Low Carb

Dieses Thema enthält 15 Antworten und 10 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Afri Afri 14.06.2019 um 00:29.

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    Taek
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    #180192 hilfreich: 0
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    Brynhildr
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    hi,
    ich bin immer ein wenig unglücklich, wenn einfach nur etwas verlinkt wird,
    ohne einen auch noch so kurzen Begleitsatz dazu, um was es geht.

    Eigentlich interessiert mich LowCarb-Ernährung, also hab ich tapfer reingeklickt….

    und ich habe das Gefühl, es handelt sich um eine Schrottstudie, die Du hier verlinkt hast.

    Der Artikel tut so, als hätte die Studie ermittelt, daß die Gefahr für Herzrhythmusstörungen durch eine LowCarb Ernährung um 18 % erhöht sei.

    Jedoch:

    Zitat


    … Unter den knapp 1.900 Teilnehmern, die im Laufe der Zeit die Diagnose Vorhofflimmern erhielten, waren besonders viele, die sich nach eigenen Angaben kohlenhydratarm ernährten – Kohlenhydrate machten bei ihnen weniger als 44,8 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr aus….


    Bei einem so hohen KH-Anteil – ok, er ist rund 10 Prozentpunkte niedriger als die DGE als geeignet vorschlägt – würde ich nicht von LowCarb, sonder eher von normaler Ernährung schreiben ;) … eben normal in den üblichen Toleranzen….
    Das könnte dann bedeuten, daß jeder das Risiko von Herzrhythmusstörungen hätte…. na toll….

    Für mich ist Low Carb Ernährung etwas, das deutlich weniger als die von der DGE vorgeschlagenen ca. 55% ist, ….
    Also alle Varianten von Ketogen bis ca. 30 % der täglichen Kalorienzufuhr….

    Was möchtest Du denn zu dem Link sagen?

    Grüßle!

    #180193 hilfreich: 0
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    Django
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    Ich ernähre mich nicht low carb, aber dieser Satz aus dem Artikel gibt mir auch zu denken:

    Zitat


    Zum einen sind Gemüse- und Getreidesorten dafür bekannt, Entzündungen im Körper reduzieren zu können.


    Getreide? Wirklich?

    #180194 hilfreich: 0
    Zopiclon
    Zopiclon
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    Zitat


    Das Journal of the American College of Cardiology, abgekürzt als J. Am. Coll. Cardiol., ist eine wissenschaftliche Fachzeitschrift, die vom Elsevier-Verlag im Auftrag des American College of Cardiology veröffentlicht wird. Die erste Ausgabe erschien 1983. Derzeit erscheint die Zeitschrift wöchentlich. Es werden experimentelle und klinische Originalarbeiten aus allen Bereichen des Herzkreislaufsystems veröffentlicht.[2]

    Der Impact Factor lag im Jahr 2014 bei 16,503. Nach der Statistik des ISI Web of Knowledge wird das Journal mit diesem Impact Factor in der Kategorie Herz-Kreislauf-System an erster Stelle von 123 Zeitschriften geführt.[1] Chefherausgeber ist Valentin Fuster, MD, PhD, New York, NY, Vereinigte Staaten von Amerika.[2]


    https://de.wikipedia.org/wiki/Journal_of_the_American_College_of_Cardiology

    Hervorhebung durch meine Person

    Zitat


    Master-Studium Wissenschaftsjournalismus (Master of Arts/ M.A.) an der Technischen Universität Dortmund


    http://daniela-albat.de/?page_id=11

    Hervorhebung durch meine Person

    Gruss

    #180195 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    Jeder der sich für Ernährung interessiert sollte sich mal diese Folge vom Peak Human Podcast anhören https://www.peak-human.com/home/dr-gary-fettke-on-the-history-of-the-anti-meat-agenda-disinformation-and-being-silenced-by-his-me (alle anderen Folgen auch, aber diese war für mich extrem aufschlussreich weil ich das noch nie gehört hatte)

