Game Changers – The Movie

Dieses Thema enthält 29 Antworten und 11 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Afri Afri 06.11.2019 um 23:07.

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  • #202631 hilfreich: 0
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    JoSt
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    jfi schrieb:

    JoSt schrieb:Wenn alle Vegan werden kann Logi und Flexicarb einpacken. Ich sehe da sehr wohl  einen Interessenkonflikt auch ohne das er von der „Fleisch–Lobby“ finanziert wird.

     

     

    Wo soll denn hier ein Interessenskonflikt sein?

    Dr. Worm hat die Schäfchen bestimmt schon x-mal im Trockenen, glaube nicht dass der noch wirklich Geld braucht.

     

    Aber er ist halt ein Wissenschaftler der des Lesens und des Interpretierens mächtig ist, im Gegensatz zu den Veganer-Predigern.

     

    LG Jens

    Nur weil er es vielleicht nicht braucht, heißt das nicht das er es nicht verdienen will.
    Auch würde er ja dann indirekt zugeben das z.B. Logi nicht soo toll ist wie angepriesen.

    Ich möchte damit nicht sagen das er unrecht hat ich aber, entgegen seinem Kommentar, sehr wohl einen Konflikt sehe.

     

    #202635 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    Übrigens, weil darauf hier noch keiner eingegangen ist:

     

    Die Gladiatoren die sich angeblich vegan ernährt haben waren alle Fett zum Selbst schutz. Das liegt daran dass Fettgewebe nicht so stark blutet wie Muskelgewebe. Aus diesem Grund – und weil sie Sklaven waren und möglichst günstig „gehalten“ wurden – haben die sehr viel Getreide und Bohnen essen müssen. Komplett vegan waren die aber trotzdem nicht, weil es damals nicht möglich gewesen wäre (Vitamin B12 etc.).

     

    Das erinnert mich ein bisschen an Baboumian. Mal ganz davon abgesehen, dass der seine Muskelmasse mit kiloweise Fleisch und Drogen aufgebaut hat und seit er vegan wurde einfach nur Fett geworden ist, ist der international noch nicht mal unter den Top 100, also keine große Nummer. Der feiert sich dafür, dass er der stärkste Strongman in Deutschland ist, das ist aber bei einer quasi nicht existierenden Szene auch nix allzu besonderes. Das ist wie zu sagen dass ich der beste Surfer in Sibirien bin, dafür könnte ich mich auch feiern, aber Konkurrenz gibt’s da halt auch keine…

     

    Der Herr Djokovic war ja auch mal irgendwie involviert in Game Changers, dabei ist er Pescetarier und in dem Jahr indem er sich vegan ernährt hat war er non-stop verletzt und hat nicht ein Turnier gewonnen…also so beeindruckend finde ich diese veganen Spitzensportler jetzt nicht…

     

    LG Jens

    #202640 hilfreich: 0
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    JoSt
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    jfi schrieb:seit er vegan wurde einfach nur Fett geworden ist, ist der international noch nicht mal unter den Top 100, also keine große Nummer. Der feiert sich dafür, dass er der stärkste Strongman in Deutschland ist, das ist aber bei einer quasi nicht existierenden Szene auch nix allzu besonderes. Das ist wie zu sagen dass ich der beste Surfer in Sibirien bin, dafür könnte ich mich auch feiern, aber Konkurrenz gibt’s da halt auch keine…

     

    Laut eigener Aussage ist Patrik Baboumian seit 2005 Vegetarier und seit 2011 Veganer.

