hochbegabung alien nation

Dieses Thema enthält 26 Antworten und 9 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Cleo 15.06.2019 um 10:20.

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  • #178421 (0)
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    Mo
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    https://edubily.de/2019/06/hochbegabung-…-ein-kommentar/

    für mich hat das alles nichts mit hochbegabung zu tun.

    und auch ncihts mit hochsensibel etc..

    auch wenn das die betroffenen gerne so sehen würden.

    was ich beobachtet habe:

    es sidn hauptsähclich frauen.

    sie klagen oft über energiemangel – eisenmangel?
    für sie ist es: sie fühlen zuviel.

    nein. sie haben nicht gelernt, sich abzugrenzen.

    sie fühlen sich anders.
    sie fühlen sich unter druck, anders sein zu sollen.

    hey, wer kennt da nicht, daß andere was von einem erwarten?

    tue es oder lass es und sage klar, nein.

    auch das kann man lernen.

    nein, es wird ein drama draus gemacht.

    ich denke, früher, ganz früher, als menschen in kleineren gruppen zusammen gelebt haben, hätten sie sich das nicht leisten können.

    geh mal als fleischesser zu einer veganergruppe – alien.
    geh mal als … zu … – du verstehst.

    jeder kennt wohl das gefühl, anders zu sein.
    ist man ja auch.
    jeder ist anders.

    die frage ist: wo schaue ich hin.

    auf das trennende oder das verbindende?

    #180928 (0)
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    edubily-dev
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    Was ist denn für dich Hochbegabung und Hochsensibilität?

    #180929 (0)
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    Mo
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    es geht nicht darum, was jeder einzelne darunter versteht.

    duden:

    "sehr, über das durchschnittliche Maß, über die durchschnittliche Erwartung begabt"

    "eine hohe Sensibilität/Empfindlichkeit aufweisend"

    jeder von uns ist anders.
    jeder, ohne ausnahme.

    mache ich es zum trennenden, zwischen uns oder suche ich das verbindende?

    ich beobachte, daß menschen, die sich zu der einen oder anderen gruppe zählen, sehr darauf achten, wo es nicht passt.

    muß der fokus darauf liegen?

    geht es nicht eher um das soziale miteinander und wie stark ich darin bin oder werden will?

    das eine, muß doch das andere nicht ausschliessen.

    wenn ich das miteinader will, finde ich möglichkeiten.

    #180930 (0)
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    edubily-dev
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    Nein, da hast du recht. Wenn sich solche Menschen aber so fühlen, und viele tun es, dann sollten sie auch darüber sprechen dürfen. Das schließt aber nicht aus, dass sie sehr wohl das verbindende suchen und haben wollen. Wie im Text angedeutet.

    #180931 (0)
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    Mo
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    das verbindende, das kann ich überall suchen und finden, wenn ich willens bin.

    diese menschen suchen ihresgleichen.
    und alles andere ist anders (ok, bis hierher) und dort fühlt man sich anders und nicht verstanden etc. – das ist das drama.
    darum geht es mir, daß sie das drama selber machen.

    natürlich fühle ich mich unter menschen, die so ticken, wie ich ticke, besonders wohl und verstanden.

    wenn es aber weniger davon gibt, kann ich an meiner fähigkeit arbeiten, mich mit menschen zu verstehen, auch wenn sie anders sind.

    #180932 (0)
    Zopiclon
    Zopiclon
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    Ist hier jemand hochbegabt/ hochsensibel oder hat mal jemand mit einem solchen zusammen gewohnt oder andersweitig langfristig mit
    einem solchen zu tun gehabt?

    Gruss

    #180933 (0)
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    Bernd
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    Hallo,

    ich wage mal zu behaupten, die im Artikel genannten 5 großen Probleme, empfinden durchaus viele Menschen, ohne das man sich gleich als hochbegabt bezeichnen würde.

    An der Welt und insbesondere den Menschen zu verzweifeln ist einfach, nicht nur heutzutage beim dem Wahnsinn allerorten. Wie sagte Sigmund Freud schon so treffend?

    "Bevor Sie bei sich selbst eine schwere Depression oder Antriebsschwäche diagnostizieren, stellen Sie sicher, dass Sie nicht komplett von Arschlöchern umgeben sind."

