fT3 seit Monaten zu niedrig

Dieses Thema enthält 66 Antworten und 10 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Marie Marie 10.02.2020 um 16:58.

Ansicht von 15 Beiträgen - 46 bis 60 (von insgesamt 67)
  • Autor
    Beiträge
  • #204516 hilfreich: 0
    Avatar
    in_god_modes_shape
    Teilnehmer
    Beiträge: 22

    Kleiner Update meinerseits:

     

     

     

    Habe mir eine Zweitmeinung bezüglich meiner Schilddrüse geholt:

     

    neuer Ultraschall und Berechnung des Volumen

    -> Die SD ist klein, aber noch in der „Referenz“

    -> T4 L-Thyroxin Substitution mit 25 mcg ed und noch 4 Wochen prüfen

    Da T4 auch sehr niedrig ist, wird es bei mir wahrscheinlich kein „Umwandlungsproblem T4-T3“ geben, Mikronährstoffe sind sehr gut gedeckt.

     

     

    Der Endokrinologe schlägt mir nun eine BREVACTID (Hcg) Therapie vor damit ich keine Nebenwirkungen vom Testosteronmangel bekomme (exogenes LH -> Testoproduktion).

    Es wurde noch einmal Blut abgenommen, diesmal auch mit Prostata-Leitwerten.

    Bevor diese Werte nicht da sind, wird die Therapie nicht begonnen. Denke, dass ich in KW47 mehr weiß.

     

     

    Allgemeinbefinden:

    Mir geht es soweit gut und ich habe keine Symptome außer trockene Hände und keine Libido.

    Training läuft normal (4x die Woche), sonst nur Büro. Ernähre mich weiterhin überkalorisch (500kcal pro Tag über Umsatz). Gewicht stagniert gerade, Bauchfett wird aber mehr.

    #204637 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
    Teilnehmer
    24 pts
    Beiträge: 583

    Nach unten gibt es für die SD noch keine Referenz!

    Da lasse Dich gedanklich nicht aufs Glatteis führen.  😉

     

    Aber gut, dass Du schon mal mit T4 anfangen kannst.

     

    Mit dem Medikament Brevactid würde ich mich erst mal eingehend beschäftigen!!!

    Das ist ein massiver Eingriff in die Regulationsachse.

    Sowas sehen Schulmediziner eher als harmlos an, da gibt es wenig Verständnis für Zusammenhänge.

    #207769 hilfreich: 0
    Avatar
    in_god_modes_shape
    Teilnehmer
    Beiträge: 22

    Guten Tag zusammen,

     

    mir geht es deutlich schlechter: Schlafprobleme, Hitzewallungen, Müdigkeit, Schwäche im Training, Perspektivlosigkeit, weniger gesprächig / keine Lust auf Aktivitäten, unstillbarer Hunger

     

    Ein Ultraschall meiner Testikel hat ergeben: beidseitig klein, 3ml; 5ml …

     

     

    Aktuelle Blutwerte:

     

    13.11.19 Cortisol μg/dl 2,0-25,0 13,6
    13.11.19 DHEA-S μg/dl 80,0-300,0 334,0
    13.11.19 Estradiol pg/ml 0,0-36,0 <20,0
    13.11.19 Ferritin ng/ml 27,0-220,0 162,0
    13.11.19 Prostata-Spez-Ag (32351) ng/ml 0,00-2,60 0,10
    13.11.19 FSH mIU/ml 0,2-10,0 0,2
    13.11.19 LH mIU/ml 0,5-6,0 0,1
    13.11.19 FT 3 pmol/l 2,7-6,9 2,8
    13.11.19 FT 4 pmol/l 10,0-28,0 11,7
    13.11.19 TSH μU/ml 0,20-2,00 1,68
    13.11.19 Prolaktin ng/ml 0,00-20,00 7,44
    13.11.19 SHBG nmol/l 9,0-55,0 32,9
    13.11.19 ß-HCG mU/ml 0,0-5,0 <1,00
    13.11.19 freier Androgenindex 15-90 9
    13.11.19 Testosteron nmol/l 6,2-26,2 3,1
    13.11.19 Dihydrotestosteron pg/ml 250,0-990,0 241,0

     

     

    Bin weiterhin über jede Anregung / Meinung dankbar

     

     

     

    #207895 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
    Teilnehmer
    24 pts
    Beiträge: 583

    Bitte gucke nochmal genau, ob die Maßeinheit bei fT3 richtig abgeschrieben ist.