    Darin erklärt Dr. Gary Fettke wie die Ernährungspyramiden der westlichen Gesellschaften (die sind ja alle recht ähnlich) zustande gekommen sind und woher die globale Anti-Fleisch-Agenda kommt. Dahinter stecken tatsächlich die Siebenten-Tag-Adventisten aus Loma Linda, Kalifornien die seit Anfang an mit der Ernährungsindustrie (v.a. den Gebrüdern Kellogg) unter einer Decke steckten und es irgendwie geschafft haben, ihre religiöse Agenda weltweit zu verbreiten.
    Jeder der z.B. nicht weiß, dass "vegan" ursprünglich ein religiöser Begriff aus der christlichen Sekte der Siebenten-Tag-Adventisten ist, wird hier was zu hören bekommen das absolut abartig ist und zumindest mich stinksauer macht auf die komplette Ernährungsindustrie und die Regierungen die nur auf Lobbyarbeit und religiöse Fanatisten hören.
    Das ging sogar so weit, dass Dr. Fettke seine Lizenz verloren hat und mundtot gemacht wurde in Australien weil er sich geweigert hat die Ernährungspyramide zu verwenden bzw anzuerkennen gegenüber seinen Patienten. Also definitiv eine hoch spannende Geschichte und sie zeigt nochmal gut auf, wieso man auf die Empfehlungen der DGE getrost scheißen kann (Sorry für die Ausdrucksweise, ist aber so)

    LG Jens

    #180196 hilfreich: 0
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    H_D
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    Zitat


    weil ich das noch nie gehört hatte


    Wird schon seinen Grund haben. Was du schreibst erinnert halt an die übliche Masche so mancher Gurus

    #180197 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    Danke für diesen sehr differenzierten Kommentar, der genau zeigt dass du zugehört hast!

    Wieso sollte man dem den Mund verbieten wenn er was sagt das keinen Sinn macht?
    Es gibt übrigens Dokumente auf denen diese religiöse Sekte dieses "Guru-Geschwätz" zugegeben haben. Die erwähnt Dr. Fettke in dem Interview das du nicht angehört hast.

    Und wenn Kritik an den DGE-Empfehlungen (e in D fast dieselben sind wie die der FDA in der USA und komischerweise die größten Agrarwirtschaftszweige unterstützen) eine Guru-Sache ist, dann sind alle lesenswerten Blogs inkl. edubily reine Gurus. Denn evidenzbasiert sind diese Empfehlungen nicht falls du das andeuten möchtest. Noch nicht mal die Empfehlung zu 5×5 ist evidenzbasiert.

    Und dass diese Empfehlungen dazu führen, dass die Menschheit gesund und schlank und fit ist hab ich leider auch übersehen…sorry!

    LG Jens

    #180198 hilfreich: 0
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    hans
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    Zitat von jfi im Beitrag #5


    Darin erklärt Dr. Gary Fettke wie die Ernährungspyramiden der westlichen Gesellschaften (die sind ja alle recht ähnlich) zustande gekommen sind und woher die globale Anti-Fleisch-Agenda kommt. Dahinter stecken tatsächlich die Siebenten-Tag-Adventisten aus Loma Linda, Kalifornien die seit Anfang an mit der Ernährungsindustrie (v.a. den Gebrüdern Kellogg) unter einer Decke steckten und es irgendwie geschafft haben, ihre religiöse Agenda weltweit zu verbreiten.


    Jfi, nur zur Info: Heute ist nicht der 1. April!

    LG
    Hans

    #180199 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    Ja hans das weiß ich, aber wenn man sich auf Facebook und instagram bewegt und dann keine Anti-Fleisch-Agenda bemerkt dann ist man komplett blind.
    Gestern sogar einen Artikel gelesen von der Welt, da gings darum dass alte weiße Männer Frauenfußball nicht akzeptieren und sogar in diesem Artikel wurde erwähnt, dass die "alten weißen Männder Angst um ihr Steak haben" weil sie angeblich nicht im heutigen Zeitgeist leben.

