Nährstoffverfügbarkeit Getreide einweichen

Dieses Thema enthält 3 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Marie Marie 27.03.2020 um 10:02.

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  • #220371 (0)
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    Teutonicus
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    Ich habe mir gerade mal die Nährwerte von Hafer und Buchweizen genauer angeschaut und festgestellt, dass mit einer 200g Portion der beiden Getreide unter anderem der gesamte Tagesbedarf an Zink, Kupfer, Eisen, Mangan und Molybdän gedeckt wird.

     

    Mal angenommen, ich würde mir keimfähiges ganzes Korn besorgen und es ordentlich einweichen. Lässt sich damit Phytinsäure wirklich fast vollständig abbauen und die Nährstoffe in diesen Mengen, vergleichbar mit der Bioverfügbarkeit von Fleisch, aufnehmen?

    #220656 (0)
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    helga666
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    Moin Moin,

     

    vergleichbar wird es wohl nie sein, aber mit der richtigen Aufbereitungstechnik lässt sich da sicher einiges rausholen.

    Viel Erfahrung damit hat der Hans. https://hcfricke.com/2017/04/26/keimen-oder-kochen-ein-nachschlag/

    Da findest du Antworten auf Keimen & Co.

    #220748 (0)
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    Teutonicus
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    Lieben Dank dir für den Link helga. Ich kannte den Beitrag sogar tatsächlich schon, allerdings konnte ich keine genauen Antworten finden. Auch auf Pubmed stoße ich auf nichts eindeutiges. Die Rede ist immer von Keimen oder Einweichen. Welches ist nun genau wie effizient bei der Reduktion von Phytinsäure und bei welchem Korn? Einweichen wäre mir natürlich lieber, geht schneller und der Geschmack ist mehr Nuss als Gemüse.

     

    Ich will es halt genau wissen, weil ich daran ja auch, zumindest sehr grob, meine Zink/Eisen/Calcium/Magnesium Versorgung anpassen muss.

    https://edubily.de/zink/phytinsaure-zink-aufnahme/

    Hier hat Chris schön dargestellt, dass 0% Phytinsäure gegenüber 50% oder 100% den Unterschied eines Vielfachen der zugeführten Spurenelement Mengen ausmachen kann.

     

    Normalerweise habe ich nie Getreide gegessen, aber mein trainingsbedingter Kalorienbedarf hat sich dieses Jahr nochmal stark erhöht und mein nächster Schritt wären zusätzliche 100-200g Nackthafer/Buchweizen mit meinen selbst angebauten Aroniabeeren/Kirschen/Äpfeln (wärmste Empfehlung).

    #220906 (0)
    Marie
    Marie
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    Getreide keimen heißt ja nicht zwingend, lange Halme zu haben. Da reicht es aus meiner Erfahrung auch, dass die Spitzen raus gucken.

    Es geht ja um den Vorgang, dass sich Stoffe ab/aufbauen, nicht um den „grünen“ Anteil.

     

    Wenn man sie ankeimen lässt, kann man dann auch trocknen und vermahlen, wenn man eine Schrotmühle hat.

    Ziemlicher Aufstand, für manche aber auch die einzige Möglichkeit, Getreide einigermaßen zu vertragen.

    Aber nicht unbedingt Weizen nehmen, sondern andere Getreidearten mit nicht so viel Gluten…

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