Nach langer Low Carb Ernährung / Ketose wieder mehr Kohlenhydrate einbauen?

Dieses Thema enthält 5 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Forka 05.01.2018 um 10:03.

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  • #90496 (0)
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    Mell
    Beiträge: 9

    Hallo liebe Forummitglieder und "Diät"-Erfahrene,

    mich würden einmal eure Erfahrungen bezüglich "nach langer Ketose wieder Kohlenhydrate einbauen" interessieren! :-)
    Hattet ihr Probleme am Anfang mit Verdauung, Blähungen, Völlegefühl bis hin zu Übelkeit, Schlafproblemen uvm.?
    Ich würde mich gerne wieder an mehr carbs "trauen", was für mich auch psychisch nicht einfach ist, wenn man jahrelang eingetrichtert bekommt dass carbs Krebs, Diabetes verursachen und Insulin = Fetteinlahgerung. Ich hätte vor allem gerne wieder Kraft für ordentliches Krafttraining!
    Und wieder flexibler im Leben sein, ernährungstechnisch. Vertrage allerdings auch kein Gluten… Hat jemand Motivation/Tips? LG

    #129230 (0)
    Phil Böhm
    Phil Böhm
    Verwalter
    30
    Beiträge: 983

    Für das Krafttraining brauchst du jetzt nicht unbedingt Carbs. Tipp: Erstmal eine Portion "cleane" Kohlenhydrate nach jedem Training einbauen.

    #129231 (0)
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    Mell
    Beiträge: 9

    Ich experimentiere da schon länger mit herum. Momentan brauche ich carbs eher VOR dem Training um überhaupt was machen zu können. Meine Schilddrüse ist aber auch ziemlich hinüber, TSH normal, aber so gut wie KEIN T4 und T3…

    #129232 (0)
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    Forka
    Beiträge: 13

    Wie sind deine Werte? Ich hatte/habe auch Probleme mit der Schilddrüse nach Ketogener Ernährung. Bin mir aber nicht sicher ob es an der Ernährung lag oder am Defizit. Nach ca. innerhalb von 2-3 Monaten haben sich die Werte aber langsam verbessert.

    #129233 (0)
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    Mell
    Beiträge: 9

    @Forka Also, ich habe den Verdacht schon immer Probleme mit Schilddrüse und Hormonen gehabt zu haben. Als Teenager fing es an, dass es mir besch* ging… wahrscheinlich damals schon Probleme mit Milchprodukten, Gluten (Darm)und ich hatte keinen normalen weiblichen Zyklus, Neigung zu Depressionen(Psyche)… Meine Eltern hatten ebenfalls Hormonprobleme und Depressionen ziehen sich durch die Familie! Scheine da also eine gewisse Veranlagung zu haben!😞Habe mal so Hormon-Tabletten bekommen, aber nur kurz genommen. War nie so richtig beim Arzt deswegen. Bin dann in Essstörungen gerutscht und wenn man einmal damit Probleme hatte, wird man von jedem Arzt darauf reduziert und meiner Erfahrung nach nicht mehr ernst genommen. Dann heißt es: "Das liegt ja nur an ihrem Untergewicht". Dabei bin ich Dank frühem Interesse an gesunder Ernährung NICHT mangelernährt! Nehme seit Jahren diverse Nahrungsergänzungsmittel, u.A. Standard Mineralien wie Kalium, Magnesium… Hatte nur mal stark Kupfermangel.Habe mich immer hauptsächlich Lowcarb, später ketogen ernährt, aber immer wieder bulimische Anfälle, weil ich einfach kaum was vertrage. (Langsamer Stoffwechsel wegen SD? Und eben Blähbauch bei Gluten, + Histamin Probleme) Wegen Schilddrüse bin ich demnächst bei einer Heilpraktikerin und lasse mal alles checken, besonders Jod und Selen! Hier mal meine Werte: Dieser Bild existiert nicht

    #129234 (0)
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    Forka
    Beiträge: 13

    Meine Werte waren ähnlich, wobei TSH sehr stark schwankt bei mir. Ich glaube nicht das du direkt Probleme mit der Schilddrüse hast, sondern das deine Achse durcheinander ist. Gerade wenn du im niedrig kalorischen Bereich bist über längere Zeit führt das dazu das der Stoffwechsel abrutscht. Das kann je nachdem wie lange und wie stark du im Defizit warst mehrere Monate dauern bis sich das normalisiert. Ich würde mit den Werten zu einem guten Endokrinologen gehen und ein umfassendes Blutbild (Mineralien, Hormone) machen lassen sowie Sono der Schilddrüse. Ich tippe das deine Sexualhormone auch niedrig oder unter dem Referenzbereich sein werden. Wie sieht deine Ernährung denn zur Zeit aus? Wenn du zum Arzt gehst solltest du auch ehrlich sein was deine Ernährung angeht, damit er die Werte besser bewerten kann.

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