Ärzte fordern Baustopp für 5G Mobilfunk-Technologie

Dieses Thema enthält 20 Antworten und 10 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Markus Markus 06.11.2018 um 15:49.

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    MGhell
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    #132611 hilfreich: 0
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    Wirbelwind
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    Hier gibt’s auch nähere Infos über die gesamte Problematik: Funk, 5G, Strahlenbelastung und Auswirkungen auf die Gesundheit. Insgesamt dürfte die Strahlenbelastung durch massenhaft neue 5G-Funkmasten deutlich zunehmen.
    Auch Martin Pall ist übrigens darüber entsetzt.

    https://www.diagnose-funk.org/publikatio…ail&newsid=1312

    #132612 hilfreich: 0
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    Wirbelwind
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    Hier ein Video mit Martin Pall (einer der führenden Biochemiker der USA):

    https://www.youtube.com/watch?v=kBsUWbUB6PE

    #132613 hilfreich: 0
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    hans
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    Hier noch was zu 5G: https://hcfricke.com/2018/08/06/emf-8-5g…-zu-86-ghz-mmw/ – Eine bessere Zusammenfassung kenne ich aktuell nicht – insb. in Deutsch nicht.

    In den anderen Teilen der EMF Serie im Blog habe ich auch einiges zu M. Pall zusammegefasst (Neuropsychische Auswirkungen & Schadens-Mechanismuss)

    Letztendlich wird mit 5G alles nur noch schlimmer. Denkt nicht, das es mit 4G gut ist oder das die 77 & 79 GHZ Radar-Systeme im Kfz – mit Erlaubten bis zu 314 Watt (EIRP) in 3 Metern Entfernung – besser sind. Die nutzen die Millimeterwelle, Beamforming & Co. schon. ich messe die Situation in vielen bereich – in den Städen & Fußgängerzonen, Bahnhofsvorplätzen, jedoch auch in vielen Bürogebäuden mit WLAN & Co. ist das alles nur noch krass.

    LG
    H.C.

    #132614 hilfreich: 0
    Zopiclon
    Zopiclon
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    Mein Dank geht an unsere Regierung aufgrund der hervorragenden Gesundheitsvorsorge in unserer westlich zivilisierten Welt.

    Seneca schrieb vor 2000 Jahren:
    Unsere natürlichen Lebensbedingungen sind gut, nur dürfen wir uns nicht von ihnen entfernen. Die Natur hat dafür gesorgt, dass es, um glücklich zu leben, keines großen Aufwandes bedarf….

    Gruss

    #132615 hilfreich: 0
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    ChristineH
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    Wir dürfen die Schuld nicht an die Regierung abschieben. Die reden uns doch nach dem Mund, sprich: Wir wollen Breitband, Bequemlichkeit etc. haben und die Regierung verschafft es uns.

    Wenn jeder seinen Bundestagsabgeordneten kontaktiert, ihm konkrete Informationen schickt und ihn darum bittet, für breite Aufklärung zu sorgen (dieser selbst wird dadurch auch aufgeklärt), dann bestimmen wir mit. Wer nicht aktiv wird, darf dann auch nicht meckern.

    Einer, der im Abgeordnetenbüro mit sowas aufschlägt, ist ein Spinner. Wenn es dann schon 50 sind, kommt der Brief überhaupt bis zum Abgeordneten. Sind es 300, fängt er an, darüber nachzudenken. Aber weil die eine Hälfte der Internetleser den Sprung vom Internet zur Umsetzung in der Realität nicht schafft und die andere Hälfte sagt "auf mich kleinen Wutzer kommt’s doch nicht an" (Zitat Klaus Töpfer), wird vermutlich keine kritische Masse erreicht.

    #132616 hilfreich: 0
    Zopiclon
    Zopiclon
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    Beiträge: 566

    Zitat


    Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.


    wie jedes exKind weiß sind solche Entscheidungen meist nicht populär…

    davon ab habe ich "meine" Abgeorneten und andere Instututionen des obersten Gewaltenträgers eine Zeitlang öfter kontaktiert, ohne Rückmeldung. Man darf sich seinen Teil denken …….

    Gruss

    #132617 hilfreich: 0
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    ChristineH
    Beiträge: 809

    Zitat von Zopiclon im Beitrag #7


    davon ab habe ich "meine" Abgeorneten und andere Instututionen des obersten Gewaltenträgers eine Zeitlang öfter kontaktiert, ohne Rückmeldung.


    Das heißt, Du hast Dich zu der Hälfte (einfach von mir geschätzt) gesellt, die sagt "auf mich kleinen Wutzer kommt’s doch nicht an", oder auch gerne genommen: "egal was ich sage/mache, die hören sowieso nicht auf mich".

    So wie man nicht meckern darf, wenn man nicht wählen war, darf man auch nicht die Schuld der Regierung zuschieben, wenn man selbst nichts tut (außer sich beim Stammtisch zu beschweren).

    Ich will Dich hier nicht dissen (und finde es gut, dass Du in der Vergangenheit aktiv warst), ich will alle, die hier mitlesen, dazu auffordern, das Internet zu verlassen und etwas zu tun.

    #132618 hilfreich: 0
    Zopiclon
    Zopiclon
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    hehe, ne so nicht.
    Ich habe daraus gelernt und bin im kleineren Rahmen aktiv.
    Der Erfolg is aber auch nicht überragend. Unsere Gesellschaft ist einfach nicht mehr reif für Technikkritik. Sie produzieren lieber Probleme um andere Probleme zu lösen.
    Aber ist OK für mich, es gibt ja Eigenverantwortung.

