Hashimoto stoppen?

Dieses Thema enthält 8 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Hansen 18.07.2018 um 18:36.

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  • #90645 hilfreich: 0
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    Fluggles
    Beiträge: 43

    Hallo zusammen,

    Vielleicht erinnert sich der ein oder andere ja an meinen allerersten Post von vor ungefähr einem halben Jahr. Damals ging es um relativ katastrophale Blutwerte was einige Nährstoffe angeht und um Hashimoto. Seit der Diagnose habe ich mich nun eingelesen usw aber ich muss zugeben, dass ich immer verwirrter werde, je mehr ich lese.
    Manche behaupten, bei Hashimoto könnte man nichts machen. Andere behaupten es wäre heilbar oder zumindest zu stoppen.
    Auch ist sich niemand wirklich einig, was man denn genau machen sollte, um bestmöglich mit hashimoto umzugehen.
    Ist Intervallfasten gut oder ganz verkehrt? (Ich selbst mache jetzt seit Anfang des Jahres 16:8 in Kombination mit 5:2)
    Ich wäre wirklich dankbar über eure Meinung, Erfahrungen etc.

    Sonnige Grüße
    Fluggles

    #130579 hilfreich: 0
    Zopiclon
    Zopiclon
    Teilnehmer
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    Beiträge: 566

    meine unmittelbare Erfahrung ist das Fasten für den Körper Stress bedeutet, im Sinne von starker Erregung und Aufmerksamkeit.
    Das kann ich für mich nutzen, um den Fokus zu verbessern. Allerdings leidet der Körper bei mir.
    Und Stress und Autoimmun veträgt sich bei mir nicht besonders gut, das verstärkt die Symptome unmittelbar.

    Gruss

    #130580 hilfreich: 0
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    wmuees
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    Beiträge: 834

    Du könntest versuchen, die Autoimmunreaktion durch das Coimbra-Protokoll zu stoppen, wie bei anderen Autoimmun-Erkrankungen auch.
    Ich habe aber von keinem gehört, der es versucht hat. Vielleicht ist es zu einfach, Schilddrüsenhormon extern zuzuführen…..

    Fasten hat jedenfalls keine entscheidenden Auswirkungen auf Hashimoto.

    #130581 hilfreich: 0
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    Tommy
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    Beiträge: 1174

    Mach doch am besten das was dir gut bekommt.

    #130582 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    41 pts
    Beiträge: 954

    Wenn du das mal von jemandem hören willst, der sich bei Hashi und generell Frauengesundheit besser auskennt als wahrsch jeder andere in Deutschland, dann hör dir diese 3 Podcasts der Flowgrade-Show mit dem Gast Daniel Knebel an:

    https://www.flowgrade.de/blog/ueber-hashimoto-die-pille-und-warum-frauen-mit-cardio-nicht-abnehmen-flowgrade-show-37-mit-daniel-knebel/

    https://www.flowgrade.de/blog/aktiviere-deine-zellen-mit-mikrostrom-flowgrade-show-episode-51-mit-daniel-knebel/

    https://www.flowgrade.de/blog/wie-du-die-pille-besiegst-flowgrade-show-episode-55-mit-daniel-knebel/

    In der ersten und der dritten gehts ahuptsächlich um das Thema und in der Zweiten beantwortet er viele Fra´gen die nach der ersten Episode aufkamen. Ich denke dass du da einiges rausziehen kannst und wenn du in der Nähe von dem Kerl bist kannst du dich auch von ihm betreuen lassen.

    LG Jens

    #130583 hilfreich: 0
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    Fluggles
    Beiträge: 43

    Viele Dank euch allen! Das Coimbraprotokoll werde ich mir mal anschauen und die Podcasts anhören.
    Genießt die Sonne!
    Gruß, Fluggles

    #130584 hilfreich: 0
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    Hansen
    Beiträge: 79

