Lebergesundheit

Dieses Thema enthält 5 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Luna 17.11.2015 um 21:11.

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  • #88513 (0)
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    Bernd
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    Hallo,

    hier im Forum berichten ja auch viele Mitglieder über allg. Abgeschlagenheit, permanente Müdigkeit, Antriebslosigkeit etc. Vor ein paar Tagen kam vom TV-Sender rbb eine Doku, in der es u. a. auch um das Thema Lebergesundheit ging. Ein Prof. der Berliner Charté meinte dazu, das ja gerade Probleme der Leber sich über die genannten Symptome äußern und nicht als erkennbares organisches Leiden mit Schmerzen etc., Auch seien Lebererkrankungen-und Störungen weiter verbreitet als man vermutet, daß müssen natürlich nicht immer schwere Erkrankungen wie Leberzirrhose, Krebs etc. sein, sondern viele Menschen haben lange schmerzfreie und daher unentdeckte Entzündungen der Leber und auch die sehr weit verbreitete Fettleber betrifft aus vielfältigen Gründen auch unerwartet viele gesund oder zumindest nicht deutlich ungesund lebene Menschen, die dann auch mit den oben genannten Symptomen zu kämpfen haben. Er empfahl daher nicht nur immer schnell bei solchen Beschwerden rein hormonelle Defizite wie Testomangel etc. oder psychische Probleme wie Depression, Burn-Out etc. zu vermuten und abklären zu lassen, gerade da wird seit längerer Zeit ja schon eine Menge gemacht, Stichwort Schildrüse, Testoanhebung usw., sondern auch einen Leberwertcheck machen zu lassen. Leider hat er zu leberunterstützenden Maßnahmen und Mitteln die man selbst ergreifen kann, wie ALA, OLE, Cholin, Taurin, Mariendiestel etc. nichts gesagt, sondern rein das Thema der Symptomatik angesprochen.

    Ich fand das Ganze dennoch interessant und wollte daher zu diesem sehr wichtigen Organ einen Thread eröffnen.

    Gruß Bernd

    #110022 (0)
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    sVensationell
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    Danke Bernd dass du die Thematik aufgreifst, diese ist leider augenblicklich bei mir nur zu präsent. Da meine Tante nach einem Brustkrebs und der analogen Chemo irre viel Gewicht verloren hat und durch einen Sturz ins Krankenhaus eingeliefert wurde, wo festgestellt wurde dass ihre Leberwerte sehr schlecht seien, sie selbstredend strikten Alkoholverbot bekam. Ein Blutbild ist leider noch nicht da, dieses hätte ich hier sofort zum Diskurs hier reingestellt.

    Wie kann man eine arg geschwächte Leber wieder aufbauen oder zumindest soweit unterstützen dass eine Mittfünfziger Dame noch relativ normal leben kann, hat jemand eventuell Ideen?

    #110023 (0)
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    sVensationell
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    Beiträge: 169

    Der krankenärztliche Befund spricht von einer Äthyltoxische Lebererkrankung, des weiteren von einer Leberfibrose und einer Splenomegalie (Milzvergrößerung).

    Steigt das CRP auch durch eine Krebserkrankung, weiß dazu jemand was? Denn ein Wert von 17 fand ich schon erschreckend.

    #110024 (0)
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    Luna
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    Hallo
    CRP steigt oder kann bei einer Krebserkrankung ansteigen und gilt daher auch als indirekter Tumormarker. Es gibt ja schließlich genügend andere Gründe für den Anstieg des CRP.
    Was die schlechten Leberwerte deiner Tante angeht: Chemo ist Gift, das u.a. von der Leber aus dem Körper gebracht werden muss. Das Chemomittel ist bis zu 2 Jahren nach Abschluss der Behandlung im Körper nachweisbar. Wen wundert es dann noch, wenn die Leberwerte evtl nicht stimmen? Der Ansatz müsste auf jeden Fall eine Entgiftung und Unterstützung der Leber sein. Bekannte Mittel sind hier Chelidonum und Mariendistel. Für die Entgiftung gibt es verschiedene Möglichkeiten. Geht aber alles nicht von heute auf morgen.
    LG
    Luna

    #110025 (0)
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    sVensationell
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    Beiträge: 169

    Also die Chemo war recht mild, ihr sind nicht einmal die Haare ausgefallen, jedoch merkt man jetzt im Nachhinein die körperliche Mehrbelastung durch diesen Giftcocktail optisch deutlich an, wie angesprochen hat sie 15 Kilo einfach so verspielt und beklagt sich über wenig Appetit, wahrscheinlich wird die Darmflora ziemlich in Mitleidenschaft gezogen worden sein – um nicht zu sagen dass sie ganz zerstört wurde.

    Versteh ich das richtig, das wahrscheinlich auch der Grund für das Wachstum der Milz darstellt?

    Würden das Chelidonum und Mariendistel für den Anfang ausreichen, oder wäre noch ein Aufbau der Darmflora und Immunsystem noch zu empfehlen?

    #110026 (0)
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    Luna
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    Beiträge: 639

    Hi
    Ich halte den Aufbau der Darmflora und des Immunsystems für das Aller-Allerwichtigste. Denn ohne brauchbare "Dienstfähigkeit" des Darmes kommen weder Nährstoffe noch Vitamine und Mineralien in den Körper. Diese werden aber benötigt für den Aufbau des Immunsystems, das ja auch die noch im Körper vorhandenen Krebszellen (Tumorstammzellen werden von der Chemo nicht gekillt) in Schach halten muss.
    Je besser der Stoffwechsel insgesamt funktioniert, desto besser dürfte auch die Ausscheidung der Giftstoffe sein. Dabei kann es sicherlich mal zu einer Mehrbelastung von Leber und Nieren kommen.
    Da könnten die beiden Pflanzenprodukte sicherlich helfen. Wunder dürften sie aber nicht vollbringen. Ich würde sie eher als Ergänzung sehen.
    Wichtig ist es in jedem Falle auch genügend zu trinken. Dabei ausreichend Salz nicht vergessen, damit die Zellen selbst aber auch der Extrazelluläre Raum genügend durchspült werden. Zu finden bei Bathmahe… (Sie sind nicht krank sondern durstig) und bei Dr. Brownstein (Salt your way to health).
    Schwitzen hilft übrigens auch.
    LG
    Luna

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