Rundum Gesundheitscheck – was machen?

Dieses Thema enthält 19 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Marie Marie 21.01.2020 um 10:54.

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  • #215832 hilfreich: 0
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    julesg88
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    Hallo zusammen,

     

    ich möchte dieses Jahr einen „Rundum“ Check meiner Gesundheit zur Vorsorge machen, mit folgenden Zielen (Priorität in dieser Reihenfolge):

    1. Krankheiten, insb. die „schlimmen“ hoffentlich ausschließen
    2. Früherkennung von möglichen Fehlentwicklungen im Körper (z.B. Metabolisch, Herz-Kreislaufsystem) um entspannt gegensteuern zu können.
    3. Potentiale zur Verbesserung aufdecken (z.B. Immunsystem)

    Budgetvorstellung ist bis ca. 1000 €, mit guten Gründen ggf. auch etwas höher (gesetzlich versichert). Das ganze nur für Untersuchungen, ohne NEMs etc.

    Bin dieses Jahr 32 Jahre alt.

     

    Was würdet ihr empfehlen zu machen?

     

    Freue mich sehr auf eure Gedanken. Danke im Voraus!

     

    #215833 hilfreich: 0
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    Mo
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    Beiträge: 464

     

    Vorschlag: du erstellst deine liste und dann: was kann noch dazu kommen?

    #215834 hilfreich: 0
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    julesg88
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    Eigentlich wollte ich freies Brainstorming… aber na gut 😉

     

    1. Blutparameter (noch genau zu definieren) -> ca. 200-300 € direkt im Labor
    2. Gentest -> ca. 100 € (hat jemand eine Empfehlung die mit Datenschutz gut funktioniert?)
    3. Darmflora Untersuchung -> ca. 200 € ?
    4. Unsicher ob das Sinn macht: MRI o.ä. von ganzem Körper / kritischen Stellen?
    5. Herz-Kreislauf: Was macht man da?

     

    #215851 hilfreich: 0
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    wmuees
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    Beiträge: 841

    Dann stelle ich hier mal einige Punkte vor, die für mich wichtig sind.

     

    a) Ultraschall der Arterien und des Herzens. Feststellen, ob Du schon verkalkt bist.

    In Abständen wiederholen, so alle 5 Jahre.

    Kosten ca 100 EUR.

     

    Meiner Erfahrung nach kann man den existierenden Kalk u.U. nicht mehr weg bekommen.

    Deswegen ist es so wichtig, rechtzeitig reagieren zu können.

     

    b) Einige Hormone messen lassen, um eine Basis für spätere Vergleiche zu bekommen.

    Testosteron, Östrogen, LH, FSH, TSH, fT3, fT4, DHEA-S.

     

    Problem ist dabei häufig, dass der Referenzbereich eines Wertes so groß ist, dass man bedeutsame Veränderung ohne eine persönliche Referenz nicht mit bekommt.

     

    c) einige Werte bestimmen, bei denen häufig ein Mangel vorkommt.

    Vitamin D

     

    #215901 hilfreich: 0
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    klaumu
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    Zu den Hormonen…gehören da nicht noch andere Werte zu? Freies und gebundenes Testo und SHBG und Progesteron….(?) Frag deshalb, weil bei einem BEkannte dies so Richtung 0 geht und doch wichtig ist .

    #215937 hilfreich: 0
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    julesg88
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    Danke euch!

     

    Bzgl. Hormone: Welche Werte machen da überhaupt Sinn, d.h. sind stabil genug um aussagekräftig in einer Messung zu sein? (bei manchen soll das ja teilweise stündlich stark schwanken)

     

    Was haltet ihr von MRI? Bzw. habt ihr einen Vorschlag für „Rundum Krebsfrüherkennung“?

    #215998 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
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    Beiträge: 583

    Bist Du männlich oder weiblich?

    #216002 hilfreich: 0
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    julesg88
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    Männlich

    #216019 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
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    julesg88 schrieb: 

    Bzgl. Hormone: Welche Werte machen da überhaupt Sinn, d.h. sind stabil genug um aussagekräftig in einer Messung zu sein? (bei manchen soll das ja teilweise stündlich stark schwanken)

     

    Da Du männlich bist, spielt der Zeitpunkt der Messung keine Rolle.

    Aber Östriol schwankt sehr stark und muss auch nicht gemessen werden, sowie DHEA.