    Das kommt mir skurril vor, passt irgendwie nix zusammen.

    #215539 hilfreich: 0
    Avatar
    in_god_modes_shape
    Teilnehmer
    Beiträge: 22

    Hallo meine Lieben,

     

    habe heute meine Werte abgeholt:

     

    FT3:  1,8 ng/dl (2,2-4,5)

    FT4:  0,76 ng/dl (0,6-1,3)

    TSH:  1,2 mIU/l (0,3-4)

     

    Das heisst unter 25 mcg L-Thyroxin haben sich meine Werte sogar „verschlechtert“…

     

    Libido ist nicht existent, kalte Hände/Füße, Lethargie.

     

    Gibt es Vorschläge eurerseits?

    #215541 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
    Teilnehmer
    24 pts
    Beiträge: 583

    Ui, wie kannst Du Dich denn noch aufrecht halten??? Da würde ich im Koma liegen!!!

     

    25µg LT ist eine Dosis, die man nur für kurze Zeit zum Einstieg nutzt, nicht als Dauerdosis.

     

    Wenn es meine Werte wären, würde ich jetzt für eine Woche 12,5µg drauf legen, dann auf 50µg steigern.

    Vier Wochen halten, dann wieder kontrollieren.

     

    LG Marie

    #215544 hilfreich: 0
    Avatar
    Mo
    Teilnehmer
    5 pts
    Beiträge: 464

     

    @in_god_modes_shape

     

    wie sieht denn deine lebensweise heute aus?

     

     

    #215550 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
    Teilnehmer
    24 pts
    Beiträge: 583

    Mo,

    bei solchen Scheißwerten spielt die Lebensweise nicht die vorrangige Rolle.

    T3 unter Norm, das will schon was heißen!

    Da muss erst mal bisschen was an Treibstoff ins System.

    #215556 hilfreich: 0
    Shman Frontal
    Shman Frontal
    Teilnehmer
    29 pts
    Beiträge: 247

    Ich erachte Mo’s Frage mehr als berechtigt. Wurde Tagebuch geführt?

    #215560 hilfreich: 0
    Avatar
    in_god_modes_shape
    Teilnehmer
    Beiträge: 22

    Guten Tag,

     

    ich antworte jetzt einfach mal „allen“.

     

    Ich fühle mich ziemlich lethargisch. Schleppe mich quasi im Büro von „Ritual“ zu „Ritual“.

    Soziale Kontakte meide ich, Gespräche empfinde ich derzeit als anstrengend. Meine Aufmerksamkeitsspanne ist kurz.

    Im Theater oder im Kino werde ich nicht mehr „in Bann gezogen“, sondern warte quasi die Zeit ab bis es vorbei ist.

    Meine Motivation für Hobbies oder Dinge die mir Spaß machen geht gegen Null. Ins Krafttraining gehe ich trotzdem 4x die Woche, wenn ich mal

    warm bin, dann geht alles wie von selbst. Ich bin quasi in der Zeit im gym und kurz danach „wie ausgewechselt“.

    Mein Hungergefühl ist ganz gut -> Keine Veränderung zu vor dem allem

    Meine Libido geht gegen null. Kein Sex oder Mastrubation in den letzten 2 Wochen. Hände trocken und kalt, Füße kalt. Ruhepuls bei 60.

    Ich würde sagen, der Zombiemodus ist aktiv.

     

    Ich führe Tagebuch und muss sagen, dass sich alles im Allem, die Situation immer weiter verschlechtert, zwar langsam, aber eine Tendenz ist da.

     

    Mein Gewicht ist ein wenig höher als vor einem Monat, ich esse mehr Fisch und habe die Kohlenhydrate (Kartoffel, Quinoa, Karotten) hochgeschraubt.