    Außerdem wird man an Taten gemessen und nicht an schönen Worten, in diesem Sinne: Seit Vorbilder für andere

    Gruss

    #132619 hilfreich: 0
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    julesg88
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    Gegendarstellung:

    Die meiste Strahlung die an/in euren Körper gelangt kommt heute als auch morgen in 5G von euren persönlichen Geräten.

    Mit dem Abstand zu einem Sender sinkt die Strahlungsleistung quadratisch, bei mmW durch verschiedene Objekte dazwischen noch mehr.

    Selbst wenn wir ein dichtes Netz von mmW Basisstationen hätten, würde das mE nicht automatisch eine höhere Strahlenbelastung für den einzelnen bedeuten – insb. wenn dieser kein entsprechendes Gerät nutzt.

    Was sagt ihr zu dieser Argumentation?

    #132620 hilfreich: 0
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    wmuees
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    Ich sehe das genauso. Als Ingenieur kenne ich mich mit solchen Dingen auch gut aus.

    Auf der anderen Seite gibt es Leute, die versehen ihr Schlafzimmer mit einer Abschirmung,
    und abends wird das Handy auf den Nachttisch gelegt….

    #132621 hilfreich: 0
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    hans
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    Zitat von julesg88 im Beitrag #10


    Gegendarstellung:

    Die meiste Strahlung die an/in euren Körper gelangt kommt heute als auch morgen in 5G von euren persönlichen Geräten.


    Wenn man diese denn so benutzt bzw. sich im Klaren ist was diese Ausrichten!

    Alleine die Grundbelastung mit Mikrowelle & Co. ist bei mit durch den Umzug um ungefäht faktor 1000 bzw. mehr gesunken. Zudem entstehen gerade in Städten hohe belastungen durch die Nutzungsdichte. Ganz neu: Als Radfahrer & Fußgänger im Verkehr kommt jetzt noch die Millimeterwelle (77&79GHz) aus Radars von Fahrzeugen dazu – mit mehr Sendeleistung als zukünftige 5G Handys (-> bis zu 314Watt EIRP).

    Das ist in der Gesamtheit nicht mehr lustig.

    Lebe/Arbeite zudem mal 200-400 Meter weg von einem LTE-Masten… die Krebsraten gehen da stark hoch. Zudem gibts diese Belastung 24H! Und nicht nur mal eine Minute hier und da… deswegen: Dauerbelastungen sind ganz krass und noch mal was anderes als mal 5-10 / Min am Tag WLAN oder Smartphone nutzen.

    Ich habe viel gemessen… Dörfer, Städte, Fußgängerzonen, etc. pp. – das was da rauskommt ist teils mehr als Gruselig.

    LG
    Hans

    #132622 hilfreich: 0
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    Zitat von hans im Beitrag #12


    Ich habe viel gemessen… Dörfer, Städte, Fußgängerzonen, etc. pp. – das was da rauskommt ist teils mehr als Gruselig.


    Provokante Frage von meiner Seite:

    Wenn man an vielen entscheidenden Faktoren sowieso nichts verändern kann, warum dann nicht gleich resignieren?

    Klar, wenn es die finanzielle Situation zulässt, könnte man ggf. etwas an der persönlichen Wohnlage verändern, d.h. aufs Land ziehen.

    Aber selbst ländliche Regionen sollen langfristig (d.h. in den nächsten Jahrzehnten) technologisch aufgepeppt werden.

    Und dem Verkehr ist auch jeder Berufstätige ausgesetzt, der seinen Arbeitsplatz nicht zufällig total ländlich hat – sondern, wie die meisten Menschen, in einer (Groß-)Stadt.

    Ist es in der Praxis nicht so, dass man vielen dieser potenziell gesundheitsgefährdenden Faktoren in Zukunft (und teils schon heute) gar nicht mehr ausweichen können wird?

    #132623 hilfreich: 0
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    Anonym
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    Und ergänzend dazu:

    Zitat von hans im Beitrag #4


    […] jedoch auch in vielen Bürogebäuden mit WLAN & Co. ist das alles nur noch krass.


    Was sollen diejenigen Menschen tun, die aufgrund ihrer beruflichen Entwicklung zwangsläufig in Bürogebäuden arbeiten?

    Immer mehr Menschen haben ihren täglichen Arbeitsplatz am Schreibtisch im Büro.

    Und alle Unternehmen, in denen ich bisher gearbeitet habe, setzen WLAN ein. Sei es für die eigenen Mitarbeiter oder für Gäste.

    #132624 hilfreich: 0
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    hans
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    Zitat von Dominik im Beitrag #13


    Ist es in der Praxis nicht so, dass man vielen dieser potenziell gesundheitsgefährdenden Faktoren in Zukunft (und teils schon heute) gar nicht mehr ausweichen können wird?


    Jeder kann dazu beitragen das sich die Situation ändert!

    Beispiel: Ich kenne Menschen, die sitzen im Büro Luftline ca. 200-300 Meter von einem LTE-Masten entfernt. Direkte Luftline, nur eine Glasscheibe zwishen Masten und dem Sitzplatz – direkt in der Keule. Gruselige Werte. WLAN AP direkt dazu unter der Decke, Entfernung 3 Meter. Alles nur per WLAN vernetzt, keine Verkabelung, kein Festnetztelefon – nur Mobiltelefon. Scheppernde Umluftanlage, irgendwie übel riechender alter Teppich. Am morgen (vor dem Fenster-Aufweissen ebenfalls Luft zum Kopfschmerzen bekommen.

    Wer hier nicht reagiert – der trägt selber die Konsequenzen. Natürlich bewegt sich hier nichts von alleine… aber das ist genau wie bei der Gesundheit und allen anderen Dingen.

    LG
    Hans

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