Kann jeder ein Sixpack haben?

Dieses Thema enthält 45 Antworten und 15 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar klaumu 27.11.2019 um 14:31.

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    Zitat von naklar! im Beitrag #14


    Interessanter Weise habe ich jahrelang Isos für den Bauch gemacht und eben kaum Ergebnisse bekommen – vielleicht ist das dann doch Typsache?


    Könnte mir gut vorstellen, dass das Typsache ist. Denn jetzt sind bei mir die Bauchmuskeln trotz höherem KFA (15-20%) sichtbar, während mein KFA früher etwas niedriger war (10-15%) ohne dass die Bauchmuskeln sichtbar waren.

    Am Ende ist es natürlich völlig egal, wie jemand seine Bauchmuskeln zur Hypertrophie bringt. Ob einem Grundübungen alleine ausreichen oder ob man mit ein/zwei zusätzlichen Bauchübungen bessere Fortschritte macht, kann jeder ja kinderleicht ausprobieren.

    Zitat von naklar! im Beitrag #14


    @ Dominik:
    Ich würde an deiner Stelle wenigstens bis knapp UNTER parallel beugen, sonst ist der Druck auf Kniespitze/Patellasehne zu groß.


    Die 8x 125 kg sind bei mir schon viele Jahre her, da muss so 2012-2013 gewesen sein. Habe mehrere Jahre das Beintraining geskippt und seitdem nicht mehr als 80-90 kg verwendet. Dafür aber tiefer, wenn auch kein richtiges ass-to-grass, sondern kurz bevor der Buttwink einsetzt.

    #180455 hilfreich: 0
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    Zitat von martin5 im Beitrag #12


    Zitat von Nymeria im Beitrag #9


    Ist es aber eigentlich nicht so, dass gerade Männer zu Fetteinlagerungen am bzw. im Bauch (viszerales Fett?) neigen (Stichwort Bierbauch) und Frauen eher am unteren Bauch, Hüfte, Unterkörper? Natürlich gibt es auch Ausnahmen, aber das ist eigentlich schon das, was man so beobachten kann.


    Genau das ist halt dann das Fett welches die Bauchmuskeln verschwinden lässt. Der Hopfen im Bier enthält ja auch Phytoöstrogene. (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15706799?dopt=Abstract)
    Wenn man dann noch weiter Lebensmittel mit Phytroöstrogenen isst (Getreide, Hülsenfrüchte..) kann ich mir gut vorstellen, dass es irgendwann eine Auswirkung auf die Hormone gibt.

    Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass der Körper eigentlich nicht Fett werden möchte. Zuviel Energie kann der Körper auch gut für Wachstum verwenden oder einfach nur in Wärme verheizen.
    Passen die Umweltfaktoren nicht (Stress) wird eben eingelagert..

    Kannst du bitte den Link nochmal überprüfen. Funktioniert bei mir nicht.


    Genau das will er

    #180456 hilfreich: 0
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    Genau das will er

    Da hab ich andere unmittelbare Erfahrung gemacht

    Gruss

    #180457 hilfreich: 0
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    Erzähl mehr

    #180458 hilfreich: 0
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    Ist doch eigentlich ganz einfach:
    Wenn man anfängt mehr zu essen als der Körper braucht, also die Micro Nährstoffe erfüllt sind und man zu viel Kalorien zu führt, dann sagt dieser dir irgend wann deutlich wenn es zu viel wird.
    Dies, zu viel Kalorien, kann man eine Zeit lang durch halten, aber irgend wann wird es eine Qual.
    Man muss nur zu hören.
    Anders ist es, wenn eine noch größere Qual diese überlagern, essen zur Ersatz Befriedigung wird.