    Laut EAT Lancet dürfen die Menschen jetzt auch nur noch 7 Gramm Rindfleisch am Tag essen um gesund zu sein.

    Oder was ist mit dem Schwachsinn der bei Cowspiracy und What The Health?! erzählt wurde? Und den leider viele Menschen glauben weil das sind ja Doktoren die das in Filmen erzählen etc…

    DAS sind für mich Themen, die zum 1. April passen!

    Und Leute, ich würde mich sehr freuen, wenn ihr eure idiotischen sarkastischen und möchtegern-lustigen Kommentare unterlassen könntet, und erst mal das Interview anhören. Evtl. lernt ihr dabei was und müsst danach nicht mehr so einen Mist schreiben.

    Vor allem von dir hans, der du sonst immer so extrem evidenzbasiert unterwegs bist (wenn auch nur die, die zu deiner Weltanschauung passt und nicht die, die positives zum Fleischverzehr berichtet), hätte ich hier eine andere Reaktion erwartet…

    PS: Weißt du überhaupt wer die Siebenten-Tag-Adventisten sind und woran die glauben?

    LG Jens

    #180200 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
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    Hi Jifi!

    Warum glaubst Du eigentlich solche Sachen, die da von einem, aus meiner Sicht Demagogen, verbreitet werden? (ernst gemeinte Frage, nicht rhetorisch)
    Kennst Du diese Glaubensgemeinschaft oder hast Dich über sie informiert?

    Das Ganze sieht für mich nach massiver Verschwörungstheorie aus und macht keinen Sinn, wenn man sich bisschen mit Hintergründen beschäftigt.
    Was dieser Mr. Fettke damit bezwecken möchte, erschließt sich mir nicht wirklich.

    Unabhängig von dem Ganzen sind Siebenten-Tags-Adventisten nicht, wie Du anscheinend annimmst oder es dargestellt wird, aus religiösen gründen Vegetarier oder gar Veganer.
    Es werden nur nicht alle Fleischsorten gegessen, da richten sie sich nach den Speisegesetzen im alten Testament.

    LG Marie

    #180201 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    Weil diese Dinge zu allem passen was im Mainstream-Gesundheitsinternet und auch sonst gerade im Mainstream passieren.

    EAT Lancet, eine skandinavische Milliardärin die zum Veganismus aufruft, BeyondMeat und der Impossible Burger die Dutzende Nachahmer finden und aus fast allen Rohren wird geblasen, dass Menschen sich Plant-Based ernähren sollen, auch wenn sie Fleisch und Tierisches Essen sollen trotzdem ein Großteil der Kalorien aus Pflanzen kommen.
    Die bereits erwähnten Dokus die Menschen einfach glauben und Proteste für Tierrechte und gegen Tierschlachtung allerorten. Und überall die Lügen über den CO2-Ausstoß der Viehzucht etc. etc.

    Und der "Demagoge" wie du ihn nennst kann genug Beweise dafür aufführen, hier z.B. aus dem Blog seiner Frau (mit verlinkten Beweisen!)

    https://isupportgary.com/articles/aussie-gps-medical-evangelists-for-sda-church

    https://www.youtube.com/watch?v=IlhL-WQ_X2Y&feature=youtu.be

    Und das ist richtig, eigentlich dürfen Siebenten Tag Adventisten Rindfleisch essen, aber dadurch, dass die Mitgründerin Ellen G. White über 2000 Visionen von Gott hatte (unter anderem dass Fleischverzehr dazu führt dass Menschen öfter masturbieren und 1864 auch, dass Fleisch Krebs verursacht) und Ihre Visionen in den Health Visions und "God’s 8 Laws of Health" niedergeschrieben hat, wird der Glaube anders ausgelebt als offiziell in Wikipedia steht.