    • 2011: Deutscher Rekord im Loglift +105 kg (185 kg)
    • 2011: Deutscher Meister und Gesamtsieger im Baumstammstemmen-GFSA
    • 2011: Deutscher Rekord im Bierfassstemmen (13 Wiederholungen)<sup id=“cite_ref-5″ class=“reference“>[5]</sup>
    • 2011: Stärkster Mann Deutschlands 2011<sup id=“cite_ref-6″ class=“reference“>[6]</sup>
    • 2012: Europameister im Powerlifting Klasse –140 kg Körpergewicht (GPA)<sup id=“cite_ref-7″ class=“reference“>[7]</sup>
    • 2012: Weltrekord Bierfassstemmen (150,2 kg)<sup id=“cite_ref-8″ class=“reference“>[8]</sup>
    • 2012: Weltrekord Front Hold 20 kg (1:26,14 Minuten)<sup id=“cite_ref-9″ class=“reference“>[9]</sup>
    • 2013: Weltrekord yoke-walk, 550,2 kg über 10 m in Toronto<sup id=“cite_ref-WR_yoke_555kg_10-0″ class=“reference“>[10]</sup>
    • 2015: Weltrekord yoke-walk, 560 kg über 10 m in Kitzcher<sup id=“cite_ref-WR_yoke_560kg_11-0″ class=“reference“>[11]</sup>
    #202659 hilfreich: 2
    Chris Michalk
    Chris Michalk
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    Ich finde, mit dem Interview tut sich Worm keinen Gefallen. Die Argumente, die er da bringt, sind genauso schlecht wie die der Gegenseite. Abgesehen davon, dass seine Aussagen auch irgendwie schwammig und halbgar sind.

     

    Besonders dumm war der Vergleich mit dem Wein – im Wein gibt’s mindestens schon mal zwei Stoffe bzw. Substanzklassen, die alleine eine positive Wirkung auf die Gefäßfunktion haben, nämlich Ethanol und Polyphenole (bzw. Resveratrol). Der macht in dem Interview so, als ob es diese mechanistischen Studien gar nicht gibt, nur um zu zeigen, wie scheiße Epidemiologie ist. Das ist schon richtig kacke. ^^

     

    So tut man sich auf Seiten der „Fleischesser“ auch keinen Gefallen. Damit würde man mich nicht überzeugen, wäre ich ein Veganer.

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    #202665 hilfreich: 0
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    JoSt
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    Das Interview finde ich pers. ganz gut.

    von ca. 26:00 – ca. 32:00

     

    #202686 hilfreich: 1
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    klaumu
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    Wenn ich mir das Vorstelle, das ich Zuführen muss um gesund zu sein, dann kann mir doch kein Veganer erzählen wir wären Gemüseesser? Wie sollten denn die früheren Menschen solch einen Mangel ausgeglichen haben? Wie soll Otto Normalverbaucher mit soclh eine Ernährung gesünder sein, da es die meisten ja noch nichtmal schaffen mit der jetzigen Mischkost alles an Nährstoffen zu erhalten. Siehe 29:00 Minute wirklich kein Totschlagargument?

    jfi
    #202687 hilfreich: 1
    Chris Michalk
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    klaumu schrieb:Siehe 29:00 Minute wirklich kein Totschlagargument?

    Das, was er (Rittenau) darauf antwortet, ist ja ein genauso schlechtes Gegenargument, weil doch immer deutlicher wird, dass jegliches Entfernen von unserer eigenen evolutiven Ideallinie zu Krankheit und Dysfunktion führt. Bzw. umgekehrt, das Annähern an ebendiese Ideallinie viele gesundheitliche Effekte mit sich bringt, die wir heute erst wieder neu entdecken müssen, aber für einen Buschmann „Standard“ sind.

     

    Ich denke da z. B. an Sport in der Natur, mit den vielen Effekten, die alleine von der Natur ausgehen, sei es die Effekte auf den Serotonin-Haushalt im Gehirn („natürliches Antidepressivum“) oder die Stoffe in der Luft, die einen Effekt auf das Immunsystem haben … oder die Effekte des Crosstrainings auf den Bewegungsapparat … etc. Umgekehrt wissen wir doch alle, dass Laptop und Co. nicht nur via Blaulicht, sondern auch via Effekte auf den Dopamin-Haushalt nicht wirklich gesund sind.

     

    Es ist leider kein naturalistischer Fehlschluss, zu sagen, wir sollten unsere eigene Evolution ein bisschen ernster nehmen, oder jedenfalls Kernelemente davon, wozu die Ernährung ganz sicher gehört. In meinen Augen ist es eher die klassische menschliche Vermessenheit, die sich im Veganismus widerspiegelt, und eigentlich genau das Kernproblem ist – und der Hauptgrund, warum wir heute überhaupt über das alles diskutieren müssen.