    Hi,
    habe den Post jetzt erst gesehen. Hashimoto ist ein ganz schwieriges Thema, ganz besonders in den damit befassten Forum😏. Bei mir sind vor ca. 5 Jahren erhöhte Antikörper neben der SD-Unterfunktion festgestellt worden. Reaktion der Ärzte: Kann man nix machen, muss SD-Hormone nehmen. In den 5 Jahren habe ich so ziemlich alles über Hashimoto gelesen. Alles ausprobiert, was besonders nervig ist, wenn man der „Liste“ von zB Izabella Wentz folgt. Fast im Monatsrhythmus Blutwerte kontrolliert. Bis ich jetzt überlegt habe, was ich vor 5 Jahren in meiner Ernährung bzw. Medikation verändert habe. Das war einmal Proteinpulver und Milchprodukte, dann Nüsse und die besagten SD-Hormone. Darauf habe ich mich konzentriert und – nicht zu vergessen – gegen jeden ärztlichen Rat hochdosiertes Iod genommen. Ergebnis: Die Antikörper-Werte sind weit unter der Norm (TPO) bzw. im Grenzbereich (TAK). Die Ärzte haben zuerst gemeint, das sei ein Laborfehler. Nachdem die Werte jetzt zum vierten Mal runter waren und weiter runter gehen, staunen sie nur noch. Ich kann nn sagen, waren es nun die Milchprodukte incl. Whey, auf die ich verzichtet habe, die SD Hormone selbst, die ich langsam ausschleiche, oder das Iod. Nüsse hatte ich schon vorher nicht mehr gegessen. Das teste ich noch nacheinander. Es geht also. Allerdings gibt es kein allgemeingültiges Rezept. Vielleicht doch bis auf Iod (sh. Brownstein, Abraham, Kauffmann, Farrow u.a.).

    #130585 hilfreich: 0
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    Luna
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    3 pts
    Beiträge: 630

    Hallo Hansen,
    dein Bericht ist ja ganz interessant. Mir fallen dazu allerdings einigePunkte ein, die du vielleicht noch klar stellen könntest. Zum einen ist das die Größe deiner Schilddrüse. Denn diese ist ja auch mit ausschlaggebend dafür dass es möglich ist die zugeführten SD-Hormone auszuschleichen.
    Dass hochdosiertes Jod besonders in der Anfangsphase sogar dazu führen kann, dass Hashimoto abgefangen werden kann und so völlig zum Sillstand kommt, ist nichts neues. Das ist bereits im Buch "Aging und Prävention" erwähnt bzw im damals dazugehörigen Forum. Brownstein führt es dann nur genauer aus.
    Interessant wird bei dir die weitere Entwicklung sein. Denn dass die Antikörper absinken ist im Verlauf der Erkrankung fast die Regel. Nur wenn ein akuter Entzündungsschub abläuft, lassen sich meist (wieder) Antikörper nachweisen. Bei insgesamt 25% der Hashipatienten lassen sich ja eh nie erhöhte Titer nachweisen. Will sagen, die Antikörper sind nicht der entscheidende Punkt. Deshalb werden sie ja auch nicht als Kontrolle für den Krankheitsverlauf hergenommen. Um wirklich zu wissen was läuft müsste man die SD punktieren, was keiner macht. Die Entwicklung der Größe und der Struktur (über Jahre!) wird da aussagekräftiger sein.
    Was die Milchprodukte angeht, über deren Sinnhaftigkeit in der Ernährung des Menschen ja viel diskutiert wird, so muss man sich darüber klar sein, dass sie sehr viel Jod enthalten, da Milchkühe stark jodiertes Zusatzfutter erhalten, um so den Menschen zu mehr Jod zu verhelfen. Was die Verträglichkeit angeht, so wird es da sicherlich viele Unterschiede geben, nicht nur was die Auswirkung auf die Verdauung angeht, sondern auch je nach Art und Herkunft der Milchprodukte.
    Eine Ärztin sagte mir mal, dass sie keinen Hashipatienten kennt, der Gluten wirklich verdauen kann. So wird es mit verschiedenen Nahrungsmittelgruppen bei jedem einzelnen eben unterschiedlich sein.
    LG
    Luna

    #130586 hilfreich: 0
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    Hansen
    Beiträge: 79

    Hallo Luna
    Wie gesagt, mir ist zum Thema so ziemlich alles bekannt. Meine SD hat Sascha Kauffmann zuletzt mit 25 „vermessen“. Davor Untersuchung im „sog.“ SD-Zentrum Nürnberg usw. Keine Auffälligkeiten. Auch in den 5 Jahren eigentlich keine Hashimoto Symptomatik. (Bis 2015 war ich Patient bei Dr. Strunz wegen einer Herzerkrankung).
    Nur die AKs waren bis Anfang dieses Jahres deutlich erhöht. Und sind dann, wie beschrieben, rapide abgesunken. Ich habe jetzt bei Kyra Kauffman/Hoffmann den Jodsättigungstest gemacht und warte noch auf das Ergebnis.

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