    (3000kcal, 160g Protein, 100g Fett -> Rest carbs)

     

    NEM`s sind: O3 und das Multi, Vitamin D&K2 und ZMA

     

    Meine Mineralien sind in jedem Blutbild gut aufgefüllt gewesen.

     

    Merkwürdigerweise hat mein Hausarzt beim Besprechen der Werte (ohne Zahlen) am Telefon gemeint: Alles in Ordnung, ich würde nichts ändern.

    Diese Woche werde ich dort vorbei gehen und zunächst mal die Dosis erhöhen, falls er zustimmt… Ansonsten bin ich langsam echt am verzweifeln.

     

     

    PS. Über Weihnachten war ich im Urlaub, dort ging es mir lt. Tagebuch deutlich besser. Ich war dort auch jeden Tag trainieren und hatte viel Spass. Dort hatte ich auch 2x Sex….

    Keine Ahnung ob das hilft.

     

     

    LG

     

    #215568 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
    Teilnehmer
    24 pts
    Beiträge: 583

    in_god_modes_shape schrieb:Merkwürdigerweise hat mein Hausarzt beim Besprechen der Werte (ohne Zahlen) am Telefon gemeint: Alles in Ordnung, ich würde nichts ändern.

    Diese Woche werde ich dort vorbei gehen und zunächst mal die Dosis erhöhen, falls er zustimmt… Ansonsten bin ich langsam echt am verzweifeln.

     

     

    Ja, weil er nur auf das TSH geschaut hat, das ist Usus in der Schulmedizin.

     

    Wenn Du für Dich erachtest, das nix in Ordnung ist, weil sich Dein Befinden auf einem Punkt befindet, welches nicht als „vital“ bezeichnet werden kann, dann würde ich mir entweder einen arzt suchen, der sich auskennt oder selbst aufschlauen und handeln.

     

    in_god_modes_shape schrieb:Meine Mineralien sind in jedem Blutbild gut aufgefüllt gewesen.

     

    Im Vollblut gemessen?

     

    Shman Frontal schrieb:Ich erachte Mo’s Frage mehr als berechtigt. Wurde Tagebuch geführt?

    Bei Werten, die irgendwie noch im Bereich der Norm liegen, ja.

    Im Fall eines T3 unter Norm hat für mich diese Frage keine vorrangige Relevanz.

     

     

    #215671 hilfreich: 0
    Avatar
    Mo
    Teilnehmer
    5 pts
    Beiträge: 464

     

    @in_god_modes_shape

     

    hol doch bitte auch eine kopie der bluwerte und stelle alles zusammen, in einem beitrag, hier rein.

     

    und erwähne alles, denn es sind inzwischen 4 seiten.

    #215677 hilfreich: 0
    Avatar
    in_god_modes_shape
    Teilnehmer
    Beiträge: 22

    Dafür sollte ich zumindest wissen, welche Werte für dich relevant sind. Ich habe mittlerweile 8 Blutbilder, alleine von 2019.

    Ich habe das edubily-Buch gelesen und auch sonstige Literatur zur Schilddrüse/Reproduktion/Hormonsysteme gelesen. Das heißt, du kannst bei mir oberflächliche Fehler wie „zuwenig“ Jod, Eisen, Vitamin D3 oder Selen ausschließen.

     

    Mir geht es hier eigentlich nur um meine hormonelle Gesundheit (Schilddrüse), um eine eventuelle Kopplung an meine HPTA (Androgene) zu verstehen. Ich möchte meine Schilddrüse „richtig“ behandeln.

