Ray Peat und Blutzucker – Erfahrungen

Dieses Thema enthält 336 Antworten und 44 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Cleo 17.05.2020 um 16:44.

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  • #119895 (0)
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    H_D
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    Sven hast du deine Entzündungswerte mal verglichen?

    Zitat


    Figurwechsel – Christian Kirchhoff

    Depressiv, müde Beine und schlechter Schlaf? Eine mögliche Erklärung ist das Übertraining. >>chronische Entzündungsherde eine Menge Tryptophan verbrauchen. Es kommen also geringere Mengen der Aminosäure im Gehirn an – es wird weniger Serotonin gebildet. Die Folge? Weniger Serotonin, d.h. weniger vom entspannenden „Glückshormon“…und damit auch eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine depressive Stimmungslage.<<


    #119896 (0)
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    Anonym
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    Hallo H_D,

    danke für die Info. Die Werte habe ich leider nicht – welche wären das denn auf dem Laborzettel?
    Bin wahrsch. aber nicht mehr im Übertraining mit max. 2-3 lockeren Sporteinheiten die Woche.
    Aber ja, mit niedrigem Cortisol und forderten Sporteinheiten hat man sicher mehr/länger Entzündungen im Körper.
    Finde ab und zu eine Tryptophan Tablette auch sehr, sehr angenehm für einen richtig wohligen Schlaf – tut mir gut.
    Insofern stimme ich nicht mit der Sinnhaftigkeit der Tryptophan-Depletion Theorie überein.

    #119897 (0)
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    Anonym
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    Anbei wieder ein Thread der auch auf den Geschmack gekommen ist:

    http://forum.anabolicmen.com/index.php?t…nd-fasting.955/

    #119898 (0)
    Chris Michalk
    Chris Michalk
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    Zitat


    Insofern stimme ich nicht mit der Sinnhaftigkeit der Tryptophan-Depletion Theorie überein.


    Sehr guter Punkt.

    #119899 (0)
    ginandjuice
    ginandjuice
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    habe vorhin meinen alten rp thread überarbeitet – ich finde die inhalte sehr interessant, vorhin habe ich beispielsweise eine menge von chris masterjohn gelesen. mein blog auf team-andro:
    http://www.team-andro.com/phpBB3/beitrag…5.html#p6048155

    du hast ja noch deinen alten account, chris, feuer frei wenn du lust hast
    kannst ja etwas zu deinem namensvetter schreiben – über peat wurde vieles gesagt… mE hat er nen heidenschiss vor pufas und wäscht gründlich seine hände nachdem er seine ölbilder malt. Hier eins von ihm: http://raypeat.com/art/3b.jpg
    – er kommt wohl auf ~4-6 g.
    Man könnte die Menge aber m.E. verdoppeln oder auch verdreifachen – ich finde die grafik zu pufa konsum der letzten 100 jahre interessant, auch in dem blog. wenn man berücksichtig wie stark parallel dazu der zuckerkonsum gestiegen ist, und dann auch masterjohn zu liest (pufa and refined sugar),
    dann . zum wohl

    #119900 (0)
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    Sven
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    Ein kurzes Update dazu:
    Ray Peats Ideen haben mich aus einem siechenden Tal "rauskatapultiert" und gezeigt was in mir schlummert – Danke dafür!
    Als Dauerlösung finde ich aber die "Abhängigkeit" von Lebensmitteln bzgl. Befinden – mental und körperlich – nicht gerade befreiend.
    Der Tipp von Ray Peat mir dem Tütenatem hat mich allerdings beeinflusst dahingehend weiter zu forschen.
    (Das Ray Peat Forum selbst verliert sich leider gerade total in ProHormon-Threads, anstatt dass die Leute dort mal grundlegend was am Lebensstil (nicht nur am Futter) ändern…schade. Was mir an dem Forum dort viel geholfen hat, dass die Zusammenhänge von Hormonen ect. diskutiert und "erklärt" werden.)

    #119901 (0)
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    Tommy
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    Beiträge: 1204

    "Peatet" hier jemand noch? Ich habe auch den Versuch gestartet vor 5 Tagen und muss sagen ich kann Svens Schilderung voll zustimmen. Fühle mich deutlich besser und vitaler. Und das konstant über den Tag. Während ich nach dem Konsum großer Mengen stärkehaltiger Kohlenhydrate oft is Suppenkoma falle passiert bei großen Obstmengen gar nichts in der Art. Einer seits ein geiles Gefühl Konstante Energie zu haben anders seits frage ich mich warum ich wohl metabolisch Stärke nur schlecht verstoffwechsle? Auf Dauer will ich nicht unbedingt Riesen Mengen Fructose vertilgen sondern metabolisch deutlich flexibler werden. Aber was sind hier die Ansätze? Sascha Fast schreibt, dad Ausdauertraining ein adäquates Mittel ist um die metabolische Flexibilität zu erhöhen. Aktuell fokussiere ich mich auf Kraft und Intervalltraining (Tabata) und 8-10km täglicher Bewegung durch spazieren. Schaffe ich dadurch keine Anpassung? Muss es (gemütlicher) Ausdauersportl sein? Wie lang, wie oft, wie intensiv? Und wie finde ich am besten heraus ob es andere Gründe f die schlechte Glucosetoleranz gibt?

    #119902 (0)
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    hisairness
    Beiträge: 91

    Ich kann zwar keine Antwort darauf geben, aber ich finde es höchst interessant, dass sich das ähnlich verhält wie bei mir.