    Bei DHEA muss man deshalb die Speicherform messen = DHEA-S

     

    Folgende Steroidhormone haben sich bewährt:

    Pregnenolon (optional, wenn Du für später eine Referenz haben möchtest)

    Progesteron

    Cortisol

    Östradiol (E2)

    freies Testosteron (oder Gesamttestosteron + Albumin)

    DHT (optional für spätere Referenzen oder zwingend, wenn Du zu starkem Haarwuchs am Körper neigst)

    DHEA-S

    SHBG

    CBG (falls möglich, macht leider nicht jedes Labor)

    LH (optional, nicht wirklich nötig. Nur bei Verdacht auf Hypophysenschwäche oder Regulationsstörung)

    FSH (optional, s.o.)

     

    Dazu, weil im Zusammenhang, möglichst aus einer Blutabnahme

    TSH

    freies T3

    freies T4

    Antikörper sind erst mal nicht so wichtig, kann man später machen, falls es da Gründe für gibt.

     

    Das Ganze morgens vor 8h!

     

    Ich finde es auch wichtig, zu checken, ob man HPU hat.

    Das geht über den 24h Sammelurin von KEAC, bestellt man sich selber.

     

    Insgesamt kannst Du mal hier gucken:

    https://www.hashimoto-forum.de/thread/5402-vorschlag-f%c3%bcr-eine-umfassende-diagnose/

     

    Alles, was dort aufgeführt ist, taugt zu einer guten Vorsorge, egal, ob man schon was hat oder einfach mal gucken möchte.

     

     

    #216030 hilfreich: 0
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    H_D
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    Beiträge: 1434

    Hast du denn eigentlich irgendwelche Symptome?

    #216034 hilfreich: 0
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    julesg88
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    Beiträge: 101

    Danke euch, das sind super Tipps!

    Wie hier zu erwarten natürlich viele Blutwerte 🙂

     

    Symptome: Eigentlich nichts spezielles, außer:

     

    1) häufige Erkältungen – das hat aber erst angefangen, seit mein Kind in der Kita den ersten Winter durchmacht und eine harte Infektion nach der anderen heimbringt.

     

    2) Könnte insgesamt vitaler sein, liegt aber vermutlich auch an der Belastung Job/Kind

     

    interessanterweise hat sich mein Fokus von Selbstoptimierung mehr Richtung Langlebigkeit/Prävention/Früherkennung verschoben seit ich ein Kind habe 😉

    #216040 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
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    Beiträge: 583

    julesg88 schrieb:interessanterweise hat sich mein Fokus von Selbstoptimierung mehr Richtung Langlebigkeit/Prävention/Früherkennung verschoben seit ich ein Kind habe

    Das ist durchaus ein Grund, sich mal ordentlich durchchecken zu lassen.

    So hast Du dann auch für später Deine ureigenen Referenzbereiche, weil Du da gut einschätzen kannst, wie Du Dich mit den Werten gefühlt hast.

     

    Man muss dann aber auch dazu schreiben, wie es Dir geht, welche Beschwerden Du hast, wie grad die Lebenslage war, was Du an Nems/Medikamenten nimmst, etc.

    In 10 Jahren weißt du nämlich nix mehr von diesen Fakten  😉

     

    Wenn Du es also leisten kannst, dann mache ruhig mal so einen Rundumschlag, der Dir als persönliche Messlatte dienen kann.

     

    Am besten in einem freien Labor, damit alles aus einer Blutentnahme kommt und Du keine dämlichen Diskussionen führen musst.

    Solche Labore gibt es in jeder größeren Stadt.

     

     

     

    #216049 hilfreich: 0
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    klaumu
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    Beiträge: 86

    Was ist eigentlich von so einem Angebot zu halten?

     

    https://swisshealthmed.de/index.php/Hormontest_bestellen.html

     
    <h4>Hormontest Mann (Basisprofil)  sieht doch ganz ok aus. Gibt es da Unterschiede Blut bzw. Speichel?</h4>

    #216061 hilfreich: 0
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    julesg88
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    Beiträge: 101

    Danke euch.

     

    Hat jemand speziell einen Tipp für ein umfangreiches Krebs-Screening? Würde das gerne jährlich/regelmäßig machen. Bei Haut ist es mir klar, aber gibt es ggf. was umfassenderes?

    #216063 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
    Teilnehmer
    24 pts
    Beiträge: 583

    Höre Dir mal das Interview mit L. Hirneise an und entscheide dann, ob es für Dich Sinn macht, sich so eingehend mit Krebs zu beschäftigen.

     

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    Einen Wert kannst Du machen, der Dir ein bisschen die Vermüllung Deiner Zellen anzeigt: M2PK

    In der Schulmedizin wir dieser auch als Krebsmarker genutzt.

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