    Gruss

    #180459 hilfreich: 0
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    H_D
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    Was??
    Isst du mehr KCAL als benötigt, wirst du Fett einlagern. Machst du Sport, wird ein Teil davon Muskelmasse

    #180460 hilfreich: 0
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    Zitat von Dominik im Beitrag #16


    Die 8x 125 kg sind bei mir schon viele Jahre her, da muss so 2012-2013 gewesen sein. Habe mehrere Jahre das Beintraining geskippt und seitdem nicht mehr als 80-90 kg verwendet. Dafür aber tiefer, wenn auch kein richtiges ass-to-grass, sondern kurz bevor der Buttwink einsetzt.


    Kurzes OT: Hattest du nicht Probleme mit deinen Testosteron-Werten und deinem SHBG?
    Denn dann war das fahrlässig das Beintraining zu vernachlässigen und dann auch nicht schwer zu trainieren, denn mit keinen anderen Übungsvarianten erzeugst du so große Ausschüttungen an Testosteron und HGH.
    Und ich bin mir sehr sicher, dass man mit diesen Übungen auch den größten Effekt auf die Wirkung von Testosteron (über Rezeptordichte u.ä.) bewirkt.

    LG Jens

    #180461 hilfreich: 0
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    Natürlich
    Trotzdem wehrt sich der Körper dagegen zu viel , auf Dauer, zu essen.
    Genau so wie er sich wehrt zu viel ab zu nehmen.

    Gruss

    #180462 hilfreich: 0
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    Zitat von Zopiclon im Beitrag #23


    Natürlich
    Trotzdem wehrt sich der Körper dagegen zu viel , auf Dauer, zu essen.
    Genau so wie er sich wehrt zu viel ab zu nehmen.


    Letzteres ergibt ja auch irgendwie Sinn, rein evolutionär betrachtet.

    Ersteres mag für gewisse Personen und in gewissen Situationen stimmen, aber doch sicherlich nicht für die Mehrheit der Menschen.

    Wenn der Körper sich gegen exzessive Gewichtszunahme genauso wehren würde, wie gegen exzessive Gewichtsabnahme, dann hätten wir nicht so viele übergewichtige Menschen in der westlichen Welt, sondern viel mehr Normalgewichtige. Zumindest wäre das anzunehmen. Oder etwa nicht?

    Insofern denke ich, dass der menschliche Körper sich viel mehr gegen Gewichtsabnahme als gegen Gewichtszunahme wehrt. Das zeigen unter anderem auch die hormonellen Auswirkungen, wenn man Overfeeding versus Underfeeding betrachtet. Beim (langfristigen) Overfeeding verbessern sich die Hormone (Sexualhormone, Stresshormone, Schilddrüsenhormone, usw.) und beim (langfristigen) Underfeeding verschlechtern sie sich.

    Eine gute Grafik/Tabelle dazu hat Lyle McDonald mal angefertigt:


    Quelle: https://bodyrecomposition.com/muscle-gai…ng-part-2.html/
    (Die Tabelle ist mitten im Artikel, einfach etwas runterscrollen.)

    Zitat von jfi im Beitrag #22


    "Dominik"|p48487 wrote:
    Kurzes OT: Hattest du nicht Probleme mit deinen Testosteron-Werten und deinem SHBG?
    Denn dann war das fahrlässig das Beintraining zu vernachlässigen und dann auch nicht schwer zu trainieren, denn mit keinen anderen Übungsvarianten erzeugst du so große Ausschüttungen an Testosteron und HGH.
    Und ich bin mir sehr sicher, dass man mit diesen Übungen auch den größten Effekt auf die Wirkung von Testosteron (über Rezeptordichte u.ä.) bewirkt.


    1.) Ja, normal hohes Testosteron bei erhöhtem SHBG und somit als Folge: niedriges freies Testosteron
    2.) Das freie Testosteron war bei mir schon immer schlecht, völlig unabhängig davon, ob die Blutentnahme durchgeführt wurde, während ich regelmäßig Kniebeugen und (Sumo) Kreuzheben trainiert habe oder nicht.
    3.) Ich bin eher skeptisch, was hormonelle Anpassungen als Reaktion auf den Trainingsreiz betrifft. Das spielt sich nach Meinung der Experten* (siehe unten) alles im physiologischen Bereich ab und hat keine relevanten Auswirkungen.
    (Auf die Schnelle finde ich nur das Statement von Lyle McDonald und das von Layne Norton wieder. Für mehr müsste ich intensiver suchen.)

