Milk Fat Intake and Telomere Length in U.S. Women and Men: The Role of the Milk

Dieses Thema enthält 4 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Chris Michalk Chris Michalk 17.01.2020 um 11:09.

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    in_god_modes_shape
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    https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31772698-milk-fat-intake-and-telomere-length-in-us-women-and-men-the-role-of-the-milk-fat-fraction/?from_single_result=Milk+Fat+Intake+and+Telomere+Length+in+U.S.+Women+and+Men%3A+The+Role+of+the+Milk+Fat+Fraction

     

    https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6855010/pdf/OMCL2019-1574021.pdf

     

     

     

    Deutsche Übersetzung / abstract:

     

    Die Zusammenhänge zwischen der Milchaufnahme-Häufigkeit und dem Milchfettkonsum und der Telomerlänge, einem Index des biologischen Alterns, wurden anhand einer NHANES-Stichprobe von 5.834 US-Erwachsenen und einem Querschnittsdesign untersucht. Die Milchkonsumvariablen wurden mit dem NHANES-Fragebogen zum Ernährungsverhalten und zur Ernährung bewertet. Zur Messung der Leukozyten-Telomerlänge wurde die quantitative Polymerase-Kettenreaktionsmethode verwendet. Die Ergebnisse zeigten, dass die Häufigkeit des Milchkonsums nicht mit der Telomerlänge zusammenhängt; es bestand jedoch ein starker Zusammenhang zwischen der Milchfettaufnahme und der Telomerlänge. Bei der nur auf Milchtrinker abgegrenzten Probe war die Milchfettaufnahme linear und invers mit der Telomerlänge, nach Anpassung an die Kovariaten (F = 8,6, P = 0,0066), verbunden. Für jeden um 1 Prozentpunkt erhöhten Milchfettkonsum (z.B. 1% bis 2%) hatten die Erwachsenen mehr als 4 Jahre zusätzliche biologische Alterung. Bei einer Aufteilung der Milchfettaufnahme in 5 Kategorien (d.h. Milchabstinenzler, fettfreie Milch, 1%, 2% und Vollmilch) waren die mittleren Telomerlängen in den einzelnen Kategorien unterschiedlich (F = 4,1, P = 0,0093). Der mittlere Telomerunterschied zwischen den Extremen der Milchfettaufnahme (fettfrei vs. Vollmilch) betrug 145 Basenpaare, was für die Vollmilchkonsumenten eine zusätzliche biologische Alterung über Jahre hinweg darstellt. Tests zur Veränderung der Wirkung zeigten, dass die Assoziation von Milchfett und zellulärer Alterung teilweise auf Unterschiede in der Aufnahme von gesättigten Fetten in den Milchfettgruppen zurückzuführen sein könnte. Als die Stichprobe auf Erwachsene begrenzt wurde, die nur eine hohe Gesamtaufnahme gesättigter Fettsäuren (Tertil 3) angaben, war die Beziehung zwischen Milchfett und Telomer stark. Wurde die Stichprobe jedoch auf Erwachsene beschränkt, die nur eine geringe Aufnahme gesättigter Fettsäuren (Tertil 1) angaben, gab es keine Beziehung zwischen der Milchfettaufnahme und der Telomerlänge. Insgesamt zeigen die Ergebnisse einen Zusammenhang mit der erhöhten biologischen Alterung bei US-Erwachsenen, die fettreiche Milch konsumierten. Die Ergebnisse unterstützen die neuesten Ernährungsrichtlinien für Amerikaner (2015-2020), die den Verzehr von fettarmer Milch, aber nicht von fettreicher Milch als Teil einer gesunden Ernährung empfehlen.

    Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

    #215831 hilfreich: 0
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    julesg88
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    Beiträge: 101

    Wow, sehr spannend. Klingt nach einem stichhaltigen Argument, Käse und andere fettige Milchprodukte inkl. Vollmilch und Vollfett-Joghurt zu vermeiden.

    Andererseits scheinen bei den Light Produkten ja auch gute Nährstoffe zu fehlen.

    #215845 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    43 pts
    Beiträge: 980

    Korrelationsfalle für mich.

    Oder gibt es hier einen biologischen Mechanismus, der den Telomer-Verkürzenden Effekt erklärt?

     

    Falls es den nicht gibt würde ich mal sagen, dass Menschen in den USA, die Vollfettmilch trinken und fetten Käse essen wahrscheinlich sich nicht besonders gesund ernähren oder Sport treiben etc., weil die Empfehlung der FDA ja auch ist fettarme Milchprodukte zu sich zu nehmen.

     

    Daher glaube ich nicht, dass man diesen Effekt isoliert auf Milchfett zurückführen kann, außer es gibt hier einen bekannten Mechanismus von dem ich halt noch nichts weiß.

     

    LG Jens

    #215846 hilfreich: 1
    jfi
    jfi
    Teilnehmer
    43 pts
    Beiträge: 980

    Vor allem: Fragebogen….

     

    Alles klar, ich hab hier eine Frage an alle die nicht tracken:

    Wie viel Vollfettmilch habt ihr die letzten 6 Monate getrunken? Genaue Angaben in ml bitte!

     

    Merkt ihr was ich damit meine? Fragebögen zu Ernährung sind immer BS weil der Ottonormalbürger nicht mal 5 Minuten am Tag über Essen nachdenkt und wenn, dann nur darüber ob einem das jetzt schmeckt.

     

    LG Jens

    Shman Frontal
    #215854 hilfreich: 2
    Chris Michalk
    Chris Michalk
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    50 pts
    Beiträge: 2522

    Also ich verspüre eine Abneigung mageren Milchprodukten gegenüber … und bin der Meinung: Wenn Milchprodukte, dann bitteschön mit Fettstufe und ggf. fermentiert. Sonst ist das kein Lebensmittel mehr, sondern ein Kunstprodukt. Ich könnte mir vorstellen, dass magere Milchprodukte vor allem von gesundheitsbewussten Menschen konsumiert werden, und sich daraus der Effekt erklärt. Die angebrachten Argumente, vor allem gesättigte Fette und miRNA, kann man zwar anführen, sind aber eher relevant für die Sitzenbleiber, und nicht diejenigen, die sich bewegen.

     

     

    jfiShman Frontal
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