One Meal per Day (OMAD) als Lebensstil?

Dieses Thema enthält 17 Antworten und 10 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Cleo 20.05.2019 um 13:04.

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    Sven
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    Liebe Community,

    momentan merke ich wie mir Vereinfachung und Minimalismus in vielen Lebensbereichen "einfach" sehr gut tut.

    Da bei mir "Essen" eine fast permanente Rolle in der Gedankenwelt spielt, möchte ich auch hier einen "radikalen" Schritt machen und auf ein Essen am Tag umstellen.
    Ich erhoffe mir dadurch gedanklichen Freiraum, bessere Selbstkontrolle/Willensstärke, mehr Zeit für andere Aktivitäten und eine Verbesserung des Immunsystems.
    Das dies – zumindest in der Umstellungsphase – auch Nachteile haben kann ist mir klar. Ray Peat Jüngern stellen es wahrsch. die Nackenhaare hoch! Denke aber, dass für mich die Vorteile überwiegen werden. Ist halt ein TradeOff. Da ich keine mega Muck Ambitionen habe und in nächster Zeit auch relativ stressfrei durchs Leben gehen kann, wäre das jetzt ein guter Zeitpunkt diese neue "Gewohnheit" zu etablieren.
    Ich würde das mit einer gewissen Lockerheit praktizieren und mit den Tageszeiten und der Nahrungszusammenstellung, Menge ect. nach Gefühl spielen.

    Was meint ihr, kann das dauerhaft funktionieren?
    Habt ihr vielleicht sogar (mentale) Tipps für den Einstieg?

    Danke euch schonmal!

    #179553 hilfreich: 0
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    edubily-dev
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    Ich persönlich denke, dass das sinnvoll sein kann! Man sollte nur nicht starr am Konzept festhalten, wenn man merkt, dass der Körper mehr als eine Mahlzeit braucht.

    Vor mittlerweile 7 Jahren habe ich auch „OMAD“ gemacht, würde es aber heute nicht mehr machen wollen, weil es schon eine sehr extreme Lebensweise ist.

    #179554 hilfreich: 0
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    Sven
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    Danke Chris!
    Konntest Du Dich damals an OMAD gewöhnen oder war es für Dich – auch nach längere Zeit – noch ein ständiger Test für die Willensstärke und somit auf Dauer „belastend“?

    #179555 hilfreich: 0
    martin5
    martin5
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    Wie sieht den diese eine Mahlzeit aus? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen wie man sich auf einmal soviel "reinhauen" kann – Das bedeutet doch sicher einen extremen Stress für den Körper soviel auf einmal zu verdauen?

    #179556 hilfreich: 0
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    edubily-dev
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    Für mich war es eigentlich dauerhaft belastend. Das hatte aber auch was damit zu tun, dass ich zu der Zeit noch Sportstudent war und ich einen sehr niedrigen KFA hatte, was das Vorhaben mE erschwert. Kann aber auch sein, dass sich andere Körper daran super anpassen!

    #179557 hilfreich: 0
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    edubily-dev
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    Zitat von martin5 im Beitrag #4


    Wie sieht den diese eine Mahlzeit aus? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen wie man sich auf einmal soviel "reinhauen" kann – Das bedeutet doch sicher einen extremen Stress für den Körper soviel auf einmal zu verdauen?


    Das war auch ein Problem! Hab oft so viel gegessen, dass ich abends kaum einschlafen konnte.

    #179558 hilfreich: 0
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    Sven
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    Gute Punkte von euch.
    Dachte an einen mediterranen Ansatz mit einem entspannten Mahl über 2-3 Stunden :)

    #179559 hilfreich: 0
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    Bernd
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    Zitat von Chris (edubily) im Beitrag #5


    Für mich war es eigentlich dauerhaft belastend. Das hatte aber auch was damit zu tun, dass ich zu der Zeit noch Sportstudent war und ich einen sehr niedrigen KFA hatte, was das Vorhaben mE erschwert. Kann aber auch sein, dass sich andere Körper daran super anpassen!


    Hallo,

    ich denke, das ist das Entscheidende dabei. Natürlich können sich Körper und Geist praktisch an alles gewöhnen. Die Frage ist, wie schwer das einem fällt, um die Gewöhnungsphase durchzuhalten und auch wie lange die als Test der Willensstärke dauert. Ich bin auch der Meinung, daß es wichtig ist, von welchem Level man kommt, weil der Körper dann ganz anders reagiert. Wer mit hohem KFA startet hat ganz sicher genausoviel Hunger oder Appetit wie Jemand mit niedrigem KFA und braucht dieselbe Willensstärke, aber wahrscheinlich zunächst weniger körperliche "Entzugserscheinungen" aller Art, vor allem auch hormonell. Insbesondere, wenn die Gewöhnungsphase länger dauern sollte.

