Erhöhte Lp(a)-Werte

Dieses Thema enthält 28 Antworten und 8 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Hansen 16.12.2018 um 19:17.

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    Hansen
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    Ich habe mit der Pauling-Therapie meinen Lp(a)-Wert auf 162 nmol/l (Referenzwert <75), gemessen von Schottdorf, absenken können. Das ist immer noch viel zu hoch und zeigt, dass es in meinem Körper wohl noch „Baustellen“ gibt, auf die Lp(a) reagiert. Aber immerhin, der Wert ist niedriger geworden, und er schwankt nicht mehr wie früher rauf und runter. Nur sinkt er jetzt seit einiger Zeit nicht weiter ab.

    Dazu habe ich zwei Fragen: 1. Ist jemand im Forum, dem es gelungen ist, Lp(a) zu senken? Wenn ja, wie? 2. Sind Studien/Untersuchungen darüber bekannt, wie hoch der Prozentanteil von Atherosklerose-Betroffenen ist, die hohes Lp(a) haben? Oder einfacher: Haben alle Atherosklerose-Betroffenen hohes Lp(a)?

    #131657 hilfreich: 0
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    Hansen
    Beiträge: 79

    Ich habe jetzt einige Studien gefunden, die allerdings von anderen Vorsussetzungen ausgehen als denen, auf die ich mich berufe. Danach ist bei 67% der Patienten mit koronarer Herzerkrankung erhöhtes Lp(a) festgestellt worden. Bei Patienten ohne KHK sind bei „nur“ 37% erhöhte Werte festgestellt worden. Das würde dann bedeuten, dass hohes Lp(a) und Atheriosklerose nicht immer miteinander verbunden sind bzw. gemeinsam auftreten. Mit der Einschränkung, dass ich die weiteren Daten aus der besagten Studie nicht kenne.

    #131658 hilfreich: 0
    vera8555
    vera8555
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    Bei Dr. Strunz wurde kürzlich darüber gschrieben.
    Erhöhte LP-a-Werte scheinen genetisch angelegt zu sein:
    https://www.strunz.com/de/news/neues-zu-lipoprotein-a.html

    #131659 hilfreich: 0
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    Hansen
    Beiträge: 79

    Der Artikel von Strunz ist mir bekannt. Nebenbei bemerkt: wir waren 5 Jahre Patienten bei Dr. Strunz.
    Mit dem Text stimme ich allerdings nicht überein. Abgesehen davon, dass er auch fehlerhaft ist. Die Grenzwerte für Lp(a) sind <30 mg/dl oder <75 nmol/l, wobei das Maß nach Gewichtsvolumen äußerst unzuverlässig ist. Pauling/Rath gehen davon aus, dass Lp(a) ein Ersatz für Vitamin C ist, der notwendig war, um unseren Vorfahren das Überleben zu sichern, wenn nicht genug Vitamin C durch die Nahrung verfügbar war. Sie wären sonst verblutet. Denn Lp(a) dichtet durch Vitaminmangel geschwächte und dann geschädigte Gefäßwände ab, so Psuling/Rath. Insoweit hast Du bzw. Strunz mit der „genetischen Veranlagung“ Recht. Ansonsten scheint das kein genetisches Schicksal zu sein. Deshalb ist auch die abartige Apherese nicht nur keine Lösung, sondern möglicherweise sogar kontraproduktiv. Wenn Pauling/Rath Recht haben, gibt es nur ein „Gegenmittel“: Vitamin C in ausreichender Dosierung. Das „heilt“ die Gefäßwände, und Lp(a) wird dafür nicht mehr benötigt.
    Das funktioniert tatsächlich. Berichte findest Du auf vitamin c foundation/Linus Pauling Therapie. Und auch bei mir hat es ja gewirkt.
    Wie gesagt, habe ich aber eine gamze Reihe von Fragen dazu.

    #131660 hilfreich: 0
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    Mo
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    Wie hoch ist die ausreichende Dosierung?

    Normal oder liposomal?

    Mach mal Absätze.

    #131661 hilfreich: 0
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    Hansen
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    Eine „Standarddosis“, die quasi für alle gilt, gibt es natürlich nicht. Die Menge, die der Körper benötigt, hängt von vielen Einflussfaktoren ab. Verständlicherweise.

    Ich brauche zZT. ca. 25 g – nach Jaffe Cleanse Test (kannst du googeln). Vertrage ich ohne Probleme, und es wirkt. Hat auch ohne den Test funktioniert, mit etwas geringerer Menge und weniger Wirkung.

    Die Empfehlungen der „Vitamin C Experten“ schwanken. Hickey/Roberts, auf die ich gerne zurück greife, sagen zB: An intake of 10-12 grams a day is a minimum for people at risk.

