Maximal depressiv

Dieses Thema enthält 53 Antworten und 8 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Marta 22.05.2020 um 20:11.

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  • #224733 (0)
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    hexagon91
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    Hallo,

     

    danke dir. Hab die Sachen bestellt. Tagebuch wird auch angelegt.

     

    LG

    #224763 (0)
    Shman Frontal
    Shman Frontal
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    Achte auf Salz, nicht vergessen. Drücke dir die Daumen, halt uns auf dem Laufenden. 😉

    #224767 (0)
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    Marta
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    Hallo hexahon91,

     

    was du alles einnimmst, sieht für mich wirklich tragisch aus. Hat bei dir dein Arzt eine Diagnose Demenz o.ä. festgestellt?

     

    Ich weiss noch, als meine Schwiegermutter dement geworden ist, wurde ihr Quetiapin verschrieben. Da sie später sehr unruhig bei der Pflege geworden ist, wurde ihr noch dazu Tavor verschrieben. Das machte alles nur noch schlimmer, undzwar so wie du es beschreibst- Muskelschmerzen, Steifheit etc.. Irgendwann hat sie ganz schlimme Krämpfe bekommen. Dann sagte ihr Arzt, dass Tavor der „Übeltäter“ war. Die beiden Präparate dürfen nicht zusammengenommen werden.

     

    Auf Anhieb zu sagen… bei aller diese Medikation wundert mich nicht, dass du ohne Ende depressiv bist.

     

    Das schlimmste ist dabei, dass alle diese Medikamente einfach so abzusetzen sehr gefährlich ist.

     

    Vielleicht wäre das das Beste, wenn du den Arzt wechselst.

     

     

    #224774 (0)
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    hexagon91
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    Hallo,

     

    eine Demenz wurde nicht festgestellt. Bin aber auch erst 28. Kann also noch kommen.

     

    Medikamente sind ja schon seit mehreren Wochen alle abgesetzt.

     

    Ich gehe nicht mehr zum Psychiater. Werde daher auch keinen anderen aufsuchen.

     

    in der psychiatrischen Medizin scheint es mir gängig zu sein die wildesten Medikamentenkombination auszuprobieren.

     

    LG

    #224780 (0)
    naklar!
    naklar!
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    Und wie sieht mit einem Psychotherapeuten aus?

    #224786 (0)
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    hexagon91
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    Habe ich schon gemacht. Die eine meinte ich brächte unbedingt Medikamente. Bin dann trotz Psychologen und Medikamenten in der Psychiatrie gelandet. Der jetzige Psychologe ist ok. Bringt halt nix.Psychotherapie ist bestimmt sinnvoll aber die Wahrscheinlichkeit an einen Therapeuten zu geraten der was draufhat und zu einem passt ist doch eher gering.

     

    LG

    #224789 (4)
    Shman Frontal
    Shman Frontal
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    Also mit seinem PREG-Wert kann er lange auf Demenz warten 🙂

     

    Psychiater, genauso wie Gastroenterologen, sind halt sehr rückständig. Heute behandeln sie mit dem Wissen vor 30-50 Jahren. Als ich mein Praktikum beim Gastro gemacht habe wurde jeder 2. Patient mit PPI abgefertigt. „Essen sie weniger Zucker und Säure, vermeiden sie Stress“. Wenn er wüsste, wie widersprüchlich das ist.

    Wenn Jemand mit IgA Mangel daherkam, und auf Langezeit natürlich dazu verdonnert ist, irgendwann an Morbus Crohn, Zöliaki oder „Autoimmun Krankheiten“ jeder Art oä zu erkranken, dann hieß es „IgA Mangel ist genetisch bedingt, IgM hilft das aus weswegen es nicht schlimm ist“. IgM wurde aber nie mit gemessen.

     

    In der Literatur heißt es, dass IgA Mangel verschwinden kann. Idiopathisch. Bedeutet übersetzt :“ Wir haben keine Ahnung, kommt vor :D“.

    Niemand misst Vtiamin A, B2 als FAD oder Glutaminsäure. Meine Helicobacter Gastritis, welche auch nicht verschwand nachdem Helicobacter mehrfach gekillt hat(unzuverlässige Tests), war nach nicht einmal 5 Tagen weg als ich B2 und Salz mit Folsäure nahm. Die können Diagnosen erstellen, aber nicht behandeln. Da ist das Problem.

    Oft hab ich den Patienten hinterrücks Tipps gegeben bspw Leber zu essen, Milch für B2 oder gleich Präparate. Folsäure hatte ich damals immer empfohlen, obwohl mir damals noch gar nicht bewusst war wie Potent es auf Psyche und Darm wirkt. Der Gastro weiß das bis heute nicht. Aber er „behandelt“ trotzdem 20-40 Patienten. Am Tag.

     

    Warum ich das für wichtig halte? Depressionen hängen sehr eng mit dem Magen-Darmtrakt zusammen. Praktisch Jeder mit Gastritis ist leicht bis mittelschwer depressiv. Der Darm selbst kann Leute in den Wahnsinn treiben. Vor über 70 Jahren hat man Menschen mit schweren psychischen Problemen (Schizophrenie, Manie etc) erfolgreich mit Langzeit-Fasten geheilt. Da war wohl was im Darm, was nicht da hingehörte.