     

    Ich bin immer der Meinung: Diejenigen, die das alles nicht glauben und sich lieber dagegen wehren oder alles besser wissen wollen, sollen es selbst ausprobieren. Abgesehen davon, dass man schnell merken wird, dass der Körper gar kein Bock auf diese Pflanzenmassen hat, wird man auch schnell feststellen, wonach der Körper wirklich giert. Dann wird dieses ganze akademische Geschwurbel obsolet. (Es ist auch nicht böse gemeint, aber ein 60-Kilo-Mann hat leicht reden 😉 )

    jfi
    #202711 hilfreich: 0
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    Cleo
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    Chris (edubily) schrieb:Ich finde, mit dem Interview tut sich Worm keinen Gefallen. (…)

     

    Besonders dumm war der Vergleich mit dem Wein – im Wein gibt’s mindestens schon mal zwei Stoffe bzw. Substanzklassen, die alleine eine positive Wirkung auf die Gefäßfunktion haben, nämlich Ethanol und Polyphenole (bzw. Resveratrol). Der macht in dem Interview so, als ob es diese mechanistischen Studien gar nicht gibt, nur um zu zeigen, wie scheiße Epidemiologie ist. Das ist schon richtig kacke. ^^

     

     

    Es ist mir eine besondere Freude an dieser Stelle darauf hinzuweisen, dass Nicolai Worm der Autor des Buches „Täglich Wein. Gesünder leben mit Wein und mediterraner Ernährung“ ist. Muss man nicht verstehen.

     

    Kleines OT zu Nicolai Worm: Ihm hab ich zu „verdanken“, dass ich mal intensiv Fruchtzucker verwendet habe, weil der ja viel gesünder ist (har, har).

    #202730 hilfreich: 0
    Chris Michalk
    Chris Michalk
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    Haha Cleo, das ist episch  😀 Und heute: „Die Wirkung von Wein ist gar nicht bewiesen und Fruchtzucker ist so schlimm, dass man besten nicht mal mehr Obst isst“ … Wie immer, genau mein Humor.

    #202734 hilfreich: 0
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    klaumu
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    Der Mensch wider der Natur und will dann perfekter sein als diese bzw. es nicht wahrhaben, dass er nicht nur Grünfutter essen sollte. Möchte mal wissen, wenn die ganze Ernährungskette zusammen brechen würde und z.B. keine Algen mehr hier hin kämen, im Winter kein Gemüse mehr geliefert würde. ODer auf einer einsammen Insel, dann würde man wohl auch ein Kaninchen selber schlachten. Irgendwie entfernen wir uns.

    #202771 hilfreich: 0
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    H_D
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    Apropos Rittenau. In seinem Buch schreibt er über Soja:

     

    „Die Summe der relevanten Daten stellten Wissenschaftler in einer 2010 erschienen Metaanalyse dar und konnten so anhand von 15 placebo-kontrollierten Experimenten sowie 32 weiteren Reports zeigen: Anhand all dieser Untersuchungen ließ sich kein signifikant negativer Effekt von Soja oder isolierten Soja-Isoflavonen auf den Testosteronspiegel und andere Parameter der Fruchtbarkeit feststellen.“

    „Durch ihre strukturelle Ähnlichkeit können sie ebenso an Östrogenrezeptoren in verschiedenen Geweben im Körper andocken und dort eine sehr schwache östrogene Wirkung entfalten. Da ihre Wirkung grundsätzlich schwach ist, können sie im Organismus allerdings auch anti-östrogen wirken, indem sie als schwach wirksame östrogene Substanzen an die Östrogenrezeptoren binden und dadurch verhindern, dass das stärker wirksame körpereigene Östrogen dort wirksam werden kann.“

     

    Ist da was dran an der antiöstrogenen Wirkung?

    #202840 hilfreich: 0
    jfi
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    JoSt schrieb:

    jfi schrieb:seit er vegan wurde einfach nur Fett geworden ist, ist der international noch nicht mal unter den Top 100, also keine große Nummer. Der feiert sich dafür, dass er der stärkste Strongman in Deutschland ist, das ist aber bei einer quasi nicht existierenden Szene auch nix allzu besonderes. Das ist wie zu sagen dass ich der beste Surfer in Sibirien bin, dafür könnte ich mich auch feiern, aber Konkurrenz gibt’s da halt auch keine…

     

    Laut eigener Aussage ist Patrik Baboumian seit 2005 Vegetarier und seit 2011 Veganer.

