Sauerteigbrot

Dieses Thema enthält 7 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar hans 11.10.2018 um 20:07.

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    Bill
    Beiträge: 26

    Hi,

    Chris empfiehlt ja explizit Sauerteigbrot. Und nach diversen verschiedenen Ernährungsänderungen finde ich Natur-Sauerteigbrot ganz klasse. Ich mag ganz gerne z.B. Pfister Öko-Sonne (pdf). Aber auch andere Sorten der Firma, je nach Angebot.

    Zitat


    NATURSAUERTEIG
    (…) Aus diesem Grund verzichtet die Hofpfisterei beim Brotbacken auf künstliche oder chemische Zusätze jeglicher Art. Der Dreistufen-Sauerteig wird nach alten handwerklichen Gesetzen hergestellt und mit langer Reifezeit geführt. Es dauert 24 Stunden bis der Teig fertig ist.


    Ich esse da gerne mal 80-100g jeweils so 4-5mal die Woche, ohne jeglicher Beschwerden. Meist in Kombination mit viel Salat, und Fleisch oder Fisch.
    Ich friere dabei das geschnittene Brot ein und taue es mit dem Toaster auf, dabei vermeide ich schwarze Stellen. So habe ich immer einen Vorrat zu Hause.

    Da ja Brot so verteufelt wird: Irgendwelche Bedenken Eurerseits, so ein Brot wirklich regelmäßig einzunehmen? Es bestehen keine Allergien, und keine Glutenunverträglichkeit. Will sie aber auch nicht fördern.

    #132576 hilfreich: 0
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    ChristineH
    Beiträge: 809

    Hallo Bill,

    ich lebe seit 6 Jahren getreidefrei (bis auf wenig weißen Reis). Manchmal backe ich mir ein kleines Brot mit Buchweizenmehl, Teffmehl und Reismehl. Aber nur selten, denn mich schrecken die leeren Kalorien. Das wäre auch mein Grund, den ich gegen Deinen regelmäßigen Konsum anführen würde.

    #132577 hilfreich: 0
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    Bill
    Beiträge: 26

    Danke für Deine Antwort Christine.
    Mich schrecken die "leeren Kalorien" nicht wirklich (das hätte ich ja auch mit Reis z.B.), und da ich eh Carbs brauche (ich merke das, wenn ich zu wenig hab, mittlerweile gut), und ich genügend Nährstoffe so noch zuführe dank Fleisch/Fisch, Gemüse und Salat, etc. Und ich mach auch 3mal die Woche Kraftsport und auch noch Ausdauer sofern möglich.
    Was ich damit sagen will: ich habe für mich herausgefunden, dass ich gut mit moderat Carbs lebe, besser als zu wenig. Und da ist das Sauerteigbrot eine leckere Option für mich.

    #132578 hilfreich: 0
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    Waldmops
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    Beiträge: 86

    Ich glaube nicht dass man bei einem guten Roggenvollkornbrot mit traditioneller Sauerteigführung von "leeren Kalorien" sprechen sollte. Im Grunde handelt es sich dabei um eines unserer geliebten fermentierten Produkte. Die Milchsäuregärung reduziert die Phytinsäure im Teig und erhöht dadurch die Bioverfügbarkeit von Mineralstoffen. Es gibt noch einen ganzen Rattenschwanz von Vorteilen, welche die traditionelle Sauerteigführung bietet. Geschmacklich sind solche Brote nicht zu toppen. Und wenn man nicht wirklich unter Zöliakie leidet, gibt es meiner Meinung nach keinen Grund warum ein gutes Bio Vollkornbrot mit traditioneller Sauerteigführung nicht zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung beitragen kann. Ok, es hat seinen Preis und ist nicht billig, aber das ist es mir Wert!

    #132579 hilfreich: 0
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    ChristineH
    Beiträge: 809

    Ich meine leer im Vergleich zu Gemüse oder Kartoffeln. Dort sind deutlich mehr Vitamine, Mineralien, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe usw. enthalten.

    Und bei mir zumindest kommt noch dazu: So eine Scheibe Brot (wenn es denn nur bei einer bleibt) wird ja nicht einfach nur so gegessen, sondern da kommt ja noch was drauf! Wenn ich nach meinen Gelüsten äße, gäbe es also Brot (drei, vier, fünf Scheiben) mit einer doppelten Schicht Käse höchster Rahmstufe oben drauf. Diese Kalorien kann ich mir einfach nicht leisten.

    Ich sage das als jemand, der bis zur Ernährungsumstellung selbst Brot gebacken hat (und zwar durchaus fortgeschrittenere Rezepte). Und will auch niemand eine Scheibe Sauerteigbrot madig machen. Wollte den Punkt halt erwähnen, es wurde ja danach gefragt.

    #132580 hilfreich: 0
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    Tommy
    Teilnehmer
    6 pts
    Beiträge: 1173

    Ich glaube hier sollte aber differenziert werden ob es um die Kalorien oder generelle Verträglichkeit geht.

    #132581 hilfreich: 0
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    ChristineH
    Beiträge: 809

    Zitat von Bill im Beitrag #1


    Da ja Brot so verteufelt wird: Irgendwelche Bedenken Eurerseits, so ein Brot wirklich regelmäßig einzunehmen? .


    Das war die Frage gewesen und ich habe meine Bedenken geäußert. Mehr nicht.

    #132582 hilfreich: 0
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    hans
    Teilnehmer
    5 pts
    Beiträge: 798

    Zitat von Bill im Beitrag #1


    Da ja Brot so verteufelt wird: Irgendwelche Bedenken Eurerseits, so ein Brot wirklich regelmäßig einzunehmen? Es bestehen keine Allergien, und keine Glutenunverträglichkeit. Will sie aber auch nicht fördern.


    Ich habe über 4 Jahre selber eigenes Dinkel/Roggen-Sauer gebacken – eigene Mühle, eigener Sauerteig, alles 100% selber gemacht. Retroperspektiv habe ich jedoch gemerkt, das meine Verdauung nicht so 100% mit Brot funktioniert hat.

    Rückblickend kann ich nur Loren Cordain bestätigen. Zwar hat seine Paleo-Ideologie auch ein paar Haken & Macken – beim Getreide liegt er meiner Einschätzung jedoch recht richtig. Würde selber nur Hirse, Reis, wenig Hafer essen – jedoch nie Weizen, keine Roggen/Gerste und auch bei Dinkel vorsichtig sein.

    LG
    Hans

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