     

     

    Allgemeine Info:

     

    Keine Nebenniereninsuffizienz

    Insulin-Hypoglykämie_Test_072019 keine Auffälligkeiten

    In jedem Blutbild des letzten Jahres:

    TSH normal

    FT3 untere Referenz oder ganz unten

    FT4 untere Referenz

    DHEA-S obere Referenz/drüer

    Coritsol 8Uhr, eher niedrig

    Leberwerte/Blutfette/Triglyceride optimal

    Estradiol eher erniedrigt

    Gonatropine unter Referenz wegen Nebido und danach wegen HcG

     

     

    04/2019:

    DIAGNOSEN:

    Hypogonadotroper Hypogonadismus (E23.0)

    Libidoverlust seit 11/18 (F52.0)

    Leukopenie

     

    ANAMNESE:

    Vorstellung des Patienten zur endokrinologischen Abklärung, da im letzten Jahr ein

    akuter Libidoverlust bei dem Patienten aufgetreten war (Erektionsvermögen unauffällig). Keine

    Sehstörungen, keine Polydipsie. Leicht erhöhte Reizbarkeit ebenfalls seit vergangenen Jahres.

    Von urologischer Seite wurde ein hypogonadotroper Hypogonadismus diagnostiziert und eine

    Therapie durch das Präparat Nebido eingeleitet. Eine cMRT ist bereits im März diesen Jahres

    erfolgt (laut urologischen Bericht mit unauffälligem Befund).

    Keine weiteren Beschwerden.

    Kein Haarausfall. Keine Galaktorrhoe, keine Brustschmerzen. Riechvermögen anamnestisch

    unverändert vorhanden.

     

    BEFUND:

    Patient in normalem Allgemein- und Ernährungszustand. Hals äußerlich unauffällig.

    Schilddrüse nicht vergrößert, nicht druckschmerzhaft und schluckverschieblich palpabel. Keine

    vergrößerten oder druckschmerzhaften zervikalen Lymphknoten palpabel. Äußeres Genitale

    unauffällig; Hoden palpatorisch unauffällig, bds. in loco typico.

    Blutdruck 120/80 mmHg bei einem Puls von 60 /min.

     

    ULTRASCHALL-SCHILDDRÜSE:

    Normal große Schilddrüse mit echoreichem, homogenem Parenchym und

    unauffälliger Vaskularisation. Volumen rechts 3,6 ml; Volumen links 3,5 ml. Keine auffälligen

    Nebenschilddrüsen oder zervikalen Lymphknoten.

     

     

    11/2019

     

     

    ANAMNESE:
    Vorstellung des Patienten hypogonadotroper Hypogonadismus. Patient berichtet über schlechter
    werdende Libido. Kein Haarausfall, keine Galaktorrhoe. Keine Polydipsie. Keine Sehstörungen.
    BEFUND:
    Blutdruck 120/80 mmHg bei einem Puls von 53/min
    ULTRASCHALL:
    Hoden: bds. kleine Hoden (rechts 3,1 ml; links 5,3 ml) mit homogenem, echoreichem Parenchym.

    -> Wegen der Nebido, deswegen die HcG-Therarpie

     

     

    Der Rest steht ja hier auf Seite 4.

     

     

    #215708 hilfreich: 0
    Avatar
    Mo
    Teilnehmer
    5 pts
    Beiträge: 464

     

     

    wenn du denkst, daß du den körper alles gibst –

     

    was denkst du, wo das problem ist?

     

     

     

    ich empfehle dir, mit 8 klicks, alle, aktuellen blutergebnisse einzustellen (pers. daten schwärzen)

     

     

     

     

    #215801 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
    Teilnehmer
    24 pts
    Beiträge: 583

    in_god_modes_shape schrieb:Normal große Schilddrüse mit echoreichem, homogenem Parenchym und

    unauffälliger Vaskularisation. Volumen rechts 3,6 ml; Volumen links 3,5 ml.

    Das ist keine normal große SD!

    Männer 18 – 25ml

    Frauen 15 – 18ml

     

    Nach unten gibt es keine schulmedizinisch festgelegten Grenzen.

    Das scheinen ja auch Deine Schilddrüsen-Werte widerzuspiegeln.

     

    Und „normale“ Blutwerte?

    Alles was in der Norm ist, wird als normal bezeichnet.

    Meistens ist aber „gesund“ eine ganz andere Liga.

    Normwerte sind nicht zwingend Gesundheitswerte.

     

Ansicht von 15 Beiträgen - 46 bis 60 (von insgesamt 67)

Sei müssen angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können. Bitte loggen Sie sich ein.