Game Changers – The Movie

Dieses Thema enthält 29 Antworten und 11 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Afri Afri 06.11.2019 um 23:07.

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  • #199075 hilfreich: 0
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    julesg88
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    Hi,

     

    hat schon jemand von „The Game Changers“ Film gehört?

     

    Arnold Schwarzenegger und andere sind drin, es wird eine vegane Ernährung promotet.

     

    Gerade kam die Website dazu online: https://gamechangersmovie.com

     

    Viele Behauptungen, alles mit Studien hinterlegt:

     

    – Sportler und auch Kraftsportler, Bodybuilder profitieren von Veganer Ernährung und können damit genauso gut Muskeln aufbauen, gleichzeitig alles viel gesünder

    – Tiere sind „ineffiziente Middle-men“ für Protein, Pflanzen direkt essen ist viel besser

    – Pflanzen haben viel mehr hilfreiche Stoffe als Tierprodukte, u.a. Zigfach mehr Antioxidanten

    …und viele mehr.

     

    Hat sich das jemand angeschaut? Was steckt dahinter? Wie seriös ist das?

    #199084 hilfreich: 4
    jfi
    jfi
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    Zu 100% reine unfassbar unverschämte Propaganda und kompletter BS.

     

    Dr. Shawn Baker räumt gerade über instagram mit den ganzen Athleten auf die „game changered“ wurden. Z.B. Novak Djokovic (der war in dem Jahr in dem er konstant verletzt war Veganer, seither ist er wieder Pescetarier und nichtmal mehr halb so oft verletzt). @shawnbaker1967 wen die Posts direkt interessieren. Bitte keinen Asntoß nehmen daran, dass die manchmal etwas aggressiv rüberkommen. An seiner Stelle wäre ich mindestens genauso aggressiv wenn ich so krank angefeindet würde von gefühlt allen Veganern des Internets.

     

    Robb Wolf, Dr. Mercola, Mark Sisson und andere Größen des Gesundheitsinternets haben das Ding auch schon auseinander genommen und es ist wie immer bei plant-based/veganer Propaganda: ethisch-moralische Überheblichkeit gepaart mit schwachen epidemiologischen Studien, falsch interpretierten Studien und veralteten Studien…

     

    Man muss dazu wissen, dass James Cameron kurz vor Premiere des Films 140 Millionen Dollar in einen Produzenten von Erbsenprotein investiert hat und Arnie mit seinen Supplementen auch vegane Proteinshakes etc. verklopfen will. da stecken also hauptsächlich monetäre Interessen dahinter.

     

    Zu einer Aufarbeitung dieses Schundfilms (der wissenschaftlich ähnlich schlecht ist wie „What the Health“) kann man sich einfach mal diesen Podcast zu Gemüte führen:

     

    https://mindpumppodcast.com/1123-the-game-changers-movie-review-best-strategy-to-lose-bodyfat-and-build-muscle-mass-the-value-of-heart-rate-variability-more/

     

    Freut euch alle mal auf den Film Food Lies, der wird gerade finalisiert und wird endlich mal eine sinnvolle Antwort auf diese ganzen Veganer-Dokus (Cowspiracy etc.)

     

    LG Jens

     

     

    PS: Beyond Meat hat den Claim dass Fleisch ungesund sei von der Website entfernt nachdem eine groß angelegte Metaanalyse zu dem Schluss kam, dass es Gesundheitlich keinen Sinn macht den gegenwärtigen Fleischkonsum der Weltbevölkerung zu reduzieren. Darüber haben Dr. Baker und Dr. Saladino (@carnivoremd) auf ihren jeweiligen Instagram-Seiten zur genüge berichtet, auch über die Pseudo-Gegenargumente von den ganzen plant-based-Doktoren die hinter dieser Studie natürlich wieder nur eine Verschwörung sehen…

     

    Philipp BöhmAvatarAfriAvatar
    #201230 hilfreich: 0
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    H_D
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    #201284 hilfreich: 0
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    Tobi90
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    #201407 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    Alle Artikel schon gelesen, die waren alle super!

     

    Bei Paul Saladino ist auch ein Gastartikel von Tim Rees im Blog:

    https://carnivoremd.com/debunking-the-game-changers/

     

    Der Macher von Food Lies und Host vom Peak Human Podcast (Brian Sanders) produziert jetzt mit Unterstützung über Indiegogo ein Rebuttal das dann auf Youtube veröffentlicht wird. Wer da mit 3 Dollar mithelfen will kann das gerne machen 🙂

     

    LG Jens

    #201457 hilfreich: 0
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    Tobi90
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    Wobei ich finde, dass dieser ganze Carnivore-Keto-Paleo-Trend in eine ähnliche Richtung geht. Natürlich muss man da differenzieren etc blabla aber ich hab das Gefühl, da sind zwei „Lager“, die sich gegenseitig aufheizen und dabei vereinfachen, konzeptualisieren, cherries picken und eine Ideologie aufbauen. Bin auch etwas skeptisch in Bezug auf Food Lies, das Marketing drumherum mutet ähnlich an wie „What the Health“ und Co, Absolutheitsanspruch, „die eine Wahrheit“, (mal wieder) endlich die großen Lügen der Ernährung aufgedeckt.

