Fasting Mimicking Diät – Inspiriert vom Newsletter Edubily

Dieses Thema enthält 19 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Zopiclon Zopiclon 03.01.2020 um 18:17.

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    ToddyKra
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    "Fasting Mimicking Diet" – Valter Longo.

    Aus dem Newsletter von edubily aufgefasst.

    Selfmade.

    Zunächst Danke für den Newsletter und das Excel zum Download. Ich hab’s für mich angewendet und ausprobiert. ich halte das für machbar, zumindest so wie ich es umgesetzt habe. Gefuttert habe ich in der Zeit Apfel, Banane, auch mal Rührei und Toast, Oliven mit Mandel, Avocado, Nüsse, Frischkäse, Saureteigknäcke, Schwarzbrot, Möhren, Salate, Bohnen, Krautsalat, Tomaten, Rote Beete.
    Mit fddb hab‘ ich die Makros in die Zieltore je Tag gebracht und abends bin ich mit ein paar Kohlenhydrate ins Bett, damit nachts der Magen nicht knurrt.
    In der Zeit habe ich viel getrunken. Leider auch Kaffee schwarz Vollautomat, ggf ist das meine Achillesferse.

    Das Excel von Edubily warf eine Kalorien-Range aus, abhängig vom Gewicht. ich habe mich mit Schritten ausreichend regelmäßig vom Schreibtisch aufgerafft, um nicht in der Kurve zu hängen und "etwas aktiven" Stoffwechsel zu haben. Kein Sport in der Zeit.

    Das fühlte sich ziemlich gut an. Die Waage brachte 2.5 kg Reduzierung aus. Mit 7.000kcal pro kg Körpergewicht sind es mutmaßlich 1.5kg Gewichtsreduktion und 1kg Leerung Verdauungstrakt – tippe ich mal.
    Ich bin gespannt auf den nächsten Run.

    Noch wer auf dem Thema selfmade unterwegs?

    Hier im Interview liest sich verständlich, was die Motivation der FMD ist. Besonders logisch finde ich, dass das Darben der Ernährung ein Dauer-Ausnahmezustand ist – chronisch, pathologisch quasi.

    Fasten und Nicht-Fasten – macht Sinn. Im Rausch der Permanent-Verfügbarkeit und Übersüßung von allem nicht so einfach … für den Kopf. Aber das lässt sich ja steuern.

    Spannend für mich war zudem die Erkenntnis, wie eingefahren und schematisch das Essen, auch das Kantinen-Essen is(s)t. Mischkost ist anstrengend. Weil: Mensch ist faul, ich zumindest :-)

    https://www.drkarafitzgerald.com/2018/06…r-valter-longo/

    #180292 hilfreich: 0
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    Brynhildr
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    hi,
    wieviele Tage hast Du diese Ernährungsversion durchgeführt?
    Gruß

    #180293 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Die Frage verstehe ich nicht. FMD läuft in Zyklen 5/25. Dabei ist 25 "normal".
    Der Sinn der FMD ist ja, nicht in eine chronische Restriktion zu klappen.

    Ich habe jetzt einen Zyklus vollzogen. Zum bloßen Abnehmen ist das vermutlich nicht so sehr geeignet. Reset bestimmter Prozesse – siehe Interview

    #180294 hilfreich: 0
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    negore
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    Zitat von negore im Beitrag Methioninarmer/freier Tag Low Carb, Low Protein


    also die Makronährstoffverteilung auf alle 3 Markos bei der "diät" anzugeben ist glaub überflüssig. Der wichtigste Aspekt ist denk ich der geringe Protein anteil. Wenn du das ganze mit Keto makros machst, hast du noch einen stärken Antikatabolen Effekt der stärker erhöhten Ketonkörper. https://siimland.com/ketogenic-fasting-m…ng-diet-how-to/


    aus einem anderten Thema zur FMD

    #180295 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Danke für den Beitrag.
    Ich möchte nicht "Philosophien" mischen.

    #180296 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Ausschnitt Edubily-Newsletter
    10. März

    Zitat


    […]
    Die FMD ist im Grunde eine proteinarme, niedrigkalorische Ernährungsform, bei der man “normal” isst – im Gegensatz dazu gibt es die ketogene Diät (KD), die, wie wir wissen, das Fasten auch nachahmt. Deshalb hat Longo die KD als Kontrollernährungsform genutzt und gezeigt, dass die FMD besser funktioniert – weil sie nur dann “regenerativ” wirkt, wenn es auch Phasen gibt, in denen wieder normal gegessen wird.

