Kombination verschiedener NEMs

Dieses Thema enthält 6 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Anonym 23.03.2019 um 13:56.

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    Anonym
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    Hallo zusammen,

    bekannt ist mir, dass man bei der Kombination gewisser Mineralstoffe aufpassen sollte, weil es Transporter mit begrenzter Aufnahmefähigkeit gibt. So etwa bei Calcium, Magnesium, Zink und Eisen.

    "Zinc’s intestinal uptake is hindered by other minerals, including calcium, magnesium, and iron, since they all use the same transporter. If the transporter’s uptake limit (800mg) is exceeding between these four minerals, absorption rates will fall. Taking less than 800mg of these four minerals at the same time is fine."
    Quelle: https://examine.com/supplements/zinc/

    Daher würde ich gerne mal in die Runde fragen, wie ich meine Nahrungsergänzungsmittel am besten kombiniere.

    Bislang sieht es wie folgt aus.

    Zum Mittagessen:
    (typisches Mittagessen bei mir: buntes Gemüse wie Paprika, dazu Roggenvollkornschrotbrot und etwas Kräuterquark)
    – 200 mg Magnesium (als Magnesiumcitrat)
    – 150 mg Jod (aus Kelp)
    – 20 mg Eisen (als Eisenbisglycinat)
    – 15 mg Zink (als Zinkcitrat)
    – 2 mg Kupfer (als Kupferchelat)

    Zum Abendessen:
    (ein typisches Abendessen bei mir: grünes Blattgemüse wie z.B. Spinat, als Fettquelle z.B. Matjeshering und als Eiweißquelle Milchprodukte wie z.B. Körniger Frischkäse oder Kuhmilch)
    – 1,3 mg Vitamin A (aus Fischleberöl) (4285 IE)
    – 20.1 mg Vitamin E (as D-alpha Tocopherolsuccinat)
    – 200 mcg Selen (als Se-Methyl L-Selenocystein, SelenoPure®, L-Selenomethionin, Natriumselenit)
    – 500 mcg Vitamin K1
    – 100 mcg Vitamin K2 (als Menachinon-7)
    – 75 mcg Vitamin D3 (als Cholecalciferol) (3000 IE)

    => Sollte ich einzelne Nahrungsergänzungsmittel anders platzieren, weil deren Kombination ggf. nicht optimal ist? Oder passt das so?

    Bei Fragen einfach fragen.

    Viele Grüße
    Dominik

    #180267 hilfreich: 0
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    Anonym
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    Weitere Frage: Spricht etwas dagegen, die folgenden Supplements einfach morgens (nüchtern – ohne Mahlzeit dazu) einzunehmen?

    – 200 mg Magnesium (als Magnesiumcitrat)
    – 150 mg Jod (aus Kelp)
    – 20 mg Eisen (als Eisenbisglycinat)
    – 15 mg Zink (als Zinkcitrat)
    – 2 mg Kupfer (als Kupferchelat)

    Wenn man keine Probleme mit Übelkeit o.Ä. hat (manche reagieren bei Eisen und Co. ja empfindlich) dann dürfte das doch in Ordnung sein und keine Nachteile in Bezug auf die Bioverfügbarkeit/Resorption der o.g. Mineralstoffe haben, oder?

    #180268 hilfreich: 0
    Afri
    Afri
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    Ich finde das hier interessant:

    Zitat von Chris (edubily) im Beitrag Coimbra Protokoll Autoimmunkrankheiten


    Nach neueren Untersuchungen hat der Dünndarm eine Fläche von > 30 m2. Und dort sollen sich Vitamine im Mikrogramm-Bereich bei der Aufnahme behindern?

    @Alle: Derjenige, der mir beweisen kann, dass sich Mikronährstoffe in normalen Dosen (sprich: Zink max. 15 mg, Kupfer max. 2 mg, Mg max. 250 mg etc.) gegenseitig bei der Aufnahme behindern und das nachweisliche und nennenswerte Effekte im Körper hat, kriegt von mir eine Dose Whey-Protein geschenkt!


    Ansonsten wurde mir hier empfohlen:

    Zitat von Django im Beitrag Meine tägliche NEM-Einnahme – Bitte um Feedback


    Den K-Komplex und die anderen fettlöslichen Vitamine (A, D) würde ich zu einer fettreichen Mahlzeit einnehmen. Im morgendlichen Shake dürfte nicht allzu viel Fett sein, oder?


