Ray Peat und Blutzucker – Erfahrungen

Dieses Thema enthält 336 Antworten und 44 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Cleo 17.05.2020 um 16:44.

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  • #89455 (0)
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    Anonym
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    Hallo ihr Lieben,

    teste gerade gerade etwas mit den Ideen von Ray Peat rum und bin bis jetzt sehr angetan:
    > Keine "Hypo-Glykämie" ähnlichen Zustände mehr – was echt der Knaller ist
    > Hungergefühl ist im Griff – erstaunlicherweise keine Heißhungeranfälle und Schwankungen (hat mit Protein oder Fett nie so recht funktioniert)
    > Schlafe sehr gut
    > Kraft und Leistung auch stabil und gut
    > Verdauung auch top

    Fokussiere mich da einfach auf größere Mengen guten Osaft, Frischmilch/Milchprodukte, Karotten, Gelatine (Coffein und Haushaltszucker spare ich mir) Zudem PUFA Lebensmittel reduziert.

    Auf Team Andro gibt es einen langen Thread dazu – allerdings recht substanzlos bzgl. tatsächlicher Erfahrungen und Überlegungen dahinter.

    Was denkt ihr dazu? (Chris hat ja einen diplomatischen Artikel dazu geschrieben )
    Das widerspricht ja deutlich was man zu Nebennierenschwäche und Blutzuckerschwankungen so im Netz findet – funktioniert aber!?

    LG, Sven

    #119596 (0)
    EvPow
    EvPow
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    Hast du zu diesen Ideen einen link?

    Ansonsten halte ich deine Ergebnisse für durchaus sehr nachvollziehbar: Kaum Glucose=wenig BZ-Schwankungen. Kaum Stärke=Top Verdauung.

    #119597 (0)
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    Anonym
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    Hier ist das recht gut auf deutsch zusammengefasst:

    http://gesundheitundglueck.blogspot.com/…3/ray-peat.html

    Was ich noch nicht raus habe. Peat ist ja gegen Stärke – meint er damit auch Resistente Stärke?

    #119598 (0)
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    Sven90
    Teilnehmer
    Beiträge: 63

    Schreib doch mal genau auf was du so am Tag isst :-)

    #119599 (0)
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    Anonym
    Beiträge: 0

    Das ist jetzt wenig spektakulär :-)

    Das Highlight ist mein Shake am Morgen:

    > 300ml Osaft, 300ml Milch, 1-2 Karotten, Handvoll Beeren, dicker Kanten Ingwer, Esslöffel Hydro-Gelatine
    > Mittags und Abends beliebige Proteinquelle + Gemüse (seh das nicht so eng)
    > Zwischendurch bei Bedarf mal wieder einen Schluck/Glas Osaft / Milch und gerne auch mal Honig

    Fertig

    #119600 (0)
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    H_D
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    Beiträge: 1492

    Wie lange machst du das schon Sven?

    In amerikanischen Forum findet man ja viele Erfahrungsberichte. Leider wird er und seine Ideen da aber auch wieder "vergurufiziert".

    Ich finde die Ansichten widersprechen gar nicht so sehr den Empfehlungen für eine NNS. Aber das mit dem Hunger stell ich mir wirklich schwer vor..

    Vom kompletten Verzicht auf PUFAs halte ich auch nicht so viel. Zumindest in früheren Zeiten gab es diese ja deutlich häufiger in Lebensmitteln/Tieren und nicht nur in Tiefseefischen – was ja häufig als Begründung für den Verzicht darauf angeführt wird

    #119601 (0)
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    ChristineH
    Beiträge: 809

    Zitat von Sven im Beitrag #1


    größere Mengen guten Osaft


    Hi Sven, da muss ich drauf anspringen ;-)
    "Größere Mengen" – da werd ich immer hellhörig. Es gibt gute Gründe, den Fructosekonsum einzuschränken. Klar, zunächst merkst Du nicht viel davon (bzw. hat die keinen Einfluss auf Deinen Blutzucker), aber mir wäre das wegen der Gefahr einer Fettleber zu heikel. Was sagt denn Ray Peat zum Thema Fructose?

    Wohlgemerkt: Es geht nicht darum, ein kleines Glas OSaft schlechtzureden (auch wenn ich es nicht konsumiere), es geht mir um die Menge.

