Metabolische Last der Leber reduzieren

Dieses Thema enthält 31 Antworten und 13 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Phil (edubily) Phil (edubily) 06.09.2019 um 10:40.

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    H_D
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    Hallo zusammen,

    da ich auf Grund einer Hypophysenvorderlappeninsuffizienz und entsprechend einer Schilddrüsenunterfunktion und gestörten Testobildung (nachzulesen hier: Testo-Booster :-) (24)) jahrelang Cortikoide, Schilddrüsenhormone und Testo zuführen muss haben sich mit der Zeit meine Leberwerte und Harnsäurewerte erhöht:

    GOT (ASAT): 76 (Referenz: bis 50)
    Harnstoff: 65+ (Referenz: 10-50) wobei das wohl eher auf die Nieren hindeutet

    GPT passt allerdings:
    GPT (ALAT): 28 (Referenz: bis 50)

    In der neuen Metal Health Rx steht auch ein Artikel von Frank-Holger Acker dazu.

    Neben diversen Sachen, die ich schon lange mache (Kreatin, keine isolierte Fruktose) würden mich noch andere Tipps interessieren. Zumal ich in letzter Zeit, gerade im Zusammenhang mit meiner Grunderkrankung, immer häufiger auf das Thema Schwermetalle, Entgiftung und Säure-Basen-Haushalt stosse. Das war für mich immer esotherisch und damit zweifelhaft angehaucht, aber wenn der Körper mit den Hormonen so entgleist ist, dann laufen doch viele Vorgänge nicht mehr ab wie gewollt.

    Ich mache auch schon lange Kraftsport und liege da, fast schon selbstverständlich, sehr hoch mit meinem Proteinkonsum und damit steigt ja, scheinbar gerade bei Whey, die Gefahr, dass das Protein relativ unverdaut in den Dickdarm gelangt und dort zu Ammoniak wird. Wenn die Leber dann verstärkt mit dem Abbau davon beschäftigt ist laufen die sonstigen Prozesse wohl nicht mehr wie gewünscht ab.

    Mein Gemüse-/Ballaststoffkonsum ist zwar schon extrem hoch (IF und zerschossenem Sättigungsgefühl sowie C-Gastritis sei Dank), aber reicht das aus?

    Auch die Ansäuerung des Dickdarms mittels Sauerkraut und anderen Probiotikas mache ich eigentlich immer wieder, aber evtl. zu unregelmäßig. Welche Stuhlanaylse wäre denn empfehlenswert um dem Säuremilieu nachzugehen?

    Was kann man sonst noch machen um die Leber zu unterstützen? Mir fallen noch so Hausmittel wie Mariendistel, Cholin, Artischocken und Co ein. Langfristig hoffe ich aber, dass es sich mit einer Besserung der SD-Werte wieder etwas runterreguliert. Mein SHBG ist auch recht hoch – soweit ich weiß läuft ja ein Teil davon und auch von der T4-T3 Konvertierung in der Leber ab oder?

    #179830 hilfreich: 0
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    ChristineH
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    Hast hier schonmal reingelesen? https://chriskresser.com/environmental-t…detoxification/
    Vieles davon setzt Du ja schon um. Aber paar neue Sachen sind vielleicht für Dich dabei.

    #179831 hilfreich: 0
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    wmuees
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    #179832 hilfreich: 0
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    Django
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    Zitat von wmuees im Beitrag #3


    https://www.quora.com/Does-whey-protein-affect-the-liver-or-kidney


    Hm, Whey und erhöhte Leberwerte. Gibt es da Belastbareres als eine n=1 Aussage auf quora.com?

    #179833 hilfreich: 0
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    Bernd
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    Zitat von Django im Beitrag #4


    Zitat von wmuees im Beitrag #3


    https://www.quora.com/Does-whey-protein-affect-the-liver-or-kidney


    Hm, Whey und erhöhte Leberwerte. Gibt es da Belastbareres als eine n=1 Aussage auf quora.com?