    #180269 hilfreich: 0
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    Anonym
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    Danke dir, Afri.

    Genau, das erste Zitat von Chris ist mir auch bekannt. Daher würde ich die Mineralstoffe auch alle so zusammen einnehmen, wie ich es in meinen Beiträgen geschrieben habe. Vorher wollte ich aber noch einmal eure Meinung hören, ob das so passt.

    Zu meinem letzten Beitrag:
    Ich denke, es ist egal, ob ich die genannten Mineralstoffe morgens nüchtern einnehme oder zum Mittagessen. Zumindest aber sollte man wohl darauf achten, die Mineralstoffe nicht zusammen mit einem halben Kilogramm Magerquark oder einem halben Liter Milch einzunehmen (was jetzt keine unüblichen Mengen sind) weil man durch diese Milchprodukte schnell mal mehrere hundert mg Calcium reinbekommt. Da könnte man die von Examine.com genannte Transporterkapazität von 800 mg für Eisen, Zink, Magnesium und Calcium schnell sprengen. (Sieht man gut in den ganzen Tracking-Apps.) Deshalb nehme ich diese Mineralstoffe auch nicht zu meinem Abendessen ein, weil das bei mir immer die größte Mahlzeit des Tages ist und schon alleine aufgrund der Lebensmittel deutlich über 1000 mg Calcium, Eisen, Zink und Magnesium enthält. Zu dieser Mahlzeit dann noch die Mineralstoffe als Supps einzunehmen, kann in meinen Augen nicht sinnvoll sein. Daher liebee morgens nüchtern (so habe ich es jetzt vor) oder zu kleineren Mahlzeiten, die noch nicht die Transporterkapazität sprengen.

    Kurz noch zu deinem zweiten Zitat: Da das Abendessen bei mir auch immer die fettreichste Mahlzeit des Tages ist (etwas über 30 g Fett durch Matjeshering und Co.) supplementiere ich die im Startbeitrag aufgelisteten Vitamine auch immer zum Abendessen. Also Vitamin A, D, E und K. Selen ist noch mit dabei, weil das Produkt von Life Extension (Super Selenium Complex) Vitamin E und Selen enthält.

    #180270 hilfreich: 0
    Zopiclon
    Zopiclon
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    Mit Mineralien am Morgen, bei mir Calcium als Carbonat und Magnesium, am Morgen auf nüchternen Magen, habe ich die besten Erfahrungen gemacht.
    Allerdings gibts bei mir noch Vitamin D und K, sowie Selen dazu, spüle das mit Vitamin C runter und schlucke danach mein Lebertran zum Ölziehen, wegen der Zahnpflege, herunter.

    Gruss

    #180271 hilfreich: 0
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    Django
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    Du nimmst ja Kupfer und Eisen chelatiert zu Dir. Da sollte es das Transporterproblem nicht geben. Warum nimmst Du täglich Eisen?

    #180272 hilfreich: 0
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    Anonym
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    Weil ich sehr selten Fleisch esse und somit nur durch pflanzliche Quellen (Haferflocken, Vollkornbrot, Spinat) mit Eisen versorgt werde. Ich esse zwar täglich fetten Fisch (Matjeshering) und auch täglich Milchprodukte (Milch, körniger Frischkäse, Quark) aber da kommt nicht genug Eisen bei rum.

    Siehe auch http://www.vitalstoff-lexikon.de/Spurenelemente/Eisen -> Lebensmittel

    Und wenn ich mir meine Blutwerte ansehe, dann hätte ich gerne einen höheren Ferritinwert.

    Bei der letzten großen Blutuntersuchung (hier der eingescannte Befund) lag mein Ferritin bei 77,16 ng/ml (Referenz: 30 – 400) und mein Eisen im Serum bei 70 mcg/dl (Referenz: 59 – 158). In den anderen Blutuntersuchungen ähnlich niedrig.

    Für Magnesium, Kupfer und Zink gilt das Gleiche. Auch da bin ich eher im unteren Bereich der Referenzwerte und hätte gerne mittlere bis hohe Werte.

    Daher die Nahrungsergänzung mit Eisen, Magnesium, Kupfer und Zink bei mir. Ich möchte schauen, wie sich die Blutwerte mit der Ergänzung verändern.

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