     

    Das traurige ist aber, was erwarten wir? Der Gastro versucht alles mit PPI zu behandeln, oder so viele Lebensmittel zu verbieten, bis der nächste Mangel garantiert ist. Den Patienten sieht er ohnehin nicht wieder, wenn was anderes kaputt ist. Der ist Lichtjahre davon weg sich die Qualifikationen zu erarbeiten, um depressive Verstimmungen zu heilen. Er betrachtet es nichtmal als seine Aufgabe, obwohl die Studienlage eine klare Sprache spricht.

    Als Patient bist du verloren.

     

    Und Psychiater sind die Königsdisziplin der Inkompetenz. Und die Pharma selbst unterstützt die Pseudowissenschaft dahinter.

    Patienten werden fast ausschließlich „Dirty Drugs“ verschrieben, also Medikamente, die auf so vielen verschiedenen Wegen wirken/wirken können, dass es absolut unmöglich ist nachzuvollziehen, was da bewirkt wurde. Viele Neuroleptika werden, um eben nicht als Dirty Drugs bezeichnet zu werden, „klassifiziert“. Dann heißt es in der Literatur, dass Medikament X ein „SSRI“ sei, oder ein Dopamin D2 Antagonist. Dass diese Medikamente auf gefühlt alle NT-Rezeptoren wirken, erfährt man erst wenn man sich die Studien dazu anschaut.

     

    Wer entscheidet ob du ein psychisches Problem hast? Ja größtenteils man selbst. Menschen haben immer UPs und DOWNs, ja auch Zwangsstörungen sind nichts besonderes. Hat Jemand, der sein Auto jede Woche wäscht, auf perfekten Lack achtet, diesen regelmäßig wachst und poliert, auch eine Zwangsstörung? oder ein Hobby? Das Prinzip dahinter ist aber oft das Gleiche.

     

    Wenn du zum Arzt gehst und ihm sagst, man hätte Konzentrationsstörung, schlechten Schlaf, Muskelbeschwerden und fühle sich dadurch runter gezogen, aber ansonsten wäre man glücklich, man hat Frau und 2 Kinder, und wurde vor kurzem befördert, vlt noch gut gekleidet, rasiert, zumindest nicht wie der letzte Penner auftreten, dann schaut der Arzt nach körperlichen Ursachen.

     

    Solltest du aber sagen, du hättest Schicksalsschläge im Leben gehabt, oder gar das Wort „depressiv“ selbst in den Mund nehmen bevor der Arzt es macht, dann war’s das. Da wird nicht geschaut. Ab zum Psychiater, Drogen probieren. Es hängt also stark davon ab WIE man sich präsentiert, wenn es um die Diagnose geht. Und das kann es nicht sein.

     

    Psychiater sind weit weit weg von der Wissenschaft. Warum wird einem Jungen wie Hexagon91 kein Testosteron verschrieben? 4ng Testo? Das reicht für den 60-70Jährigen, doch nicht mit 28, in dem Alter muss es knallen bis die Leisten weh tun.

    Wie kann man heutzutage überhaupt noch irgendeine psychische Diagnose erstellen, ohne die Methylierung zu kontrollieren? Wie soll Jemand mit B6 Mangel Glücklich sein ? Wie soll das gehen? Biochemisch unmöglich. Und trotzdem macht man es.

     

    Hexagon91 hat wunderbare Ausgangshormone. PREG bei 15000, puuh, und ich war froh als ich mal bei 1000 angekommen bin. SD und Cholesterin-Umwandlung funktionieren also grandios, besser als bei den meisten Teenagern. FAD ist ok, bestätigt also nochmal die SD und den Ernährungszustand.

    Alle seine Werte sind eigentlich gut, nur fehlt es halt an B6.

    Er macht alles was er kann, holt sich Hilfe, fährt nach Mainz zum Blut messen, auf den Tag an dem er es angekündigt hatte, er macht und redet nicht sinnlos umher, er kämpft.

     

    Und so Jemanden soll man als psychisch erkrankt betrachten? Was sind dann die Menschen, die zu faul sind überhaupt irgendwas in ihrem Leben zu bewegen? Geisteskrank 😕 Tot?

     

    Hexagon91 hat ein körperliches Problem, ist das gelöst, so ist er mental kerngesund.

     

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    #224875 (0)
    Marie
    Marie
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    hexagon hat HPU, da ist es „normal“, einen B6 Mangel zu haben.

    Ja, das ist Schei… und die Docs interessiert das nicht.

    Nur, allein B6 reinhauen wird so auch nicht klappten, da sollte man schon das komplette System angucken.

     

    Die SD ist aus meiner Sicht nicht in Ordnung, viel zu klein, auch die fT4 finde ich zu niedrig, fT3 kompensatorisch einigermaßen ok. Da läuft der Stoffwechsel nicht rund.

     

    Und bevor man nicht die Entgiftungswege frei macht, sprich, Müll passend binden und ordentlich Stuhlgang sowie Wasser lassen, würde ich nicht gleich aufs „Gaspedal“ drücken. Also bisschen Geduld und erst Hausputz vorbereiten = Leber stärken, dann P5P dazu und hoffentlich dann auch SD-Hormone.

     

    Aus meiner Sciht ist die Psyche da eine Folge des körperlichen Geschehens.

    #224884 (0)
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    Marta
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    Quetiapin kann eine Schilddrüsenunterfunktion auslösen. Und auch verändert die Schilddrüsenwerte. Leber entgiften ist ein guter Weg.

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