    Zumindest sind die Beweise für den Einfluss der SDA auf die Erährungsempfehlungen in Australien und in USA (über die ADA die von Lenna F Cooper (SDA und Protege von J.H. Kellogg) 1917 gegründet wurde und in deren Council immernoch oft bekennende SDA und Vegetarier/Veganer sitzen, die dann die Ernährunsgempfehlungen aussprechen) ziemlich deutlich vorhanden. Das sind keine Spinnereien, die haben ja Links zu Seiten der Adventisten-Kirche direkt als Beweise eingebunden.

    Und die Adventisten-Studie in Loma Linda ist ja DER BEWEIS den alle Veganer im Gesundheitsinternet immer bringen, dass sie recht haben und alle anderen nicht. Also scheinbar is es bei den SDA im Hauptquartier ein bisschen anders als in Wikipedia steht.

    LG Jens

    #180202 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
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    Zitat von jfi im Beitrag #11


    Und das ist richtig, eigentlich dürfen Siebenten Tag Adventisten Rindfleisch essen, aber dadurch, dass die Mitgründerin Ellen G. White über 2000 Visionen von Gott hatte (unter anderem dass Fleischverzehr dazu führt dass Menschen öfter masturbieren und 1864 auch, dass Fleisch Krebs verursacht) und Ihre Visionen in den Health Visions und "God’s 8 Laws of Health" niedergeschrieben hat, wird der Glaube anders ausgelebt als offiziell in Wikipedia steht.


    Sie dürfen nicht nur Rindfleisch essen, da gibts noch jede Menge anderer Fleischarten.

    Die Visionen von E.G White sehe ich auch kritisch, keine Frage.
    Nur, man kann die Dinge nicht darauf verkürzen. Andererseits frage ich mich auch, ob die heutige Massentierhaltung nicht doch zu diversen Problemen führt.
    Da ist in USA mehr erlaubt wie hier, wenns kein super Biofleisch ist, würde ich es nicht anrühren.

    Woher weißt Du, wie der Glaube bei den Adventisten ausgelebt wird? Kennst Du welche persönlich?
    Vielleicht ist das alles wesentlich differenzierter als Du Dir das nach der Lektüre vorstellst.
    Außerdem auch national verschieden? Amerika, Afrika, Deutsschland oder sonstwo? Kann man da wirklich alle in einen Topf werfen?
    Da wäre ich sehr vorsichtig!

    Zitat von jfi im Beitrag #11


    Zumindest sind die Beweise für den Einfluss der SDA auf die Erährungsempfehlungen in Australien und in USA (über die ADA die von Lenna F Cooper (SDA und Protege von J.H. Kellogg) 1917 gegründet wurde und in deren Council immernoch oft bekennende SDA und Vegetarier/Veganer sitzen, die dann die Ernährunsgempfehlungen aussprechen) ziemlich deutlich vorhanden. Das sind keine Spinnereien, die haben ja Links zu Seiten der Adventisten-Kirche direkt als Beweise eingebunden.


    Dort sehe ich das durchaus als Möglichkeit, ja.
    Aber hier in Europa eher sehr unwahrscheinlich.

    Und das Lebenskonzept der Adventisten verkürzt sich nicht auf die Ernährung. Da spielen noch andere wichtige Punkte mit rein.

    Man sucht sich halt auch die Thesen raus, die zum eigenen Lebensentwurf passen.
    Wer garantiert mir, dass diese Leute das nicht auch gemacht haben?
    Deshalb würde ich sehr genau hinschauen, bevor ich alles für bare Münze nehme.

    Zitat von jfi im Beitrag #11


    Und die Adventisten-Studie in Loma Linda ist ja DER BEWEIS den alle Veganer im Gesundheitsinternet immer bringen, dass sie recht haben und alle anderen nicht. Also scheinbar is es bei den SDA im Hauptquartier ein bisschen anders als in Wikipedia steht.