    Und ja, ich weiß, die Argumentationen aus der Paleo-Ecke sind deutlich stichhaltiger und elaborierter als die der genannten Vegan-Movies. Aber trotzdem scheinen beide „Lager“ ab einem bestimmten Erkenntnispunkt diesen als finale Wahrheit anzunehmen und es wird ideologisch.

    Aber das ist wohl die Natur der Sache (Menschen).

    #201464 hilfreich: 1
    jfi
    jfi
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    Absolut, da gebe ich dir vollkommen recht!

    Wobei der Macher von Food Lies sich auch klar gegen eine rein Carnivore Ernährung ausspricht, wenn man nicht von Autoimmungeschichten dazu gezwungen wird und er demletzt in den Podcasts mehrfach betont hat, dass er das ganze nicht zu dogmatisch halten will, sondern einfach die Wahrheiten erzählen will.

     

    (z.B. dass es keine Food Deserts gibt weil du überall nen Metzger mit gutem Fleisch und Innereien, oder nen Laden der Eier verkauft finden kannst)

    Ich finde es einfach wichtig, dass der Food Lies Film gedreht wird um mal eine gegenteilige Sichtweise in die Öffentlichkeit zu bringen, vor allem eine die auf Wissenschaft basiert und nicht auf ethisch-religiösem Dogmatismus und zumindest mal näher dran is an der Wahrheit als Game Changers und der restliche vegane „Doku“-Mist.

     

    Insgesamt ist man wohl mit edubily und Strength First schon bei der Wahrheit (es gibt nicht per se gut oder schlecht, es gibt Kontext und im Kontext gibt’s Lebensmittel mit mehr Nährstoffen und welche mit weniger die dann halt bei jedem unterschiedlich wirken).

    Aber das für uns Positive (dass diese zwei Plattformen deutsch sind) ist für das weltweite Gesundheitsinternet eher negativ weil die meisten nicht-Deutschen eben kein Deutsch können und es Blogs mit ähnlichem Differenzierungsgrad und ähnlich gut recherchierten und aufbereiteten Infos im englischsprachigen Gesundheitsinternet quasi nicht gibt.

    Also mir zumindest nicht bekannt. Ben Greenfield und Paul Chek sind da wohl noch am nächsten dran, aber das schonwieder auf einem Niveau das der Laie der gerade anfängt sich für Gesundheit und Fitness zu interessieren nicht verstehen kann.

     

    LG Jens

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    #201650 hilfreich: 3
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    Tobi90
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    Tobi90 schrieb:
    außerdem:
    https://medium.com/@timrees/watched-the-game-changers-now-you-must-watch-this-fcc877b0104

    Teil 2 dazu:

    https://medium.com/@timrees/watched-the-game-changers-now-you-must-read-this-ff7e6ce377a2

    Ich bin ja eigentlich gegen Lagerbildung und Plants vs Meat aber der Film ist einfach sowas von scheiße und dreist. Die Artikel von TR sind wirklich gut! Wobei die Argumente im Film auch echt nicht stichhaltig sind… aber das wird in den Posts von TR wirklich gut und differenziert aufgeklärt.

    jfiChris MichalkAvatar
    #202238 hilfreich: 0
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    Mo
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    @jfi

     

    PS: Beyond Meat hat den Claim dass Fleisch ungesund sei von der Website entfernt nachdem eine groß angelegte Metaanalyse zu dem Schluss kam, dass es Gesundheitlich keinen Sinn macht den gegenwärtigen Fleischkonsum der Weltbevölkerung zu reduzieren. Darüber haben Dr. Baker und Dr. Saladino (@carnivoremd) auf ihren jeweiligen Instagram-Seiten zur genüge berichtet, auch über die Pseudo-Gegenargumente von den ganzen plant-based-Doktoren die hinter dieser Studie natürlich wieder nur eine Verschwörung sehen…

     

    hast du einen link dazu?

    das wäre nett, danke.

    #202403 hilfreich: 0
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    JoSt
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    Hallo,

     

    habe den Film heute auch auf Netflix gesehen und war erstmal beeindruckt. Natürlich auch von den sportlichen Leistungen einiger der gezeigten Athleten usw.

     

    Was mich pers. als Laie beim Veganismus stört, ist die Mangelernährung. Eine Ernährungsform die soviel Mängel hat kann nicht natürlich sein.

    Auf der anderen Seite kann es mit der Massentierhaltung so nicht weiter gehen!
    Ich glaube aber das es biologisch und artgerecht z.Zt. nicht möglich ist, den Fleischkonsum zu decken.

     

    Möglichkeit hier wäre Fleisch aus dem Labor (hat es dann aber die gleichen Nährstoffe?) oder zurück zum Sonntagsbraten.