    Hallo,

    würde mich jetzt auch wundern. Nicht nur Strunz empfiehlt als erste und wirkungsvolle Sofortmaßnahme ein Eiweißfasten gegen Fettleber & Co. Macht ja auch Sinn, des es heißt ja sicher auch nicht ohne Grund "Fettleber" und nicht "Proteinleber".

    Gruß Bernd

    #179834 hilfreich: 0
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    H_D
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    Zitat von Django im Beitrag #4


    Zitat von wmuees im Beitrag #3


    https://www.quora.com/Does-whey-protein-affect-the-liver-or-kidney


    Hm, Whey und erhöhte Leberwerte. Gibt es da Belastbareres als eine n=1 Aussage auf quora.com?


    Du kennst Frank-Holger Acker?

    #179835 hilfreich: 0
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    Django
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    Nein, kenne ich nicht. Hat der dazu eine Aussage?

    #179836 hilfreich: 0
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    H_D
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    Lies halt bitte meinen Post bevor du antwortest

    #179837 hilfreich: 0
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    Django
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    Das habe ich. Mir ist nicht klar, was davon die Aussage von Acker ist und welchen empirischen Hintergrund sie hat. Deswegen frage ich ja nach.

    #179838 hilfreich: 0
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    Lotti
    Beiträge: 32

    Zitat


    Neben diversen Sachen, die ich schon lange mache (Kreatin, keine isolierte Fruktose) würden mich noch andere Tipps interessieren. Zumal ich in letzter Zeit, gerade im Zusammenhang mit meiner Grunderkrankung, immer häufiger auf das Thema Schwermetalle, Entgiftung und Säure-Basen-Haushalt stosse. Das war für mich immer esotherisch und damit zweifelhaft angehaucht, aber wenn der Körper mit den Hormonen so entgleist ist, dann laufen doch viele Vorgänge nicht mehr ab wie gewollt.

    Ich mache auch schon lange Kraftsport und liege da, fast schon selbstverständlich, sehr hoch mit meinem Proteinkonsum und damit steigt ja, scheinbar gerade bei Whey, die Gefahr, dass das Protein relativ unverdaut in den Dickdarm gelangt und dort zu Ammoniak wird. Wenn die Leber dann verstärkt mit dem Abbau davon beschäftigt ist laufen die sonstigen Prozesse wohl nicht mehr wie gewünscht ab.

    Mein Gemüse-/Ballaststoffkonsum ist zwar schon extrem hoch (IF und zerschossenem Sättigungsgefühl sowie C-Gastritis sei Dank), aber reicht das aus?

    Auch die Ansäuerung des Dickdarms mittels Sauerkraut und anderen Probiotikas mache ich eigentlich immer wieder, aber evtl. zu unregelmäßig. Welche Stuhlanaylse wäre denn empfehlenswert um dem Säuremilieu nachzugehen?


    Auf Seite 30 hier http://josef-stocker.de/schaub_acid_2015.pdf steht, wie du den Ammonika verringerst.

    Ballaststoffe sollten niedrig gehalten werden, vor allem solche aus Getreide, welches auch immer säurebildend ist. Am unproblematischsten sind weißer Reis und Buchweizen.

    Den Darm solltest du eher mit Kräutern und rechtsdrehender Milchsäure ansäuern.

    Wichtig für gute Entgiftung ist Zink, da u.a. Bikarbonat es zur Bildung im Körper bedarf.

    #179839 hilfreich: 0
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    H_D
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    Beiträge: 1387

    Zitat von Lotti im Beitrag #10


    Zitat


    Neben diversen Sachen, die ich schon lange mache (Kreatin, keine isolierte Fruktose) würden mich noch andere Tipps interessieren. Zumal ich in letzter Zeit, gerade im Zusammenhang mit meiner Grunderkrankung, immer häufiger auf das Thema Schwermetalle, Entgiftung und Säure-Basen-Haushalt stosse. Das war für mich immer esotherisch und damit zweifelhaft angehaucht, aber wenn der Körper mit den Hormonen so entgleist ist, dann laufen doch viele Vorgänge nicht mehr ab wie gewollt.

