Kupfer, Zink und Bluthochdruck

Dieses Thema enthält 1 Antwort und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar klaumu 31.10.2019 um 18:57.

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    Markus
    Markus
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    Wissenschaftler aus dem Iran untersuchten bei 5695 gesunden Personen und bei 3893 Bluthochdruckpatienten die Serumkonzentrationen von Kupfer und Zink. Die Studienteilnehmer mit einer Serum-Kupferkonzentration kleiner als 80 µg/dl hatten im Vergleich zu anderen Studienteilnehmern ein 1,33-fach erhöhtes Risiko für Bluthochdruck.

     

    Personen mit einer Serum-Kupferkonzentration größer als 130 µg/dl hatten ein 1,94-fach erhöhtes Risiko für arterielle Hypertonie. Es zeigte sich also ein U-förmiger Zusammenhang zwischen der Kupferkonzentration und dem Risiko für arterielle Hypertonie. Der Konzentrationsbereich zwischen 80 und 130 µg/dl war mit normalen Blutdruckwerten assoziiert.

     

    Die Zinkkonzentration im Blutserum zeigte keinen Zusammenhang zum systolischen Blutdruck. Bei Zinkkonzentrationen im untersten Quartil bestand aber ein signifikant erhöhter diastolischer Blutdruck.

     

    Darroudi S, Saberi-Karimian M et al.: Association Between Hypertension in Healthy Participants and Zinc and Copper Status: a Population-Based Study; Biol Trace Elem Res. 2019 Jul;190(1):38-44. doi: 10.1007/s12011-018-1518-4. Epub 2018 Sep 28.

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    klaumu
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    Interessant. Was heißt denn bei Zink „untersten Quartil“. Was enspricht das an Menge?

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