Intermitierendes Fasten – Streß – Cortisol – Glukagon /Glykoneogenese

Dieses Thema enthält 8 Antworten und 4 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Tommy 29.01.2018 um 06:45.

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    Hey zusammen,

    kann man die oben genannte Kette so argumentieren und als Folge davon Blutzuckerschwankungen nennen?
    Oder gilt das nur für einen nicht trainierten Fettstoffwechsel, bzw. einen sehr niedrigen KFA?

    Merci, Eric

    #129494 hilfreich: 0
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    https://books.google.de/books?id=V0aHDQA…0fasten&f=false

    "Stress, ohne Nahrungsaufnahme – Keine Nahrungsaufnahme gepaart mit einer Stresssituation bei der Arbeit hat einen deutlichen Effekt auf den Blutzucker. Da dieser Anstieg nicht auf Nahrung zurückzuführen ist, sind es hier die blutzucker-erhöhenden Hormone, wie das in einer Stresssituation ausgeschüttete Cortisol, das den Blutzucker unabhängig der Nahrungsaufnahme erhöht.

    Zusammenfassend ist hier der entscheidende Punkt, das Stress ohne Nahrungsaufnahme und damit keinerlei Kohlenhydrate und Proteine in diesem Vergleich den größten Effekt auf den Blutzucker hat. Und damit ist die Optimierung des Cortisolspiegel unter anderem durch regelmässige Mahlzeiten entscheidend um den Blutzucker zu stabilisieren."

    Zitiert aus:

    http://ypsi.de/cortisol-blutzucker/

    #129495 hilfreich: 0
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    Ok, ich habe lediglich was von Berkhan gefunden, wonach die Cortisolausschüttung durch IF verschoben, aber nicht erhöht wird. Nichtsdestotrotz:
    Wolfgang Unsöld meint ja nicht die Natürliche Ausschüttung, sondern die in Form von akutem Streß – schickt dies den Blutzucker eines IF´lers auf Berg – und Talfahrt?

    #129496 hilfreich: 0
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    Kann wirklich keine/r hier was dazu sagen?
    Ist intermittierendes Fasten am Ende also teuer zu bezahlen durch eine "Blutzuckerachterbahn"?

    #129497 hilfreich: 0
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    Pilki
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    Ich fürchte, dass das jetzt nicht die Antwort sein wird, die du erwartest, aber "man" gibt es wohl auch bei diesem Thema nicht.
    Chris Kresser hat mal in einem Podcast mit Robb Wolf (Ich weiß gerade nicht welcher es war) davon erzählt, dass er selbst viel besser damit fährt, alle 3h zu essen. One size fits all gibt es also auch hier nicht. Kresser bezweifelt auch, dass IF positiv für Menschen mit geringer Stressresilienz ist. Von IF-Vertretern wurde ja immer wieder propagiert, dass sich IF auch bei leicht gestressten Personen positiv auf die Sensitivität von Glucocorticoid- und Mineralocorticoid-Rezeptoren auswirke.
    Hier hat ein anderer Podcast von ihm zum Thema:
    https://chriskresser.com/is-intermittent…g-good-for-you/

    Eigentlich versuche ich, ganz im Sinne von Chris‘ neuem Artikel über Körpergefühl, nicht zu viel zu tracken, und es ist mir auch ehrlichgesagt zu anstrengend. Aber ich habe bereits geplant mal über den Zeitraum von ca. einem Monat exzessiv mein Blutzuckermessgerät zu nutzen. Selbst nachmessen also. Welche Nahrung/NEMs beeinflussen wann wie meinen BZ.
    PS: Mir ist klar, dass du dir eigentlich eine andere Antwort vorgestellt hast, aber vielleicht stößt das ja eine durchaus interessante Diskussion mal an. LG

    #129498 hilfreich: 0
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    Hey, deine Antwort ist super! Vielleicht sollte ich ja auch selbst einmal nachmessen – ich habe zumindest das Gefühl, daß es bei mir keine Schwankungen gibt….
    …..aber es ist absolut naheliegend, daß das individuell ist. Sollte man also Leute beraten wollen, gilt es viele Herangehensweisen zu kennen und diese Menschen beim Probieren zu begleiten.

    Gruß, Eric

    #129499 hilfreich: 0
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    H_D
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    Hast du einen stressigen Alltag würde ich nicht fasten (spreche aus eigener Erfahrung und Cortisol ist ja NNS-bedingt eine Baustelle bei mir gewesen)

    #129500 hilfreich: 0
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    Kann Cortisol denn nur via Insulin gesenkt werden? Und:

    Wenn nun – anstatt zu fasten – ein Fett/Eiweiß Frühstück empfohlen wird, der Insulinspiegel ( erhöht durch das Eiweiß ) schon wieder abgesunken ist und man gerät nun unter Streß…..ist es dann nicht das selbe Problem?

    Eric

    #129501 hilfreich: 0
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    Tommy
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    Diese Fragen hatte ich mir auch schon gestellt aber dann irgendwann gemerkt das mir längeres IF einfach nicht gut tut. Zumindest nicht morgens lange ohne Nahrung. Mein Weg jetzt: IF zwischen 12–14h. Damit komme ich i.d.R gut klar. Oder aber ein sehr frühes Abendessen bzw Dinner cancelling. Dann geht auch mehr. Aber so um 9 Uhr muss ich dann was essen. Stehe meist so 5.30 Uhr unter der Woche. Irgendwie scheint das morgendlich schon auf mit Cortisol zusammen zu hängen… aber bei mir wohl eher mit wenig Cortisol morgens wenn gefaster? 🙄 fühle mich morgens länger gefastet zumindest eher unterzuckert und schwächer. Sollte ja bei hohem Cortisol wohl nicht der Fall sein?!

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