    Es gehört einfach mehr Grün auf den Tisch und bewusster Umgang mit tierischen Produkten.

    #202445 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    Beiträge: 904

    JoSt schrieb:Hallo,

     

    habe den Film heute auch auf Netflix gesehen und war erstmal beeindruckt. Natürlich auch von den sportlichen Leistungen einiger der gezeigten Athleten usw.

     

    Was mich pers. als Laie beim Veganismus stört, ist die Mangelernährung. Eine Ernährungsform die soviel Mängel hat kann nicht natürlich sein.

    Auf der anderen Seite kann es mit der Massentierhaltung so nicht weiter gehen! Ich glaube aber das es biologisch und artgerecht z.Zt. nicht möglich ist, den Fleischkonsum zu decken.

     

    Möglichkeit hier wäre Fleisch aus dem Labor (hat es dann aber die gleichen Nährstoffe?) oder zurück zum Sonntagsbraten.

    Es gehört einfach mehr Grün auf den Tisch und bewusster Umgang mit tierischen Produkten.

     

    Ja, die Leistungen sind gut, aber die haben nichts mit Veganismus zu tun sondern damit, dass die Leute sowieso schon die genetische Lotterie gewonnen haben.

     

    Und doch, es wäre sehr wohl möglich mit artgerechtem Biofleisch den Fleischbedarf zu decken, dafür müssten aber folgende Dinge passieren:

    1. die großen Lebensmittelfirmen müssten zu regenerativer Landwirtschaft gezwungen werden
    2. jeder Mensch müsste anfangen so wie früher das ganze Tier zu essen, damit nichts mehr weg geworfen werden muss

    Außerdem ist die Massentierhaltung – zumindest bei Rindern – nicht so schlecht wie landläufig angenommen. Hör dir dazu am besten mal Folge 41 vom Peak Human Podcast mit Dr. Frank Mitlöhner an, der räumt da mit allen Mythen zu Kühen und Fleisch auf.

     

    Mehr grün ja, wenn man es denn verträgt. Fleisch aus dem Labor ist der allerletzte Scheiß und noch viel größere Tierquälerei! Hier werden aktuell die Föten von schwangeren Kühen getötet, damit man an die pluripotenten Stammzellen vom Fötus kommt und daraus wird dann das Fleisch in der Petrischale gezüchtet in einem unfassbaren Antibiotikabad, sodass das Endprodukt damit auch voll ist bis zum Rand.

    Das kommt in konventionellem Rindfleisch z.B. auch nicht vor, weil hier das Fleisch auf Antibiotika getestet wird und wenn zu viel drin ist darf es nicht verkauft werden und kommt in den Müll. Da Landwirte nicht dumm sind und Geld verdienen wollen wenn sie das Rind schon 4 Jahre lang aufziehen, kannst du deinen Hintern drauf verwetten dass die ihren Rindern nicht zu viel Antibiotika ins Futter kippen und damit auch früh genug aufhören dass das Fleisch nicht in den Müll kommt.

     

    PS: Was ich hier schreibe gilt ausdrücklich nur für Rinder, weil Wiederkäuer sehr empfindlich sind und schnell krank werden bei falscher Ernährung oder sonst was. Schweine und Geflügel sind hier pflegeleichter und die werden daher auch deutlich beschissener aufgezogen wenn die aus dem Stall kommen…

     

    LG Jens

     

    #202446 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    Mo schrieb:hast du einen link dazu?

    das wäre nett, danke.

     

    https://www.instagram.com/p/B3Da-yDgzWD/

     

    https://www.instagram.com/p/B3NFbCIA4oJ/

     

    In den Beiträgen wird die Studie meine ich erwähnt. Ging demletzt ganz krass durch die Presse weil sämtliche militanten Veganer ausgerastet sind. Das war tatsächlich sehr amüsant 😀

     

    LG Jens

    #202576 hilfreich: 0
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    Maxx
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    #202589 hilfreich: 0
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    JoSt
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    Wenn alle Vegan werden kann Logi und Flexicarb einpacken. Ich sehe da sehr wohl  einen Interessenkonflikt auch ohne das er von der „Fleisch–Lobby“ finanziert wird.

     

     

    #202628 hilfreich: 0
    jfi
    jfi
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    JoSt schrieb:Wenn alle Vegan werden kann Logi und Flexicarb einpacken. Ich sehe da sehr wohl  einen Interessenkonflikt auch ohne das er von der „Fleisch–Lobby“ finanziert wird.

     

     

    Wo soll denn hier ein Interessenskonflikt sein?

    Dr. Worm hat die Schäfchen bestimmt schon x-mal im Trockenen, glaube nicht dass der noch wirklich Geld braucht.

     

    Aber er ist halt ein Wissenschaftler der des Lesens und des Interpretierens mächtig ist, im Gegensatz zu den Veganer-Predigern.

     

    LG Jens

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