    Loma Linda
    Ja, das hat seinen Grund. Das Klientel dort hat ziemlich ähnliche bis gleiche Lebensstilentwürfe und ist somit eine super Kohorte für Tests.
    Man kann sich relativ sicher sein, dass wichtige Dinge ähnlich gehändelt werden, sodass Vergleiche auch stabilen Boden haben.
    z.B. Alkoholverzicht, kein Rauchen, Stressmanagement, Bildungslevel, andere Ernährungsgrundsätze wie Auswahl der Fette, wenig Zucker, eher Vollkorn, viel Gemüse/Obst. (zumindest theoretisch )

    Früher wurden halt viele Dinge, zu biblischen Zeiten eigentlich alles, auf eine Göttlichkeit bezogen, weil es keine anderen Erklärungsmodelle gab.
    Heute kann vieles davon durchaus belegt werden, dass es sinnvoll ist.

    Ich denke, mit dieser steilen Behauptung, dass STA (SDA) Drahtzieher für die Ernährungsthesen sein sollen, hat man sich gründlich vergaloppiert.
    Spinner gibt es sicherlich auch in dieser Kirche, wie überall!
    Aber der Mainstream wie ichs wahrnehme, hat da andere Prioritäten.
    Wer weiß, ob es da nicht um irgend welche Abspaltungsgruppen geht?

    Dort, in der offiziellen Kirche, den Sündenbock zu suchen, ist für mich blanker Unsinn.
    Die sehen andere Themen als viel wichtiger.
    Guck doch mal in Deiner Heimatstadt, ob es dort eine Kirche gibt und gehe hin, dann hast Du eher eine Idee davon, wie die ticken.

    #180203 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    Zitat von Marie im Beitrag #12


    Die Visionen von E.G White sehe ich auch kritisch, keine Frage.
    Nur, man kann die Dinge nicht darauf verkürzen. Andererseits frage ich mich auch, ob die heutige Massentierhaltung nicht doch zu diversen Problemen führt.
    Da ist in USA mehr erlaubt wie hier, wenns kein super Biofleisch ist, würde ich es nicht anrühren.


    Das ist auch ein recht weit verbreiteter Mythos, dass das nicht-Bio-Fleisch in den USA so beschissen ist. Denn die USA hat einen riesen Vorteil im Vergleich zu Deutschland: Platz. Das führt dazu, dass die meisten Rinder, die im Endeffekt als grain-fed und feed-lot-keeping verkauft werden 2/3 bis 3/4 ihres Lebens auf der Weide verbringen und hauptsächlich Gras und Kräuter fressen.
    Aber Achtung, ich will das hier nicht schönreden und meine Meinung ist: Im Endeffekt ist das Fleisch aus Massentierhaltung in den USA trotzdem Qualitativ viel schlechter als bei uns und sollte nicht so oft gegessen werden wie es viele Amerikaner machen. Massentierhaltung ist vor allem immer scheiße, auch wenn es nur für 1/3 bis 1/4 des Lebens der Tiere ist.

    Zitat von Marie im Beitrag #12


    Wer weiß, ob es da nicht um irgend welche Abspaltungsgruppen geht?

    Dort, in der offiziellen Kirche, den Sündenbock zu suchen, ist für mich blanker Unsinn.
    Die sehen andere Themen als viel wichtiger.


    Das kann natürlich sein, Abspaltungsgruppen oder eventuell andere Länder-Gruppen. Da gibts ja auch beim "Standard"-Katholizismus unterschiede in der Glaubensauslegung zwischen verschiedenen Ländern.

    Zitat von Marie im Beitrag #12


    Guck doch mal in Deiner Heimatstadt, ob es dort eine Kirche gibt und gehe hin, dann hast Du eher eine Idee davon, wie die ticken.


    Nein gibt es nicht, das hab ich schon geschaut.
    Ich glaube übrigens auch nicht, dass STAler prinzipiell schlechte Menschen sind, auf keinen Fall!
    Denn wenn es im Endeffekt irgendwann bewíesen werden sollte, dass diese Theorie stimmt, dann war das garantiert nicht vom Groß der Gläubigen gesteuert sondern von einigen wenigen an der Spitze der Bewegung die dem Größenwahn anheim gefallen sind. (Wofür Fürhungspersönlichkeiten diverser Religionen ja historisch betrachtet durchaus bekannt sind).