    • 2011: Deutscher Rekord im Loglift +105 kg (185 kg)
    • 2011: Deutscher Meister und Gesamtsieger im Baumstammstemmen-GFSA
    • 2011: Deutscher Rekord im Bierfassstemmen (13 Wiederholungen)<sup id=“cite_ref-5″ class=“reference“>[5]</sup>
    • 2011: Stärkster Mann Deutschlands 2011<sup id=“cite_ref-6″ class=“reference“>[6]</sup>
    • 2012: Europameister im Powerlifting Klasse –140 kg Körpergewicht (GPA)<sup id=“cite_ref-7″ class=“reference“>[7]</sup>
    • 2012: Weltrekord Bierfassstemmen (150,2 kg)<sup id=“cite_ref-8″ class=“reference“>[8]</sup>
    • 2012: Weltrekord Front Hold 20 kg (1:26,14 Minuten)<sup id=“cite_ref-9″ class=“reference“>[9]</sup>
    • 2013: Weltrekord yoke-walk, 550,2 kg über 10 m in Toronto<sup id=“cite_ref-WR_yoke_555kg_10-0″ class=“reference“>[10]</sup>
    • 2015: Weltrekord yoke-walk, 560 kg über 10 m in Kitzcher<sup id=“cite_ref-WR_yoke_560kg_11-0″ class=“reference“>[11]</sup>

     

    Sorry, aber was soll denn das für eine Aussagekraft haben?

    Klar ist er stark und auch stärker als ich, aber das ist trotzdem kein Argument weil es nur Rekorde in Deutschland oder Europäische Titel im Powerlifting sind.

    Genauso gut könntest du die Asiatische Champions League mit der Europäischen Champions League vergleichen oder den Afrika Cup mit der Europameisterschaft im Fußball. Klar sind beides Titel, aber der Afrika-Cup Sieger würde nie die Euro gewinnen und der Sieger der Asiatischen Champions League hat soweit ich weiß auch noch die die Klub-WM gewonnen sondern in 90% der Fälle der Gewinner der europäischen Champions League.

     

    Die wirklich guten Strongmen wie Robert Oberst, Eddie Hall, Thor Bjornsson und die ganzen anderen Isländer treten bei sowas nicht mal an weil die sich da langweilen würden und Europes Strongest Man ist seit ein Paar Jahren jedes mal Thor Bjornsson meist vor 2 anderen Isländern deren Ernährung zum Hauptteil aus Fleisch, Fisch und Eiern bestehen. Steroide selbstverständlich auch nicht zu knapp.

    Veganer brauchen halt die x-fache Menge an Steroiden, Medikamenten und NEM um auf gute Leistungen zu kommen und noch nicht einmal dann funktioniert es bei allen (Siehe Djokovic, Cam Newton und Kyrie Irving)

     

    Mal ganz abgesehen davon, hat die Kraftentwicklung hauptsächlich damit zu tun, dass man sich die richtigen Eltern aussucht. Es gibt einfach Leute die haben quasi von Geburt an Gelenke aus Stahl und ein Knochengerüst wie ein Dinosaurier. Das sind so Leute (zu denen zählt auch Baboumian) die fassen 2-3 mal eine Hantel an und sind schon muskulöser und stärker als alle anderen in ihrem Studio. Der würde wahrscheinlich deutlich besser performen wenn er sich omnivor ernähren würde, oder auch nicht weil er zu den 0,000001% der Bevölkerung gehört die mit einer veganen Ernährung gut leben können, aber die Wahrscheinlichkeit dass es vielen anderen Menschen (z.B. du und ich) genauso ergehen würde ist ultra-gering.

     

    LG Jens

     

     

    EDIT: Die Weltrekorde dürften keinen Bestand mehr haben, da sich hier Thor die meisten gehört hat die letzten Jahre, ich schau mal nach.

     

    #202852 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    Also eine offizielle Weltrekordliste hab ich nicht gefunden von den Strongmen und bei den Weltrekorden die ich gefunden habe, war der Yoke-Walk nie dabei.

    Könnte also durchaus sein, dass das kein offizieller Weltrekord bzw keine offizielle Strongman-Disziplin ist.