    Auch das erklärt er ansatzweise in seiner Arbeit, nämlich mit den Zellschaltern AMPK (steht für: Abbau, Stressschutz, “Aufräumen”) und mTOR (steht für: Aufbau, Neubildung, Regeneration).

    "Vor allem, weil es der Wechsel von FMD-Zyklen und des Refeedings ist und nicht die FMD alleine, die die Regeneration und das Ersetzen von Autoimmunzellen durch naive Zellen fördert, ist die Verwendung einer chronischen Kalorienrestriktion oder sogar einer chronischen angewandten ketogenen Diät bei der Behandlung von Encephalomyelitis und MS möglicherweise nicht oder nicht so effektiv."

    Fällt uns was auf? Zyklen mit temporärer Kalorienrestriktion führen zu einem gesunden Wechselspiel zwischen AMPK und mTOR. Ein Organismus will gar nicht krank, sondern adäquat behandelt werden – denn freilich lebt ein Tier in der Wildbahn genau so. Im Zyklus.

    […]


    #180297 hilfreich: 0
    naklar!
    naklar!
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    Hey Toddy, negore hat keine "Philosophien gemischt" . Der Thread bezog sich auf die von dir beschriebene Diät – ich hatte lediglich gefragt, ob diese für Kraftsportler auch geeignet sei. Von wegen 5 Tage kaum Protein und so.
    Ich denke, die Antwort trifft ganz gut zu – ob man da jetzt ein oar mehr, oder weniger KHs drin hat ist whrscheinlich egal. Es kommt auf den niedrigen Proteinanteil an.

    Im von dir zitierten Text geht es bei der Unterscheidung zwischen KD und FMD wird ja hauptsächlich auf die Dauer eingegangen.

    @ negore:
    Ich frage mich allerdings, ob die eher geringe Fettmenge ( bei ca. 600 kal pro Tag ) noch muskelschützende Wirkung hat?

    #180298 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Ich habe mir gerade den Patenttext zu FMD durchgelesen. Da sind heftig B-Vitamine und B-Komplex hochgesetzt. Mangan auch. Also mit bloßer Ernährung geht das nicht. Berücksichtige ich für den zweiten Durchgang.
    In Facebook habe ich eine geschlossene Gruppe angelegt. Gemeinsames Bloggen und Erfahrungsaustausch ist der Sinn. Motivation. Diesen Forumbeitrag habe ich verlinkt dazu.

    #180299 hilfreich: 0
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    Brynhildr
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    sorry für die "blöde Frage" weiter oben,
    habe nun den Newsletter vom 10.03. wieder gefunden ….
    manchmal bin ich ein Schlumpf

    #180300 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Zitat von Brynhildr im Beitrag #9


    sorry für die "blöde Frage" weiter oben,
    habe nun den Newsletter vom 10.03. wieder gefunden ….
    manchmal bin ich ein Schlumpf


    Alles gut

    Schlümpfe sind toll :-)

    #180301 hilfreich: 0
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    negore
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    Zitat von naklar! im Beitrag #7


    @ negore:
    Ich frage mich allerdings, ob die eher geringe Fettmenge ( bei ca. 600 kal pro Tag ) noch muskelschützende Wirkung hat?


    Je nachdem wie dein Körperfettanteil ist hast du ja noch mehr als genug Energie gespeichert um die schützenden Ketonkörper zu produzieren.

    Hier nochmal ein paar schön erklärende Videos dazu:

    https://www.youtube.com/watch?v=rtPtarWkCV0

    https://www.youtube.com/watch?v=ToxkLBeLwmk

    #207841 hilfreich: 0
    ginandjuice
    ginandjuice
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    Ich hatte vorgestern einen vier-taegigen Zyklus beendet, meinen ersten Prolon-Zyklus. Ich hatte unmittelbare Effekte schon an Tag 3 und Tag 4 und wollte nicht zwingend Tag 5 machen, weil ich vor der Prolon Phase eine lange Diaet hinter mir hatte und ich nun die Kalorien erhoeht habe, Energiemangel etc.

    Ich melde mich gern und aeussere mich, weil ich denke, dass es Menschen gibt, die sich ebenfalls fuer die Sache interessieren.
    Also was hab ich eigentlich erfahren?

    In den ersten beiden Tagen des Prolon (ich ass nur Gemuese sowie einige wenige Fette) hat mich die Thermogenese gestoert, die war unzureichend und ich frierte. An Tag 3 hatte ich das Problem nicht mehr. An allen Tagen (bis evtl. den 1.) hatte ich nicht nennenswert viel Hunger. Es war gut durchzustehen. Jedoch nicht so viel Kraft, Energie.