    Habe auch schon zwei Phasen hinter mir, in denen ich den Frucht Konsum deutlich hoch geschraubt und mich um Meilen besser und energiegeladener gefühlt habe.
    Lediglich die Angst vor der so "bösen" Fructose hat mich dann auch wieder davon Abkommen lassen…sobald ich aber "normale" KH Quellen, wie Kartoffeln oder Reis einbaue, ist bei mir game over, das geht gar nicht.

    Daher hoffe ich inständig, dass dir jemand antwortet.

    #119903 (0)
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    Tommy
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    Beiträge: 1204

    Wäre schon interessant zu wissen ob das durch die Fructose als Substrat und deren Verstoffwechselung liegt oder an der Optimierung der Hormonbalance. Peat schreibt ja sich das mit Fructose wohl ordentlich T3 angekurbelt wird. Dennoch wäre es mir natürlich lieber, ähnliche Energie auch aus Stärke ziehen zu können

    #119904 (0)
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    Sven
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    Beiträge: 680

    Ist ja nun nicht unüblich (geschweige denn ungesund) den Tag mit einem großen Obst-Joghurt zu beginnen – warum wollt ihr euren "Motor" partout nur auf Stärke umrüsten?
    Man kann jetzt viel diskutieren, was "nooooch" besser wäre/sein sollte/sein könnte… letztendlich zählt doch was bei DIR funktioniert.

    #119905 (0)
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    hisairness
    Beiträge: 91

    Für mich stellt sich gerade mehr die Frage: wieviel an Obst wäre denn unbedenklich?

    Zu Bestzeiten gab es am Tag bzw täglich
    3 Bananen
    3 Äpfel
    300g Beeren
    2 Orangen
    2 Kiwi
    1 Birne
    Ggfs Trauben

    Ist natürlich schon ein guter Pott, der da zusammen kommt und wenn man dann natürlich über Fructose etc liest , macht man sich sehr Gedanken.

    #119906 (0)
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    Sven
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    Beiträge: 680

    Wenn dein Bewegungslevel dazu passt und Du z. B. Glycine/Gelatine als Backup nimmst ist doch alles fein.
    Man muss ja auch nicht jeden Tag in Topform sein und "soviel" Obst essen. evtl reicht auch mal die Hälfte oder halt nix.
    Anscheinend braucht es dein Körper momentan…

    #119907 (0)
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    Sven90
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    Bin auch noch dabei. Nicht 100% Peat aber eben viel Obst.

    Beispiel:

    1)
    5 Eier
    100 gr Datteln

    2)
    1 Stück Obst (100 kcal)
    150 gr Huhn / Thunfisch
    10 gr Kokosfett

    3)
    1 Stück Obst (100 kcal)
    150 gr Huhn / Thunfisch

    Pre Workout:
    1 Stück Obst (100 kcal)

    4) Mahlzeit nach dem Training
    1 Stück Obst (100 kcal)
    150 gr Huhn / Thunfisch
    100 gr Reis

    + mind. 200 kcal aus Schokolade, Proteinriegel als Nachspeise

    5)
    1 Stück Obst (100 kcal)
    250 gr Quark

    + zu den Mahlzeiten Gemüse bzw. eher Salat wenn möglich bzw. bei Bedarf

    Komme damit sehr gut klar. Obst bekommt mir aufjeden Fall viel besser als Stärke. Bin jedenfalls mehr gesättigt.

    #119908 (0)
    Avatar
    hans
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    6
    Beiträge: 798

    Zitat von hisairness im Beitrag #311


    Ist natürlich schon ein guter Pott, der da zusammen kommt und wenn man dann natürlich über Fructose etc liest , macht man sich sehr Gedanken.


    Ich habe auch mal was in der Richtung ausprobiert.. also mit viel Obst, jedoch in einem anderen Kontext. Also die Energie durch die Früchte war am Anfang schon wirklich der Hammer….. Fruktose soll wohl halbwegs funktionieren, weil die Ballaststoffe die Verdauung recht gut strecken – ist also (wie ich es damals verstanden hatte) nicht wie bei Haushaltszucker. Bewegung / Kalorienumsatz ist dann natürlich auch wichtig.

    Die Problematik die ich aber dann bemerkt habe:
    – Fruchtsäuren (Ph) & Zahngesundheit (Fand ich interessant im Zusammenhang mit K2: http://www.marksdailyapple.com/nutrition…-damaged-teeth/)
    – Wo bekomme ich reife Früchte!? Das meiste ist unreif gepflückt….
    – Südfrüchte werden importiert und nach allen Untersuchungen die ich kenne sind gerade die Nicht-Bio Südfrüchte in der Regel sehr stark belastet (Spritzmittel, insb. Mehrfachbelastungen)

    #119909 (0)
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    ChristineH
    Beiträge: 809

    Mich würde interessieren, was diejenigen, die Stärke angeblich nicht verstoffwechseln können, denn überhaupt an Ballaststoffen zu sich nehmen? Womit füttert Ihr Eure Darmbakterien? Gemüse, Fermente, wie steht es damit?

    Ich selbst esse nur sehr wenig Obst. Zum einen, weil Gemüse viel mehr Mineralstoffe und Vitamine und Ballaststoffe liefert, zum anderen, weil Vater und Bruder eine nichtalkoholische Fettleber haben bzw. mein Bruder hatte sie (ich habe ihm von Paleo erzählt, er hat viel davon übernommen, seither sind die Leberwerte top). Bei mir wurde die Leber nie untersucht, aber ich bin mit Fructose lieber vorsichtig.

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