"Methodische Ernährung" mit Zyklen

Dieses Thema enthält 17 Antworten und 6 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von naklar! naklar! 25.12.2019 um 18:47.

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  • #202234 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Moin.

    Ich habe mich mal an meine Ernährung gemacht, ohne eine bestimmte Philosophie zu verfolgen. Mein Ziel war zunächst Gewichtsreduktion. Mein nächstes Ziel war und ist, eine Art Zyklus in den Stoffwechsel zu bringen, ohne jetzt in low carb oder ketogen zu verfallen. Sport ist maßgeblich Teil der Sache mit Ausdauersport (Radfahren und Crosstrainer).

    Fazit: 7000kcal pro Kilogramm kommt grob hin, sofern ich meinen Grundumsatz gut einschätze und den Beitrag aus Sport. Sportbeitrag verrechne ich mit 30% Fett und 70% Kohlenhydrate im Verbrauch, Steigerungsprogramm beim Crosstrainer. Sonst eher halbe/halbe beim Radfahren mit Puls dauerhaft über 100, jedoch keine Spitzenbelastung wie beim Crosstrainer.

     

    Mein Augenmerk hat die orange Linie im Diagramm. Dazu nun meine Frage: Wie wird sich tatsächlich ein solche zyklische Abfolge in der Zufuhr der Energie über Kohlenhydrate auswirken?

    Fasting Mimicking Diet von Dr Valter Longo war mal mein Fokus. Aber das ist mir zu „kompliziert und zu diszipliniert“. Hier orientiere ich mich an den Futtermöglichkeiten werktags und das Selber Kochen am Wochenende mit guten frischen Nahrungsmitteln.

    „Methodische Ernährung“, Grafischer zeitlicher Verlauf Kalorien

    #214045 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Link aktualisiert.

    #214050 hilfreich: 0
    ZANDA
    ZANDA
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    Fazit: 7000kcal pro Kilogramm kommt grob hin

     

    Was bitte meinst du damit?

    #214051 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
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    ToddyKra schrieb:Dazu nun meine Frage: Wie wird sich tatsächlich ein solche zyklische Abfolge in der Zufuhr der Energie über Kohlenhydrate auswirken?

     

    Diese Art von Fragen bringen einem aus meiner Sicht nicht weiter.

    Sie gehen davon aus, dass der Körper tagein, tagaus sozusagen 1:1 arbeitet.

    Aber das tut er nicht!

     

    Jeden Tag hast Du im Grunde einen anderen Stoffwechsel, weil jeder Tag anders ist.

    Es spielen einfach zu viele Dinge mit hinein, als dass man sich linear in Gedanken oder Taten bewegen sollte.

    Drehst Du an Zahnrädchen A, dann bewegen sich sehr viele andere Zahnräder ebenfalls, die wiederum andere Zahnräder in Bewegung setzen.

     

    Diese statische Vorstellung von biologischen Abläufen haben wir in unserer Kultur dermassen eingetrichtert bekommen, dass man kaum von los lassen kann.

    Auch die Schulmedizin hat sich darauf eingeschossen, was viele Übel nach sich zieht. (Notfallmedizin nehme ich raus).

     

    Was Deine Ernährung betrifft:

    Warum versuchst Du nicht zu lernen, wieder auf Deinen Körper zu hören und das zu Dir zu nehmen, was Du wirklich benötigst.

    Das kann zwar als roter Faden immer ähnlich sein, aber eben wachsam und nicht statisch/sklavisch.

    Also wieder dem Hunger zu vertrauen und der Intuition, was man grad braucht.

     

     

     

     

    #214052 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Marie schrieb:Warum versuchst Du nicht zu lernen, wieder auf Deinen Körper zu hören und das zu Dir zu nehmen, was Du wirklich benötigst.

    Das kann zwar als roter Faden immer ähnlich sein, aber eben wachsam und nicht statisch/sklavisch.

    Also wieder dem Hunger zu vertrauen und der Intuition, was man grad braucht.

    Weil es durch das Angebot dejustiert ist. Wenn ich dem (der „Intuition“ – was ist das heutzutage?) nachgebe, esse ich das „einfache Essen“. Und durcheinander, weil eben alles zeitgleich da ist.

    Mir bekommt es sehr gut, zyklisch zu rationieren und dann wieder nicht, im wöchentlichen Wechsel.

