Glycine intake decreases plasma free fatty acids, adipose cell size, and blood pressure in sucrose-fed rats.

Dieses Thema enthält 24 Antworten und 9 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Anonym 23.04.2015 um 18:33.

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  • #87449 (0)
    Markus
    Markus
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    Da gibt man Ratten nur eine 30% Zuckerlösung zum Trinken (Fanta hat 12%….) und die entwicklen nach 20 Wochen vollausgewachsenes metabolisches Syndrom. So wie sich’s gehört. Schüttet man jetzt noch 1% Glycin in den Wassertank mit dazu und schon sie sind nach vier Wochen in Hinblick auf Fettzellengröße, Gewicht, Blutdruck, Blutucker usw. wieder "normal", der verbesserten Beta-Oxidation sei’s Dank!

    Zitat


    The study investigated the mechanism by which glycine protects against increased circulating nonesterified fatty acids (NEFA), fat cell size, intra-abdominal fat accumulation, and blood pressure (BP) induced in male Wistar rats by sucrose ingestion. The addition of 1% glycine to the drinking water containing 30% sucrose, for 4 wk, markedly reduced high BP in sucrose-fed rats (SFR) (122.3 +/- 5.6 vs. 147.6 +/- 5.4 mmHg in SFR without glycine, P < 0.001). Decreases in plasma triglyceride (TG) levels (0.9 +/- 0.3 vs. 1.4 +/- 0.3 mM, P < 0.001), intra-abdominal fat (6.8 +/- 2.16 vs. 14.8 +/- 4.0 g, P < 0.01), and adipose cell size were observed in SFR treated with glycine compared with SFR without treatment. Total NEFA concentration in the plasma of SFR was significantly decreased by glycine intake (0.64 +/- 0.08 vs. 1.11 +/- 0.09 mM in SFR without glycine, P < 0.001). In control animals, glycine decreased glucose, TGs, and total NEFA but without reaching significance. In SFR treated with glycine, mitochondrial respiration, as an indicator of the rate of fat oxidation, showed an increase in the state IV oxidation rate of the beta-oxidation substrates octanoic acid and palmitoyl carnitine. This suggests an enhancement of hepatic fatty acid metabolism, i.e., in their transport, activation, or beta-oxidation. These findings imply that the protection by glycine against elevated BP might be attributed to its effect in increasing fatty acid oxidation, reducing intra-abdominal fat accumulation and circulating NEFA, which have been proposed as links between obesity and hypertension.


    http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15331379

    #93733 (0)
    Chris Michalk
    Chris Michalk
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    Danke Markus.

    Deshalb liebe ich Glycin!

    #93734 (0)
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    Anonym
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    Noch eine Fundstelle:

    http://ispub.com/IJPHARM/2/2/13607

    Sieht so aus, als ob Glycin eine sehr gute Möglichkeit wäre, einen schlechten Cholesterinspiegel (zu viel LDL, zu wenig HDL) zu korrigieren.

    Muss ich direkt mal ausprobieren.
    Nimmt das jemand schon und hat eine Produktempfehlung?

    Danke,
    Jens

    #93735 (0)
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    Anonym
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    Ja, ich nehme dieses hier:

    Glycin

    #93736 (0)
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    Anonym
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    Danke für die Empfehlung!

    #93737 (0)
    Markus
    Markus
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    Knochenbrühe, am Besten selbst gemacht: Aus sehnigen Rinderknochen, die gibt es vom Metzger für kleines Geld oder oftmals sogar geschenkt.

    Und (der muss jetzt kommen): Idealerweise aus Weidehaltung, na klar!

    #93738 (0)
    Chris Michalk
    Chris Michalk
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    Da muss ich aber mal zustimmen Markus! Alles andere wäre auch tatsächlich eine sehr ekelerregende Vorstellung – Knochenmark von Massentierhaltung…

    Aber Jens, Kollagen bzw. Gelatine geht.

    #93739 (0)
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    Anonym
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    YES!!!

    Knochenbrühe ist super,
    und natürlich aus Weidehaltung!

    Einen kleinen Schuss Essig rein, damit sich die Inhaltsstoffe besser lösen.