    Ich mache auch schon lange Kraftsport und liege da, fast schon selbstverständlich, sehr hoch mit meinem Proteinkonsum und damit steigt ja, scheinbar gerade bei Whey, die Gefahr, dass das Protein relativ unverdaut in den Dickdarm gelangt und dort zu Ammoniak wird. Wenn die Leber dann verstärkt mit dem Abbau davon beschäftigt ist laufen die sonstigen Prozesse wohl nicht mehr wie gewünscht ab.

    Mein Gemüse-/Ballaststoffkonsum ist zwar schon extrem hoch (IF und zerschossenem Sättigungsgefühl sowie C-Gastritis sei Dank), aber reicht das aus?

    Auch die Ansäuerung des Dickdarms mittels Sauerkraut und anderen Probiotikas mache ich eigentlich immer wieder, aber evtl. zu unregelmäßig. Welche Stuhlanaylse wäre denn empfehlenswert um dem Säuremilieu nachzugehen?


    Auf Seite 30 hier http://josef-stocker.de/schaub_acid_2015.pdf steht, wie du den Ammonika verringerst.

    Ballaststoffe sollten niedrig gehalten werden, vor allem solche aus Getreide, welches auch immer säurebildend ist. Am unproblematischsten sind weißer Reis und Buchweizen.

    Den Darm solltest du eher mit Kräutern und rechtsdrehender Milchsäure ansäuern.

    Wichtig für gute Entgiftung ist Zink, da u.a. Bikarbonat es zur Bildung im Körper bedarf.


    Danke, schau ich mir mal an.

    Kennst du dich mit Stuhltests aus um zu testen welche Bakterien und welches Milieu im Magen herrscht?

    Zitat von Django im Beitrag #9


    Das habe ich. Mir ist nicht klar, was davon die Aussage von Acker ist und welchen empirischen Hintergrund sie hat. Deswegen frage ich ja nach.


    (6) Yao, CK. / Muir, JG. / Gibson, PR. (2015): Review article: insights into colonic protein
    fermentation, its modulation and potential health implications. In: Alim Pharmacol Ther. URL:
    https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1111/apt.13456.
    (7) Richardson, AJ. / McKain, N. / Wallace, RJ. (2013): Ammonia production by human faecal
    bacteria, and the enumeration, isolation and characterization of bacteria capable of growth on

    Im Podcast geht Frank u.a. auch auf das Thema ein – und auch warum IntraCarbs keine so gute Idee wären
    https://www.youtube.com/watch?v=h6RpuF8_aBg&t=36s

    #179840 hilfreich: 0
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    Lotti
    Beiträge: 32

    Zitat


    Kennst du dich mit Stuhltests aus um zu testen welche Bakterien und welches Milieu im Magen herrscht?


    Sowas kannst du z.B. von Ganzimmun machen. Habe ich selbst 1 x gemacht, ist aber ca. 10 Jahre her.
    Über den Magen kannst du damit aber wenig Rückschlüsse ziehen.

    Hast du denn einen Magensäuremangel oder vermutest du einen?

    #179841 hilfreich: 0
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    H_D
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    Bei medivere gibts halt zig verschiedene

    #179842 hilfreich: 0
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    Bernd
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    Hallo,

    bei dieser Gelegenheit mal kurz zwischengefragt, wie sinnvoll ist denn eigentlich das Strunz´sche empfohlene 14-tätige Eiweißfasten zur Leberentfettung? Ist das biochemisch eigentlich realistisch?

    Gruß Bernd

    #179843 hilfreich: 0
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    Luna
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    Beiträge: 625

    Hallo Bernd,
    Wenn ich mich richtig erinnere, empfiehlt Nikolai Worm in seinem Buch MENSCHENSTOPFLEBER ein ähnliches Vorgehen, speziell um eine Fettleber vom Fett zu befreien. Wie lange gefastet wird, kann ich nicht mehr genau sagen, meine aber, dass es mindestens eine Woche war. Danach wird dann langsam aufgebaut. Dr Strunz steht damit also nicht allein. Das Buch ist insgesamt lesenswert.
    LG
    Luna

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