    Ich nehme überwiegend Vitamin C Pulver (L-ascorbinsäure), gelegentlich ergänzt durch Lipo-C aus Eigenherstellung.

    Zusätzlich L-Lysin und L-Prolin.

    Maßgeblich bedingt durch mein hohes Lp(a) war ich bereits zweimal irgendwo da oben im Himmel. Hat mir nicht gefallen.

    Deshalb mein großes Interesse und meine Hoffnung, dass Pauling/Rath Recht mit ihrer Theorie haben. Denn die „Pharmamedizin“ hat bisher keinen wirksamen Zugang gefunden.

    #131662 hilfreich: 0
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    MGhell
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    Schon alles was hier erwähnt wird ausprobiert?

    https://www.wolfsonintegrativecardiology…artery-disease/

    #131663 hilfreich: 0
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    Hansen
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    MGhell

    Danke für den Hinweis. Die Seite kannte ich noch nicht. Aber alles, was da aufgezählt ist, schon. Nehme ich sowieso zusätzlich.

    #131664 hilfreich: 0
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    MGhell
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    Wie sieht’s aus mit Q10, Tocotrienole?

    Eventuell: Nattokinase, Chondroitinsulfat Vit K2 um Plaques entgegenzuwirken bzw. aufzulösen

    Schreib doch mal was Du schon alles nimmst….

    #131665 hilfreich: 0
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    Hansen
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    Danke für Dein Interesse und die Mühe, die Du dir machst.

    Ich lasse die komplette NEM-Liste besser mal weg, um nicht unnütze „Nebenschauplätze“ aufzumachen. Was, Du angesprochen hast, steht jedenfalls komplett darauf.

    Lustiges Beispiel: Mein Omega-3 Index ist rd. 16. Die Omega-6 : Omega-3 Ratio bei sagenhaften 1:1. Hat dazu geführt, dass mir fast die komplette „Garde“ der sog. Omega-3 Experten (zB Adams) und die der (angeblich besten) Kardiologen dringend dazu geraten haben, Omega-3 abzusetzen, damit das Blutungsrisiko nicht zu groß wird (zu der Zeit „musste“ ich nach koronarer Klempnerei nämlich Blutverdünner nehmen). Wie gesagt, fast alle… Bis auf Tschacky, Sears und Passwater. Und ein Zahnarzt (!) aus Koblenz, der vor einer ähnlichen Frage stand.

    Ich beschäftige mich jetzt seit ca. 6 Jahren mit dem Thema (2011 war mein erster Besuch im Himmel). Der einzige interessante und überzeugende Zugang ist für mich der von Pauling und Rath. Darauf setze ich große Hoffnungen. Und versuche jetzt verstärkt, einige „Schwachpunkte“ dazu zu hinterfragen bzw. in Erfahrung zu bringen.

    Anm: Vielleicht habe ich auch nur einiges noch nicht ganz richtig verstanden.

    Ich frage Gott – den ich ja gut kenne – und die Welt und gebe keine Ruhe, bis ich alles zusammen getragen habe.

    Wie Chris gerne zitiert:
    Lebeb bedeutet Arsch aufreißen. Sterben ist einfach (nach Lalanne)

    #131666 hilfreich: 0
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    MGhell
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    Verstehe….wenn Du dich schon 6 Jahre mit der LP(a) Thematik beschäftigt hast, wirst Du sicherlich schon (fast) alles ausprobiert haben. Ich drück Dir die Daumen!

    Mein LP(a) ist von 0,15g/L im Jahr 2014 auf jetzt 0,1 runter. Vor 2014 habe ich mich auch nicht wirklich um meine Werte gekümmert

    #131667 hilfreich: 0
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    MGhell
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    Ich würde diese Diagnostiken in Erwägung ziehen:

    https://www.osypka-herzzentrum-muenchen….hnik-256-zeilen

    #131668 hilfreich: 0
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    Hansen
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    MGhell

    Das Video zeigt, warum ich so große Hoffnungen aud die Pauling/Rath Theorie setze. Danach versucht der Körper, mit atherosklerotischen Plaques entstandene Schadstellen abzudichten. Als eines der wichtigsten Reparatur-Moleküle agiert dabei Lp(a).

    Es geht demnach also mehr darum, den zugrunde liegenden Schaden zu beheben, als Lp(a) abzusenken. Lp(a) sinkt in der Folge.

    www4ger.dr-rath-foundation.org/infothek/videos/lehrvideos.html?video=arterienverkalkung

    #131669 hilfreich: 0
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    Hansen
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    #131670 hilfreich: 0
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    MGhell
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    Ich hab vor einiger Zeit darüber gelesen. Wenn ich mich recht entsinne, war die Originalformel Vit C+Lysin und wurde dann um Prolin erweitert

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