Mutter mit Bluthochdruck… Was tun?

Dieses Thema enthält 2 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Brynhildr 06.04.2019 um 19:38.

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    Anzm
    Beiträge: 40

    Hallo,

    diese Woche wurde meine Mutter plötzlich um 3 Uhr morgens wach und musste sich übergeben… So lange bis nichts mehr kam. Sie musste stark zittern und war total geschwächt. Es ging direkt ins Krankenhaus, wo sie dann auch den ganzen Tag verbrachte. Die Ärzte haben natürlich noch keine Ursache diagnostiziert, aber hoher Blutdruck wurde festgestellt. Da ich mir Sorgen mache, frage ich mich, wie man den hohen Blutdruck in den Griff bekommen könnte und was ich meiner Mutter raten könnte…

    Citrullin? Kalium? 2-per-Day von Life Extension? Kalium? Vitamin D? In welchen Dosen? Ernährung wie umstellen? Auf welche Blut-Analysen bestehen? Neues teures Blutdruck-Messgerät bestellen?

    In meinem Kopf befinden sich momentan viele Fragen und Sorgen… Weiß gerade nicht wie das Problem am besten angehen sollte. Klar sollte meine Mutter sich ärztlichen Rat suchen, aber möchte sie irgendwie zusätzlich unterstützen…

    Habt ihr eventuell konkrete Tipps?

    #180383 hilfreich: 0
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    Teutonicus
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    Beiträge: 111

    1. Pharmakologische Therapie:
    Wenn der Blutdruck dauerhaft stark erhöht ist, zu Beginn schulmedizinisch mit geeigneter Medikation niedrig dosiert behandeln lassen auf maximal 140 zu 90. (Temporär) sind ein paar Monate Tabletten kein Drama, die rasche Blutdrucksenkung überwiegt hier. Sartane wären eine recht verträgliche Substanzklasse, vorwiegend stressbedingte Erhöhungen profitieren von Betablockern.

    2. Diagnostik:
    – 500 Euro nehmen und ein ausführliches Blutbild machen lassen, um Mängel zu erkennen und gezielter vorgehen zu können. Wenn Mängel durch Nahrungsmittel wie Leber und Grünkohl nicht zu beheben sind, NEM bestellen und in regelmäßigen Abständen einzelne Werte erneut nachmessen lassen.
    – Belastungs EKG und ein Bild von der Niere zum Ausschluss von Arterienstenosen

    3. Tägliches Programm:
    – 1 Stunde im Wald joggen (anfangs nicht zu heftig, Spitzen wirken blutdrucksteigernd)
    – 1L Rote Bete Saft (beim DM günstig in Demeterqualität zu kriegen)
    – 2x 10g Citrullinmalat (zum Aufstehen und zur zweiten Hälfte am Tag)
    – 5g Tri-Magnesiumdicitrat (als Pulver in Wasserflasche auflösen und schluckweise über den Tag)
    – 500g+ Grünkohl oder 1g Calciumcitrat
    – 500g+ Kartoffeln oder 2g Kaliumcitrat

    4. Langfristig:
    – Abklären von psychischen Spannungen durch Sorgen, Leistungsdruck usw. (Schlaf optimieren, Achtsamkeitsübungen, positivere Lebenseinstellungen formen [Selbstfürsorge, Dankbarkeit, Relativismus…] ggf. durch psychotherapeutische Unterstützung und in Extremfällen zu Beginn Psychopharmaka)
    – Körperfett abbauen, wenn überdurchschnittlich vorhanden
    – Ein Jahr Geduld und die Medikamente stufenweise reduzieren
    – Kontrollmessungen beim Hausarzt machen lassen mit vernünftigem Gerät, das am Oberarm misst. Die kleinen fürs Handgelenk sind nicht optimal.
    – Der schwerste Punkt für heutige Wohlstandsbürger: DISZIPLIN UND GEWISSENHAFTIGKEIT

    Gute Besserung und eine rasche Genese für deine Mutter.

    #180384 hilfreich: 0
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    Brynhildr
    Teilnehmer
    1 pt
    Beiträge: 168

    Bei vielen Menschen, und bei mir, hat abnehmen zur Blutdruck Reduzierung ohne Medikamente geholfen. Das kann man natürlich nicht bei jedem und auch nicht beliebig oft anwenden….
    Alles Gute

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