Olivenblattextrakt

Dieses Thema enthält 29 Antworten und 11 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar PhanTazMa 12.09.2019 um 14:55.

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  • #190478 hilfreich: 0
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    mseaforest
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    Hallo liebe Leute,

     

    mich würde interessieren, ob ihr OLE zu euch nehmt und wie eure Erfahrungen damit sind, da Erfahrungen darüber im Netz eher dünn gesät scheinen.

     

    MfG

     

    Michael

    #190511 hilfreich: 0
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    wmuees
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    Ich habe mal OLE zu mir genommen, von NOW Foods.

    Die Wirkung war anregend. Auf die Dauer war es mir jedoch zu viel, es war wie immer unter Adrenalin stehen.

     

    #190522 hilfreich: 0
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    Shman Frontal
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    Nehme es um die Darmflora in Schach zu halten. Ob OLE mein ft3 eventuell erhöht hat, kann ich leider nicht sagen, da mir 2 Meßungen fehlen und auch andere Dinge eventuell interveniert haben. Mess mal deinen Puls und Körpertemparatur wenn du dich aufgedreht fühlst. Kann nämlich auch sein dass du es einfach nicht, wie ich damals, gewöhnt bist.

    #190660 hilfreich: 0
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    mseaforest
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    Und funktioniert das in Schach halten der Darmflora? Bemerkst du Verbesserungen dadurch?

    #190695 hilfreich: 0
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    Shman Frontal
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    Es bleibt gleich also Ja. Den größten Effekt habe damals mit Rifaximin erzielt, da ging es mir schlagartig besser. Zur Zeit behandle ich ich mit Penicillin meine Laktoseintoleranz. Ich nehne eine 2 Kapseln, öffne sie und misch sie in meinem Kräutertee.

    #190788 hilfreich: 0
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    mseaforest
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    Laktoseintoleranz mit Antibiotika behandeln? Wie soll das funktionieren? Das bringt ein verschwundenes Enzym auch nicht wieder?!

     

    Oder geht es eher um die Bakterien, die die Laktose verstoffwechseln und Symptome produzieren?

    #191048 hilfreich: 0
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    Shman Frontal
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    Wer keine Milch mehr verträgt, also früher mal vertragen hat, hat eine missgünstige Darmflora. Niedrig dosierte Antibiotika und weg damit. Ich trinke seit gestern Milch ubd steigere die Menge (heute 400ml) und keine Symptome.

    #191305 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
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    Antibiotika killen nicht nur die Bakterien, die man gern killen will.

    Sie wirken unspezifisch.

    Das komplette Mikrobiom wird ins Ungleichgewicht gebracht.

    Diese Therapieart sehe ich als unsinnig an.

     

    Wo ist das Problem, einfach dem Körper Recht zu geben und ihm mit seiner „Entscheidung“, etwas nicht zu vertragen, zu akzeptieren?

     

     

     

    #191306 hilfreich: 0
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    Shman Frontal
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    <p style=“text-align: left;“>Wenn Du krank wirst dann sagst du wogl auch „hmm ua ok Body, ich akzeptiere einfach dasss ich vertecke“
     

    Hab nen extra Thread dazu, da kannst du gerne Fragen stellen. Jede Form von SIBO ist zu behandeln.

    #191323 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
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    @Shman Frontal

    Ich bezog das auf die Unverträglichkeit von Milch.

    #191346 hilfreich: 0
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    Shman Frontal
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    @marie

     

    Schon klar. Aber deine Aussagen kann ich so nicht stehen lassen weil mE einfach falsch. Gewisse Antibiotika töten gewisse Bakterien. Manche gramm negative, andere positive und andere einfach alles (Neomycin, aber wird kaum angewendet).

    Wenn eim Enzym durch etwas, in dem  Fall Bakterien, unterdrückt wird, dann ist das keine „Entscheidung“ des Körpers sondern eine missgünstige Lage, die durch andere „Fehler“ erst entstehen komnte( zbsp SDUF, Mangel an VitD, Mg etc, und dadurch auch zu wenig Magensäure). Selbst wenn man die SD und den Metabolismus wieder richtet scheint nach Studienlage SIBO trotzdem nicht auf die schnelle zu verschwinden (eine der wenigen Dinge die Metabolismus nicht akut heilt) und dagegen kann man was tun. Wer Laktose nicht verträgt kann auch in den meisten Fällen (über 75%) auch keine Fruktose verdauen. Nennst du das gesund? Ohne es zu wissen ernährt man sich Low Carb, wenn nicht sogar schon ketogen wenn man nicht genug Stärke zuführt (falls das geht, on the long run wirds aber sowieso Toxisch). Durchblutung, Darm und Metabolismus sind die Eckpfeiler eines gesunden Menschen. Das ist keine Entscheidung sondern ein unbewusster und ungewollter Zustand.

