Erhöhte Lipoprotein a Werte

Dieses Thema enthält 3 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Avatar Hansen 02.07.2015 um 16:04.

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    Hansen
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    Hallo an alle Lipoprotein (a) Experten,
    hat jemand von Euch Erfahrungen mir erhöhten Lp(a)-Werten? Bei mir ist zum ersten Mal 2011 dieser Wert überhaupt gemessen worden. Und ich gehöre zu dem Teil der Menschen, bei denen Lp(a) erhöht ist. Gefährlicher Wert, wenn man ihn nicht "bearbeitet". Und eigentlich schon ein ärztlicher Kunstfehler, den Wert nicht zu messen. Meiner liegt im Mittel bei 600-700 mg/l bzw. 150-170 nmol/l. Was mich wundert sind kurzfristige Schwankungen. ZB. im Mai 2015 391 mg/l und im Juli 640 mg/l. Hat jemand eine Erklärung oder einen Tipp? Kann das an unterschiedlichen Labors liegen? Ich selbst habe nichts verändert, weder beim sportlichen Engagement noch in der Ernährung oder bei der Nahrungsergänzung. Die Schwankungen geben mir aber Hoffnung, dass man doch was bewegen kann. Vitamin C, Lysin, Niacin & Co habe ich schon hochdosiert im Einsatz. Daran liegt es offensichtlich nicht.

    #108776 hilfreich: 0
    Markus
    Markus
    Teilnehmer
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    Beiträge: 2638

    Hallo,

    mit ausreichend Lysin und Vit C hast du doch das Schlimmste (Artheriosklerose) bereits verhindert, der Rest ist nur eine Zahl. Dafür hast du auch Vorteile:

    Zitat


    The Perfect Carnivore

    Posted on October 2, 2012 by Dr. Davis
    People who carry the gene for lipoprotein(a), Lp(a), tend to be:

    –Intelligent–The bell curve of IQ is shifted rightward by a substantial margin.
    –Athletic–With unusual capacity for long-endurance effort, thus the many marathoners, triathletes, and long-distance bikers with Lp(a).
    –Tolerant to dehydration
    –Tolerant to starvation
    –Resistant to tropical infections

    In other words, people with Lp(a) have an evolutionary survival advantage. More than other people, they make clever, capable hunters who can run for hours to chase down prey, not requiring food or water, and less likely to succumb to the infections of the wild. In a primitive setting, people with Lp(a) are survivors. Evolution has likely served to select Lp(a) people for their superior survival characteristics.

    But wait a minute: Isn’t Lp(a) a risk for heart attack and stroke? Don’t we call Lp(a) “the most aggressive known cause for heart disease and stroke that nobody gives a damn about”?

    Yes. So what allows this evolutionary advantage for survival to become a survival disadvantage?

    Carbohydrates, especially those from grains and sugars. Let me explain.

    More so than other people, Lp(a) people express the small LDL pattern readily when they consume carbohydrates such as those from “healthy whole grains.” Recall that the gene for Lp(a) is really the gene for apoprotein(a), the protein that, once produced by the liver and released into the bloodstream, binds to an available LDL particle to create the combination Lp(a) molecule. If the LDL particle component of Lp(a) is small, it confers greater atherogenicity (greater plaque-causing potential). Thus, carbohydrate consumption makes Lp(a) a more aggressive cause for atherosclerotic plaque. The situation can be made worse by exposure to vegetable oils, such as those from sunflower or corn, which increases production of apo(a).

    Also, more than other people, Lp(a) people tend to show diabetic tendencies with consumption of carbohydrates. Eat “healthy whole grains,” for instance, or if a marathoner carb-loads, he/she will show diabetic-range blood sugars. I have seen long-distance runners or triathletes, for instance, have a 6 ounce container of sugary yogurt and have blood sugars of 200 mg/dl or higher. The extreme exercise provides no protection from the diabetic potential.

    Because carbohydrates are so destructive to the Lp(a) type, it means that people with this pattern do best by 1) absolutely minimizing exposure to carbohydrates and vegetable oils, ideally grain-free and sugar-free, and 2) rely on a diet rich in fats and proteins.

    The perfect diet for the Lp(a) type? It would be a diet of feasting on the spoils of the hunt, devouring the wild boar captured and slaughtered and eating the snout, hindquarters, spleen, kidneys, heart, and bone marrow, then eating mushrooms, leaves, nuts, coconut, berries, small rodents, reptiles, fish, birds, and insects when the hunt is unproductive.

    Capable hunter, survivor, consumer of muscle and organ meats: I call people with Lp(a) “The Perfect Carnivores.”


    http://blog.trackyourplaque.com/2012/10/…h.ncC52wiF.dpuf

    Also, laß das Getreide links liegen, hau auf alle Fälle beim Fleisch rein- und verschmähe bei fehlendem Jagderfolg die Insekten und die kleinen Nager nicht

    #108777 hilfreich: 0
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    MGhell
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    Beiträge: 241

    Ich dachte immer, dass Lipoprotein(a) Werte nicht therapeutisch beeinflussbar seien. Nach kurzer Recherche habe ich dies hier gefunden:

    http://www.spitzbarts-gesundheitspraxis….ssgift-los.html

    Niacin, Carnitin, Ginko und Omega3 sollen demzufolge helfen. Vielleicht einen Versuch wert….

    #108778 hilfreich: 0
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    Hansen
    Beiträge: 79

    Hallo Markus und McGhell
    Danke für die Antworten. Den Text von Davis kannte ich noch nicht. Ich denke, das ist der, der die Weizenwampe geschrieben hat. Getreide und andere leere KHs esse ich schon lange nicht mehr. Nahezu No Carb. Spitzbart kannte ich schon. Wenn Lp(a) ein Ersatz für Vitamin C ist – wie Linus Pauling und Matthias Rath das sagen – dann ist Vitamin C von größter Bedeutung. Wird auch dadurch bekräftigt, dass hohes Lp(a) bei Tieren nicht vorkommt. Die können bis auf wenige Ausnahmen ihr Vitamin C selbst herstellen. Es bleiben mir aber zu viele Fragen offen. Die eine ist die zu der Schwankungsbreite des Wertes. Eine andere die, wie gefährlich ist Lp(a) wirklich. Bei den Naturvölkern sind Herzkrankheiten und Arteriosklerose, die immer in einem Zusammenhang besonders mit Lp(a) angesprochen werden, nahezu unbekannt. Haben die das nicht? Oder ist Lp(a) unter bestimmten Voraussetzungen oder überhaupt gar nicht so gefährlich? An die immer zitierte genetische Veranlagung glaube ich deshalb jedenfalls nicht. Wäre spannend herauszufinden, ob es Mittel oder Maßnahmen (natürlich keine Pharma bzw. Pille) gibt, mit denen es jemand gelungen ist, den Wert zu senken. Ich habe schon einiges versucht. Jetzt zuletzt 30-40 Gramm Vitamin C, 1 Gramm Niacin und 3 Gramm Lysin. Andere NEMs sowieso. Wert hat allerdings wieder eine Schwankung nach oben gemacht.

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