, kann ich nur abraten. Für längere Perioden die Belüftung des Ohres zu unterbinden ist nicht wirklich vorteilhaft und kann schnell zu einer Entzündung/Infektion führen. Wer dann auch noch tagsüber vielleicht viel mit In-Ohr-Kopfhörern unterwegs ist, tut seinen Gehörgängen keinen Gefallen.

    LG,
    Thorsten

    #129398 (0)
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    Tommy
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    8
    Beiträge: 1204

    Ich glaube was Thorsten schreibt kann ich bestätigen… seit ich regelmäßig Oropax trage (Frau schnarcht in der Schwangerschaft gerade) und die 3 jährige schläft gefühlt auch jede Nacht ab 2/3 Uhr mit im Bett habe ich deutlich mehr Probleme mit den Ohren. Diese sind schon immer bei starken Wind, Wasser etwas anfälliger geworden aber seit Oropax eher noch mehr. Es sind aber keine Infektionen im klassischen Sinne sondern eher Reizungen/leichte Entzündungen. Oft in Verbindung mit Urlauben, Poolbesuchen etc. einmal im Quartal von ich daher beim HNO um abzusaugen.

    Aber ohne Oropax geht grad nicht. Also was tun?

    #129399 (0)
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    Anonym
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    Beiträge: 426

    Das würde mich auch mal interessieren.

    Ich kann es natürlich nachvollziehen, dass es nicht optimal sein kann, die Belüftung des menschlichen Ohres für eine ganze Nacht lang (bei mir 9-10 h Schlaf pro Nacht) zu blockieren. Und das täglich.

    Aber welche Optionen gibt es dann noch, um Störgeräuschen aus den Weg zu gehen?

    In dem Moment, wo man sich das Bett mit seinem/r Partner/in teilt, kommt es zwangsläufig zu Störgeräuschen. Und ich persönlich werde von typischen Störgeräuschen wie Schnarchen o.Ä. wach, worunter natürlich mein Durchschlafen leidet.

    Deshalb verwende ich schon seit ca. 2-3 Jahren durchgehend in jeder Nacht Ohropax. Bislang ohne Probleme.

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