    Aber ich bin überzeugt, wenn der Geist kapiert hat, daß hier kein Mangel und kein dauerhafter, sondern nur temporärer Hunger vorhanden ist, folgt der Körper nach und stellt sich um. Ähnliches hat ja auch Jeder erlebt, der sein bisheriges Leben absoluter Frühstücksfreund war und nun z. B. auf IF 16/8 umgestiegen ist.

    Praktisch ist OMAD ja nichts anderes als die sog. "Warrior Diät", bei der nur abends gegessen wird. Und viele kommen damit gut klar und sind nach der Gewöhnung begeistert. Letztlich auch wieder irgendwo ein Schritt "back to the roots", der sicher interessant ist.

    Gruß Bernd

    #179560 hilfreich: 0
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    Bernd
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    Und gerade entdeckt. Und nicht nur Hunderttausende oder Millionen IF-ler und Frühsrücksverzichter weltweit reiben sich verwundert die Augen, ob dieser Neuigkeit und Sensation.

    Hungern am Morgen macht wohl doch nicht dick

    Wer aufs Frühstück verzichtet, nimmt zu. Das wurde zumindest bisher angenommen. Doch vermutlich macht es keinen Unterschied, ob Sie in der Frühe etwas essen oder nicht.

    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/20…uecken-verzicht

    Gruß Bernd

    #179561 hilfreich: 0
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    Waldmops
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    Hi Sven,
    wenn Du Erfahrung mit IF 16:8 hast, kannst Du sicher einschätzen ob Du die Fastenphase noch länger ausdehnen kannst. Wenn das mental für Dich ok ist, gibt es sicherlich keinen Grund gegen "One Meal per Day". Probier es einfach aus!!!
    Ich selbst mach 16:8 und kann mir nicht vorstellen länger als 16 Stunden nichts zu essen. Ich habe nie gerne gefrühstückt, aber gegen 10, 11 Uhr kriege ich Hunger! Dann halte ich es noch ein bis zwei Stunden aus und genieße meinen Hunger regelrecht. Dazu entwickelt sich eine große Vorfreude aufs Mittagessen. Aber bis abends würde ich das niemals mit guter Laune durchhalten .

    Phil

    #179562 hilfreich: 0
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    Anonym
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    Oh Mann, was für merkwürdige Ziele. Also jeder der sich mit viel solchen Gedanken beschäftigt, einschließlich mir, muss doch merken das ist nicht normal. Gesunde Leute die auf das geliebte Frühstück verzichten. Mittelalterliches Geiseln ist wohl wieder in, für die Glückseligkeit.
    Ich kacke nur noch einmal am Tag und genau 600 Gramm, muss sein, damit ich jünger und gesünder, erfolgreicher und optimierter werde.

    #179563 hilfreich: 0
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    Sven
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    Beiträge: 625

    Hey Phil, vielen Dank für deine Einschätzung. Bin recht sicher, dass mir das Anfangs sauschwer fallen wird und das nur in einer stressfreien Umgebung gelingen wird.

    @ JayJay: tatsächlich möchte ich mit damit eher eine lebenslange Geißel loswerden ;)
    Wie gesagt geht es mir primär um „geistige Freiheit“ und Bernd hat ja auch geschrieben sooo ungewöhnlich krass wie wir das OMAD heute wahrnehmen, war es das in der Menschheitsgeschichte nun nicht wirklich.

    Hoffe nur eine Gewöhnung stellt sich ein und lässt nicht zu lange auf sich warten.

    #179564 hilfreich: 0
    naklar!
    naklar!
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    Beiträge: 1651

    Mein 16/8 war jahrelang 20/4 – also auch OMAD, da ich in diesen 4 Stunden nur gegessen habe.
    Das geht schon, auch wenn in der letzten Stunde vor dem Essen der Gedanke daran doch sehr dominat war. Eventuell war ich in dieser Zeit auch nervlich etwas angespannter, was aber viele Ursachen haben kann.

    However:

    Derzeit bin ich im "Bulk" ;-) da bietet sich 16/8 mit TMAD eher an.
    In der Diät werden es wieder 20/4 sein.

    Gruß, Eric

    #179565 hilfreich: 0
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    H_D
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    Wie soll sich das auf das Immunsystem auswirken?

    #179566 hilfreich: 0
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    ikkyu
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    Betreibst du weiterhin "OMAD" und wie ist es dir bisher damit ergangen, jetzt nach gut 2 Monaten?

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