Ist zuviel Muskelmasse ungesund?

Dieses Thema enthält 15 Antworten und 8 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von vera8555 vera8555 31.05.2019 um 14:45.

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  • #178414 hilfreich: 0
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    julesg88
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    Hallo zusammen,

    Einfache Frage: ist zu viel Muskelmasse ungesund – unabhängig von der Fettmasse, d.h. auch wenn man diese gering hält?

    Gibt es da vielleicht auch eine U-förmige Beziehung und ein bisschen Muskelmasse ist am besten?

    #180848 hilfreich: 0
    takko456
    takko456
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    Wenn der Bizeps so groß wird, dass er dich daran hindert das Essen zum Mund zu führen, wird es jedenfalls kritisch.

    #180849 hilfreich: 0
    Markus
    Markus
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    Nein. Außer sie kommt durch Zuhilfenahme externer hormoneller Substanzen (Steroidmissbrauch) zustande.

    #180850 hilfreich: 0
    naklar!
    naklar!
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    Wobei ich eine "Kur" mit 60 plus nicht mehr ausschließen würde – ernsthaft…einmalig um sozusagen dem altersbedingten, auch durch regelmäßiges Training nicht aufzuhaltenden Abbau vorzugreifen? Nochmal ein par Zellen reinschießen, die dann ja immerhin bis zuletzt bleiben.

    Oder wäre der Trade-Off zu groß?

    Stoffgeil:
    Eric :-)

    #180851 hilfreich: 0
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    Cluhtu
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    Hey Eric,

    wurde doch schon widerlegt, dass Testosteron im Alter abfällt. Von nix kommt nix, sozusagen ;D

    Siehe unten im Screenshot des Instagram von Edubily.

    #180852 hilfreich: 0
    naklar!
    naklar!
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    Danke!

    Heißt: Keine Sarkopenie bei geeignetem Krafttraining im Aler?
    Kann ich mir iwie nicht vorstellen…spielt da vielleicht noch mehr mit rein?

    Eric

    #180853 hilfreich: 0
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    Cluhtu
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    Sarkopenie hängt ja noch mit zig anderen Variablen (Bewegungs-, Wasser, Kalorien-, Eiweiß-, Nährstoff-, Schlaf-, Lichtmangel, usw.) zusammen, soweit ich weiß. Alles typische Dinge die im Alter gefühlt abnehmen. Den Muskelschwund im Alter gibt’s ziemlich sicher, aber inwieweit der wirklich durch das Alter kommt, keine Ahnung. Würd ich jetzt aber eher als gering einschätzen, sofern man die Variablen beachtet und hypertrophiespezifisches Training forciert.

    Die genetischen Unterschiede dürften auch noch mit reinspielen. Wobei die Epigenetik aber ja auch viel Einfluss hat, was wieder zur Aussage ‚von nix kommt nix‘ führt.

    Eine einmalige Kur scheint aber auch dauerhaft positive Effekte mit sich zu bringen. Auch schon in jüngeren Jahren. Will mich da aber jetzt nicht zu weit ausm Fenster lehnen. Hatte da vor ’n paar Jahren mal ne Studie zu gelesen.

    #180854 hilfreich: 0
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    Cluhtu
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    Gefunden, war sogar hier im Forum: https://bit.ly/2WuzjbZ

    #180855 hilfreich: 0
    Markus
    Markus
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    Zitat von naklar! im Beitrag #6


    Heißt: Keine Sarkopenie bei geeignetem Krafttraining im Aler?
    Kann ich mir iwie nicht vorstellen…spielt da vielleicht noch mehr mit rein?


    Kommt auch drauf an von wo aus du anfängst mit dem Abstieg…ob von einer Sanddüne oder vom Mount Everest aus ist bei identischer Fallgeschwindigkeit schon ein Unterschied

    Und natürlich auch ob du im Alter überhaupt noch trainierst.