     

    Bei Ansätzen nur über Kalorien hatte mir stets zuvor die Puste gefehlt. Wenn ich jetzt an einem Tag die 2000kcal gut unterschreite, diese Kalorien jedoch aus sehr wenigen Kohlenhydraten bestehen, dann ist das sehr einfach und sättigend genug. Und die Verdauung freut sich riesig an solchen Tagen, in denen der Darm mit Kohlenhydraten leer fährt.

     

    Darum mache ich das (weiter).

    #214053 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Marie schrieb:Jeden Tag hast Du im Grunde einen anderen Stoffwechsel, weil jeder Tag anders ist.

    Und das wage ich zu bezeifeln. Eher ist der Stoffwechsel sehr robust, sich wiederholend und zyklisch. Da lässt sich mitwippen oder eben (unbewusst) konträr „dagegenessen“.

    #214054 hilfreich: 1
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    ToddyKra
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    ZANDA schrieb:Was bitte meinst du damit?

    Das ist so eine Faustformel früh aus https://jamanetwork.com/journals/jama/article-abstract/328550, Wishnofsky, M.: Caloric equivalents of gained or lost weight, abgeleitet.

     

    Manche postulieren, dass es egal sei, welche Kalorien aus Makronährstoffen zugeführt würden. Andere sehen das anders und gewichten Kalorien aus Fetten oder Kohlenhydraten.

     

    Ich empfinde, es sind zwar die 7000 pro Kilogramm, aber es klappt bei mir nur mit dem bedarfsorientierten Essen, wenn die Kalorien, also die Energie, eher nicht mit Kohlenhydraten an den „Spar-Tagen“ zugeführt wird. Kohlenhydrate dürfen an den „normalen“ Tagen auskömmlich sein. Zumindest ist das der systematische Unterschied zu meinen bisherigen Ansätzen, Gewicht zu reduzieren.

     

     

    ZANDA
    #214056 hilfreich: 0
    ZANDA
    ZANDA
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    Marie schrieb:Diese statische Vorstellung von biologischen Abläufen haben wir in unserer Kultur dermassen eingetrichtert bekommen, dass man kaum von los lassen kann.

    Das betrifft nach meiner Erfahrung nur einige Fanatiker. Die meisten sind „dumm“ genug, um zu wissen, dass der Stoffwechsel zu kompliziert ist. Oder einfach desinteressiert.

    #214058 hilfreich: 0
    Zopiclon
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    7000 pro Kilogramm

    Irgend wie fehlen mir hier Angaben…
    7000kcal pro Kilogramm was / in welcher Zeit
    ???

    Gruß

    #214060 hilfreich: 0
    PhilippL
    PhilippL
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    Er meint 7000cal pro kg Fett.

    Wobei meines Wissens nach es eher 7850cal sein müssten.

    Es heißt ja das ein Pfund Fett ca. 3500-3600cal hat und somit auf ein kg umgerechnet 7850cal.

    Ich kann mich nicht mehr erinnern wo ich es gelesen habe aber ich glaube in einer Studie stand auch das ein Kilogramm Fett zwischen 7600 und 8100cal hat

    => durchschnittlich 7850

    #214073 hilfreich: 0
    Zopiclon
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    Danke Phillip

    Wie wird sich tatsächlich ein solche zyklische Abfolge in der Zufuhr der Energie über Kohlenhydrate auswirken?

    das ist abhängig von deiner zeitlichen Abfolge von Trainings und Ernährungsplan.

    Gruss

    #214074 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    PhilippL schrieb:glaube in einer Studie

    siehe zuvor https://edubily.de/topic/methodische-ernaehrung-mit-zyklen/#post-214060

    #214080 hilfreich: 0
    PhilippL
    PhilippL
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    @ ToddyKra

     

    Ich bezog mich damit auf die 7600-8100cal pro kg, nicht auf die 3500cal Angabe.

     

    Gruss

    #214105 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    PhilippL schrieb:7600-8100cal

    Eine solche Genauigkeit auf den Hunderter halte ich für fragwürdig, sowohl in der Verbrauchsbetrachtung als auch in der Zufuhr anhand der „Brennwerte“ der Nahrungsmittel. 3500 pro Pfund bzw 7000 pro Kilo ist grob sicherlich guter Schätzwert.

    #214106 hilfreich: 0
    naklar!
    naklar!
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    Rechnet man nicht mit 9 kal pro Gramm Fett?

    Und mit 7000 eingesparten Kalorien um 1 kg Fett zu verlieren?

     

     

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