     

    LG Jens

    #202916 hilfreich: 4
    Chris Michalk
    Chris Michalk
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    @jfi: Ich denke, das alles spielt sowieso keine Rolle, weil die 5k+ Kalorien am Tag inkl. NEM (z. B. ß-Alanin, Kreatin, Omega 3 etc.) sorgen sicher dafür, dass er schon irgendwie alles abbekommt. Bei so Leuten ist eher die Frage, ob der Körper mit der ganzen Pflanzenmasse umgehen kann. Aber ganz ehrlich: Wenn sich jemand >5k Kalorien pro Tag ohne Probleme reinziehen kann (inkl weit über 150 g Protein), dann zeigt das, dass der Körper eh schon viel mitmachen kann. Patrik Baboumian ist für mich einfach überhaupt nicht repräsentativ für einen Veganer. Ein Mischköstler auf Wester Diet ist auch nicht stellvertretend für Leute, die „clean“ ihr Steak mit Gemüse und Kartoffeln essen. Nur, weil jemand Fleisch isst oder Fleisch weglässt, macht es ihn nicht automatisch zum perfekten Repräsentant der jeweiligen Ernährungsform. Eine Ernährung ist dann gut und passend, wenn jemand – ohne, dass er da besonders viel Hirnschmalz reinstecken muss – gesund, leistungsfähig und vor allem reproduktiv aktiv bleiben bzw. sein kann. Und meine Erfahrung zeigt, dass die Netto-Effekte beim Veganismus (Phytate, andere Hemmstoffe, die negativen Effekte auf den Darm, die schlechte Bioverfügbarkeit von Nährstoffen etc.) nicht gut sind und mittelfristig krankmachen. Dass Veganismus zunächst hilft, die metabolische Gesundheit wiederherzustellen, bestreitet ja niemand. Aber darum geht’s ja nicht, das schaffen viele Ernährungsformen.

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    #202998 hilfreich: 0
    Afri
    Afri
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    jfi schrieb:

    Außerdem ist die Massentierhaltung – zumindest bei Rindern – nicht so schlecht wie landläufig angenommen. Hör dir dazu am besten mal Folge 41 vom Peak Human Podcast mit Dr. Frank Mitlöhner an, der räumt da mit allen Mythen zu Kühen und Fleisch auf.

     

    Mehr grün ja, wenn man es denn verträgt. Fleisch aus dem Labor ist der allerletzte Scheiß und noch viel größere Tierquälerei! Hier werden aktuell die Föten von schwangeren Kühen getötet, damit man an die pluripotenten Stammzellen vom Fötus kommt und daraus wird dann das Fleisch in der Petrischale gezüchtet in einem unfassbaren Antibiotikabad, sodass das Endprodukt damit auch voll ist bis zum Rand.

    Das kommt in konventionellem Rindfleisch z.B. auch nicht vor, weil hier das Fleisch auf Antibiotika getestet wird und wenn zu viel drin ist darf es nicht verkauft werden und kommt in den Müll. Da Landwirte nicht dumm sind und Geld verdienen wollen wenn sie das Rind schon 4 Jahre lang aufziehen, kannst du deinen Hintern drauf verwetten dass die ihren Rindern nicht zu viel Antibiotika ins Futter kippen und damit auch früh genug aufhören dass das Fleisch nicht in den Müll kommt.

    &nbsp;

    PS: Was ich hier schreibe gilt ausdrücklich nur für Rinder, weil Wiederkäuer sehr empfindlich sind und schnell krank werden bei falscher Ernährung oder sonst was. Schweine und Geflügel sind hier pflegeleichter und die werden daher auch deutlich beschissener aufgezogen wenn die aus dem Stall kommen…

    &nbsp;

    Vielen Dank für dieses Posting. Meinst du diesen Podcast? Mich würden die Quelle hierzu auch sehr interessieren, also dass Rinder schnell krank werden bei falscher Ernährung, etc. Gibt es da zuverlässige Quellen hierzu im www?

    Danke

     

    Info von Phil: Afri’s Antwort wurde zunächst nicht angezeigt, da es vom System als Spam erkannt wurde. Die verlinkte Seite wurde offensichtlich als unseriös eingestuft.

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