    Sich dennoch, bei klarer Erkenntnis des genannten Dilemma, zu behaupten und selbstbewußt durch das Leben zu gehen und vor allem darauf zu pfeifen, was Andere über einen denken, das ist schwer, denn dazu muß man Konventionen brechen. Dazu sind die wenigsten in der Lage und noch mehr nicht bereit.

    Gruß Bernd

    #180934 (0)
    Zopiclon
    Zopiclon
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    Hoch Begabung hat viele Gesichter, aber eines ist mal klar. Je hochbegabter auf einem oder mehreren Gebieten, desto größer das Leiden durch diese Welt.
    Leiden ist allerdings ein Gefühl und wer möchte sich hinstellen und jemand anderen seine Gefühle beurteilen. Wohl niemand, da keiner die gleichen Schritte durch das Leben gemacht hat.

    Da stünde wohl fast jeden mehr Demut gut zu Gesicht.
    Kritik, an betroffene, ist hier aber völlig unangebracht.

    Gruss

    #180935 (0)
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    Mo
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    interessanter glaubenssatz: Je hochbegabter auf einem oder mehreren Gebieten, desto größer das Leiden durch diese Welt.

    jeder darf fühlen, was er möchte.

    und man darf sagen, daß man für seine gefühle verantwortlich ist und sie ändern kann.

    ich habe angefangen mit: hochbegabt und hochsensibel

    dabei möchte ich gerne bleiben.

    und weil du gefragt hast, es steht oben, ja, ich kenne viele.
    selbstdiagnostizierte und fremddiagnostizierte.
    und sehe das selbstgemachte leiden.

    gilt nicht für alle.
    braucht sich niemand auf den schlips getreten zu fühlen.

    wir können unseren körper beeinflussen und verändern.
    aber auch unsere psyche.

    muß man nicht, man kann auch aushalten, was gerade da ist.
    jeder geht seinen weg.

    #180936 (0)
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    edubily-dev
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    ich denke nicht, dass jemand, der – so blöd es klingt – keinen IQ > 130 hat und/oder wirklich diagnostiziert auch hochbegabt ist, urteilen sollte. es ist nun mal faktisch belegt, dass solche menschen gewisse "probleme" intensiver erleben als andere. aber das heißt ja nicht, dass sie sich deshalb "besonders" oder per se "anders" finden. nur sollte man eben davon ausgehen und es auch zugestehen, dass menschen unterschiedlich intensiv wahrnehmen, verarbeiten und "sehen", genauso wie es unterschiedliche körpergrößen gibt, was auch niemand abstreitet. jeamnd, der zwei meter groß ist, hat auch probleme, durch die eine oder andere tür zu kommen.

    #180937 (0)
    naklar!
    naklar!
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    Wobei hochsensibel und hoch "intelligent" nicht undbedingt gemeinsam auftreten müssen.
    Die Anführungszeichen deshalb, weil ich die gängigen Messungen für Intelligenz als nicht wirklich zielführend erachte.
    Bzw. anzweifle, daß man diese wirklich messen kann – allenfalls Segmente.

    Daß also Menschen (sich) im Kontext der Gesellschaft unterschiedlich empfinden, ist doch nichts neues.Platt:
    Jeder is‘ anders.

    Hochintelligenz und Hypersensibilität sind einfach nur zwei Beispiele. Und in der Tat:
    Was nützt die Erkenntnis, daß man also aus diesem oder jenem Grund ein Alien ist? Die Frage ist doch viel mehr, wie es einem damit geht und was man daraus macht. Die Gesellschaft wird man wohl eher nicht ändern können.

    In diesem Sinne:
    Seid gegrüßt, Fremde.

    #180938 (0)
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    edubily-dev
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    sich verstanden zu fühlen, ist viel, viel wert! alleine das, kann viel lösen.

    #180939 (0)
    naklar!
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    Fühlt man sich verstanden, wenn man den Grund weiß, weshalb man nicht verstanden wird?

    #180940 (0)
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    edubily-dev
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    hattest du schon mal ein problem, über das du mit jemandem geredet hast, der dir aber keine lösung geben konnte? ich denke, alleine, dass dir zugehört wurde und du den eindruck hattest, dass dich jemand versteht, gings dir besser.

    #180941 (0)
    naklar!
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    Das ist wahr – es gibt Kraft, sich anzuvertrauen.
    Aber wie du selbst scheibst: "…den EINDRUCK ,daß dich jemand versteht"

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