    LG Jens

    #180204 hilfreich: 0
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    Tobi90
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    Mein bester Kumpel ist Adventist und ich war schon bei vielen Gottesdiensten dabei (ich selbst bin aus der EKD ausgetreten und kann mit Kirchen für mich persönlich nichts anfangen).
    Zumindest die Gemeinden in Norddeutschland (gibt in den meisten Städten > 100k mindestens eine würde ich gefühlt sagen) sind eher gemäßigt, weltoffen, tolerant, sehen sich als Teil der Evangelischen Glaubensgemeinschaft und sind definitiv zum überwiegenden Teil omnivor unterwegs. Schwein und einige andere Fleischsorten sind "verboten", Rind, Fisch und Geflügel aber gerne konsumiert. Käse und Wein sind auch kein Tabu.
    Die jüngere Generation zumindest ist auch ganz normal modern unterwegs, wenn auch die Religion, durch Familie geprägt, einen gröseren Stellenwert hat als beim durchschnittlichen Katholiken oder Protestanten. Wobei die meisten der letztgenannten sowieso eher Karteileichen sind.

    Das nur mal so zur Differenzierung. Sagt natürlich erstmal wenig über den Ursprung bzw. die Adventisten in den USA aus.

    #180205 hilfreich: 0
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    hans
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    Zitat von jfi im Beitrag #9


    Vor allem von dir hans, der du sonst immer so extrem evidenzbasiert unterwegs bist


    Nicht, wenn irgendwas ohne eigene Zusammenfassung deinerseits, ohne Quellen einfach so verlinkt wird und 1,5h lang ist – mit üblicher Amiwerbung. Speziell insb, wenn es dann noch auf Keto- und Low-carb Kanälen und von Ärzten die explizit Carnivore und Keto bzw. Low-Carb verwurstet wird, die dann irgendwelche Theorien abseits medizinischer Fakten aufmachen… Davon habe ich echt schon genug gelesen…. speziell im Ami-Bereich.. da gibts genug Demagogen und Heilbringer… aus allen Richtungen. Selbst der Dr. Kruse, den ich ja durchaus interessant finde, fabuliert hier viel rum. Und dessen Buch habe ich auch gelesen.. wie auch andere Bücher aus der Low-Carb und Paleo-Szene. Dadurch das dort aber halbwarheiten wiederholt werden – werden diese nicht besser: https://hcfricke.com/2018/05/13/von-3zu-…ood-religionen/

    Zudem sehe ich nicht, das Du Dir hier die Mühe machst das ganze zusammenzufassen, die Kernaussagen zu recherchieren und alles für die Leser hier zumindest minimal aufzubereiten. Einfach zu schreiben "höre mal diesen 1,5h Podcast" an und recherchiere dann bei Fragen selber noch mal 10-20h rum um den Krans auseinander zunehmen – das führt ins leere…..

    Zitat von jfi im Beitrag #9


    (wenn auch nur die, die zu deiner Weltanschauung passt und nicht die, die positives zum Fleischverzehr berichtet), hätte ich hier eine andere Reaktion erwartet…


    Auch dazu findest Du in meinem Blog genug, u.a.: https://hcfricke.com/2017/04/12/und-was-ist-mit-fisch/. Ich habe letztens auch Hirsch gegessen und davor Rind und davor Huhn. Nur ist das bei mir nicht oft und wenn, dann nur bei 1a-TipTop Qualität der Fall. Ich bin ja kein Asket…. zumindest wenn es nicht um Milchprodukte geht, die ich wirklich meide. Wobei ich auch hier bei selbst gemachten Ghee für einen Weinachtsstollen die Augen zudrücke

    Zitat von jfi im Beitrag #9


    ]PS: Weißt du überhaupt wer die Siebenten-Tag-Adventisten sind und woran die glauben?


    Ja, recht gut.

    LG
    Hans

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