Nierenzellkarzinom?

Dieses Thema enthält 6 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Cleo 07.04.2019 um 09:02.

Ansicht von 7 Beiträgen - 1 bis 7 (von insgesamt 7)
  • Autor
    Beiträge
  • #178355 hilfreich: 0
    Avatar
    Cleo
    Teilnehmer
    1 pt
    Beiträge: 365

    Meine Mama, 74 Jahre alt, kam gestern von einer radiologischen Untersuchung mit der Diagnose Nierenzellkarzinom, Größe 2,5 cm. Dorthin überweisen wurde sie von der HÄ, weil sie seit Wochen/Monaten einen geschwollenen Lymphknoten am Kiefer hat. Der Radiologe hat den Kiefer geröngt und meine Ma danach von sich aus nochmal reingerufen um eine Röntgenaufnahme des Bauchraumes zu machen.
    Als nächstes hat sie in 3 Wochen im örtlichen Krankenhaus in der Urologie einen Termin, um zu besprechen, wie es weitergeht.

    Ein Nierenzellkarzinom ist wohl eine eher seltene Erkrankung (10000 Männer und 6000 Frauen im Jahr), ich frage mich deshalb, wie viele solcher Karzinome der Radiologe einer Provinzstadt schon gesehen haben mag und wieviele solcher Karzinome auf der urologischen Abteilung eines Provinzkrankenhauses schon behandelt worden sind und ob es nicht besser wäre, eine zweite Meinung einzuholen. Was meint ihr?

    Warum eigentlich Urologie? Wie findet man einen Spezialisten und wie kommt man schnellstmöglich an einen Termin?

    Ich werde meiner Ma anbieten, in 3 Wochen mit zum Termin zu gehen. Was fragt man da, was muss man wissen?

    Habt ihr sonst Input, Vorschläge, Wissenswertes für mich?

    Danke im Voraus!

    #180479 hilfreich: 0
    Avatar
    wmuees
    Teilnehmer
    11 pts
    Beiträge: 832

    Meine Aktionsliste gegen Krebs:

    https://elynjacobs.com/2016/12/17/why-yo…ou-have-cancer/

    – Bor (engl. Boron) 10mg/Tag.
    https://www.algaecal.com/expert-insights…ncer-survivors/

    – Retinol (Vitamin A)
    – Weißer Tee
    https://edubily.de/praevention/kein-krebs-ii/

    – EPA/DPA (15g/Tag!)
    – Melatonin 30mg/Tag
    https://omega3innovations.com/blog/omega…ncer-treatment/

    – Q10 1200mg/Tag
    https://fourfoldhealing.com/blogs/news/w…-overall-health
    https://www.lifeextension.com/Magazine/2…eatment/Page-01
    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/7908519

    K2 MK7 "all-trans", 1000ug/Tag
    https://www.strunz.com/de/news/neu-vitam…egen-krebs.html

    Ich würde eiskalt alles anwenden. Was hat man zu verlieren?

    EPA/DHA muss man wohl über den Tag verteilen, denn sonst spielt die Verdauung nicht mit.
    Melatonin sollte man abends nehmen.

    #180480 hilfreich: 0
    Avatar
    Cleo
    Teilnehmer
    1 pt
    Beiträge: 365

    Danke vielmals, Wolfgang!

    Muss man solche NEM-Gaben mit den Ärzten absprechen? Mein Problem ist, dass meine Ma nach einem Hirnaneyrisma 2004 kognitiv etwas eingeschränkt ist und generell sehr weißkittelgläubig. D.h. ich müsste da an zwei Stellen gleichzeitig "kämpfen".

    Edit: Meine Probleme fangen da z.B. schon mit dem K2 an, von dem ich seit Jahren nicht weiß, ob ich es ihr geben darf, weil sie nach dem Aneyrisma und bereits vorheriger Trombose lebenslang Blutverdünner nehmen muss. Ich hab sie schon mit Ausdrucken zur HÄ geschickt und dort wird sie dann abgewimmelt mit den Worten, dass K2 überflüssig sei. Das ist so unendlich frustrierend.

    #180481 hilfreich: 0
    Avatar
    wmuees
    Teilnehmer
    11 pts
    Beiträge: 832

    In so einem Fall würde ich das K2 weglassen. Ansonsten müsste man den "Blutverdünner" durch etwas anderes ersetzen, und da kommen dann noch einmal Nebenwirkungen oder Unwägbarkeiten dazu. K2 und Q10 gehen ja in dieselbe Richtung, da reicht auch erst einmal Q10.

    Generell kannst Du Deiner Mutter diese Dinge nur anbieten. Es ist ihr eigener Körper, und ihr eigenes Schicksal. Wenn Du ihr die Möglichkeiten anbietest, und sie entscheidet sich dagegen, ist das ihre Sache und ihr gutes Recht. Ich habe solche Verhaltensweisen auch in meiner Umgebung schon erlebt. Es ist eher die Regel als die Ausnahme.

    #180482 hilfreich: 0
    Avatar
    Brynhildr
    Teilnehmer
    Beiträge: 164

    Hallo Cleo,
    Die Uni Kliniken wie z.b. Heidelberg haben Telefon Nummern bei denen man Termine für zweitmeinungen bekommen kann. Sie sagen auch, was sie für die Vorbereitung der Termine vorher brauchen, und geben dann eine Einschätzung zu möglichen Behandlungen ab.
    Dennoch muss die meist persönlichere Behandlung in einem Lehrkrankenhaus nicht verkehrt sein.

    Wichtig fand ich damals herauszufinden, ob die Behandlung kurativ oder palliativ sein soll.
    Kurativ zielt auf ein gesund- was nicht heißt, das das neue gesund wird wie vorher.
    Palliativ versucht, das der Patient später stirbt. Evtl an etwas anderem…

    Alles Gute für dich und deine Mutter
    Bruni

    #180483 hilfreich: 0
    Avatar
    marcolino
    Teilnehmer
    Beiträge: 556

    Ich würde auch Vitamin-C-Hochdosistherapie in betracht ziehen…

    Eine Patientin (51 Jahre, starke Raucherin) mit Nierenzellkarzinom (Grad III/IV mit Beteiligung der Nierenvene), bei der sechs Monate nach der Nephrektomie mehrere Lungenmetastasen nachgewiesen wurden, lehnte die konventionelle Therapie ab und entschied sich stattdessen für eine Vitamin-C-Hochdosistherapie (65 g i.v., 2x/Woche, über 10 Monate). Die Untersuchung nach einem Jahr ergab in der Lunge keinen pathologischen Befund. Erst fünf Jahre später fand sich ein kleinzelliges Lungenkarzinom, an dem die Patientin verstarb.

    Quelle:
    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.d…en-und-carnitin

    #180484 hilfreich: 0
    Avatar
    Cleo
    Teilnehmer
    1 pt
    Beiträge: 365

    @ Brynhildr
    Darf ich fragen, ob Du NEM eingenommen hast und wenn ja, welche?

    @ Marcolino
    Danke auch Dir.

Ansicht von 7 Beiträgen - 1 bis 7 (von insgesamt 7)

Sei müssen angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.