Referenzwert für rT3

Dieses Thema enthält 17 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Hansen 21.07.2015 um 22:53.

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  • #88440 hilfreich: 0
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    Hansen
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    Hallo Edubily’s
    GanzImmun hat meinen rT3-Wert mit 97,6 pg/ml ermittelt. Grenzbereich gibt GanzImmun mit <83 an. Mein Wert wäre also zu hoch. Ich kenne von Kharrazian bisher nur einen Funktions- und Laborgrenzbereich von 90-350 pg/ml. Da wäre mein Wert am unteren Ende, aber noch drin. Die Skala von GanzImmun heißt also "kleiner als", die von Kharrazian u.a. größer als (bis 350). Kann mir das jemand erklären?
    Anm: Frage habe ich auch schon unter "Niedriges fT3" gestellt. Geht da aber vielleicht unter.

    #108950 hilfreich: 0
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    Hansen
    Beiträge: 79

    Zusatz zu meiner Frage:
    Hat jemand seinen rT3-Wert auch bei Ganzimmun testen lassen und kann mir das Ergebnis mitteilen"

    #108951 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
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    Hallo Hansen!

    Ich habe schon mehrfach bei Ganzimmun diesen Wert bestimmen lassen.

    Der schwankte bis jetzt zwischen 7,4 und 814ng/l.
    Mein Referenzwert ist mit <307 angegeben.

    Vielleicht werden die Referenzwerte altersmäßig verändert?

    Frage doch mal im Labor nach, die sind meistens freundlich und geben Auskunft.

    LGM

    #108952 hilfreich: 0
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    Hansen
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    Hallo Marie
    Danke für die Antworten. Bei Ganzimmun bin ich mit meiner Frage nicht weiter gekommen. Habe jetzt per Mail um detaillierte Information gebeten (ich muss die Rechnung ja auch bezahlen). Deine Angaben machen mich noch nachdenklicher. Von altersspezifischen Referenzwerten bei rT3 weiß ich nichts. Nach wirklich umfangreichen Recherchen sehe ich nur die von Kharrazian angegebene Spanne bestätigt. Interessanter Text dazu: http://www.ht-mb.de/forum "Erste Werte unter T3 nach Arsaneus-Formel". Und Kharrazians und Izabella Wentz Hashimoto-Bücher.
    Ich informiere, wenn ich weiter gekommen bin.

    #108953 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
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    Hallo Hansen,

    hättest Du da einen direkten Link?
    Ich kann es in den Unmengen von Arsaneus‘ Beiträgen nicht finden.

    Ich glaube nicht, dass es direkt altersspezifische Referenzwerte gibt, aber vielleicht ab einem bestimmten Alter aufwärts?

    Ich kam auf den Gedanken, weil ich öfter mal einen anderen Referenzbereich gesehen hatte.

    Wenn Du nichts herausbekommst, dann gib mir mal Bescheid.
    Vielleicht habe ich eine Möglichkeit, nähere Infos zu finden.

    Das rT3 wird wenig in der Literatur erwähnt.
    Das hat auch fast kein Arzt auf dem Schirm und bis jetzt kann man es meines Wissens nur bei Ganzimmun messen lassen. (zumindest bis vor Kurzem)

    Das Buch von Izabella Wentz ist ja auch erst ziemlich neu und sie stützt sich da auch auf Kharrazian, wenn ichs richtig verstanden habe.

    Warum ist Dir das jetzt so wichtig?

    Im Grunde ist der Wert nicht schlecht, bzw. recht gut.
    Da würde ich mir nicht so große Gedanken drüber machen.

    Stress, Erkältung o.ä. kann den Wert auch kurzzeitig hoch treiben.

    Wichtig ist der Wert vor allem dann, wenn das Befinden nicht mit den Werten übereinstimmt.
    z.B. typische UF-Symptome, aber hohes fT3.
    Dann sollte man schauen, ob es am rT3 liegen könnte.