    #119602 (0)
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    Anonym
    Beiträge: 0

    Hallo HD – mache das jetzt ca. 2 Wochen.
    Wie gesagt – komplett ohne PUFAs ist mir auch zu unpraktisch :-)

    Habe noch eine Frage: Peat ist ja kein Fan von Serotonin. Warum dann immer Zucker/KH zur "Milch-Proteinquelle" was ja eher die Tryptophanaufnahme erhöht?

    LG

    #119603 (0)
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    Anonym
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    Hallo Christine,
    Peat ist ja eher recht sparsam mit Fett(en) und Pro einer hohen metabolishen Rate – was einer Fettleber entgegenwirken soll.
    EDIT: Achso und das Glycin in Gelatine ist die Geheimwaffe bzgl Fettleber :-)

    #119604 (0)
    Chris Michalk
    Chris Michalk
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    Beiträge: 2600

    Zitat


    mir wäre das wegen der Gefahr einer Fettleber zu heikel


    Sven hat das richtig erklärt.

    Die Aussage ist eine typische Beschreibung eines Sachverhaltes, der gilt, wenn man ihn isoliert und extrem verstärkt induziert, z. B. an Ratten, die den ganzen Tag Fruktose-Wasser trinken müssen. Das macht ja keiner von uns – stattdessen betten wir das Ganze in einen sinnvollen Kontext ein. (Daher kommen Meta-Analysen auch zum Schluss, dass Fruktose an sich in normalen Settings kaum ein Problem darstellt – … für Gesunde.)

    Es liegt ja auch selten ein lineares Verhältnis vor, oft eher U-Kurven, wobei auch "zu wenig" Zucker durchaus auf die metabolische Bremse tritt, wie wir gelernt haben.

    #119605 (0)
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    H_D
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    Beiträge: 1492

    Beim O-Saft sollte man halt auch auf die Art achten. Bei manchen "gesunden" Sorten aus dem Supermarkt ist ja noch unnötig Zucker zugesetzt.

    Sven wie sehen denn deine Makronährstoffe aus?
    Auf den ersten Blick ist die Lebensmittelauswahl recht eingeschränkt, gerade wenn ich in die amer. Forum schaue. Peat empfiehlt ja glaub ich auch bei Broccoli das Gemüse zu kochen, dann wegzuwerfen und nur das ausgekochte Wasser zu trinken.
    Aber auf die Schilddrüse soll es bei manchen ja äußerst positiv gewirkt haben

    #119606 (0)
    Chris Michalk
    Chris Michalk
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    119
    Beiträge: 2600

    Wir hatten in einem unserer letzten Artikel eine Nahrungsmittelübersicht.

    Ich glaube, es liegt in Peats Sinne, wenn ich sage, dass auch Peat nicht *die* Ernährung vorgibt – vielmehr sollte man die Thesen von ihm in seinen eigenen Kontext mit einfließen lassen. So hat er es auch irgendwo gesagt.

    Die "Peat-Ernährung" ist also nicht irgendwas, was genauen Richtlinien folgt.

    #119607 (0)
    EvPow
    EvPow
    Teilnehmer
    Beiträge: 364

    Zitat von H_D im Beitrag #11


    Peat empfiehlt ja glaub ich auch bei Broccoli das Gemüse zu kochen, dann wegzuwerfen und nur das ausgekochte Wasser zu trinken.
    Aber auf die Schilddrüse soll es bei manchen ja äußerst positiv gewirkt haben


    Würde mich sehr interessieren, wie ausgekochtes Brokkoli-Wasser die Schilddrüse pos. beeinflussen könnte?

    #119608 (0)
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    Anonym
    Beiträge: 0

    Hallo HD,

    kaufe nur Direktsaft.
    Wie gesagt bei Gemüse und Obst esse ich was schmeckt – passt schon

    Die vereinfachte Denke ist ja:
    Metabolische Rate hoch = Hormone hoch = Stress runter = Energie/Gesundheit hoch
    + Nährstoffe
    + Kalorien etwas im Auge behalten (bin aber "erstmals recht gut satt/gesättigt" und auch irgendwie mental befriedigt)

    Aktuell bin ich vielleicht noch übermotiviert, aber es tut mir saugut! :-)
    Sicher kann man das dann wieder etwas abwechseln mit weniger KH ect….

    #119609 (0)
    Avatar
    Anonym
    Beiträge: 0

    Habe jetzt mal einen "Peat-Beispieltag" errechnet:
    > kcal ca. 2300 (bin aber satt, könnte man noch Kokosfett oder Snacks hinzufügen)
    > Makros gut verteilt

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