    Schau dir mal Clarence Bass an:

    https://www.cbass.com/

    #180856 hilfreich: 0
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    julesg88
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    Zurück zur eigentlichen Frage :)

    Gibt es Studien die zeigen, dass Gesundheit oder Langlebigkeit mir zunehmender Muskelmasse (natural) ansteigen oder gibt es einen U-förmigen Zusammenhang?

    #180857 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    Zitat von julesg88 im Beitrag #10


    Zurück zur eigentlichen Frage :)

    Gibt es Studien die zeigen, dass Gesundheit oder Langlebigkeit mir zunehmender Muskelmasse (natural) ansteigen oder gibt es einen U-förmigen Zusammenhang?


    Ja, es gibt definitiv Studien die einen linearen Zusammenhang aufzeigen und nein, es gibt definitiv keinen U-förmigen Zusammenhang.

    Wie sollte der denn auch begründet sein, wenn man keine Hormone und andere Drogen einsetzt?

    Denn stell dir mal vor, du bist 1,85 groß als Mann und hast die absolute Killergenetik, dann kommst du nach Jahrzehnten hartem Training auf 85-90 kg Magermasse wenn du ALLES richtig machst.
    Ein natural Trainierender mit super Genetik der Jahrzehnte alles richtig gemacht hat sieht dann auch im Anzug oder in der Jacke aus wie ein ganz normaler Typ und ist auch immernoch beweglich wenn er die Mobilitätsübungen nicht vernachlässigt hat.

    Und man hat natürlich auch einen sehr viel größeren Aminosäurepool zur Verfügung wenn man sich mal irgendeine Krankheit einfängt.

    Also alles in allem gibt’s da keine Nachteile, außer dass man geiler aussieht und gesünder ist als seine Mitmenschen und keine Skinnyjeans mehr kaufen kann. ;-)

    LG Jens

    #180858 hilfreich: 0
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    wmuees
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    Also, wenn im Alter die Variabilität der Testosteron-Werte größer wird, aber der Mittelwert gleich bleibt, dann
    muss das heißen, dass einige Menschen dann weniger Testosteron haben als früher, und ein ebenso großer Anteil
    muss mehr Testosteron haben als früher.

    Wie geht das? Das mit dem "mehr Testosteron haben" beim Älter werden.

    #180859 hilfreich: 0
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    Cluhtu
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    Da kommen bei den unterschiedlichen Werten die Variablen ins Spiel. Ich denke, dass der Körper bis 30 sehr viel verzeiht. Ab da und aufgrund stark unterschiedlicher Lebensstile entstehen dann diese großen Differenzen.

    Allein die Wirkung von Bier auf Testosteron, Östrogen und die Aromatase im Mann sollte man nicht unterschätzen ;D

    Muskeln sind immer gesünder als (überschüssiges) Fett. Und genau das wird im Alter zum Problem, weil die Fettmasse zu- und die Muskelmasse abnimmt.

    Wenn man nur das Testosteron beachtet, dürfte Sport den größten Einfluss haben, auch wenn es nicht nur Krafttraining ist.

    #180860 hilfreich: 0
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    julesg88
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    Wie ist das eigentlich mit dem größeren Aminosäuren Pool – behindert dieser die Autophagie?

    Vergleichbar mit zu viel Fettmasse, die dazu führt dass ständig zu viele Fettsäuren im Blut sind?

    #180861 hilfreich: 0
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    Cluhtu
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    Mehr Protein sorgt für eine verstärkte Proteinsynthese und auch für mehr Globulin und Albumin.

    Natürlich müssen hier noch Dinge wie Schilddrüsenhormone, Nährstoffe (z.B. Vitamin D, Tryptophan, Zink) und entzündliche Prozesse beachtet werden.

    Die Autophagie wird im Fastenzustand, meines Wissens nach, nicht oder nur wenig durch den Proteinhaushalt im Körper, sondern durch Nahrungsprotein, heruntergefahren. Das ist aber kein Schalter in diesem Sinne. Guck mal hier, schöner Artikel dazu: https://bit.ly/2Qud8gO

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