    LGM

    #108954 hilfreich: 0
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    Hansen
    Beiträge: 79

    Hallo Marie
    Der Link: http://www.ht-mb.de/forum/showthread.php?122922…raschung!/page5
    Die Sache mit dem Referenzwert kommt mir recht komisch vor. Nahezu alle Referenzwerte (die meisten kenne ich ich auch) sind irgendwo zu finden. Der für T3 reverse nicht. Hat mir auch HEXAL bestätigt, die mich vorhin angerufen haben. Schottdorf nimmt den rT3 gar nicht mehr. Vorher haben die das zusammen mit einem Labor in der Schweiz gemacht. Das Labor hat das dann aber eingestellt. Ein Referenzwert ist deshalb auch Schottdorf nicht bekannt. Ganzimmun hat mir erstmal geschrieben, ich sollte mich an meinen Arzt wenden. Reicht mir nicht, zumal die Arztpraxis auf das Labor verweist und ich ja letztendlich die Rechnung bezahlen muss. Weitere Antwort habe ich noch nicht. Typische SD-Symptome habe ich eigentlich nicht. Mein TSH liegt allerdings immer zwischen 2 und 4. Eigentlicher Auslöser war das abgesunkene fT3. Dr. Strunz hatte mir L-Thyrox verordnet. Hat auch nicht viel gebracht. Stand nachher in Verdacht, Muskelkrämpfe auszulösen. Dr. Strunz hat dann umgestellt auf Tyrosin, Jod und Selen, wobei ich Selen schon lange nehme und Blutspiegel zwischen 160 und 220 habe. 4 Wochen danach war der TSH auf 5,9, fT3 auf 2,4. T3 reverse habe ich mit Blick auf Konversationsstörung messen lassen, nachdem ich das Buch von Chris gelesen hatte. Auf mich treffen gleich einige Punkte zu, die Chris zu rT3 anspricht: Sport im Ultrabereich, No Carb (Rq 0,7), salzarm, Kalorienzufuhr unter Leistungsumsatz, BMI 18,5, KF-Anteil 5,2. Deshalb ist rT3 sehr interessant. Nur, man müsste ihn einschätzen können. Das Buch von Wentz habe ich mir nur interessehalber vorgenommen, ebenso wie vorher das von Mary Shomon "Living well with Hypothyroidism".
    Und nochmal zu dem Referenzwert: Da lasse ich jetzt nicht mehr locker. Ich möchte wissen, wie der begründet ist und auf welche Studienergebnisse der sich stützt.

    #108955 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
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    Hast Du eine Ahnung, wie groß Deine SD ist?
    Und wie das Gewebe beschaffen ist?

    Das wäre wichtig, um Deine Werte einzuordnen.

    Da das TSH ein Hypophysenvorderlappenwert (was ein Wort) ist, und der Regelkreis mit dem Hypothalamus zusammenhängt, würde ich bei Deinem Programm, Ernährung und Gewicht nicht ausschließen, dass es stressbedingt erhöht ist.

    Dem System ist es egal, woher der Stress kommt, es wirkt schützend für das Überleben des Körpers.
    Zu viele SD-Hormone verbrauchen zu viel Energie.
    Es könnte deshalb sein, dass Dein Regelkreis über das TSH die Ausschüttung der Hormone herunter regelt.

    Ein anderer Schutzmechanismus ist das rT3.
    Allerdings ist das aus meiner Erfahrung heraus nicht wirklich hoch bei Dir!

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Messänderung solche Unterschiede in kurzer Zeit machen.
    Mein letzter Wert stammt jetzt vom 2. Juli, Maßeinheit ist ng/l und Referenzbereich <307

    Der Laboranfrage werde ich mal nachgehen.
    Schreibe mir nochmal genau Deine Frage, möglichst in einem Satz.

    LGM

    P.S.
    Bitte könntest Du bei Deinen Beiträgen Absätze machen mit etwas Abstand?
    Es ist ziemlich schwierig, den Block zu lesen.
    Bin leider keine 20J. mehr

    #108956 hilfreich: 0
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    Hansen
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    Hallo Marie
    Danke für die Antwort. Noch einmal kurz die Frage an das Labor:

    "Wie ist der von Ihrem Labor angegebene Referenzwert für T3 reverse ermittelt worden? Warum unterscheidet sich dieser Wert von dem in der Literatur angegebenen Referenzbereich von 90-350 pg/ml?"

    Sorry, sind zwei Sätze.

    Arsaneus geht auf ht.mb.de von einem Verhältnis fT3/rT3 = mind. 0,020 aus, was für die meisten Patienten Höchstwerte von 200-250 pg/ml für rT3 erlaubt. I
    Ich würde demnach mit meinen Werten (2,42/97,6 – beide pg/ml) bei 0,025 liegen. Also voll OK.

    Bei Ganzimmun allerdings im roten Bereich. Da kann was nicht stimmen, auch wenn ich Deinen Ref.-Wert sehe.

    Neue Sono ist gemacht worden. Schriftlichen Befund habe ich noch nicht. Bisher waren Sono und MRT (wegen zwei – harmlosen – kleinen Knoten im linken SD-Lappen) immer OK.