    #191671 hilfreich: 0
    Dominik
    Dominik
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    Brauche ich (Kuh-)Milch und Milchprodukte überhaupt?

     

    Was bietet mir Milch, was ich nicht auch durch andere Lebensmittel zuführen kann?

     

    Persönlich betrachte ich Gemüse (wie dunkles Blattgemüse, Hülsenfrüchte, usw.) und Obst (wie dunkle Beeren) sowie fetten Seefisch (EPA, DHA, uvm.) und Eier (Cholin) als Schlüsselelemente der Ernährung. Auf Gemüse sollte man nicht verzichten, auf fetten Seefisch ebenso wenig (alternativ muss man halt supplementieren) und bei Eiern sehe ich es im Grunde genommen ähnlich, wobei man Cholin ggf. auch supplementieren kann. Das Ganze kann man dann (je nach persönlichem Energiebedarf) mit stärkehaltigen Lebensmitteln (Kartoffeln, Haferflocken, usw.) ergänzen. Wer dann noch Milchprodukte und/oder Fleisch hinzufügen mag, kann das tun.

     

    Aber für meinen Geschmack sind in Gemüse, Eiern und fettem Seefisch derart viele wichtige Nährstoffe enthalten, dass man diese drei Lebensmittelgruppen auf jeden Fall in seiner Ernährung unterbringen sollte. Daher bin ich auch kein Freund von Veganismus; kann an Vegetarismus (oder an Omnivorie) aber nichts Negatives finden. Am Ende kommt es ja auch immer auf die Mengen an, die man verzehrt. Lieber hier und dort ein paar sinnvolle tierische Produkte in die Ernährung integrieren (fetter Fisch, Eier, Leber o.Ä.) als tierische Produkte gänzlich auszuklammern (= Veganismus). Auf der anderen Seite muss man aber auch nicht übertreiben und kiloweise tierische Produkte essen; das halte ich für kontaproduktiv. Mäßigung halte ich für ein gutes Stichwort, welches auch in den Blogartikeln immer wieder genannt wird.

    #191675 hilfreich: 0
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    sandrabullock
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    Nice

    #191745 hilfreich: 0
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    Shman Frontal
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    Hey @dominik

     

    Ich denke wer Chris‘ Handbuch gelesen hat und seine Artikel liest wird schon wissen welche Vorteile Milch bietet.

     

    Es wird dich nicht wundern dass ich einige Lebensmittel, die du da nennst, für absolut katastrophal halte 😀 ganz besonders der fette Fisch 😀 und auch Gemüse ist immer mit Vorsicht zu genießen (ausser Brokkoli, das geht immer) wollte ich egoistischer Weise einfach mal los werden 😀

     

    Aber zum eigentlichen Thema welches sich gefühlt durchs ganze Forum zieht:

    es geht um die Darmflora. Die Darmflora ist lächerlich kompliziert, und gerade deswegen geht das oft nach hinten los weswegen ich von „Bakterien füttern“ absolut garnichts halte. Laktoseintoleranz, die erworbene versteht sich, ist das Ergebnis durch Enzymhemmender Bakterien. Da Manche denken „och mir wurscht, ist ja nur Milch“ ne ne ne, es ist viel schlimmer:

    die selben Bakterien die dich Laktoseintolerant machen hemmen auch die Enzyme um Stärke zu spalten! Man kackt die Stärke einfach wieder aus (wenns gut läuft, geht noch schlimmer)

    Das ist natürlich sau blöd und zeigt mal wieder, dass die meisten weit weit weit weg von „zuviel Glukose/Zucker/Carbs“ sind und sich wohl eher, unbewusst, low Carb ernähren. Wird natürlich super lustig wenn so Jemand dann noch sagt „ab jetzt low Carb!“ (:D) das wird dann wohl Zero Carb  😀

     

    Worauf ich hinaus will: Die Darmflora trägt dazu bei dass viele unserer Makrorechnungen falsch sind, die Makroverteilung potenziell komplett den Kopf stellt, Insulinressistenzen hervorruft, die SD runter fahren und und und. Was man sich in den Mund schiebt ist eine Sache, was ankommt eine völlig andere. Das wurde mWn in diesem Forum immer beachtet und das sollte man weiterhin tun.

     

     

     

    #191752 hilfreich: 0
    Dominik
    Dominik
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    Beiträge: 424

    Aus irgendeinem Grund will der Beitrag nicht abgesendet werden, daher jetzt als Screenshot:

     

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