    Ist natürlich etwas Off-Topic, aber das Thema kann gerne in irgendeiner Form fortgesetzt werden. (Anderer Thread, PM, whatever?)

    * Diese Coaches/Scientists betrachte ich als Experten:
    (die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, aber das sind die Personen, die ich seit 2010 jahrelang verfolgt habe)
    Alan Aragon
    Andy Morgan
    Borge Fagerli
    Brad Schoenfeld
    Eric Helms
    Greg Nuckols
    James Krieger
    Layne Norton
    Lyle McDonald
    Martin Berkhan
    Menno Henselmans
    Mike Israetel

    #180463 hilfreich: 0
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    Theoretisch richtig mit dem Beintraining, aber praktisch keine Relevanz

    #180464 hilfreich: 0
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    #180465 hilfreich: 0
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    Zitat von jfi im Beitrag #26


    Man bekommt ja nicht umsonst des Öfteren zu hören, dass Leute durch Kniebeugen einen dickeren Bizeps bekommen haben.


    Spannend, denn das zählt doch mitunter zu den größten Trainingsmythen überhaupt.

    #180466 hilfreich: 0
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    Zitat von H_D im Beitrag #25


    Theoretisch richtig mit dem Beintraining, aber praktisch keine Relevanz


    Bullshit.
    Vor allem eine undifferenzierte Pauschalaussage, für wen? in welcher Situation? bei welchen Lasten gemessen an der 1RM? in welcher Frequenz? Trainingshistorie?

    Ich meine das nicht persönlich und bezogen auf dich, aber ich HASSE solche Aussagen, weil es genug anekdotische und tdm reproduzierbare Evidenz für das Gegenteil gibt. Nur weil man damit in Studien nichts messen konnte, heißt das nicht dass es in der Praxis keinen Effekt hat.

    Ich persönlich nehme z.B. deutlich schneller ab wenn ich schwer Beuge und Hebe und das hat nichts mit dem Energieverbrauch zu tun, denn der ist beim Krafttraining nicht so hoch wie viele immer behaupten.

    LG Jens

    #180467 hilfreich: 0
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    Zitat von Dominik im Beitrag #27


    Spannend, denn das zählt doch mitunter zu den größten Trainingsmythen überhaupt. grin]


    So lange bis du mal einen Kniebeugetag machst und danach 0,5cm mehr Umfang am Oberarm hast. (bei mir selbst gemessen)

    Oder einen Kniebeugenurlaub á la Unsöld und danach 2-3 cm mehr am Oberarm. (bei meinem besten Freund gemessen)

    Also mit Mythos hat das tatsächlich weniger zu tun.

    LG Jens

    #180468 hilfreich: 0
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    Zitat von jfi im Beitrag #29


    Zitat von Dominik im Beitrag #27


    Spannend, denn das zählt doch mitunter zu den größten Trainingsmythen überhaupt. grin]


    So lange bis du mal einen Kniebeugetag machst und danach 0,5cm mehr Umfang am Oberarm hast. (bei mir selbst gemessen)

    Oder einen Kniebeugenurlaub á la Unsöld und danach 2-3 cm mehr am Oberarm. (bei meinem besten Freund gemessen)

    Also mit Mythos hat das tatsächlich weniger zu tun.

    LG Jens


    Dann scheint es wohl doch größere individuelle Unterschiede in Bezug auf Anpassungsreaktionen des Trainings zu geben, als die "Science Guys" es i.d.R. vertreten.

    Würde aber ja auch zu den unterschiedlichen Erfahrungen passen, was die Notwendigkeit des direkten Arm- oder Bauchtrainings betrifft. Der eine brauchts, der andere nicht.

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