    #108957 hilfreich: 0
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    Hansen
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    Hallo Marie,
    Deine Nachricht habe ich erhalten. Der Ref.-Wert für Deinen Sohn, der noch einmal ganz woanders liegt, bestätigt eigentlich meine Zweifel, dass das richtig sein kann.

    Nur richten sich die Ärzte nach dem, was auf dem Laborbericht steht. Und da bin ich zB mit meinem Testwert in dem Bereich, den das Labor rot markiert hat. Also rT3 zu hoch wird/muss der Arzt sagen.

    Deshalb möchte ich wissen, wie diese (offensichtlich auch erheblich unterschiedlichen) Referenzwerte zustande kommen. Und Arsaneus, egal wie, liegt mit seiner Verhältnisrechnung, die mich doch sehr überzeugt, nahe an den Werten von Kharrazian. Und die Werte von Kharrazian sind offensichtlich die einzig verfügbaren im Netz.

    #108958 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
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    Ich werde mich bemühen, etwas vom Labor zu erfahren.

    Wird wahrscheinlich nicht die große Erleuchtung werden, aber mal schauen.

    Mußt mir aber ein paar Tage Zeit geben.

    Was hast Du vor, um an dem Wert etwas zu ändern?
    Hast Du tatsächlich einen Arzt, der sich darüber Gedanken macht?
    Würde ja schon fast an ein Wunder Grenzen.

    LGM

    #108959 hilfreich: 0
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    Hansen
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    Ja, ich bin seit 4 Jahren bei einem Arzt, der sich wie kaum ein anderer mit der Körperchemie auskennt. Allerdings… wir haben noch nie den rT3 gemessen (und sicher auch nicht messen müssen). Machen wohl auch nicht viele. Sonst hätten andere Labors den ja auch drauf.
    Ich bin – wie gesagt – erst durch das Buch von Chris darauf gestoßen.

    #108960 hilfreich: 0
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    Hansen
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    Laut Auskunft des Labors stützt sich der Referenzwert auf hausinterne Studien, die regelmäßig überprüft werden. Außerdem seien die Referemzbereiche stark abhängig von der Messmethode und Aufarbeitung des Probematerials.

    Wäre interessant zu wissen, wie diese Studien zustande kommen. Und warum es speziell bei diesem Wert, der nur von ganz wenigen Labors genommen wird, unterschiedliche Messmethoden und Probeaufbereitungen geben soll.

    Wie lassen sich dann daraus die doch erheblich unterschiedlichen Referenzwerte errechnen und begründen:

    Marie: <307
    iSohn von Marie: bis 690
    Hansen: <83
    ????????
    Ich versteh’s nicht und habe meine Zweifel.

    #108961 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
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    Ich forste mal alle Werte durch, an die ich problemlos dran komme und schaue, wann da was und wie gewesen ist.

    Interne Studien hört sich immer etwas abgehoben an.
    Allerdings arbeiten die mit einigen Ärzten zusammen, die ihnen auch zuarbeiten.
    Vielleicht hat sich da mit der Zeit einiges anders ergeben?

    Nur, wie kann ein Referenzbereich an ein und dem selben Tag variieren? (29.6.)

    anderer Sohn <83
    ich < 309

    Am gleichen Tag abgenommen, am gleichen Tag gemessen (steht auf dem Laborzettel) nur unterschiedliches Alter und Geschlecht.

    Da soll einer draus schlau werden.

    #108962 hilfreich: 0
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    Hansen
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    Es wäre wichtig zu wissen, wieviele Patienten in die hausinternen Studien einbezogen worden sind, mit welchen Voraussetzungen. Waren das Gesunde oder Erkrankte? Wie sind die von wem untersucht worden?

    Ich denke, da reicht die Zusammenarbeit mit Ärzten nicht aus.

    Aber – zumindest gibt es den Ref.-Wert <83 schon zweimal. Bei dem anderen Sohn und bei mir. Der stimmt aber wie gesagt überhaupt nicht mit den allein bekannten Werten von Kharrazian überein. Die liegen ganz woanders, nämlich von 90-350 pg/ml.

    Das ist durch die "hausinternen Studien" bisher nicht erklärt.

    #108963 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
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    Habe gestern mal versucht, da was herauszufinden.

    Das ist praktisch unmöglich.
    Weder, warum die Referenzwerte so verschieden sind, noch, wie sie die erstellen.

    Sie reden entweder wie Politiker oder es ist nicht der richtige Ansprechpartner und sie versprechen Rückruf, der dann nicht erfolgt.

    Kharrazian spricht ja von 20% rT3 als normal, daran kann man sich ja orientieren.

    LGM

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