Führen so Challenges, wie z.B. 100 Liegestütze zu Muskelerschöpfung?

Dieses Thema enthält 6 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Thorsten B 22.01.2015 um 10:24.

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  • #87769 (0)
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    Vlad
    Beiträge: 219

    Hallo,

    mal eine Frage an die Profis hier. Führen solche Sachen wie z.B. 100 Liegestütze, 150 Kniebeuge, x Minuten Plank etc. zu negativen Folgen?

    Mir ist schon klar, dass jemand der am Montag seine Brust und Trizeps im Gym bis zur Erschöpfung trainiert hat, dies u.U. nicht machen sollte.

    Aber wie schaut es mit einem Freizeit-Workoutler, der lediglich Eigengewichtsübungen macht. Schadet es eher oder nützt es eher, wenn man an solchen Challenges teilnimmt und auch zwischendurch solche Übungen macht, also innerhalb von 24-48h nach dem eigentlichen Workout? Oder mache ich mir zu unnötig Sorgen und es reicht wenn man ein bisschen auf sein Körper hört und genug gutes Eiweiß zur Verfügung stellt?

    Grüße

    Vlad

    #99807 (0)
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    Fred
    Teilnehmer
    Beiträge: 42

    Hallo,

    ich habe ein solches Programm mit Liegestütze und Kniebeugen gemacht. Danach taten mir die Schultern und Knie weh. Aber meine Gelenke sind auch schon 60 Jahre alt.

    #99808 (0)
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    Vlad
    Beiträge: 219

    Zitat von Fred im Beitrag #2


    Hallo,

    Danach taten mir die Schultern und Knie weh. Aber meine Gelenke sind auch schon 60 Jahre alt.


    Ich hatte letztes Jahr das 100-Liegestütze-Programm 2x gemacht. Mir taten damals die Schulter auch weh. Ich habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass wenn man die Schulter bzw. die Ellbogen eng am Körper hält und führt die Schulterbelastung deutlich niedriger ist.

    #99809 (0)
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    EHST
    Teilnehmer
    Beiträge: 237

    Unterarm im 90°Winkel zum Boden schont die Schultern wohl am meisten. Generell eine saubere Ausführung.
    Ich finde, solch Herausforderungen kann man ruhig mal einen Monat nebenbei durchziehen. Besser ist es, die Herausforderung ins Training zu integrieren. Ende letzten Jahres habe ich die 300 Liegestütz am Tag Challenge gemacht und morgens beim Training z.B. schon 200 integriert, dann musste ich nur noch 100 über den Tag verteilen. Oder Mark Laurens "Das Dach brennt"* als Abschluss – kamen auch immer gut welche zusammen.

    Allerdings hatte ich nach 2 Wochen auch Schulterprobleme, bzw. mit dem Sehnenapparat und musste auch erstmal 2 Tage pausieren. Das ist bei solch einseitigen Angelegenheiten die Gefahr.

    Ich halte den Trainingseffekt von solch Sachen aber für eher gering. Zum Beispiel die Plank-Challenge. Am ersten Tag 20 Sekunden und am letzten 270 Sekunden. Also entweder man schafft am ersten Tag schon 3,5 bis 4 Minuten und schaukelt sich die ersten 20 Tage die Eier, oder man wird nach 30 Tagen die 270 niemals schaffen. Ich kann man mir das jedenfalls nicht vorstellen.
    Aber eine gute Motivation etwas zu tun sind solch Sachen auf jeden Fall.

    * https://www.youtube.com/watch?v=CWNHlVlt6IY Allerdings macht man die nach Lauren bis man keinen weiteren Liegestütz mehr schafft. Und dann wieder rückwärts bis. Wenn man bis 12 kommt, hat man auch 144 Liegestütz hinter sich.

    #99810 (0)
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    Vlad
    Beiträge: 219

    Zitat von EHST im Beitrag #4


    Aber eine gute Motivation etwas zu tun sind solch Sachen auf jeden Fall.

    * https://www.youtube.com/watch?v=CWNHlVlt6IY Allerdings macht man die nach Lauren bis man keinen weiteren Liegestütz mehr schafft. Und dann wieder rückwärts bis. Wenn man bis 12 kommt, hat man auch 144 Liegestütz hinter sich.


    Oh ja, "Dach brennt" ist mir auch noch in guter Erinnerung. :-) Wobei ich bei 7 Liegestützen und 28 Schulterhebern nicht mehr weiter machen konnte.

    #99811 (0)
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    Simon
    Beiträge: 5

    Die Gefahr bei solchen Challenges ist, wie bereits erwähnt wurde die Einseitigkeit… wenn man 100 Wiederholungen einer Drückübung ausführt, sollte man mindestens genau so viele – besser noch mehr, da die Brustmuskulatur zur Verkürzung neigt – Wiederholungen einer Zugübung (Klimmzüge, Rudervariante) ausführen.

    #99812 (0)
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    Thorsten B
    Beiträge: 3

    Hey Leute,

    also ich persönlich finde, diese Challenges eigentlich sogar recht gut, wenn man sich entsprechend damit verhält und die 100 Liegestütz im Beispiel gut verteilt über den Tag und da einfach Pausen macht. Natürlich wäre es optimal auch ne Pull Übung mit einzubauen, Rudern am Tisch z.b.

    Der Vorteil liegt in diesem "Grease the groove" wie es auch schon bei Pavel Tsatsouline heißt, sprich das ist eher etwas fürs ZNS um die Bewegung effektiver am Ende des Monats zu können.

    Gruß

    P.S.: Bin momentan z.b. in der 30 Minuten Squat Challenge von Ido Portal (sehr gut für die Beweglichkeit der Kniebeuge!) Und nächsten Monat kommt dann eine selbstgebastelte Turkish GetUp Challenge ^^

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