    Der Parasympathikus war ab Tag 3 sehr sehr deutlich zu spueren. Die geistige mentale Schaerfe und die neu dazugekommene Entspannung durch Parasympathikus fuehrten zu Heiterkeit. Dieser eine Aspekt war schon erstaunlich genug fuer mich, weil er so stark zu Tage trat.

    Letztlich konnte ich dann ab Tag 3/4 feststellen, dass ich meinen Guertel enger schnallen musste, wesentlich enger.
    Das Gewicht hab ich jetzt nicht penibel geprueft, ich glaub an Tag 3 ging es zurueck (nicht sicher).

    Alles in allem bin ich sehr froh, dass ich den Mut gehabt habe, das einfach mal auszuprobieren. Und fuer mich bleibt als Erkenntnis zurueck: ich werde es definitiv regelmaessig machen.

     

    LG

     

    ps: Ich hab keine Produkte gekauft, sondern meine eigene Version mit bunten Gemuese gemacht. Gelegentlich eine abgebrochene Multivit-Tablette, etwas Omega-3. Das sind aber unwesentliche Aspekte mMn. Das Wesentlich ist low-protein und die Tatsache, dass die Darmflora durch Gemuese beschaeftigt ist mE.

     

    pps.: in den ersten 2-3 tagen hab ich so lange gefastet wie ich konnte, meist bis 16/17 Uhr und dann eine Mahlzeit gegessen, die Tage darauf dann zwei, einmal ca. 13 , dann 18 uhr circa. Moeglicherweise war die Autophagie deshalb staerker als beim Original.

    #214075 hilfreich: 0
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    ToddyKra
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    Danke ginandjuice für deinen Beitrag. Spannende Erfahrung.

     

    Ich bin mittlerweile in dieser Vorgehensweise gelandet. In Bezug zu FMD nichts Halbes und nichts Ganzes, dafür kontinuierlich. Nach den Festtagen werde ich die ersten Werktage wieder deutlicher an 200kcal azs Kohlenhydrate limitieren und Fette gezielt zuführen, ggf mit Sport die Kohlenhydrate verwerten an diesen Tagen. Das bekommt mir sehr gut. Im ersten Zeitraum August bis Oktober war ich da recht „fleißig“, siehe Grafik im anderen Thread 🙂 https://edubily.de/topic/methodische-ernaehrung-mit-zyklen/

    #214116 hilfreich: 0
    Marie
    Marie
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    ginandjuice schrieb:Das Wesentlich ist low-protein und die Tatsache, dass die Darmflora durch Gemuese beschaeftigt ist mE.

     

    Die Leber wird dadurch maximal entlastet und kann sich intensiver mit ihrer Aufgabe der Entgiftung beschäftigen  😉

    Das tut eindeutig gut!

     

    Die Faserstoffe geben auch den Darmbakterien gutes Futter.

    Außerdem enthält Gemüse jede Menge Vitalstoffe.

    Also ein gutes Programm.

     

    Wenn man dauerhaft hauptsächlich Gemüse isst, kann ja dann auch Eiweißnahrung dazu.

    Nur am Abend würde ich Proteine eher weglassen, damit die Leber in der Nacht ihre Freiheit hat, zu entgiften und nicht mit dem Proteinumbau beschäftigt ist.

     

    #214727 hilfreich: 0
    ginandjuice
    ginandjuice
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    Ich fang wieder an. Eiweiß gibt es seperat nur bei trainingsbelastung. Der Zyklus II wird abgekürzt und endet Dienstag.

    Sind 3,5 Tage.
    Ich will nur den Parasympathikus abholen, ab Tag 3 wurde mein Gürtel enger.
    Danach endet die Vegane Phase am orthodoxen Weihnachten und ab 7.1. kann man normal essen.
    Knüpfe da an mit PSMF. Bei beiden Varianten allerdings mit 50 g Fett gesamt, nie drunter.

     

    Diese werde ich ggfs. dann auch im Verlauf mit 2 Gemüsetage unterbrechen. 2 Tage weil der Stoffwechsel da nicht runterfährt und man keine Muskelmasse verliert. Ich denke die Kombination aus PSMF und low protein Tagen ist sehr gut zum abnehmen.

    Proteine wirken auch insulinerg.

    Und die low Protein tage sind sowas wie „Training“

     

    Jetzt durchbreche ich erstmal den zuckerstoffwechsel und berichte hier darüber.

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