    Und gaaaanz lange köcheln lassen.
    Rindermarkknochen können bis zu 48 Stunden gekocht werden.

    Am besten im Slowcooker.

    Die Knochenbrühe nicht salzen (damit sie nicht so schnell verdirbt) und sofort heiß in Schraubgläser füllen und verschließen.
    Braucht nicht in den Kühlschrank, hält sich prima so!

    Kann man dann für Suppe nehmen (einfach Salz, Gemüse, Fleisch etc. rein).
    Oder aber als Grundlage einer Soße …

    Mmmh ….

    #93740 (0)
    Markus
    Markus
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    Also alt werden tut bei uns eine Brühe nicht, wir brauchen keine Vorratsgläser

    Was für einen Slowcooker hast du denn im Einsatz?

    #93741 (0)
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    Anonym
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    Na, ist doch immer ganz schön, wenn man auf die Schnelle so etwas Leckeres griffbereit hat,
    das zudem auch noch gesundheitlichen Wert besitzt.

    Ich habe diesen Slowcooker, also kein besonders teures Modell, bin aber sehr zufrieden.

    Wenn Du eine Zeitschaltuhr vorschaltest, hast Du am Abend einen leckeren Braten,
    schön langsam geschmort, aber doch nicht zerfallen …

    Und es duftet bereits herrlich, wenn Du die Wohnungstür öffnest …

    #93742 (0)
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    Je
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    Um das Thema Glycin nochmal aufzugreifen:

    Was wäre eine sinnvolle Dosierung für Glycin um Glutathion (und ggf. auch HgH als netter Nebeneffekt) zu steigern?

    MP empfiehlt 0,7g auf nüchternen Magen.
    Kommt mir persönlich etwas niedrig vor, da ich auch relativ wenig Rindfleisch und Gelatine esse.

    Ich hätte es vom Gefühl her mit 2-5g jeweils morgens und abends angesetzt.
    Zusätzlich 30-50g Sauermolken Protein täglich, um für genügend Cystein etc zu sorgen.

    Habt ihr Erfahrungswerte/Empfehlungen?

    #93743 (0)
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    Tobi75
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    Ich supplementiere je 5g Glycin morgends und abends nüchtern zusammen mit je 5 g Citrullin, 5 g Glutamin, 2-3g Taurin, 2 g Cholin und 2 g Cystein…alles in 500 ml Wasser und dazu 10 MAP`s

    #93744 (0)
    Phil Böhm
    Phil Böhm
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    So weit ich das mit dem Glycin verstanden habe, macht das vor allem Sinn vor Mahlzeiten, vor allem vor Mahlzeiten mit Carbs. Da denke ich das morgens nüchtern nicht unbedingt der richtige Zeitpunkt dafür ist.

    #93745 (0)
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    MaXopA
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    Zitat von Simu im Beitrag #13


    So weit ich das mit dem Glycin verstanden habe, macht das vor allem Sinn vor Mahlzeiten, vor allem vor Mahlzeiten mit Carbs. Da denke ich das morgens nüchtern nicht unbedingt der richtige Zeitpunkt dafür ist.


    Hatte Chris in seinem Artikel nicht die Einnahme während bzw. nach einer Mahlzeit empfohlen, um den Blutzucker zu senken?

    "Die gute Nachricht: Glycin hilft nur nach, wenn der Blutzucker hoch ist (also nach Mahlzeiten), bringt dich also nicht in einen Unterzuckerzustand und – noch viel besser – provoziert als Aminosäure auch keinen Insulinanstieg."

    #93746 (0)
    Chris Michalk
    Chris Michalk
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    Beiträge: 2600

    2 Dinge:

    1) Glycin muss ja erstmal im Blut ansteigen – das braucht ein paar Minuten. Das heißt: Vor Mahlzeiten wäre eigentlich schon korrekt.

    …aber…

    2) Wer Glycin regelmäßig nimmt, der wird konstant hohe Glycin-Werte im Blut haben, weshalb ein Einnahmezeitpunkt nicht mehr relevant ist.

    Das gilt im Übrigen für sämtliche Aminosäuren (z. B. Arginin/Citrullin).

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